Deine Meßwerte stimmen mit handelsüblichen Bleiakkumulatoren nicht wirklich überein. Interessant wäre noch der Wert an der Batterie bei laufendem Motor!
Ich liste mal ein paar Bordspannungen auf.
Batterienennspannung bzw. Ruhespannung wäre 12,6 V- in sehr seltenen Fällen auch mal bis 12,8V die ist etwa nach 1 Stunde nach abgeschlossener Ladung erreicht. Oder anders gesagt, Motor abstellen eine Stunde warten und messen.
Batterieladespannung sollte 13,8 V betragen, die meisten Limas heutiger Autos liefern aber 14,4 V. Das wäre somit die Lade oder auch Bordspannung bei laufendem Motor.
Tiefentladen ist eine Batterie bei 10,4 V soll heißen, wird sie so tief entladen, nimmt sie Schaden.
Übertragen auf Deine Werte, merkst Du schnell, daß hier was nicht sein kann. Die erste Ersatzbatterie hatte 12,8 V ohne zu starten und zu fahren nach 2 Tagen nur noch 11,48V, das würde auf einen Verbrauche schließen lassen, welcher die Batterie entlädt. Aber Du mißt einen Entladestrom von nur 11 mA, das Stimmt irgendwie nicht.
Die nächste Batterie eingebaut mit 13,1 V nach drei Tagen Standzeit. Eine Batterie kann die Spannung nicht so lang so hoch halten.
Entweder stimmt mit Deinem Meßgerät was nicht oder Du bedienst es falsch oder was weiß ich. Auf jeden Fall kann man das nicht technisch erklären.
Deswegen mein Tipp eine nach dem anderen und nicht immer mittendrin die nächste Verbindung öffnen.
Beide Massepunkte reinigen sowie Massebänder bei den geringsten Grünspananzeichen austauschen. Sowie die Pole der Batterie und die Polklemmen reinigen. Wenn das alles OK ist, dann eine Batterie die eine Nacht am Lädegerät hing einbauen und dann testen, wie lange das funktioniert. Der nächste Verdächtige wäre dann der Anlasser mit Anlassermagnet.
Natürlich kann man auch messen, aber man muß wissen wo und wie und es beurteilen können. Denn wer viel mißt, mißt Mist....
Ich drücke weiterhin die Daumen und wenn Dein Sohn keine Zeit hat, dann bleibt das Auto einfach so lange stehen, bis er die Zeit findet...:D