Beiträge von biz

    dacht immer die kommen auf die Einlassventile ;)


    Ist wohl richtig, warum ich Auslaßventile geschrieben habe erschließt sich mir heute Morgen allerdings auch nicht....:confused: (Ich hab das mit den Handy geschrieben, da kommen manchmal die komischsten Sachen bei raus. Vielleicht ist das die Erklärung...:confused:)
    Bitte um Entschuldigung für die falsche Angabe und danke für die Korrektur. :thumbs_up:

    Hallo
    Es müßen 8Dichtungen sein,jedes Ventil hat eine Ventilschaftdichtung aus Gummi.Wenn nur 4 verbaut waren qualmt der Motor weildann Oel in den Brennraum gelangt.

    Gruß Reiner

    Das stimmt so nicht. Es reichen 4 Dichtungen auf den Auslassventilen

    Also wenn der Überlauf mit der Tankbelüftung verbunden wurde, dann könnte theoretisch ein Unterdruck in der Schwimmerkammer dazu führen, daß diese zu voll wird und damit der Motor zu fettes Gemisch bekommt. Das würde auch mit der Bergabfahrt zusammenpassen, da hier ja kein Gas gegeben wird uns somit das Schwimmernadelventil normalerweise die Benzinzufuhr stoppt.
    Ganz oben am Tank kommt ein ca 3mm dickes Röhrchen aus dem Tank. Direkt am Falz, das ist die Belüftung. Diese wird mittels eines Schlauches im Kofferraumboden nach draußen geführt.
    Der Überlauf bei der Schwimmerkammer ist je nach Ausführung mit einem Schlauch versehen, welche das Benzin zur Kupplungsglocke führt (wie von minimichi beschrieben) oder ganz ohne Schlauch. Das wäre die etwas ältere Ausführung.
    Wenn Du alles zurückgebaut hast, bitte kontrollieren, ob der Überlauf auch wirklich durch das Ventil geschlossen wird. Könnte ja sein, daß das durch diesen Falschanschluß Schaden genommen hat.

    Das ist nicht einfach. Kolbenringe sind neu, Ölabstreifringe bei den Ventilen sind neu und dennoch bläut er.

    Wurde denn die Zylinder vermessen bevor die neuen Kolben incl. Ringe montiert wurden, denn wenn der Zylinder nicht mehr rund ist, wovon auszugehen ist bei 1,5 l auf 100 km bringen die neuen Kolben recht wenig, wenn nicht auch die Zylinder frisch gebohrt und gehohnt wurden, damit die wieder rund sind.
    Aber da war ja ein Meister dran und der weiß das normalerweise ja auch selber und sollte somit die Lösungen auch selber parat haben.

    Und Du bist sicher, daß es nicht 1,5 l auf 1000 km Ölverbrauch sind (das wäre auch schon recht viel). Ich wundere mich schon recht stark, daß bei dem Ölverbrauch der Motor überhaupt noch lief. Ist ja schließlich kein Diesel.

    Hmm, handelt es sich um den 1000er im Profil?Ist hier alles Serie oder was wurde "optimiert"?
    Der hat serienmäßig eine Tankbelüftung und benötigt normalerweise gar keinen belüfteten Tankdeckel, das nur so nebenbei.

    Zum eigentlichen Problem. Du solltest herausfinden, ob er aus geht, weil er kein Benzin bekommt, oder weil die Zündung nicht paßt. Dazu würde ich fahren, bis er ausgeht und dann gleich die Schwimmerkammer öffnen und reinschauen. ist die zu 2/3 gefüllt, dann wird auf jeden Fall Benzin bereitgestellt. Da die Kerzenfarbe ja auch stimmt, sollte auch die Einstellung des Vergasers passen.
    Dann wäre die Zündung der Hauptverdächtige. Hie mal Schließwinkel, Zündzeitpunkt und Unterdruckverstellung überprüfen.

    Für mich ist das verdächtige, daß das Öl beim laufen lassen zum Vorschein kommt. Somit liegt der Verdacht nahe, daß es etwas mit Öldruck belastete Leitungen und Verschraubungen sind. Die üblichen Verdächtigen von Simmerring usw. liegen ja immer im Öl und würde höchstens bei warmen Öl mehr raus lassen, da das Öl dann dünnder ist. Aber nach 2 Minuten ist das Öl sicherlich nicht warm.
    Mein Tipp:
    Fahr morgen in den Baumarkt, kaufe Dir einen hydraulischen Rangierwagenheber und zwei Unterstellböcke und damit kannst Du den Mini vorne Problemlos anheben und abstützen. Dann alles mit Kaltreiniger bzw. Bremsenreiniger vom Öl befreien und dann starten. dann sollte man schon sehen, wo das Öl herkommt und dann weiß man auch, was zu reparieren ist.
    Es gibt nämlich so viele Möglichkeiten, um diese auf Verdacht zu reparieren müßtest Du den kompletten Antrieb zerlegen.

    67 NM laut Rover.

    Entspricht fast meinem "handfest" :smile:

    Das ist aber der einzelne dicke Bolzen. Der starre HiRa MK 3 hat zwei Stehbolzen mit ca. 8 mm Durchmesser, wenn Du da 67 Nm nimmst, dann sind die ab!
    Habe in einem weiteren Handbuch eine Angabe bei M 8 und demensprechendem UNF Gewinde 25 Nm gefunden.

    @ curana
    Du solltest Dir unbedingt einen weiteren Drehmomentschlüssel anschaffen, denn die meisten Drehmomente beim Mini liegen ja im Bereich von 10 - 100 Nm.:thumbs_up:

    Zum Ansaugrohr:
    Wenn Du einen Öldruckmesser verbaut hast, dann fahre doch mal von der Autobahn zügig runter. Nein die Reifen quietschen noch nicht, aber schneller als normal und dabei behältst Du den Öldruckmesser im Auge. Wenn der Öldruck stehen bleibt, hat Dein Mechaniker Recht behalten und es ist für Dich nicht nötig. Sinkt der Öldruck, dann wäre es besser gewesen.
    Ganz klar, geht von dem einen Mal der Motor nicht kaputt und wenn er hauptsächlich in der Stadt bewegt wird, ist das absolut kein Problem. Aber auch Deine Frau kann sicherlich zügig fahren und wird das hier und da mal machen und wenn man gerne viele schnelle Kurven fahren will und dazu läd der Mini ja ein, ist das keine falsche Investition.

    nee Michael!
    Wenn ich solche Faxen machen müßte, hätte ich in den letzten Jahren sicherlich ein paar Minuten gefunden und hätte den (ansonsten funktionierenden) Zusatzlüfter zumindest über einen manuellen Schalter angeschlossen. Selbst im Anhängerbetrieb gab und gibt es keine Situation, die einen Zusatzlüfter erforderlich machen würde.

    Das freut mich für Dich. Ich kenne das halt anders. Ne halbe Stunde Stopp and Go bei >30° C Außentemperatur und die Wassertemperatur sowie auch die Öltemperatur kommen in Bereiche, die mir dann Sorgen machen. Der 1300er Inno macht da deutlich mehr Wärme, als der 1000er im Cabrio.

    Na ja, bei 4500 U/min hast du ja auch eine schöne Geschwindigkeit drauf, so daß der Fahrtwind die Kühlung ja schon fast ohne Lüfter hin bekommt.
    Der Zusatzlüfter ist Gold wert, wenn man genau aus dieser Drehzahl dann auf 800 U/min runter muß, weil Du im Stau steckst. Dann fährst Du im Standgas und auch der Lüfter dreht dann recht langsam, so daß Du zuschauen kannst, wie die Wassertemperatur nach oben klettert. Und dann einen elektrischen Zusatzlüfter haben, der dann auch funktioniert, ist wirklich sehr angenehm. Die Leute schauen nämlich schon recht blöd aus der Wäsche oder zeigen Dir sogar den Vogel, wenn Du mit etwas Gas die Motordrehzahl auf 2000 - 2500 U/min anhebst, damit der Lüfter die Stauhitze einigermaßen aus dem Motorraum bläst und die Wassertemperatur nicht ins rote klettert und was weiß ich dann anrichtet.

    Das sollte man in jedem Fall einbauen, wenn der Block vom Getriebe getrennt ist. Man sollte das Ding mal etwas treffender in "Das einzig Sinvolle Ansaugrohr" umbennen. Wenn ich ne zB ne 180+° Autobahnabfahrt fahr, hatte ich mit dem Seriending ab ca 50 km/h grenzwertig wenig Öldruck.

    Na ja, einen Nachteil hat das Teil ja auch. Durch das feine Sieb und die relativ kleine Siebfläche kann es passieren, daß sich das Sieb durch Abrieb usw. zusetzt und somit nicht genug Öl angesagt werden kann und dadurch auch der Öldruck sinkt. Das muß einem schon klar sein, deshalb ist eine Öldruckanzeige absolut sinnvoll. Dann bemerkt man recht früh, daß der Öldruck nicht mehr so steht, wie anfangs.

    Holzweg :wink:

    Getriebe > Ölpumpe > Druck-Regelventil > Externe Leitung zum Filter > durch den Filter > Lager im Motor > Getriebe

    Das Öl passiert die Pumpe zwar ungefilter und Partikel werden in der Pumpe "zermalen", aber es geht grundsätzlich zuerst durch den Filter, bevor es zu den Lagerstellen kommt. Natürlich vorausgesetzt, dass der Filter nicht zugesetzt ist und das Bypass-Ventil im Filterkopf/Halter macht nicht auf...


    Gruß, Diddi

    Danke für die Berichtigung.:thumbs_up:

    Alternativ wäre auch Owatrol eine Möglichkeit. Das Öl kriecht überall hin, auch in die kleinen Rostkrater und verschließt diese. Nach dem Trocknen mit Brantho Korrux versiegelt, hält das recht gut. Der Vorteil von Owatrol ist auch, daß es auch Wirkung zeigt, wenn der grobe Rost nicht entfernt wurde wie es halt an den Stellen der Fall ist, an die man nicht rankommt. Natürlich ist es besser und sicherer, wenn der Rost entfernt wurde, aber wenn man nicht rankommt....
    Die Hohlräume können dann auch mit Wachs versiegelt werden, das schützt das Qwatrol vor dem Abwaschen. Eine weitere alternative für die Hohlräume, wäre Fliud Film. Das hat ähnliche Eigenschaften wie Owatrol, bleibt aber immer ölig.
    Einfach mal bei Korresionsschutzdepot anrufen und beraten lassen und natürlich dann auch dort bestellen.:thumbs_up:

    ...
    Ich hatte den Wagen als wirtschaftlichen Totalschaden mit einem Getriebeschaden und Rundum-Durchrostungen für sehr kleines Geld gekauft, und gleich zerlegt.
    ...

    Diese Info von Anfang an, hätte schneller zur Erkenntnis geführt.
    Ein Getriebeschaden bringt immer Späne hervor. Wenn hier nicht alles penibel gereinigt wird, ist genau Dein Problem das Ergebnis.
    Kurze Erklärung:
    Das Öl wird im Getriebe angesaugt passiert dann die Ölpumpe wird durch den Motor mit seinen ganzen Lagerschalen dann über den Ölfilter wieder zum Getriebe. Damit ist klar, daß die Späne sich erst im gesamten Motor verteilen, bevor sie im Ölfilter hängen bleiben. Somit sind die Späne sicherlich für den fehlenden Öldruck verantwortlich ist. Und den Schaden weiß man erst, wenn der Motor geöffnet und inspiziert wurde.
    Schön das das nun ohne weiteres fahren in Angriff genommen wird.:thumbs_up:

    PS: Ein "competition Ansaugrohr" hat eine deutlich feineres Sieb und läßt somit nicht mehr so große Späne durch. Zudem Saugt das schön in der Mitte an, so daß in langen schnellen Rechtskurven der Öldruck konstant bleibt und keine Luft mit angesaugt wird. Das gerade sowieso alles zerlegt wird, könnte man dieses ja einbauen.

    Mal im Klartext gesprochen.
    Auch wenn Du das nicht hören willst und lieber irgendwelchen Aussagen glauben schenken magst, die Dir besseres sagen.
    Dein Motor ist hinüber und braucht eine Revision.
    Wenn die Öldrucklampe angeht im Stand (Regelventil ist in Ordnung), dann sind die Ölpumpe und auch vermutlich die Lagerschalen soweit verschlissen, daß hier recht schnell weiterer Schaden entstehen wird, was die Überholung noch teurer macht. Ein gesunder Motor hat bei einer Öltemperatur von 120°C im Standgas bei 800 U/min immer noch einen Öldruck über 1 bar und somit geht die Öldrucklampe nicht an und da ist es egal ob SPI oder MPI oder Vergaser.
    Jeden Meter, den Du mit diesem Motor noch fährst, erhöht die Gefahr der Folgenschäden ungemein. Denn der Öldruck ist verantwortlich, daß die Lagerschalen nicht auf dem Lagerzapfen laufen, sondern ein Ölfilm dazwischen ist. Ist der Druck zu niedrig, klappt das nicht und der Film reist, so daß die Lagerschale ihr weicheres Material an den Zapfen abgibt. Als dann ist der Zapfen rauh und der Ölfilm wird noch schneller aufgebrochen und der Verschleiß steigt deutlich an. Und irgendwann wirst Du das dann auch hören, aber dann ist alles so hinüber, daß es fraglich ist, ob die Bauteile überhaupt noch zu retten sind.
    Die zusätzlichen Ölinstrumente hätten Dich schon viel früher gewarnt und vermutlich hättest Du den Motor schon längst gemacht, von daher ein guter Tipp. Aber einen Öldruckschalter zu montieren, der später anspricht.... bau ihn doch einfach aus, dann bekommst Du das gar nicht mit, wenn der Öldruck fehlt. Das wäre genau genommen das gleiche.
    Wenn eine Anzeige anspricht sollte man reagieren und die Ursache beheben und nicht Erklärungen suchen, die das Gewissen beruhigen.
    So und nun wünsche ich Dir viel Glück, daß es mit einer neuen Ölpumpe getan ist und die Kosten sich im Rahmen halten und dem Minimotor wünsche ich, daß er revidiert wird und nicht ganz kaputt gefahren wird.