Beiträge von brooklands

    Lass alles sein!!! Testbook rann und Fehler löschen. Wird wieder laufen.

    Viele Grüße!
    Stefan

    Das ist doch mal ein richtig guter Tipp :D! Aber hast natürlich recht. Sollte das erstmal probieren, bevor ich weitere Maßnahmen ergreife.

    Hat irgend jemand im Raum Stuttgart ein Testbook im Keller und kann das auch bedienen (zahle gerne in Sixpacks oder ähnlicher Währung)?

    Oder muss ich doch zum Mini-Apotheker meines Vertauens fahren (Ironie), um ihn mit dieser wahnsinnig komplizierten und zeitraubenden Aufgabe zu betrauen, für die er dann ohne den geringsten Anflug von schlechtem Gewissen sicherlich 100 € in Rechnung stellen wird :D?

    Grüßle, Jan

    Der hohe Leerlauf beruht auf zuviel Luftstrom über das Leerlaufregelventil.
    Mögliche Ursachen:

    - Dichtkolben verrusst
    - Leerlaufregelventil defekt
    - Kabelbruch Leerlaufregelventil-ECU oder Stecker
    - ECU steuert Leerlaufregelventil nicht mehr an
    - Leerlaufregelkreis Einstellung mittels TestBook nötig

    Für den hypothetischen Fall, dass das Ventil nur ein wenig hängt, kann man es irgendwie wieder gangbar machen? Also z.B. ausbauen und mit Bremsenreiniger und WD40 durchspülen? Oder hilft dann nur ein neues Ventil?

    Großzügiges Absprühen mit Bremsenreiniger hat auch keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Drehzahlnadel zuckt nicht mal. Also vielleicht doch keine Falschluft.

    Bei laufendem Motor mal den Schlauch zum Leerlaufregler zu drücken.
    Wo liegt dann die Leerlaufdrehzahl ?

    Entschuldige die dumme Frage, aber ist das der dicke Schlauch, der von dem Ventil mit dem blauen Stecker links vom DK-Gehäuse unten abgeht und oben wieder (hinten) ins DK-Gehäuse mündet? Wenn ich diesen Schlauch mit den Fingern abquetsche, sinkt die DZ deutlich. Genaue Zahl kann ich nicht nennen, da ich ja vor dem Auto stehen muss. Außerdem hört man ein Zischgeräusch (vermutlich aufgrund des veringerten Schlauchquerschnitts). Weiß jetzt aber nicht, ob ich damit tatsächlich einen Fehler aufdecke oder nur das Symptom eines anderen Fehlers überdecke. Welches Verhalten wäre normal (auch wenn normale LL-Drehzahl anläge)?

    Achso, hab den blauen Stecker mal mit WD40 eingesprüht. Beim nächsten Start sank die LL-DZ auf 1000-1100 1/min, stieg dann nach kurzer Zeit aber wieder an. Kann aber auch Zufall gewesen sein und muss nichts mit dem WD40 zu tun haben.

    Danke schonmal an alle für die Tipps.

    Gruß, Jan

    Suchfunktion hab ich schon genutzt, bin aber nur auf die Dinge gestoßen, die ich eh schon überprüft habe. Deshalb frage ich ja nochmal mit genauer Beschreibung des Problems.

    Bei welcher Aktion kann man den Drosselklappenanschlag verbiegen? Hab eigentlich nichts am Drosselklappenkörper gemacht. Während ich am Zyko gearbeitet habe, habe ich die Ansaugbrücke nach rechts (von vorne gesehen) "weggeklappt", um die Kraftstoffleitungen nicht demontieren zu müssen. Die Brücke lag dann in dieser Position einige Wochen auf dem Kotflügel rum, bis ich den Motor wieder komplettiert habe. Eigentlich sollte man dabei doch nichts verbiegen können, oder?

    Gibts irgend ein Maß, wie weit die Drosselklappe offen stehen muss? Wenn ja, wie messen?

    Nächste Frage: Vermute weiterhin Falschluft. Wird im Fehlerspeicher bei Falschluft ein Eintrag hinterlegt, den ich mit einem Testbook auslesen könnte?

    Oder hilft nur weiter raten :(?

    Gruß, Jan

    N'abend alle miteinander,

    seit ich den Zylinderkopf auf meinem MPi wieder drauf habe, leidet mein Mini immer noch unter einem kleinen Problem: die Leerlaufdrehzahl ist einfach zu hoch. Sie liegt laut DZM zwischen 1300 und 1500 1/min, wobei die Motortemperatur keinen nennenswerte Einfluss zu haben scheint. Habe schon diverse Dinge untersucht.

    Meine erste Idee war, Gaszug zu eng eingestellt. Ist aber alles OK. Hab sogar ein bisschen Spiel im Gaspedal. Außerdem ändert auch ein ganz ausgehängter Gaszug nichts.

    Die Drosselklappe scheint auch richtig zu schließen. Zumindest kann ich sie von Hand nicht noch weiter zudrücken und ich kann auch keinen Grund erkennnen, warum sie nicht richtig schließen sollte.

    Das nächste, was ich untersucht habe, war möglicherweise Falschluft. Kann aber auch hier nicht wirklich einen Fehler entdecken. Alle Schläuche und Stecker scheinen richtig gesteckt zu sein. Habe auch mal bei laufendem Motor mit WD40 den Ansaugkrümmer und die Unterdruckleitung angesprüht, um zu hören, ob irgendwas an der Drehzahl passiert, aber keine Reaktion feststellen können. Probehalber habe ich den Ansaug- und den Auspuffkrümmer nochmal demontiert und mir die Dichtung angeschaut. Die sah aber gut aus und nach gerade mal 150 km seit der Erstmontage konnte man auch nichts erkennnen, was auf eine Undichtigkeit schließen ließe.

    Jemand 'ne Idee, was da los ist? Könnte ich beim Zusammenbau was falsch gemacht haben? Kann sowas mit einer schlechten Ventileinstellung zusammen hängen(war das erste Mal für mich)? Wobei der Motor ansonsten tadellos läuft und auch normal Leistung bringt. Oder irgend was anderes defekt?

    Sollte es doch die Flanschdichtung sein, kann man die zusätzlich mit was anderem abdichten (z.B. temperaturfestes Silikon o.ä.) oder besser gleich eine neue nehmen (die jetzt eingebaute ist natürlich auch einen neue)?

    Vorschläge sind wie immer sehr willkommen ;)!

    Gruß, Jan

    Täuscht das auf dem Bild oder sind die Zündkerzen auch in Motorfarbe lackiert? Macht man das jetzt so :confused:?

    Aber sonst ein super schönes Auto. Könnte ich mir auch gut in der Garage vorstellen.

    Hab das neue Baby vor kurzem zufällig schon mal live gesehen (Nein Rüdiger, du warst nicht dabei :D). Sah sehr nett aus. Bin aber mal auf die Technik-Pics gespannt. So richtig dicht wurde ich nicht rangelassen :D.

    Meine Frage passt zwar nicht ganz zur Ursprungsfrage, aber ich drängel mich mal trotzdem dazwischen :).

    Sollte man die Verschraubungen der "Böckchen" der Kipphebelwelle ebenfalls nachziehen (die, die nur die Böckchen und nicht den Zylinderkopf halten) oder ist das nicht nötig? Sicherheitshalber noch dir Frage: liege ich richtig, dass diese Muttern mit 25 Nm angezogen werden? Als ich die KHW festgeschraubt habe, hat sich eine der Muttern schon aufgelöst als ich sie "handwarm" festgedreht hatte. Oder habe ich es mit 25 Nm schon übertrieben :confused:?

    Gruß, Jan

    hm schade, hat jemand vielleicht ne idee wo ich diese Fußmatten herbekomme?also mit diesem Rechteckigen feld auf der Fahrerseite und dem Mini Emblem?die von Allbrit (Z1101MIN) sind ja noch ein wenig anders.


    Frag mal bei allbrit nach, ob die mittlerweile wirklich so aussehen, wie die auf der allbrit-Seite. Hab meine auch dort bestellt, allerdings sehen meine so aus wie die weiter oben im Thread, d.h. die haben zusätzlich noch die Verstärkungen unter Gas- und Bremspedal. Sehen m.E. wirklich gut aus und machen auch einen qualitativ guten Eindruck. Hab sie jetzt seit 2 oder 3 Jahren drin und kann noch keinen Verschleiß erkennen (Mini wird allerdings auch nicht mehr ganz so viel bewegt).

    Gruß, Jan

    Welcher Irre flext denn bitte einen Ferrari klein, um dann so ein Geschwür drauf zu setzen :confused:. Mal ehrlich, hätte das jemand einem Mini angetan und dann auch noch so prollige Verbreiterungen dran gesetzt, würde es hier von Kotzsmilies nur so wimmeln :D.


    Aber lustig zu fahren ist das Ding bestimmt trotzdem...;)

    wäre ein neuer gebrauchter kopf net günstiger als den alten richten zu lassen oder gleich ein paar größere ventile eonschleifen zu lassen ?

    Hab ich auch drüber nachgedacht, aber wieder verworfen. Für einen gebrauchten Kopf hatte ich sogar ein ganz gutes Angebot hier aus dem Forum, allerdings habe ich dann wieder nur einen Kopf, bei dem ich nicht sicher weiß, was vorher damit passiert ist. Bei einem überholten Kopf fange ich halt einfach nochmal bei Null an.

    Größere Ventile lohnen sich eigentlich nicht. Ich denke, viel Mehrleistung ist bei meinem Motor eh nicht zu holen und wer weiß, was als nächstes kaputt geht. Deswegen halte ich ihn lieber so original wie möglich am Leben. Vielleicht gibt es eines Tages ja mal ein neues Motörchen für meinen Kleinen, direkt nach einer umfassenden Rostsanierung und einem Umbau auf 10 Zoll... *träum*

    Güßle, Jan

    Hallo Tom,

    hab hier in der Gegend (Raum Stuttgart) leider gar keine Werkstatt meines Vertrauens. Genau das ist der Grund, warum ich diesmal selber schraube. Aber vielleicht können dir die anderen Stuttgarter im Forum dir ein paar Tipps geben. Mr. Grease ist in der Beziehung meistens ziemlich gut organisiert (Händler- und Werkstattliste).

    Gruß, Jan

    Nach langem Kampf ist es mir heute nachmittag dann endlich gelungen, den Zylinderkopf runter zu bekommen. Der Krümmer hat unerwartet wenig Widerstand geleistet, aber einer der Bolzen (wie üblich, vorne mitte) war festgegammelt und erst nach einer halben Dose WD40 und einem halben Kunststoffhammer :D war der Kopf bereit, seinen angestammten Platz zu verlassen.

    Die Vorabdiagnose hat sich dann ziemlich schnell bestätigt: am Auslassventil des ersten Zylinders fehlt eine 3-4 mm große Ecke. Ansonsten konnte ich bis jetzt kein weiteres Problem feststellen. Kann ja evtl. morgen mal ein Bild einstellen, falls mal jemand ein ähnliches Problem hat und wissen will, wie das aussieht ;).

    Hab mich jetzt entschieden, den Kopf auf jeden Fall überholen zu lassen und ihn wieder einzubauen. Mal sehen, was mich dann noch so alles an Überraschungen erwartet :D.

    Gutes Nächtle, Jan

    OK, hab mir sowas schon gedacht.

    Als ich allerdings eben versucht hatte, den Krümmer vorsichtig zur Seite zu schieben, hat er sich keinen Millimeter bewegt. War mir aber nicht sicher, ob er nur am Kopf festklebt oder die Gesamtkonstruktion zu steif ist, um so weit bewegt zu werden. Werde es dann beim nächsten Mal mit etwas mehr NAchdruck versuchen.

    Aber noch ne andere blöde Frage: Wie bekomme ich denn die Stecker auf den Einspritzdüsen am elegantesten ab? Wollte auch hier keine Gewalt anwenden und hatte sie deshalb erstmal dran gelassen.

    Gutes Nächtle, Jan

    So, nachdem es am WE wieder nicht geklappt hat, habe ich mich heute abend mal ein Weilchen mit dem Kleinen beschäftigt. Aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse in meiner Garage (und damit meine Nachbarn nicht länger meine Flüche ertragen müssen) habe ich aber erstmal aufgegeben.

    Wäre aber zugegebenermaßen eh nicht weiter gekommen. Peripherie ist frei gelegt und Kopf auch schon gelöst (natürlich streng nach Anleitung). Aber jetzt häng ich ein wenig. Auf die Gefahr, dass ihr mich jetzt für einen kompletten Dilletanten haltet: muss ich wirklich den Flansch am Krümmer zum Auspuff trennen? Ohne zu trennen habe ich irgendwie rein gedanklich ein Problem, in welche Richtung ich den Kopf runter heben soll? Trennen ist aber schwierig, weil ich von oben nicht rankomme (und von unten auch nicht ohne entsprechende Hilfsmittel). Oder klappt das doch ganz gut, wenn ich die Ansaugbrücke entferne? Wie macht ihr das?

    Hoffe, dass ihr mich jetzt nicht für blöde haltet und mir trotzdem ein paar Tipps gebt. Aber vielleicht siehts morgen bei Helligkeit doch ein bisschen besser aus und ich erkenne die Lösung:confused:.

    Grüßle, Jan

    Bin leider noch nicht dazu gekommen, den Kopf runter zu rupfen. Job hatte Vorrang :scream:. Werde aber wohl morgen endlich dazu kommen, den Kleinen zu "köpfen". Berichte dann ggf. mit Bildern, was mich im Innern so erwartet hat.

    Hey, da klinke ich mich doch einmal mit ein! ich habe praktisch das selbe Problem auf Zylinder 3. Die Kerze ist Schwarz verrußt. Alle andern sind rehbraun. Mit Kabel abziehen verändert sich der lauf enorm! Also genauso wie wenn ich ein Kabel der anderen Kerzen kurzzeitig abziehe :confused:

    Einen Leistungsverlust oder extrem Unrunden Lauf kann ich nicht feststellen, dreht hoch, läuft ruhig, nicht wie "auf 3 pötten". Man hört allerdings im leerlauf, dass er ab und an am Auspuff eine Fehlzündung macht! habe auch schonmal kerzen getauscht aber Zyl. 3 wird schwarz. Würde sich ein Durchgebranntes Ventil nicht eher mit ständigem Unrunden Lauf und unwilligkeit des Motors bemerkbar machen? Zumal meine Ventile letzten Winter neu und frisch eingeschliffen wurden, mit Kopfdichtungswechsel und auch nachgezogen!?. :confused::confused::confused:

    Die Symptome bei dir sind doch ein wenig anders wie bei mir. Der unrunde Lauf ist bei mir eigentlich immer zu spüren und wenn ich den Kerzenstecker am defekten Zylinder abziehe, spüre ich eben KEINEN Unterschied zu vorher. Die Kerze war auch nicht so wirklich schwarz, sondern eher braun.

    Dass man bei dir einen Unterschied merkt, wenn du den Stecker abziehst, ist normal :) und lässt keinen Rückschluss auf einen Defekt zu.

    Könnte bei dir also durchaus was anderes sein.

    Gruß, Jan