Beiträge von HOT

    Die Druck-Hülse ist auch ein Verschleißteil... Wenn sie noch i.O. ist, kannst du auch die alte mit der Kunststoff-Hülse weiter verwenden...

    Die alte Hülse mit der Kunststoffhülse gibt´s nicht mehr. Die neue ist einfach vom Durchmesser her etwas kleiner. Da klappert aber nichts...

    Das Ausrücklager wird durch die Feder im Nehmerzylinder ständig leicht gegen die Hülse gedrückt und sie zentriert sich von allein... :wink:

    Gruß, Diddi

    Wobei bei der A-Serie alles, was an Verschleiß in der Mechanik ist, durch die Einstellung wieder ausgeglichen wird.

    Von daher ist die Verlängerung der Stößelstange hier nicht notwendig.

    Die Nachstellung des Ruhe-Anschlags kompensiert zwar den Verschleiß am Ausrückhebel und im Tauchkolben, nimmt dem Nehmerzylinder aber auch Arbeitsweg...

    Der Ausrückhebel bei der pre-Verto Kupplung hat ein Übersetzungsverhältnis von rund 5:1

    2 mm Verschleiß an der Kugel kosten oben schon 10 mm. Und am Pedal noch deutlich mehr... Vor allem, wenn die Kupplung neu ist... :roll-eyes:

    Und der Nehmerzylinder hat auch einen internen "End-Anschlag" am Seegerring...

    Stelle ich also immer nur nach, trennt irgendwann die Kupplung nicht mehr, weil der Nehmerzylinder am "Anschlag" ist...

    Wird die Stößelstange "verlängert", umgeht man natürlich dieses Problem... ...und schafft sich früher oder später ein neues...

    Irgendwann ist die Kugel unten am Ende des Ausrückhebels so weit verschlissen, dass sie abbricht... Und dann war´s das schlagartig mit Kuppeln/Schalten...

    Ich habe übrigens auch schon mal einen Hebel gewechselt, den jemand heiß gemacht und gebogen hat...:roll-eyes:

    Ist der gleiche Effekt wie eine verlängerte Stößelstange. Funktioniert...

    Bei der Verto-Kupplung lässt sich natürlich nichts nachstellen. Auch da funktioniert das Verlängern der Stößelstange. Sei es durch aufgeschweißtes Material an der Stößelstange oder wie oben die einstellbare Version...:roll-eyes:

    Man kann auch an der Kugel Material aufschweißen und wieder rund zurecht feilen...

    Als "Schnell-Reparatur", bis die entsprechenden Teile da sind oder bis zur Winter-Pause, durchaus legitim.

    Letztendlich ist es aber wie eine Aspirin gegen einen Hirntumor... Symptom "überdeckt" aber die Ursache ist immer noch da... :roll-eyes:

    Und mal ehrlich. In der Zeit, die man braucht, um eine einstellbare Stößelstange zu bauen, hätte man den Hebel 3 mal gewechselt...:roll-eyes:

    Um den Tauchkolben, der natürlich genauso verschleißt, zu wechseln braucht man natürlich deutlich länger. Deshalb kontrolliert man den und wechselt ihn bei Bedarf, wenn eh die Kupplung neu kommt oder der Motor aus anderen Gründen raus ist...

    Gruß, Diddi

    Solltest du auf jeden Fall nachziehen. Zur Sicherheit auch den Klemmbolzen kontrollieren, ob er schon Verschleiß-Spuren zeigt.

    Wenn dort schon Bewegung drin ist, verschleißt es recht schnell...:roll-eyes::wink:

    Gruß, Diddi

    Zusätzlich zu dem Foto hätte ich noch...

    Vakuum-Leitungen SPi

    1. Von der ECU zur Benzinfalle. Diese Leitung ist grün gekennzeichnet und gehört an der Benzinfalle auf den grünen Anschluß.

    (Bezinfalle siehe http://www.minispares.com/product/Classic/Engine/NPC10001.aspx?10&ReturnUrl=/search/classic/fuel%20trap.aspx|Back%20to%20search)

    2. Von der Benzinfalle weiß gekennzeichnete Leitung zur Ansaugbrücke . (siehe Foto oben)

    3. Vom 2ten Anschluß der Ansaugbrücke (siehe Foto oben) geht dann eine rote Leitung an die Unterseite des Luftfilters.

    4. Vom 2ten Anschluß am Luftfilter geht die gelbe Leitung dann zum Pneumatik-Teil der Ansaugluftvorwärmung am Ansaugschnorchel.


    Die Winkelstücke der Vakuum-Leitungen reißen gerne. Das Steuergerät mag das gar nicht und geht dann in den Notlauf... = hoher CO-Wert...

    Man kann sie problemlos durch Silikon-Unterdruckleitungen mit 3 mm Durchmesser ersetzen... Auf ebay gibt´s ein großes Angebot...

    Gruß, Diddi

    Wir ein John Cooper Garages getunter Wagen sein. Das Kit hatte 58KW.

    Gruß

    Nicht nur von "John Cooper Garages"...

    Das Kit wurde auch über Rover in D vertrieben, und bei den Vertragshändlern eingebaut. Mit TÜV-Gutachten!

    @ Cars10: Selbstverständlich kann der mit den Daten im Brief hier in D zugelassen werden... :thumbs_up::wink:

    Hier eine leider etwas schlechte Kopie solch eines Gutachtens:

    CooperS.pdf

    Gruß, Diddi

    Hallo!

    Welche Zündkerzen verwendet man für einem 998cc Bleifreikopf (Original mit Sitzringen im Auslass)?

    Momentan habe ich für Testzwecke "CHAMPION RN12YC" eingesetzt.

    Aber was muss da für den Dauerbetrieb rein?

    Denke da an die Unterschiede bzgl. Eigenentzündung/Verkokungen, da der Kraftstoff nun bleifrei sein wird.

    Mit verbleit oder bleifrei hat das eigentlich wenig zu tun. Es kommt eher auf die Verdichtung an und wie mager/fett der Motor läuft...

    Die Champion RN12YC (vergleichbar mit NGK BPR5ES) ist eine recht "heiße" Kerze und eher für niedrig verdichtete Motoren geeignet wie die früheren 850er und 998er... A-Serie. Die laufen weniger "heiß" und die "heiße" Kerze kann sich trotzdem sauber brennen...

    Die kleinen bleifrei A+ 998er laufen in der Regel mit 10,3:1 Verdichtung und relativ magerer Einstellung und somit deutlich "wärmer", brauchen also eine etwa "kühlere" Kerze, damit sie nicht überhitzt und dann kaputt geht oder noch schlimmer, Klingeln verursacht...

    Je nachdem, um was für einen Motor (Verdichtung) es sich handelt, könnte die RN12YC also die richtige sein, oder auch die falsche und eine BP(R)6ES oder (R)N9Y(C) wäre die bessere Wahl... :wink:

    Gruß, Diddi

    Die Maße findet man im Haynes Manual als "Valve Stem to Guide clearance"...

    Für die Small Bore Motoren (850, 997, 998, 1098)

    Einlass: 0,038 - 0,064 mm

    Auslass: 0,051 - 0,076 mm

    Für die Large Bore Motoren (970, 1071, 1275 incl. SPi und MPi)

    Einlass: 0,04 - 0,08 mm

    Auslass: 0,04 - 0,08 mm

    Gruß, Diddi

    Die verlinkte rote Zündspule mit Betriebsspannung 14 V (Rover Vergleichsnummer GCL111) ist falsch, da der Mini mit Vorwiderstandskabel dauerhaft nur 9,6 V liefert.

    Nur beim Startvorgang liegen 12 V an.

    GCL217 ist die richtige Zündspule.

    Stiimmt, du hast vollkommen Recht.:thumbs_up:

    Ich habe mich von dem Hinweis täuschen lassen, dass die rote Bosch mit einem Vorwiderstand betrieben werden sollte... :roll-eyes:

    GCL217 hatte ich ja oben auch schon genannt. Gibt´s von Bosch da eigentlich ein Äquivalent?

    Gruß, Diddi

    Ja, die Spule passt auch :thumbs_up:

    Auf einem der Fotos in deinem Beitrag... Mini komplett neu einstellen ...erkennt man, dass an Spule Klemme 15 (+) ein weiß/gelbes sowie ein rosa/weißes Kabel angeschlossen ist.

    Rosa/weiß ist ein Widerstandskabel, welches die Spule bei Zündung ein versorgt... Durch den Widerstand wird die Spule im Betrieb mit etwa 9V gespeist.

    Weiß/gelb kommt vom Anlasser-Magnetschalter und versorgt die Spule während dem Anlassen mit vollen 12v, bzw. das, was beim Anlassen noch "übrig" ist, da der Starter viel zieht...

    Dadurch springt der Motor leichter an...

    Gruß, Diddi

    Da dein Mini eine sogenannte Ballast-Ignition (Startanhebung) hat, wäre die GCL217 die richtige Zündspule... http://www.minispares.com/product/Classic/Electrics/Ignition/Coils/GCL217.aspx?090801&ReturnUrl=/shop/classic/Electrics/Ignition/Coils.aspx|Back%20to%20shop

    Bekommst du auch bei den Händlern in D. Einfach nach einer Zündspule für "Startanhebung" fragen :wink:

    Z.B. auch hier... https://allbrit.de/etk_detail.asp?Artikelnummer=GCL217

    Oder einfach beim Händler deiner Wahl aus der Händlerliste...:wink:

    Der Zündspulen-Halter ist mit einer zusätzlichen Mutter über der eigentlichen Zylinderkopf-Mutter auf einem längeren Stehbolzen befestigt...

    Die obere Mutter kannst du einfach so lösen... :wink:

    Gruß, Diddi

    13V am Multimeter heißt nicht, dass da auch Strom (A) fließt...

    Wenn es z.B. einen Übergangswiderstand (meistens im Warnblinker-Schalter) gibt, liegen zwar 12V+ an, sobald aber Strom fließen muss (Blinker-Birnen = 2x 21W) bricht die Spannung zusammen. Ein für solche Tests besseres "Prüfgerät" ist eine Scheinwerfer-Birne mit 2 Mess-Kabeln dran...

    Wenn die hell leuchtet, ist alles bestens. Glimmt sie nur oder leuchtet schwach, ist zwar Spannung (V) da, aber es fließt zu wenig Strom (A) :wink:

    Wenn dabei die Spannung zusammen bricht, funktioniert auch das Blinkgeber-Relais nicht mehr und summt nur...

    Problem ist hier häufig der Warnblinker-Schalter, da der sehr selten benutzt wird (zum Glück) und dann innen die Kontakte oxydieren. Oft hilft es, ihn mehrfach ein und aus zu schalten, damit die Kontakte innen drin "gereinigt" werden. Man kann ihn auch zerlegen und innen reinigen. Ist allerdings etwas fummelig wegen der Kleinteile...:wink:

    Und wie oben schon einmal angemerkt, das Blinker-System hat 2 Relais. Das Blinker-Relais, welches das Richtungs-Blinksystem bei Zündung in Stellung 2 "aktiv" schaltet, sitzt im Motorraum, rechts an der Stehwand beim Wischermotor...

    Kabelfarben im Stecksockel:

    Grün = Zündungs +

    Schwarz = Masse

    1x Hellgrün/braun = Leitung zum Blinkgeber-Relais und Warnblinkschalter

    1x Hellgrün/braun = Leitung zum Lenkstock-Schalter

    Dass er plötzlich, "wie durch ein Wunder" wieder angesprungen ist, liegt vermutlich an der kalten Lötstelle im Relais-Modul. Oder hast du die schon nachgelötet?

    Gruß, Diddi

    Nachgelötet war die Stelle schonmal, schätze, dass das einfach unsauber gemacht wurde.

    Gibts noch ne Sicherung (außer die "Fliegenden"), die ich prüfen sollte, die ich noch nicht kenne?

    Grüße

    Mathias

    Die auf der Rückseite der Platine frei gekratzte Lötstelle ist nicht der "verkokelte" Lötpunkt, sondern ein Anschluss vom Ansaugbrücken-Relais.

    Der verkokelte Lötpunkt hat auf der Rückseite so ein blaues Zeug dran. Auf dem Foto ist nicht zu erkennen, was das ist...

    Bei deinem Mini gibt´s außer den 4 Sicherungen im Sicherungskasten noch 5 weitere "fliegende" Sicherungen. Die sitzen alle im Motorraum, unter´m Windleitblech hinter dem Luftfilter...

    Übrigens, so ein 6er Sicherungskasten für Flachsteck-Sicherungen ist nicht so ganz einfach austauschbar, da er je Sicherung immer nur einen Steckplatz pro Seite hat.

    Der originale Sicherungskasten hat je 2 Steckplätze auf beiden Seiten, von denen einige auch gebraucht werden, da hier abgezweigt oder auf mehrere Kreise verteilt wird...

    Bei einem anderen Sicherungskasten muss man sich dann mit sowas... https://www.autosparks.co.uk/electrical-components/terminals/1-4-6mm-piggy-back-spade-terminal-to-suit-up-to-28-0-30.html? oder https://www.autosparks.co.uk/electrical-components/terminals/6-3mm-x-0-8mm-blue-pre-insulated-piggy-back-terminal.html? ...behelfen und dann wird´s eng zwischen den Steckverbindern... :roll-eyes:

    Gruß, Diddi

    Was denkst du über das Relaismodul? Hab die besagte Stelle geprüft, Durchgang ist trotz der gebrannten Stelle vorhanden.

    Kannst du mir vielleicht sagen, welches Relais für welche Funktion zuständig ist? Wenn ich es anklemme, klacken zumindest 3 Stück. Das konnte ich offen sehen.

    Das Relais-Modul könnte durchaus dein "Start-Problem" sein...

    Die angebrannte Stelle ist ein Übergangspunkt vom Stecker zur Platine. Die Überhitzung deutet auf einen Übergangs-Widerstand (kalte Lötstelle/Wackelkontakt) hin. Beim rumhantieren bekommt sie Kontakt und die Relais klacken... Im eingebauten Zustand aber vermutlich ein Problem :wink:

    Kann man bestimmt nachlöten...:wink:

    Gruß, Diddi