Beiträge von HOT

    Er schreibt doch : „Fernlicht funktioniert“

    ...und in ( ) dahinter steht Lichthupe :wink:

    Die Lichthupe hat eine komplett andere Strom-Versorgung und funktioniert unabhängig vom Lichtschalter :wink:

    Bei einem `87er Vergaser-Mini ist nur das Standlicht über eine Sicherung abgesichert (unterste) bei späteren Vergaser Minis auch noch eine 2te "fliegende" Sicherung für Teilbereiche des Standlichts...

    Abblend- und Fern-Licht sind nicht abgesichert! Die Lichthupe wie auch die Hupe hingegen schon...

    @ Raimini: Vermutlich ist der Lichtschalter hinüber.

    Zum Überprüfen: Lichtschalter aus der Blende ziehen und Stecker abziehen.

    Im Stecker mit Draht eine "Brücke" zwischen braun (dauer+) und rot (Standlicht) stecken. Standlicht sollte jetzt leuchten.

    Im Stecker mit Draht eine "Brücke" zwischen braun und blau (Abblendlicht) stecken. Abblendlicht sollte jetzt leuchten und auch Fernlicht, wenn man am Lenkstockschalter (nach vorn) umschaltet.

    Funktionieren diese Tests = Lichtschalter kaputt! Ist eine bekannte Schwachstelle! :soupson:

    Gruß, Diddi

    Die zweite Ausgangswelle wird durch die Planetenräder gehalten, ich müßte den Bolzen in der Mitte des Trägers entfernen, habe aber etwas Hemmungen den mit grober Gewalt auszuschlagen. An der Standpresse ausdrücken oder doch mit dem Hammer und einem Dorn?

    Blos nicht mit Gewalt :scream:

    Die Welle wird von einem Federstift (Rollpin) gehalten/gesichert" Auf dem 2ten Foto sieht man den links noch am Bildrand auf mittlerer Höhe.

    Rollpin raus und dann geht auch die Welle leicht und OHNE Gewalt raus :thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi

    Erfahrungsgemäß kommt es beim Öl immer auch ein wenig auf den jeweiligen Motor an.

    Ich fahre in meinem HIF mit modifiziertem 1293er SAE20

    Ein befreundeter Minifahrer hat in seinem Std. 1300er Vergaser Cooper das SU-Öl drin.

    In wieder einem anderen werkelt 20 W 50.

    Meiner fährt sich mit dem SAE20 im Vergleich zu den anderen beiden genannten Ölen am besten.

    Wobei das originale SU-Dämpferöl auch ein SAE 20 Öl ist...

    Im Handbuch steht lapidar "Motoröl" und da gab es über die Jahre unterschiedliche Viskositäten als "Werks-Angabe" wie 20W50, 10W40...

    Mehrbereichs-Öle sind meiner Meinung nach weniger geeignet, da der Motor mit steigender Motorraum-Temperatur unterschiedliche Anforderungen an das Gemisch bzw. die Anreicherung beim Beschleunigen stellt.

    Ein Einbereichs-Öl wie SAE 20 reagiert auf Temperatur anders, als ein Mehrbereichs-Öl. Wobei der Temperaturunterschied im Motorraum während der Fahrt deutlich geringer sein dürfte als im Schmiersystem...

    Ich habe als Dämpferöl auch schon Automatik Transmission Fluid (ATF) verwendet. Auch ein Einbereichs-Öl. Funktioniert gut :thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi

    Noch was...

    Hast du WaxStat Düsenstöcke oder "starre"?

    Die starren sind bei Stau und steigender Motorraum Temperatur empfindlicher, weil sie eben nicht für die Temperatur kompensieren können.

    Die WaxStat Düsenstöcke regeln bei steigender Temperatur etwas in Richtung magerer...

    Wenn der WaxStat kaputt ist, verhält er sich dann wie ein starrer... Könnte also sein...:wink:

    Gruß, Diddi

    Gut, der Leerlauf ist im Moment ziemlich hoch, eher bei 1.300 rpm, wenn der Motor normale Temperatur hat. Zum einen wegen des leichten Schwungrades, zum anderen weil der im Stau immer fetter und damit langsamer wird, ein Teufelskreis. :wink:

    Aber ich schaue mal, ob der Kolben im Standgas aufliegt.

    Die Feder ist vermutlich eine ausgeleierte rote, so riesig war der Unterschied auch nicht...

    1300 rpm im Leerlauf ist natürlich schon eine "Hausnummer"...

    Da strömt natürlich schon deutlich mehr, als bei 850 - 900... Damit könnte eine leichtere Feder schon etwas Probleme haben...

    Übrigens, der Unterschied zwischen blauer und roter Feder ist nicht sooo groß...

    Für HS gibt´s 2 zur Wahl

    Blau = 2,5 OZ (Unzen) 997/998 Cooper sowie einige Einzel-Vergaser

    Rot = 4,5 OZ Alle HS4 sowie 2-fach HS2 bei Cooper s

    Für HIF gibt´s 3 zur Wahl

    Rot = 4,5 OZ

    Gelb = 8 OZ

    Grün = 12 OZ :scream::biggrin:

    Gruß, Diddi

    IIch hab mit der Feder gestern noch experimentiert und eine etwas schwächere genommen, die leider keine Kennzeichnung mehr hat. Vorher war eine neue "rote" verbaut. Leerlauf ist ohne anfassen des Düsenstocks etwas magerer, vermutlich weil der Kolben etwas höher kommt. Die verschiedenen Teillastpositionen sind näher beieinander, was das Gemisch angeht.

    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der gepimpte 998er zuwenig Leistung für die rote Feder hat. :rotfl: Ich glaube, ich hab da gerade ein Pflaster auf etwas anderes geklebt. Denn die "Spritzigkeit" hat etwas gelitten.

    Ich hab natürlich auch laut Vizard am Kolben unten "optimiert". Vielleicht hab ich dadurch aber auch den effektiven Unterdruck über dem Kolben verändert, weil das an der Unterseite anders strömt...

    Die sogenannte "rote" Feder ist die Standard-Feder für Einfach-Vergaser Bestückung. Da saugen 4 Zylinder durch nur ein "Rohr"...

    Für Zweifach-Vergaser ist die sogenannte "blaue" Feder die Standard-Feder. Da saugen nur 2 Zylinder durch jeweils ein "Rohr" also geringere Strömung je "Rohr" = weniger Unterdruck...

    Für kräftig "gepimpte" Motoren gibt´s dann noch die "gelbe" Feder...

    Dein gepimpter 998er braucht mit Sicherheit die rote... :wink:

    Im Leerlauf sollte die "leichtere" Feder eigentlich keinen Unterschied ausmachen, da dann der Kolben auf der Brücke aufliegen sollte. Kann sein, dass du minimal die Leerlauf-Einstellschraube zurück drehen musst, denn die Öffnung der Drosselklappe beeinflusst das natürlich auch...

    Aber grundsätzlich ist die leichtere (blaue) Feder für Einfach-Vergaser Bestückung zu schwach... :wink:

    @ Turi: Ich denke, dies kleine Bohrung im "Dämpfer-Deckel" hat eine Grund. Allerdings weniger in Bezug auf die Wirkung des Dämpfers.

    Wenn der Kolben nach oben geht, wird der Raum über dem Öl kleiner. Also muss die darin enthaltene Luft irgendwo entweichen bzw. bei der Abwarts-Bewegung auch wieder hinein können. Fehlt hier die Bohrung oder ist zu klein, wäre das natürlich problematisch...

    Ein Kugel-gelagerter Kolben wie z.B. beim HIF braucht das hingegen nicht, da die Luft über die Lagerung strömen kann...:wink:

    Gruß, Diddi

    Und bei dieser ganzen "Geschichte" spielen auch noch die Feder und der Dämpfer bzw. das Öl eine wichtige Rolle...

    Die Feder soll dafür sorgen, dass der Kolben erst bei Volllast und "Nenn-Drehzahl" voll geöffnet ist!

    Mit zu schwacher Feder wäre der Kolben schon bei Teillast voll geöffnet und ab dem Moment wird das Gemisch nur noch vom Unterdruck (Strömungs-Geschwindigkeit) bestimmt und nicht mehr über einen variablen Ringspalt im Düsenstock. Somit kann die Düsennadel nur über ein reduziertes Drehzahlband das Gemisch beeinflussen.

    Mit zu starker Feder erreicht der Kolben auch bei Volllast und "Nenn-Drehzahl" nicht mehr die volle Öffnung... Auch in diesem Fall wird das Nadel-Profil nicht über die gesamte Länge genutzt...

    Die Auswahl an Federn ist natürlich deutlich beschränkter als bei den Nadeln... Und sie muss zum Motorkonzept passen...

    Der Dämpfer und das Dämpfer-Öl beeinflussen auch das Gemisch. Allerdings nur während der Beschleunigung...

    Der Dämpfer dämpft nur die Aufwärts-Bewegung des Kolbens. In der Abwärts-Bewegung hat er keine Wirkung.

    Wird die Drosselklappe geöffnet, steigt der Unterdruck und somit die Strömungsgeschwindigkeit im Bereich der Düsenstock-Brücke. Dadurch, dass der Dämpfer dem Kolben einen Widerstand entgegensetzt, sorgt er für ein langsameres Öffnen was wiederum die Strömungsgeschwindigkeit und den Unterdruck im Bereich der Brücke erhöht. Dadurch wird mehr Sprit an gesogen als wenn der Motor mit konstanter Drehzahl laufen würde. Das Gemisch wird also bei der Beschleunigung angefettet.

    Sobald der Motor mit konstanter Drehzahl läuft, ist der Dämpfer (fast) wirkungslos. Das Gemisch wird jetzt nur noch von der Strömungsgeschwindigkeit (Unterdruck) und dem Ringspalt bestimmt. Er verhindert jedoch weiterhin das "flattern" des Kolbens, da die Geschwindigkeit der Gassäule im Vergaser nicht konstant ist, sondern abhängig von Drehzahl und Nockenwelle mehr oder weniger pulsiert...:wink:

    Der Dämpfer und sein Öl wirken quasi wie die Beschleuniger-Pumpe bei Fest-Düsen-Vergaser wie Weber etc.

    Und mit der Viskosität des Öls kann man dieses beeinflussen... Je dickflüssiger, desto mehr Anfettung...

    Das originale SU Dämpfer-Öl ist übrigens ein SAE 20 Einbereichs-Öl. Kalt schon recht dünnflüssig und bei steigender Motorraum-Temperatur immer dünner...

    In der Kaltlauf-Phase braucht der Motor zum beschleunigen mehr Anreicherung, als wenn er auf Betriebstemperatur ist... :wink:

    Ein Mehrbereichs-Öl ist dafür nicht ideal, auch wenn es im Handbuch dafür angegeben wird...:wink:

    Gruß, Diddi

    Gute Idee, das nochmal "prellen" und sich setzen zu lassen. Und fettfrei sollte der Kegelsitz sein.

    Grüße

    Andreas

    Klar, fettfrei und sauber/trocken ist ein absolutes MUSS :thumbs_up:

    Ich mache das mit dem Prellen und nachziehen auch mehrfach hintereinander. Bis der Drehmoment-Schlüssel 3x "geklickt" hat, ohne sich noch mal etwas bewegt zu haben. Da kommen beim ersten Nachziehen oft noch ein paar Grad Drehwinkel zusammen... Manchmal auch nicht... :wink:

    Gruß, Diddi

    Würde ich so nicht lassen. Wenn sich das plötzlich setzt, hast du keinerlei Vorspannung mehr und riskierst den Kurbelwellenkonus zu ruinieren.

    Überleg noch mal... :wink:

    Die "Feder" der Scheibe darf niemals bis auf den Boden der Nut in der Kurbelwelle reichen! Würde sie das tun, würde die Konus-Verbindung nie die erforderliche Vorspannung erreichen! Auch in der Schwungrad-Nabe darf sie nicht bis zum Boden der Nut reichen. Einzig auf der Fläche muss sie voll aufliegen!

    Die "Nut und Feder" Konstruktion ist einzig dafür gedacht, zu verhindern dass die Schwungscheibe um 180° verdreht montiert werden kann! Auch wenn das einige ignorante "Mechaniker" schon geschafft haben.:soupson: Sie kann und darf keine Kraft übertragen.

    Die einzige Kraft-schlüssige Verbindung ist der Konus-Sitz!

    Für bestmöglich festen Sitz setze ich nach dem ersten Anziehen mit Drehmoment ein Rohrstück auf den Rand der Nabe und klopfe mit einem leichten Hammer mehrfach rund herum. Anschließend noch einmal mit Drehmoment nachziehen und dann erst sichern :thumbs_up::wink:

    @ campino89: Alles bestens :thumbs_up::wink:

    Gruß, Diddi

    Da du in der Nähe von Celle wohnst, bist du auch in Sachen Mini gut versorgt :thumbs_up:

    In Celle hast du mit der Firma Allbrit einen Mini-Teilehändler, zu dem du mal eben hin fahren kannst, um Teile über die Ladentheke zu kaufen.

    Und im Raum Braunschweig gibt´s mit den Mini Löwen Braunschweig einen aktiven Club, der jedes Jahr ein tolles Treffen organisiert :cool:

    Leider ist das Treffen dieses Jahr Corona zum Opfer gefallen :crying:

    Bei den "Löwen" findest du sicher auch Leute, die dir mit "Rat und Tat" zur Hilfe oder auch einfach nur Benzin-Gespräche bereit stehen :thumbs_up::cool:

    Und Mini-Fahrer aus dem Großraum Hannover treffen sich im Forum hier: Leute aus hannover

    Also insgesamt beste Voraussetzungen für das Mini-Hobby! :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Der Einbau des Lampen-Topfes mit Blindnieten ist so original. Blindniet für Lampentopf

    Das sind lange, 5mm Pop Niete mit großem Kopf...

    Natürlich kann man ihn auch wieder so einbauen. Werden ja nicht ständig aus- und eingebaut...

    Genauso aber auch mit Schrauben und selbst-sichernden Muttern, aber dazu muss man halt ins Radhaus auf die Rückseite...

    Nachteil von Schrauben mit Muttern ist halt Rost, denn die Muttern und der Gewinde-Überstand liegt im Schuss-Bereich der Räder... Edelstahl würde sich dafür anbieten.

    Es gingen auch Niet-Muttern im Kotflügel. Die gibt´s auch in geschlossener Form. Dazu braucht man aber auch die passende Nietzange...

    Möglich wären auch Kunststoff Clip-Muttern wie sie z.B. in der Tür und an der Spritzwand verwendet werden. Dazu müssten die Löcher quadratisch aufgefeilt werden. Vorteil ist, dass da nichts festgammeln kann und man einfach Blechschrauben (Edelstahl) verwenden kann.

    Einfach nur Blechschrauben fällt eigentlich aus, da die Bohrungen im Kotflügel mit 5mm schon recht groß sind und das ganze ziemlich schnell rosten würde...

    Gruß, Diddi

    Ist ein Sache von maximal 5 Minuten

    Die Abdeckung für den Stoß des Keder-Profils (in der Regel oben Mitte) mit einem kleinen Flach-Schraubendreher raus hebeln.

    Das Keder-Profil an der Stoßkante raus hebeln und rundherum aus der Dichtung ziehen.

    Auf der Außenseite die Scheiben-seitige Lippe der Dichtung rundherum kurz von der Scheibe abheben um ggf Verklebungen durch Dichtmasse zu lösen.

    Durch die geöffnete Seitenscheibe in der oberen Ecke der Scheibe mit der flachen Hand die Scheibe raus drücken.

    Solltest du eine neue Dichtung verwenden (dringend empfohlen), kannst du auch einfach die äußere, Scheiben-seitige Dichtlippe mit einem Cutter-Messer abschneiden...

    Scheibe aus der Dichtung nehmen und an einem sicheren Ort (vorher vorbereiten) ablegen.

    Dichtung von der Karosserie abziehen...

    Gruß, Diddi

    2 Tage? Wow. Sehr sportlich.

    Und Praia de Mira ganz bei mir in der Nähe, ca. 50 km von meiner Wohnung :thumbs_up:

    Ja, sehr "sportlich" :biggrin:

    Nur Tank-Pausen mit Beine vertreten und Kleinigkeit essen und weiter. Die "Nord-Route" ist tatsächlich günstiger. In Spanien nur im Baskenland Maut. In Frankreich geht alternativ die "Route national" meistens parallel zu den Autobahnen. Dauert aber auch deutlich länger...

    Aber eine schöne Strecke... :cool:

    Wenn Praia de Mira nur 50 Km entfernt ist, gibt´s eine gute Mini-Werkstatt ganz in deiner Nähe :thumbs_up:

    Minipecas in Ermida :wink:

    Haben wir vor 2 Jahren besucht, als wir auf dem International Mini Meeting (IMM) in Praia de Mira waren. Ordentliche Werkstatt die auch für internationale Kunden Minis restauriert, mit eigener Motoren-Überholung und gut sortiertem Ersatzteil-Lager :thumbs_up:

    Vielleicht eine Alternative statt Lissabon, um den Mini für die lange Fahrt gründlich durch zu checken und vielleicht noch ein paar Notfall-Ersatzteile mit zu nehmen...:wink:

    Gruß, Diddi

    Das deutliche Axial-Spiel der Ausgangs-Welle vom Diff deutet auf verschlissene Fiberscheiben (BTA101) UND auch auf verschlissene Anlaufscheiben (DAM5071) der Planetenräder hin.

    Die Fiberscheibe gibt es auch noch mit Übermaß als BTA102, wenn die Standard-Fiberscheibe nicht reicht, um das Spiel auf ein Minimum zu reduzieren

    Durch das erhöhte Axial-Spiel werden die Zahnflanken im Diff stärker an der "Spitze" belastet... Da könnten durchaus deine "Metall-Funde" her kommen!

    Ich würde das Diff auch noch zerlegen denn nur so kannst du das prüfen! Schau dir dabei auch die Welle und Lagerflächen der Planetenräder an...

    Zum Zwischenrad: Anhand der Fotos kann man nicht sooo viel erkennen, außer dass das Nadellager "fertig" ist... Wenn die Lagerzapfen spürbare Spuren haben, muss es auch neu. Durch die Schäden im Nadellager ist das aber auch zu erwarten!

    Für die Anlaufscheiben des Zwischenrades gibt es kein "Mindestmaß" da es verschiedene Maße dafür gibt. Das Axial-Spiel muss beim Einbau ausgemessen und angepasst werden. Voraussetzung dafür ist natürlich auch der Zustand der Anlageflächen im Getriebe und Zwischenrad-Gehäuse. Sind die eingelaufen, bedeutet das entweder Ersatz oder "reparieren"... Mehr dazu hier: kupplungsgehäuse nacharbeiten

    In der gleichen Weise kann man übrigens auch die Anlagefläche im Getriebe-Gehäuse reparieren bzw. nacharbeiten. Dazu muss es natürlich "leer geräumt" werden und das Aufspannen des Getriebe-Gehäuses zum Bearbeiten ist aufwendiger als beim Zwischenrad-Gehäuse ...

    Zum Einmessen des Zwischenrad-Spiels das Zwischenrad mit vorhandenen Anlaufscheiben und das Zwischenradgehäuse mit einer neuen Dichtung am Getriebe montieren und mit Drehmoment anziehen. Jetzt kannst du das Axial-Spiel mit Fühlerblatt-Lehre messen. Spiel sollte 1/10 mm sein.

    Anhand der vorhandenen Anlaufscheiben messen, welches Übermaß benötigt wird, um 1/10mm Spiel zu erreichen. Diese besorgen (relativ teuer...)

    Mit den neuen Anlaufscheiben und einer neuen Dichtung (gleiche wie die zum Messen, also 2 besorgen) dann wieder montieren...

    Die Anlaufscheiben gibt´s, wie oben schon angemerkt, in verschiedenen Maßen... DAM4822

    Man kann auch etwas "zu dicke" Anlaufscheiben auf einer Plan-Schleifmaschine auf passendes Maß schleifen lassen...:wink:

    Oder als Set DAM4821... Einmessen und dann erst besorgen ist da natürlich deutlich günstiger...

    Gruß, Diddi

    Beim Mini Cooper ab 1991 wurden die Löcher im vorderen Hilfsrahmen 1" nach vorne verlegt um platz für den HIF44 Vergaser zu schaffen.

    Das schafst du super mit der Bohrmaschine.

    Nicht 1" sondern 1/2" :wink:

    Wenn man die Bohrungen versetzt, muss auch das innen liegende Verstärkungsblech etwas nach vorne verlängert werden, da sonst das vordere Ende des Motor-Silents im Bereich der Verschraubung "in der Luft hängt"...

    Gruß, Diddi