Beiträge von HOT

    Wenn Zündfunke da ist und ganz wichtig, auch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Zylinder da ist, sollte er mit Bremsenreiniger zumindet mal kurz anlaufen...

    Tut er das nicht, stimmt etwas mit der Zündung nicht!

    Hattest du vielleicht die Kerzenstecker ab? Falsche Reihenfolge aufgesteckt?

    Wie Norton schon schreibt, schau dir auch den Kurbelwellen-Sensor und dessen Stecker an. Sitzt unten beim Anlasser...

    Der Sensor sammelt gerne metallischen Abrieb vom Zahnkranz und arbeitet dann nicht mehr richtig... Genauso, wenn der Stecker ein Kontakt-Problem hat... Und der ist entscheidend für die Zündung!

    Gruß, Diddi

    Frage interessehalber: Wofür benötigt man zum Einstellen der Achsschenkelbolzen die Gewindegröße?

    Umrechnen ist nicht so ganz einfach da das Nominal-Maß vom tatsächlich gemessenen Maß abweicht... Auch bei einer metrischen M8 Schraube hat das Gewinde keine 8mm Durchmesser. Bei einem Bolzen mit Schaft wären es 8mm. Das Gewinde hingegen ist etwas kleiner...

    Dazu kommt, dass man im "anglikanischen" diverse Gewinde-Normen hat, die sich teilweise nur durch den Flankenwinkel unterscheiden...:rolleyes:

    Aber mal ganz allgemein: Bei größeren Durchmessern gibt´s Sprünge im Durchmesser von 1/8"... Beispiele, 5/8, 3/4 (6/8), 7/8, 1, 1 1/8.....

    Ein Zoll sind 25,4 mm

    Deine gemessenen 27,5 mm würde folgendermaßen umgerechnet: 27,5 - 25,4 (1") = 2,1 mm Bedeutet also 1" + 2,1 mm. Die 2,1 mm lassen sich in diesem Größen-Bereich nicht "Gewinde-mäßig" umrechnen. geht man auf die nächste Stufe, wäre das 1/8" (3,17mm) also 1 1/8", was wieder zu den Sprüngen zwischen den Durchmessern passt.

    Ein 1 1/8 Zoll Gewinde dürfte also nominal zu deinen gemessenen 27,5 mm passen. Verschleiß gibt´s da ja auch noch...

    Der nächste Punkt wäre die Gewinde-Steigung. Metrisch in mm/Gang angegeben, bei Zollgewinde hingegen in TPI oder Threads per Inch = Gänge pro Zoll (25,4 mm)

    Um also die Steigung zu bestimmen, die Anzahl der Windungen je 25,4 mm zählen (Messschieber ans Gewinde halten). Ist das Gewinde kürzer, kann man auch die Windungen je 1/2" (12,7 mm) zählen und verdoppeln...

    Mit diesen beiden Werten, also Durchmesser in Zoll und der Anzahl der Windungen je Zoll, kann man in den diversen Tabellen schauen, wo es passt... Und Tabellen gibt´s wegen der vielen anglikanischen Normen entsprechend viele...:rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Ist es eine originale Nummernschild-Leuchte in schwarz, grau (nimbus) oder Wagenfarbe lackierte? Oder eine verchromte Nachbau-Leuchte?

    Bei der originalen sind für die Lichteinsätze Schrauben mit Zoll-Gewinde eingesetzt...http://www.minispares.com/product/Classic/Electrics/Lamps/PMZ206.aspx?0909&ReturnUrl=/product/Classic/PRC1230A.aspx|Back%20to

    Bei der Nachbau-Leuchte in Chrom sind es metrische M4x10 Schrauben. Die bekommt man auch im Baumarkt... Bevorzugt in Edelstahl, damit sie nicht fest gammeln...

    An der Heckklappe montiert sind beide mit Zoll-Schrauben 5/32"x32 UNF oder auch #10-32. Hier passt aber zufällig auch M5 rein, da Durchmesser und Gewinde-Steigung nahezu identisch sind... :wink:

    Gruß, Diddi


    Gemeint war: Kerzen brennen nach Kerzenbild zu heiß (grau statt rehbraun), daher die Ankündigung eine kältere Kerze zu verwenden.

    Das "Reh-braun" stammt noch aus der Guten alten Zeit mit verbleitem Sprit... Das heutige bleifrei sorgt für eine eher graue Farbe... :wink:

    Gruß, Diddi

    Muss noch mal revidieren. Habe deinen Beitrag noch mal gelesen und es ist ja die pre-Verto Kupplung... (war wohl etwas spät bei mir...:biggrin:)

    Bei der pre-Verto kann man schon etwas mehr einstellen.

    Der Abstand vom Ausrückhebel zum "Ruhe-Anschlag", der Schraube in der Kupplungs-Glocke ist ein wichtiger Punkt. Ist der zu groß, kuppelt sie später aus = mehr Pedalweg, da erst der Leer-Weg überwunden werden muss!

    Zum Einstellen die Rückholfeder aushängen, Hebel in Richtung "Auskuppeln" bewegen bis Widerstand gefühlt wird. Abstand zum Ruhe-Anschlag mit Fühlerlehre messen und bei Bedarf einstellen... (gem. Handbuch 0,5mm) Feder wieder einhängen...

    Verschleiß-Stellen sind aber exakt die gleichen wie oben für die Verto Kupplung beschrieben und auch die Vorgehensweise passt :wink:

    Gruß, Diddi

    Nimm auch den Ausrückhebel raus und schau dir die Kugel am unteren Ende an. Reichlich Rostlöser auf den Lagerbolzen einwirken lassen, da der häufig im Alu der Kupplungsglocke festgegammelt ist!
    Dann kannst du zumindest schon mal Ersatzteile bestellen.

    Man kann bei der Gelegenheit als "Notlösung" auch an der Kugel Material aufschweißen und wieder zurecht feilen. Das hilft dann, bis die Teile da sind... oder auch länger...:biggrin: Schon mehrfach selbst gemacht...:wink:
    Ist aber keine Dauerlösung, da die "reparierte" Kugel immer noch in einem verschlissenen Tauchkolben arbeitet und jetzt schneller verschleißt...

    Wenn der Hebel draußen ist, den Tauchkolben nicht verdrehen, denn wenn der um 180° verdreht mit dem Ausrückhebel eingesetzt wird, gibt´s Probleme. Die Bohrung in Tauchkolben, in welcher der Hebel arbeitet, ist einseitig "Trichter-förmig" ausgearbeitet/gesenkt. Falsch montiert und Hebel und Tauchkolben blockieren sich gegenseitig ab einem gewissen Ausrück-Weg. Tritt man dann kräftig... bricht u.U. die Kugel ab und dann war´s das mit Kupplungsbetätigung...

    Gruß, Diddi

    P.S.: Ich habe oben versehentlich den "pre Verto" Tauchkolben verlinkt... Tauchkolben und Ausrückhebel müssen natürlich zusammen passen. Die Verto-Version wäre diese: http://www.minispares.com/product/Classic/Clutch/Fittings/DAM5353MS.aspx?0601&ReturnUrl=/product/Classic/DAM5353.aspx|Back%20to

    Hallo zusammen,

    kann man bei einer pre verto Kupplung den Trennpunkt / Pedalweg einstellen?

    Hintergrund: Ich muss das Kupplungspedal bis zum Bodenblech treten, damit sie trennt.

    Die Kupplung ist neu und (schon mehrmals) nach Anleitung eingestellt. Der Ausrückzylinder ist auch neu. Was nicht neu ist, ist der Bolzen des Ausrückzylinders.

    Viele Grüße
    Steffen

    Einstellen lässt sich da nichts bis auf den Endanschlag, damit man den Teppich und das Bodenblech nicht kaputt tritt...

    Der Bolzen bzw. die Druckstange des Ausrück-Zylinders verschleißt gerne am Bolzenauge oder auch der Bolzen selbst, mit dem sie am Ausrück-Hebel angelenkt ist.

    Verschleiß findet man auch am anderen Ende, die Stange vom Pedal zum Geber-Zylinder. Auch hier wieder Auge und Bolzen.

    Den größten Verschleiß aber, findet man am Ausrück-Hebel selbst... http://www.minispares.com/product/Classic/Clutch/Verto%20type/DAM5355MS.aspx?0607&ReturnUrl=/search/classic/clutch%20arm.aspx|Back%20to%20search...die Kugel am unteren Ende ist oftmals nur noch eine "Halb-Kugel"... ...und auch im entsprechenden Gegenpart, dem Tauchkolben oder Plunger... http://www.minispares.com/product/Classic/Clutch/Fittings/22A180MS.aspx?0601&ReturnUrl=/search/classic/clutch%20arm.aspx|Back%20to%20search

    Durch die Hebel-Übersetzung macht 1 mm Verschleiß hier, gleich geschätzt 10 mm mehr Pedalweg... Und es ist häufig deutlich mehr als nur 1 mm Verschleiß...:rolleyes:

    Dazu kommt dann vermutlich noch ein wenig Luft im System (merkt man eigentlich nur am Pedalweg...) und irgendwann trennt sie nicht mal mehr mit Pedal auf dem Boden...

    "Problem" ist, dass für den Tausch des Tauchkolbens der Kupplungs-Deckel runter muss, da am anderen Ende das Ausrücklager sitzt...

    Gruß, Diddi

    Das ist mir jetzt schon fast peinlich..... ich habe den die mutter beim starter relais nochmal richtig festgezogen jnd dnan funktionierte wieder alles wie gewohnt. Scheint als hätte das kabel zum zündschlüssel einen wackel gehabt.

    Kann schon mal passieren und man "sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht" :biggrin:

    Freut mich, dass du es so schnell gefunden hast :thumbs_up:


    Eventuell kannst du mir aber noch einen tipp geben wo ich das andere ende des RVI kabels verbinde (also einmal bei + spule und das andere ende?)

    Das andere Kabel am Sicherungskasten, weiße Kabel auf der Beifahrerseite :wink:

    Zusätzlich muss dann aber das bestehende Kabel an Spule + abgezogen werden, so dass die alleinige Versorgung der Spule durch den Drehzahlmesser geht :wink:


    96°C bzw kurzzeitig 100°C ist bei den derzeitigen Temperaturen etwas hoch. Ein guter Wert mit 88°C Thermostat liegt um 90°C.

    Diese paar Grad Unterschied können durchaus an falscher Gemisch und vor allem Zündungs-Einstellung liegen!

    Gem. Handbuch könnten für dein Auto unterschiedliche Werte erforderlich sein. Schau doch mal am Verteiler, ob du die Serien-Nummer ablesen kannst. Könnte z.B. 41406, 41765 (Lucas 45D) sein. Dann wären 8° vOT bei 1000 rpm angesagt. Bei der Nummer 41882 (Luca 59D) oder 525389 (Ducellier Verteiler) wären es dann 6-8° vOT bei 1500 rpm, jeweils Unterdruck abgeklemmt!

    Gruß, Diddi

    Hast du vielleicht vergessen, das originale Kabel, welches an die Spule + ging, wieder anzuschließen?

    Mit dem induktiven Drehzahlmesser (RVI) geht die Versorgung durch den Drehzahlmesser zur Spule +

    Knipst du das Kabel bei laufendem Motor ab, geht er logischer Weise direkt aus!

    Dem Magnetschalter vom Anlasser sollte das nichts ausgemacht haben. Das ist elektrisch vermutlich das mit am robusteste Bauteil im Mini... :wink:

    Eine Sicherung für die Zündung gibt´s in deinem Mini übrigens nicht. Die Versorgung der Spule kommt direkt vom Zündschloss zur Eingangsseite des Sicherungskastens und direkt von dort weiter zur Spule +. Geht nicht durch die Sicherung!

    Gruß, Diddi

    Du hast Recht, dass auch ein "fusible Link" eine Art Sicherung ist. Findet man beim SPi am Hauptanschluss des Kabelbaums zum Magnetschalter/Lima...

    Der MPi ist da schon moderner... http://www.minispares.com/product/Classic/Electrics/Circuit%20breakers/YQX100040.aspx?0905&ReturnUrl=/search/classic/fuse.aspx|Back%20to%20search

    Im o.g. Fall ist es aber tatsächlich eine einfache Glassicherung im Kabelstrang... http://www.minispares.com/product/Classic/Electrics/Circuit%20breakers/PM09.aspx?0905&ReturnUrl=/search/classic/fuse%20holder.aspx|Back%20to%20search

    Und da die einfach so im Kabelbaum rumbaumeln oder "rumfliegen" und nicht ordentlich in einem Kasten verstaut sind, hat man die schon zu meiner Lehrzeit in den 80ern landläufig als "fliegende" Sicherungen bezeichnet...:tongue:

    Und ich stimme dir zu... Am besten "fliegen" sie in die Tonne...:biggrin:

    Gruß, Diddi

    kann ich das irgendwie überprüfen?
    mein Mechaniker müsste sich damit schon +/- auskennen, er hat seine Lehre noch zu Vergaserzeiten gemacht, nur deshalb hab ich ihm auch meinen Mini anvertraut :P

    Frag ihn mal, auf welchen CO-Wert er eingestellt hat...

    Die meisten Prüfunterlagen verlangen 3,5 +/- % CO. Der Mini läuft am besten, wenn er auf 4 - 4,5% CO eingestellt wird...:wink:

    Dafür entscheidend ist aber auch der richtige ZZP und auch Schließwinkel!!! Wenn da etwas nicht passt, war die Vergaser-Einstellung "für die Katz" :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Große Riemenscheibe bedeutet die langsamste Drehzahl oder denke ich gerade falsch? Das ist auch ein möglicher Grund.

    Die große Riemenscheibe ist beim A+ Motor (auch small bore) original. Daran liegt´s mit Sicherheit nicht :wink:

    Zumal er sogar eine Wasserpumpe mit großem Impeller montiert hat...

    Eine kleine Riemenscheibe hat zwar in niedrigen Drehzahlen durchaus Vorteile, bei hohen Drehzahlen kehrt sich das aber ins Gegenteil um, da es dann zu Kavitation in der Pumpe kommen kann, wodurch die Förderleistung dramatisch abnimmt...

    Gruß, Diddi