Beiträge von HOT


    Aus dem Kopf heraus irgendwas mit atmosphärischer Druckausgleich.Oder sind das die darüber?...

    Es sind die beiden darüber, links und rechts. Die sorgen für athmosphärischen Druck auf der Unterseite des Kolbens.

    Auf die Oberseite wirkt dann der geringere Druck aus dem Bereich unter´m Kolben. Dafür hat der Kolben unten ein oder zwei offene Bohrungen...:wink:

    Gruß, Diddi

    Die Bohrung geht in Richtung der Belüftung der Schwimmerkammer. Sieht man auf der rechten Seite des Vergasers recht gut.

    Beim "normal beatmeten" Motor sollte diese Bohrung (im Guss) verschlossen, also nicht durch gebohrt sein. Kann man mit einem Stück Draht feststellen, indem man die Tiefe der Bohrung "misst". Sie reicht nicht bis zum Belüftungs-Anschluss.

    Beim Turbo-Vergaser hingegen ist diese Bohrung offen und der Belüftungs-Anschluss (das obere, hintere Röhrchen) verschlossen.

    Der Turbo-Vergaser bekommt durch diese Öffnung einen Überdruck in der Schwimmerkammer. Würde er diesen nicht bekommen, würde der Überdruck im Vergaser den Sprit durch den Düsenstock zurück in die Schwimmerkammer drücken...

    Das ist der Haupt-Unterschied zwischen einem normalen und einem Turbo-HIF :wink:

    Man muss sich das so vorstellen:

    Durch diese Bohrung bekommt die Schwimmerkammer den selben Druck, wie er im Vergaser VOR dem Kolben herrscht. Im Bereich unter dem Kolben beim Düsenstock sinkt der Druck durch Verengung des Querschnitts (= Erhöhumg der Strömungsgeschwindigkeit... "Gesetz des Bernoulli") und Sprit kann aus dem Düsenstock austreten... ...und wird wiederum durch die Nadel bemessen...:wink:

    Ist beim "normal beatmeten" Vergaser genauso... Der Druck im Luftfilter, also vor dem Kolben, ist in etwa der selbe wie außerhalb... ...und im Bereich unter´m Kolben sinkt er durch die Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit...:wink:

    @ Ide: Wenn deiner kein Turbo ist, ist diese Bohrung "Wurscht" und darf durch den K&N verdeckt werden. :wink:

    Gruß, Diddi

    Wenn du 2 Schalter an der Schaltbox hast, is das zum Einen der Rückwärtsgang-Schalter, seitlich, mit 2 Kabeln und zum Anderen der Schalter für die Abschaltung der Unterdruck-Verstellung, die nur im 4. Gang aktiv ist.

    Diese Schaltung hatten nur 1000er ab etwa `87(?) Findet sich in englischen Schaltplänen nicht, da es das auf der Insel nicht gab... Kabelfarbe weiß ich im Moment nicht...:rolleyes:
    Das Ventil (im Motorraum) wurde bei den meisten Autos irgendwann stillgelegt bzw "entsorgt"...

    Der Schalter für den Rückwärtsgang hat 2 Kabelanschlüsse:

    Grün = + Abgezweigt vom Schalter der Hechscheibenheizung
    Grün/braun = Leitung zur (zu den) Rückfahrleuchte(n)

    Gruß, Diddi

    Solltest du diesen runden "Deckel" an der Unterseite des Getriebes meinen...

    Das ist kein Deckel sondern der Pin, auf dem im Getriebe die "Schalthebel" gelagert sind.

    Schau mal hier: http://www.minispares.com/catalogues/cla…ive.aspx?1~4~42

    Teil #26 ist der Pin, den man an der Unterseite des Getriebes als runden "Deckel" sieht. Der ist mit einem O-Rung zum Gehäuse abgedichtet und im Getriebe mit einer Sicherungsmutter verschraubt.
    Solange sich die Mutter nicht gelöst hat, kann der nicht raus. Hat sie das aber, wird er bald anfangen zu ölen...
    Löst sie sich komplett, fällt der Pin raus, das Öl ergießt sich direkt auf die Strasse und schalten kannst du auch nicht mehr...:eek:

    Sollte sich da also tatsächlich etwas gelöst haben (hab ich zumindest noch nie erlebt), muss der Motor raus und vom Getriebe getrennt werden...

    Gruß, Diddi

    Was für Probleme siehst du denn bei der "Mehrleistung" ? Das Rost ein Problem sein kann und auch werden kann ist ja (leider) bekannt😕

    Mal so ganz pauschal gesagt:

    Bis etwa 80-85 PS ist bei beiden, SPi und MPi kein Problem, da die Steuergeräte bis etwa in diesen Bereich noch "nachregeln" können.

    Darüber hinaus wird´s problematisch, denn die Steuergeräte lassen sich nicht "so einfach" über "Chip-Tuning" wie bei modernen Autos anpassen. Aber es gibt Möglichkeiten...:wink:

    Bei den Vergasern ist das grundsätzlich kein Problem. Die erreichbare Motorleistung wird "nur" durch Haltbarkeit und Volumen des Geldbeutels begrenzt...:wink:

    Da du in deiner Gegend in Punkto Werkstätten eher kein Problem hast, such dir den aus, der Karosserie-seitig der bessere ist!

    Je später das Baujahr, desto häufiger gab es frühzeitig Rostprobleme, wenn nicht der Erstbesitzer schon direkt nach Kauf vorgesorgt hat (Hohlraum-Versiegelung... gab´s leider nie ab Werk...:headshk:)

    Ich persönlich würde auch eher zum SPi tendieren. Ist aber rein subjektiv :wink:

    Und noch ein dringender Rat. Nimm zur Besichtigung jemanden mit, der sich mit Minis auskennt. Und der schlechteste Kaufberater ist der eigen Bauch bei Erstkontakt...:rolleyes:

    Gruß, Diddi


    Ich werde es nie verstehen, wie Leute viel Geld für Ihr Fahrwerk ausgeben und dann mit Falken Reifen fahren. Der Yokohama ist deutlich besser, als der Falken und nicht so viel teurer. (Das gilt eher dem Vorbesitzer, denn Du hast das Auto ja gerade erst gekauft :redface:)

    Hallo Michael,

    schließt du hier auf Erfahrungen mit dem Falken FK006? Da gebe ich dir Recht, der war tatsächlich ein "Holzreifen", ist aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Handel...

    Oder hast du mit dem Falken ZIEX ZE912 schlechte Erfahrungen gemacht?...

    Oder gar mit dessen Nachfolger ZIEX ZE914?...

    Ich habe alle 3 schon gefahren, und die beiden letzten fahren derzeit in "meinem" familiären Fuhrpark.

    Schon der ZIEX ZE912 war sehr nahe am Yoko A539 und der ZIEX ZE914 ist noch einen Tick besser geworden.

    Also Falken ist nicht (mehr) gleich Falken...:tongue:

    Und der Falken ist gegenüber dem Yoko preislich im Vorteil :tongue:

    Gruß, Diddi

    Für die aktuellen Arbeiten hab ich das erstmal so gelöst, provisorisch:

    Da sollen die aber nicht dauerhaft hängen bleiben. Die Idee, die einzeln in Tüten zu packen ist gut. Bisher hab ich nur immer um eine Rolle einen lösbaren Kabelbinder gemacht, und die Rollen dann in eine Kiste gesteckt. Aber das verknotet sich natürlich auch...Grüße
    Andreas

    P.S.: Bei dem Versender der Kabel gibt's auch einen modularen Sicherungskasten, den ich innen verbauen werde:
    http://www.autosparks.co.uk/electrical-com…elay-bases.html

    Relais und Sicherungen schön beieinander, im trockenen... Der Kasten hat mit einem Einsatz für Mini-Relais auch Platz für viele zusätzliche Entlastungsrelais.

    Das sieht zumindest schon mal etwas ordentlich aus und verhindert all zu schlimme Knäuel...:tongue:

    Die modularen Sicherungs/Relais-Kästen sind schon nicht schlecht...

    Als reinen Sicherungskasten bevorzuge ich allerdings diese Version: http://www.autosparks.co.uk/electrical-components/fuses-fuseboxes/blade-fuses-fuseboxes/10-way-blade-fuse-box-complete-with-aluminum-mounting-plate-to-aid-fitting-with-various-terminals-including-bridge-type-to-allow-upto-5-fuses-to-be-fed-from-a-single-wire.html?

    Den kann man nach Belieben bestücken...

    Gruß, Diddi

    Um Das Getriebe auszubauen muss die komplette Motor/Getriebe-Einheit raus.

    Und auch die Kupplung, sowie das sogenannte Zwischenrad-Gehäuse muss ab, bevor man das Getriebe vom Block trennen kann.

    Um die Kupplung abzubauen, benötigt man einen speziellen Abzieher: http://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/CE1.aspx?0108&ReturnUrl=/shop/classic/Accessories/Tools.aspx|Back%20to%20shop

    Anzuraten wäre auch ein "Stiefelknecht", um die Antriebswellen-Gelenke aus dem Getriebe zu lösen...http://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/18G1240.aspx?0108&ReturnUrl=/shop/classic/Accessories/Tools.aspx|Back%20to%20shop

    Sowie ein Scheren-Abzieher für Spurstangengelenke: http://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/660550.aspx?0108&ReturnUrl=/shop/classic/Accessories/Tools.aspx|Back%20to%20shop

    Außerdem grundsätzlich ein Sortiment an Zoll-Werkzeug, auch wenn ein paar metrische Schlüssel einigermaßen passen...

    Die Motor/Getriebe-Einheit kann man nach oben ausbauen (Kettenzug oder Motorkrahn), oder auch zusammen mit dem kompletten Frontrahmen nach unten. Wenn eine Hebebühne zur Verfügung steht, wäre die Variante "mit Rahmen nach unten" die "bequemere" Lösung :wink:

    Bevor du damit anfängst, solltest du dich mal in einem Reparaturhandbuch in die Materie einlesen...

    Gruß, Diddi

    Ist durchaus ein bekanntes Problem und hier die Anleitung zum Lösen... :wink:

    Da Warnblinker funktionieren, ist die Stromversorgung sowie das Blinkgeber-Relais in Ordnung. Der SPi hat im Gegensatz zum Vergaser Mini nur noch ein gemeinsames Blinkgeber-Relais für Warn- und Richtungsblinker.
    Wenn sich der Lenkstockschalter "normal" anfühlt, wenn er links/rechts geschaltet wird, dürfte er auch in Ordnung sein.
    Aber das kannst du überprüfen um sicher zu gehen:
    Stecker des Lenkstockschalters trennen (sitzt in der Lenksäulen-Verkleidung)
    Im Stecker des Kabelbaumes folgende Kabel (Pins) mit einem Stück Draht oder Büro-Klammer verbinden (überbrücken), Zündung muss eingeschaltet sein!:
    - Hellgrün/braun mit grün/weiß sollte links blinken...
    - Hellgrün/braun mit grün/rot sollte rechts blinken...
    Wenn es mit der Brücke jetzt links bzw. rechts blinkt, ist der Lenkstockschalter kaputt
    Blinkt es trotz Brücke nicht, liegt der Fehler an einem anderen Relais...

    Der SPi hat ein Relais, welches die Richtungsblinker nur bei eingeschalteter Zündung frei gibt.
    Dieses Relais sitzt im Motorraum, an der rechten Motorraum-Stehwand, neben dem Wischermotor. Es ist das Relais mit folgenden Kabelfarben im Stecker: grün (vom Sicherungskasten), schwarz (Masse), 2x hellgrün/braun (1x vom Warnblinkschalter, 1x zum Lenkstockschalter)
    Wenn dieses Relais bei Zündung "ein" nicht schaltet (klackt es?), ist es entweder kaputt, oder hat Kontaktprobleme im Stecker. Der ist nicht selten oxydiert. Manchmal hilft einfach raus ziehen und wieder einstecken...

    Im Stecker einfach mal die beiden hellgrün/braunen Kabel überbrücken (Draht...) Blinkt er jetzt = Relais kaputt oder die Steckkontakte (grün =+ oder schwarz = Masse) vergammelt...

    Gruß, Diddi

    Du meinst einen offenen Metallring? Ein O-Ring ist aus Gummi und ist eine Dichtung.
    Dieser Metallring ist ein Federring, der sitzt in einer Nut der Antriebswelle und hält das Kreuzgelenk fest, damit beim Ausfedern die Antriebswelle nicht rausrutscht.
    Guggst Du : http://albritt.de/etk_detail.asp?Artikelnummer=37H8706

    Nö, er meint CDU1563

    Sieht man hier... http://www.minispares.com/catalogues/cla…ize.aspx?1~8~63... unter #13

    Wurde ab Werk bis etwa `94 hinter der Verzahnung eingesetzt und sollte verhindern, dass Wasser in die Verzahnung eindringen und Rost entstehen kann...

    Gruß, Diddi

    Danke , ja die Tankentlüftung habe Ich. Blöd ist nur, dass ich mir dadurch den Lack kaputt gemacht habe:( der tank war nur 3/4 voll. Deswegen wollte ich mal fragen bevor ich mir eine neue Deckeldichtung kaufe, ob es richtig ist , das der Deckel nicht belüftet ist? Hab beim Händler nämlich gesehen das es belüftete und nicht belüftete gibt

    Liebe Grüße

    Grundsätzlich kann man sagen:

    Belüftete Tankdeckel gehören auf alle frühen Minis wie MKI/II sowie Van und Pickup, die keine Tankbelüftung (der Schlauch oben/innen am Tank) haben.

    Nicht belüftete Tankdeckel gehören auf alle Minis, die eine Tankbelüftung haben, sowie auf alle Einspritzer.

    Die belüfteten Deckel kann man natürlich auf allen Vergaser-Minis verwenden, läuft aber Gefahr, dass es bei vollerem Tank und beherzter Fahrweise schon mal etwas "kleckert". Bei Minis mit Bleifrei-Tank allerdings kein Problem, da der Sprit nicht bis zum Tankdeckel schwappen kann...

    Da du eine Tankbelüftung hast, solltest du den nicht belüfteten Deckel verwenden :wink:

    Gruß, Diddi

    Einen schönen sonnigen

    ich habe gestern mal nen hitze test gemacht .bei knapp 34 grad draussen .200km.
    wie warm darf der zylinderkopf aussen werden ?darfs auch über 100grad gehen ?ich war nämlich gestern an 99 grad an stellen vom Kopf.
    gruss Jeremy

    Hallo Jeremy,

    mach dir keine Gedanken...

    Das Kühlwasser, das aus dem Kopf in den Kühler strömt, hat je nach Thermostat ca. 80-90°C

    Da hat das Material des Kopfes mit Sicherheit einen deutlich höheren Wert... :wink:
    Ist also ganz normal.

    Wenn du sinnvoll messen willst, wie hoch deine Kühlwasser-Temperatur ist, messe am oberen Kühlerstutzen, dort wo das Wasser vom Thermostatgehäuse aus in den Kühler strömt.
    Das Material ist recht dünn und überträgt die Temperatur praktisch 1:1 nach außen.
    Auch am Thermostatgehäuse selbst kann man gut messen, da das Aluminium ein recht guter Wärme-Leiter ist :wink:

    Gruß, Diddi

    Wie Veit schon schreibt, ist der Wechsel von 8,4 unbelüftet auf 7,5 unbelüftet, technisch gesehen ein Rückschritt.
    Mann muss bei gleicher Bremswirkung schon etwas mehr aufs Pedal treten.
    Bei "normaler" sowie auch "sportlicher" Fahrweise auf der Landstraße reicht die aber trotzdem vollkommen aus.
    Auch die belüftete 7,9 von KAD erfordert etwas mehr Pedaldruck als die serienmäßige 8,4 Bremse.
    Ist halt ein physikalisches Gesetz...
    Die geringfügig größere Kolbenfläche macht den kleineren Hebelarm einfach nicht wett...
    Trotzdem ist sie im Vorteil, menn man mal längere Zeit bergab fährt. Thema Alpenpässe...
    Da hat die belüftete Bremse deutliche Reserven gegenüber einer unbelüfteten Bremse...
    Die Frage ist halt, wie ist der Einsatzbereich des Autos...?
    Und solltest du dann doch mal in die Verlegenheit kommen, den San Gotthardo oder San Bernadino runter fahren zu "müssen", wirst du schnell den Unterschied merken...

    Gruß, Diddi

    Werde testweise mal einen Kabel-Bypass legen....

    ...und auch mal eine andere Spule probieren.

    Wenn die Spule intern einen "zeitweiligen" Kurzschluss, wie einen internen Wackelkontakt hat (bereits am Sterben ist...), macht sich das durchaus durch Zündaussetzer und Überhitzung der Spule bemerkbar...

    Kann, muss aber nicht sein...

    Gruß, Diddi