Der eingeschraubte Kolben in der Glocke hat die Funktion eines Ventiles. Das heisst es öffnet recht schnell,
wenn der Kolben nach oben läuft, und schliesst, wenn der nach unten will, bei kalter Temperatur, recht langsam.
Wird ein dünnflüssiges Öl eben zu warm, so klatscht der Kolben auf Grund der zu geringen Viskosität nach unten
und es kann ein zu starkes Flattern des Kolben entstehen. Deshalb vermutlich auch mein Problem.
Genau das Gegenteil ist der Fall 
Das Ventil schließt, wenn der Kolben nach oben läuft und setzt ihm dadurch einen Widerstand entgegen. Dadurch steigt die Strömungsgeschwindigkeit unter dem Kolben (im Bereich der Düsennadel) stark an, was wiederum für mehr Unterdruck sorgt und das Gemisch anfettet. Der Effekt ist wie bei einer Beschleunigerpumpe in einem Festdüsenvergaser wie z.B, Weber.
Das Ventil öffnet, sobald die Drosselklappe geschlossen wird und der Kolben durch die Feder nach unten gedrückt wird. Er "fällt" also sehr schnell nach unten. Das muss auch so sein, da andernfalls das Gemisch stark angefettet würde.
Probier´s mal aus und greife mit einem Finger in den Vergaser. Drück den Kolben nach oben = "schwergängig" gegen einen Widerstand. Lass ihn los und = plopp, liegt er unten auf 
Die 3 "Bauteile" in einem SU-Vergaser, die Maßgeblich das Gemisch für alle Lastzustände beeinflussen sind: Nadel/Düsenstock, Feder und Dämpfer/Öl.
Die Feder sorgt dafür, dass der maximale Vergaser-Querschnitt erst dann freigegeben wird, wenn der Motor unter Volllast bei Nenndrehzahl läuft. Wäre sie zu schwach, wird er ab einem bestimmten Moment zum "Festdüsenvergaser"
Wäre sie zu stark, wird der maximale Querschnitt nie voll freigegeben und er kann sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Im Prinzip, als wäre ein kleinerer Vergaser verbaut.
Durch den Querschnitt und die Strömungsgeschwindigkeit variiert der Unterdruck, der wiederum den Sprit aus der freigegebenen Düsenöffnung ansaugt/mitreißt.
Zum Thema Strömungsgeschwindigkeit und Druck (Unterdruck) einfach mal hier schmökern: https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6…lli_und_Venturi
Die Düsennadel wiederum gibt vor, wieviel vom Düsenquerschnitt abhängig von der Kolbenposition freigegeben wird.
Nadel und Feder sind also immer als "Team" zu sehen. Passt eines von beiden nicht, funktionieren sie auch nicht mehr als "Team"... 
Das Öl hat nur einen Zweck. Den Wiederstand des Kolbens auf seinem Weg nach oben. Je höher der Widerstand, desto stärker wird angereichert. Ist der Widerstand zu hoch, wirkt der Motor weniger drehfreudig bzw. träge beim Beschleunigen.
"Dickes" Öl = stärkere Anreicherung aber weniger "spritzigkeit"
"Dünnes" Öl = weniger Anreicherung, aber mehr "Spritzigkeit"
"Zu dünnes" Öl = zu wenig Anreicherung = verschluckt sich beim Beschleunigen (Magerruckeln)...
Wenn man das alles mal überdenkt, versteht man auch, dass die Abstimmung eines SU-Vergasers recht aufwendig ist und idealerweise von einem Spezialisten auf dem Rollenprüfstand erledigt wird. Der hat in der Regel auch eine große Auswahl an Düsennadeln.
Es gibt auch den "Prüfstand des kleinen Mannes" 
Einfach mal nach dem Thema hier im Forum suchen. Eine Auswahl an nadeln sollte da schon vorhanden sein. Auch WinSU kann dabei helfen. Zumindest um "in die Nähe" zu kommen und dann auch noch per Grafischer Darstellung ein paar Alternativen rauszusuchen. Eine "Auswahl an Nadeln" wirkt sich nicht gerade freundlich auf den Geldbeutel aus... 
Wenn´s dann auch noch um eine Vergaser-Pärchen geht...
Gruß, Diddi