Also wenn du aufgebockt das Auto laufen lässt und nen Gang einlegst, dann sollten schon beide Räder in die gleiche Richtung drehen. Wenn eins stehen bleibt, dann kanns nur die Antriebswelle oder das Diff sein. Wenns das Diff ist, dann müsst man doch was mahlen hören.
Hi Daniel,
da muss ich dir ein wenig widersprechen.
Bei einem "freien" Diff (ohne Sperre) ist das nur dann der Fall, wenn wirklich beide Seiten, vom Diff bis hinaus zum Rad (inkl. Bremsen) alles exakt gleich leicht läuft, was eigentlich nie der Fall ist. Eine Seite läuft immer etwas schwerer und sei es nur, weil die Bremsklötze noch ganz leicht schleifen oder die Radlager ein klein wenig schwerer laufen...
Es dreht sich in der Regel nur eine Seite und die andere bleibt stehen = das Diff tut, was es soll!.
Bremst man dann das drehende Rad etwas ab, fängt auch die andere Seite an, in die gleiche Richtung zu drehen... 
Mit einer Differenzialsperre sieht das dann natürlich anders aus...
Die Differenziale von Suzuki sind recht stabil. Auch die Verbindung zwischen Motor und Getriebe ist recht robust. Was aber nicht heißt, dass nicht doch etwas kaputt gehen kann. Natürlich könnte es auch die Kupplung sein.
Mein Tip geht allerdings in eine andere Richtung.
Wie wurden die Antriebswellen (innen Suzuki, außen Mini) hergestellt?
Sind evtl. die 2 Hälften mit einer "Verbindungs-Hülse" zusammengeschweißt worden? Schweißnaht gebrochen und eine Wellenhälfte dreht jetzt in der "Verbindungs-Hülse" frei?
Oder wie bei den Honda-Umbauten Welle mit innerem Tripoden-Gelenk verschweißt? Auch hier kann die Schweißung gebrochen sein, mit gleichem Effekt!
Das sollte sich recht einfach untersuchen lassen. Idealerweise über einer Grube mit eingelegtem 1. Gang versuchen, vor oder zurück zu schieben... ...dabei die Wellen unter´m Auto beobachten...
Wenn beide Wellen definitiv in Ordnung sind, kannst du getrost den Motor ausbauen... ...Getriebe und Kupplung ausbauen und prüfen... ...ist auch hier alles i.O. = Diff/Getriebe...
Gruß, Diddi