Danke für den Tipp. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege,
aber dann dürften auch keine 12V am Lichtschalter sein oder ?
Und das liegt an (12,3V sogar).
OK, Korrektur 
Die 12,3V liegen an, wenn du sie mit einem Multimeter misst.
Durch ein Multimeter fließt nur ein sehr geringer Strom von einigen Milli-Ampere.
Sobald aber eine, oder mehrere Glühbirnen betrieben werden sollen, muss einiges mehr an Strom fließen.
Gibt es aber einen Übergangswiderstand (hier vermutlich der von Metroholics beschriebene Fehler), bricht die Spannung sofort zusammen.
Ein vergleichendes Beispiel:
Wasserschlauch mit Spritzdüsde.
Knick den Schlauch vor der Spritzdüse fast vollständig ab (Übergangswiderstand). Trotzdem baut sich vor der geschlossenen Spritzdüse der volle Druck (12V) auf. Drehst du jetzt aber die Spritzdüse weit auf (Glühbirnen einschalten) und es kann Wasser (Strom) fließen, pieselt nur noch ein Rinnsal (Glühbirnen leuchten nicht), weil eben der Wasserdruck (12V) zusammenbricht, da an der Knickstelle (Übergangswiderstand) nicht genug Wasser (Strom) nachfließen kann... ;):D
Also, der Tip von Metroholics könnte die Lösung sein 
Es könnte aber auch der Lichtschalter selbst sein. Durch Übergangswiderstände wird der durchaus sehr warm und die Kontaktstifte sinken im Kunststoffgehäuse ein, was wiederum zu diesem Fehler führen kann.
Um das zu testen:
Lichtschalter ausbauen und im Stecker die Kabelfarben braun (Dauer +) mit rot (Standlicht) und blau (Fahrlicht) mit einer Drahtbrücke verbinden.
Leuchtet jetzt alles = Schalter kaputt 
Gleicher Fehler wie vorher = Sicherungskasten (Metroholics´Tip)
Gruß, Diddi