Beiträge von HOT

    HOT : nach der Probefahrt habe ich mit der Blitzlampe geprüft. Und die Markierung der Riemenscheibe hat zu dem 20° Zacken den selben Abstand wie der 20ger zu der OT Marke . Also geschätzt 40° vor OT OHNE Unterdruck !

    Dann deutet das darauf hin, dass entweder der Verteiler nicht richtig festgezogen war und sich verdreht hat, oder vorher bei der Einstellung die Fliekraftverstellung blockiert war, sich dann gelöst und wieder verklemmt hat.

    Das kann 2 Ursachen haben:

    - Rost im Verstellmechanismus
    - Eine zu lange Schraube für den Unterbrecher oder die korrekte Schraube ohne U-Scheibe montiert.
    In den Fall blockiert die zu lange Schraube den Mechanismus, der sehr knapp unter der Platte arbeitet ;)

    Eine haken Fliehkraftverstellung lässt keinen sauberen Motorlauf und auch keine Leistung zu ;)

    Gruß, Diddi

    1 Uhr ? ich hab immer gedacht das wäre egal wo der Steht . Hauptsache Erster Zylinder , Markierung OT steht auf ersten Zylinder am Verteiler :confused:

    die Anschlüsse an der Zündspule sind auch neu . kommen auch 12 V an

    Das ist auch egal, solange der Finger auf das Kerzenkabel für Zylinder 1 zeigt. Laut Handbuch sollte das in 1:00 Uhr Position sein. Dann wurde der Verteiler eben um 90° nach rechts verdreht eingebaut. Das tut aber der Funktion keinen Abbruch ;)

    Aber wie kommst du jetzt auf 40° Frühzündung?:confused:

    Auf der Skala ist OT der lange Zacken. Jede weitere Spitze ist 4°. Von Spitze bis Kerbe sind es entsprechend 2°. Die Skale zeigt also maximal 20°.

    Hast du die 40° bei Leerlauf mit Unterdruck geschätzt oder ohne Unterdruck mit Blitzlampe geprüft? Der angeschlossene Unterdruck verstellt den ZZP stark in Richtung früh, damit der Motor mit magerem Gemisch noch eine brauchbar Verbrennung hat. Dazu braucht er entrsprechend Zeit ;)

    Übrigens: Der zuckende Drehzahlmesser deutet auf ein Problem mit der Zündspule, deren + und + Anschlüssen oder auch des Kondensators hin ;)

    Gruß, Diddi

    Der Ventiltrieb eines A-Serie Motors ist naturgemäß schon nicht ganz leise. Dazu kommt noch der Ventildeckel aus Blech, der kaum schalldämmend wirkt.

    Wie Pabu schon schreibt. ist in der Hinsicht ein Aludeckel eine deutliche Verbesserung.

    Auch Birger´s Aussage kann ich zu 100% unterstreichen. Die Simplex-Steuerkette beim Mini ist von so einer miesen Qualität, dass sie sich schon nach ein paar taused Km deutlich gelängt hat. Sieht man deutlich, wenn man dann den Zündzeitpunkt kontrolliert. Da hilft dann auch der Kettenspanner nicht mehr wirklich, da dieser nur funktioniert, wenn er gerade neu "eingestellt" wurde. Die gelängte Steuerkette kann er aber nicht mehr wirklich ausgleichen und schon fängt es an zu rasseln.
    Wenn der Steuertrieb mal neu gemacht werden soll, bietet es sich an, gleich auf eine Duplex-Kette zu wechseln (hält länger aber auch nicht ewig) oder eben eine qualitativ hochwertige Simplex-Kette zu verwenden. Nur leider gibt es diese hochwertigen Simplex-Ketten (vom deutschen Hersteller IWIS) zur Zeit nur bei einer einzigen Bezugsquelle in UK. Kostet allerdings auch ein Vielfaches der "normalen" Kette, hält dafür im Mini aber nahezu ewig ;)

    Guckstu: http://www.calverst.com/ im "Shop Open" unter "Engine" dann auf Seite 2 oben ;)

    Mit Ventilspiel "richtig eingestellt" meinte ich auch nicht, dass dabei geschlampt wurde, sondern das Problem der Einlaufspuren an der Ventilkontaktfläche der Kipphebel.
    Wenn man da mit einer Fühlerlehre "aus dem Laden" dran geht, ohne sie deutlich schmaler zu schleifen, ist das tatsächliche Spiel meistens zu groß, da die Lehre nich in der Einlaufspur misst sondern auf den nicht eingelaufenen Flächen.

    Gruß, Diddi

    Das Ventilspiel ist bei meinem 1000er Mini mit 30/30 angegeben. Das schnattert und klappert.Ich kenne das so: Das Einlassventil bleibt durch das Gasgemisch kühl und das Auslassventil ist durch die erhitzten Auspuffgase thermisch beanspruchter.
    Die Regel war doch immer die: E:15...A:25...

    Kann man nicht verallgemeinern, da es dabei auch auf die Länge der Stößelstanfen, Ventile etc, ankommt. Je länger die Komponenten sind, desto mehr Wärmeausdehnung haben sie.

    Beim A-Serie Motor passt 30/30 schon ganz gut ;)

    Wobei das korrekte Maß sogar 0,012" = 0,305mm ist.

    Fragt sich nur, ob auch richtig eingestellt wurde :rolleyes::confused:

    Die Kipphebel verschleißen mit der Zeit und es bildet sich ein Abdruck an der Kontaktstelle des Ventils. Wenn man dann mit einer normalen Fühlerlehre auf 0,30 einstellt, ist das tatsächgliche Spiel größer, da die Fühlerblattlehre breiter ist, als der Abdruck.

    Entweder man schleift die Fühlerblattlehre schmaler, so dass sie im Abdruck misst, oder man verwendet einen "Click-Adjust" von Gunson, der über die Gewindesteigung arbeitet.

    Ich habe eine schmal geschliffene 0,012" Fühlerblattlehre dafür ;)

    Alternative wären neue Kipphebel ;)

    Gruß, Didfdi


    Lenken hab ich wie gesagt schon probiert - hat an den oberen leider nix geholfen?!

    Als das Auto auf den Rädern gestanden hat oder als es aufgebockt war?

    Wenn aufgebockt, probier es einfach mal, wenn das Auto auf den Rädern steht, oder eben anders herum.

    Das kann durchaus einen deutlichen Unterschied machen ;)

    Gruß, Diddi


    Mein Probem an meinen Sitzen is einach, wie schon mehrfach von anderen beschrieben, dass ich sie nich Lehne auf sitz zusammenklappen, sondern nur nach vorn hoch klappen kann. Der Nachteil is, dass 1. mein schöner mit viiiiel Liebe genähter Himmel schmutzig wird, 2. der Arme der letztens hinten saß sich den Knöchel eigeklemmt hat, weil die blöde Schwerkraft den Sitz nach hinten schnellen ließ und 3. weils einfach praktisch is, wenn man doch mal mehr transportieren muss und 4. weil ich das jetzt gesehn hab und ham will:D

    Dieser Klappmechanismus funktioniert nur leider nicht mit Kopfstützen :headshk:

    Einzige sinnvolle Lösung wären andere Sitze mit Klapplehne ala Recaro etc.
    Diese dann mit starrer Konsole und Laufschienen so montieren, dass sie bei maximaler Laufschienenverstellung nach hinten, gerade eben nicht an den Seitentaschen anstoßen.
    So hat man den maximalen Verstellweg nach vorne (ca. 20cm) und kann dann die Lehne noch vorklappen.

    Passende Sitze findet man in vielen Autos. Opel Kadett GTE/GSI, Astra, Corsa, Civic CRX und viele mehr ;)

    Ein Thema ist dann noch der Bezug... ...aber wer einen schönen Himmel nähen kann...;)
    Und als Schnittmuster dienen die alten Bezüge.

    Gruß, Diddi

    Für alle die noch ne Mark rumfliegen haben. Ich hab da nun einen neuen "Sammelbehälter" für meine Garage fertiggestellt :D

    Kam im völlig desolaten Zustand bei mir an. Nun ist sie passend zu den vorhandenen Minis in Tartan Red und Old English White lackiert.

    Für BMC Cars, also in erster Linie Minis, ist das Parken natürlich kostenlos :cool::cool:


    so long
    der Doc

    Saugeil :cool:

    Besser als ich sie mir nach deiner Beschreibung vorstellen konnte :thumpsup:

    Gruß, Diddi


    Und rein physikalisch ist es doch Wurst was für eine Bremse ich habe. Beide Bremsen blockieren das Rad, wenn ich voll drauflatsche und damit ist die maximal mögliche Wirkung der Bremse erreicht - Rad blockiert.
    Alles weitere liegt ja nicht mehr in der Bremse. Das Rad blockiert und ich schlitter irgendwo lang und versuche den bestmöglichen Kurs zu halten. Oder liege ich da falsch?

    Du liegst falsch. Die größtmögliche Leistung einer Bremse wird nicht erreicht, wenn das Rad blockiert, denn dann nimmt ja die Haftreibung auf der Fahrbahn schlagartig ab.
    Sie wird dann erreicht, wenn die Bremse ständig kurz vor´m Blockieren ist aber sich das Rad noch dreht. Dabei wird viel Energie in Wärme umgewandelt, die irgendwie abgeführt werden muss. Bei einer Trommel, mit ihrer größeren Masse und schlechten Belüftung ist das aber nur schwer zu erreichen. Wird die Bremase mehrmals hintereinander stark beansprucht, staut sich die Hitze auf und die Bremsflüssigkeit fängt an zu kochen = Fading und nix mehr bremsen.

    Je höher die Leistung und erreichbnare Geschwindigkeit eines Autos, um so mehr muss die Bremse aushalten können. Weil der Cooper natürlich mehr Dampf hatte, wurden mit seiner Einführung auch gleich vermeintlich bessere Scheibenbremsen eingeführt. Nur waren die mit 7" und ihrer geringen Stärke zu schwach dimensioniert und sogar schlechter als die Duplex-Trommelbremse. Erst mit der 7,5" Bremse im Cooper S wurde es deutlich besser.


    Aber keine Sorge, werd die 4-Kolben wahrscheinlich nicht wieder umbauen auf Trommeln. Geht nach der Eintragung auch nicht mehr, wie ich denke, da dann wieder eine technische "Verschlechterung" eingebaut würde.

    Es wäre in der Tat eine Verschlechterung.

    Gruß, Diddi

    Der HBZ/BKV beim SPi sowie alle Minis ab `89 (inkl. 1000er) sind identisch.
    Es passen also beide ;)

    An der HA sind auch alle Minis ab `89 identisch. Nur ist der Radbremszylinder in Kombination mit der 7,5" Scheibenbremse zu groß. Der Mini würde dann vor allem bei Nässe zum Überbremsen an der HA neigen.
    Und das ist nix gut :eek::headshk:

    Der RBZ ab `89 (GWC1102) hat einen Durchmesser von 19mm

    Der RBZ vom Inno-Cooper etc. (GWC1129) hat 17,56mm und wäre besser geeignet ;)
    Sollte er damit immer noch überbremsen, wäre der RBZ vom Cooper S etc. (GWC1101) mit 15,8mm erforderlich.

    Alternative dazu wäre ein einstellbares Bremsdruckbegrenzugsventil für die HA, und weiterhin die 19er RBZ zu verwenden. Nur mag der TÜV die Dinger nicht :headshk:

    Die Bremsschläuche vorne sind bei 8,4" sowie 7,5" Scheibenbremse gleich ;)

    Gruß, Diddi

    Was für eine Motorhalterung hast du denn da, dass die nicht passt? :confused:

    Möglich wären beide Lösungen, da der Abgang immer aus den gleichen Bereich, unter´m Thermostat, kommt.
    Musst nur darauf achten, dass der Rohrquerschnitt wie bei der Sandwichplatte erhalten bleibt.

    Bei der Version "Vergaser-Cooper" wie bei dir, ist der kleine Kreislauf folgendermaßen:

    Kopf > Sandwichplatte > unterer Kühlerschlauch > Wapu > Block > Kopf


    Bei allen pre A+ sowie A+ 1000ern sieht es etwas anders aus:

    Kopf > Bypass-Schlauch > Wapu > Block > Kopf


    Beim A+ 1300er wurde halt der "beliebte":rolleyes: Bypass-Schlauch durch die Sandwichplatte und einen geänderten, unteren Kühlerschlauch (T-Stück für Bypass und Heizungsrücklauf) "wegrationalisiert" ;)
    Zusätzlich ist der Leitungsquerschnitt für den "modifizierten Bypass" größer was für bessere Strömung sorgt :thumpsup:

    Gruß, Diddi

    Hallo Diddi,

    du meinst bestimmt "So behandelte Nippel lassen sich auch spätestens 3Jahren wieder lösen, wenn der nächste Bremsflüssigkeitswechsel fällig ist" :D


    Grüße

    Jörg

    Mach ich sogar alle 2 Jahre ;)

    Aber da hast du natürlich Recht ;)

    Übrigens können die im Ganzjahresbetrieb schon nach 2 "gesalzenen" Wintern festgegammelt sein. :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Na denn: Hier Deine Premiere:

    Bj.77:

    Ok..er stand seid 1994 trocken...:rolleyes: :D

    MÖP!

    Zitat von clubman82

    So sahs bei meinem Esatet auch aus. Baujahr 75. Glaub die Clubbys sind da besser.
    Heute 12:23

    :eek:

    Das wäre natürlich Möglich, dass die Estates oder Clubbys da besser waren/sind.
    Die waren auch bei den von mir genannten nicht dabei. Hatte bisher immer nur "Rundnasen" in der Mache.

    Klar habe ich nicht bei allen Löcher gefunden, aber rostfrei war da definitiv keiner :headshk:
    Manchmal war die äußere Lage Blech "nur" schon stark angenagt oder sogar schon papierdünn...:rolleyes:
    Bei den meisten aber war da nur noch Blätterteig oder sogar nur noch "Luft" und selbst der Halter schon durchgefault :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Ohahaha... ALTER SCHWEDE!!:eek::thumpsup:

    Da bin ich ja mal gespannt was bei mir raus kommt!!!!

    Der ganz normale Wahnsinn :D

    Wird mit hoherwahrscheinlichkeit zumindest ähnlich aussehen.
    Habe in all meinen Mini-Jahren noch keinen Halter von einem nicht restaurierten Mini abgeschraubt, ohne darunter Rost in verschiedenen Stadien zu finden.:rolleyes:

    Der Halter wurde halt einfach auf mehr oder weniger schlecht grundiertem Blech verschraubt und das ohne jegliche Abdichtung in Spritzwasserbereich.

    Wenn der Bereich repariert und gründlich versiegelt (Grundierung + Lack) ist, den rostfreien (lackierten) Halter mit einem satten Bett Karosseriedichtmasse verschrauben und herausquellende Dichtmasse entfernen (vorher Fläche abkleben).
    Dann rostet es da "nie" wieder :thumpsup:

    Gruß, Diddi

    Weitere Frage an die Experten:

    Warum soll beim Entlüften der Bremsanlage eine Reihenfolge eingehalten werden. Von dem weitest entfernten RBZ vom HBZ anfangen und der Reihe nach zum nächst näheren vorarbeiten?

    Wenn du zuerst den kurzen Weg entlüftest, kann während dem Wechseln zum längeren Weg wieder Flüssigkeit aus der bereits entlüfteten Leitung zurück in die nicht entlüftete Leitung laufen und gleichzeitig Luft in die Gegenrichtung wandern. Ist meist nicht viel und muss auch nicht unbedingt passieren, kann aber passieren und mann müsste anschließend die kurze, bereits entlüftete Leitung noch einmal entlüften...

    Ich mache es nochmal anders:

    - Eezy Bleed anschließen.

    - Hinten zuerst linken Nippel (am Rahmen die längere Leitung) ein wenig öffnen
    - Dann direkt zusätzlich den rechten Nippel ein wenig öffnen.
    - Den linken Nippel dann weiter öffnen bis blasenfrei, dann diesen schließen und zur rechten Seite wechseln, weiter öffnen bis blasenfrei und dann schließen.

    Dadurch, dass beide Nippel zuerst gleichzeitig ein wenig geöffnet werden, fließt Flüssigkeit bereits von Anfang an in beide Richtungen.
    So kann zwischendurch, beim Wechseln zur anderen Seite nichts passieren ;)

    Dann geht´s vorne weiter.
    - Linken Nippel etwas öffnen (am Rahmen wieder die längere Leitung)
    - Rechten Nippel etwas öffnen
    - Linken weiter auf bis blasenfrei, dann schließen
    - Zum Schluß dann den rechten weiter auf bis blasenfrei und dann schließen.

    Wenn das System komplett leer war, entlüfte ich anschließen noch einmal in der gleichen Reihenfolge (HR-HL-VL-VR), wobei dann aber jeweils nur 1 Nippel geöffnet wird. Dabei auch nicht zu weit öffnen, sonst saugt der Flüssigkeitsstrom über das Nippelgewinde wieder Luft rein und man sieht ständig Bläschen obwohl das System schon sauber entlüftet ist.
    Da bietet es sich auch an, außen ans Nippelgewinde etwas Kupferpaste zu schmieren. Luft kann dann beim Entlüften nicht eindringen, genauso wie Feuchtigkeit ans Gewinde kommen :thumpsup:

    Ich setze Entlüfternippel übrigens grundsätzlich mit Kupferpaste ein. Man muss nur darauf achten, dass diese nur am Gewinde und nicht vorne am Dichtkegel bzw. in die Bohrung im Nippel aufgetragen wird.
    So behandelte Nippel lassen sich auch nach vielen Jahren wieder lösen ;)

    Gruß, Diddi