Beiträge von HOT

    Ich kenne mit mit Honda nicht aus :headshk: aber bei Einspritzern ist doch die Wassertemperatur für die ECU entscheidend ob "warm oder kalt geregelt" wird.
    Genauso wie beim Mini SPi/MPi.

    Wenn der Wassertemp Sensor hinüber ist, denkt die ECU der Motor ist kalt und spritzt entsprechend mehr ein. Bei einem warmen Motor unter Umständen zuviel um anzuspringen.

    Schon mal in diese Richtung nachgedacht?

    Gruß, Diddi

    ...ich habe 2 Bodenhälften mit integrierten Aussen uns Innenschwellern.
    Wer hat sowas schon mal verbaut?

    Ich :D



    Ich sehe ein Problem mit der Verbindung des Innenschwellers mit der Stehwand unter dem Rücksitzblech.
    Um hier irgendwie schweißen zu können, ist von aussen der Aussenschweller und von innen die Seitentasche im Weg.

    Die halbe Lösung hast du ja schon selbst genannt ;)

    Wenn der Boden inkl. Innen- und Außenschweller soweit draußen ist und das Seitenteil nicht angetastet werden soll, geht´s nur von innen über die Seitentaschen.
    Die Seitentasche muss eh an der B-Säule gelöst werden (Schweißpunkte ausbohren), da dort ja noch Reste vom Innenschweller drunter sitzen, die raus müssen.
    Am Boden sind die Seitentaschen ja eh schon los.
    Denk auch dran, die Bohrungen für die Schweißpunkte am Ende des Innenschwellers für das spätere Einschweißen der Verstärkungswinkel (Stehblech HiRa-Verschraubung) zu bohren. Später kommst du da zum Bohren nicht mehr dran :scream::D
    Wenn du an der A-Säule alle Schweißpunkte der Seitentasche ausgebohrt hast, kannst du die Seitentasche vorsichtig zur Fahrzeugmitte hin biegen (nicht knicken).
    Jetzt kannst du die Reste des Innenschwellers von der B-Säule entfernen und bekommst ausreichend Platz, um mit der Schutzgas-Schweißpistole in alle Ecken zu kommen. Nur Löcher zum Punktschweißen kannst du nicht bohren. Also lieber 3x kontrollieren, bevor der erste Punkt geschweißt wird.
    Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung :scream::D
    Die Verstärkungswinkel vom Stehblech zum Innenschweller (HiRa Verschraubung) sowie die Verstärkungsblech an der Oberkante des Innenschwellers jetzt nicht vergessen :scream::D
    Anschließend (ggf. auch erst, wenn du diesen Bereich auch versiegelt/lackiert hast) die Seitentasche wieder zurück biegen, an der B-Säule und zuletzt die Punkte am Bodenblech schweißen ;)
    Restliche Spuren vom Biegen kannst du gut mit einem Holzklotz und einem Gummihammer egalisieren ;)

    Gruß, Diddi

    Wer hat von Euch schon selber mal eine Kupplung gewechselt. Beim Mini 998 ccm Motor. Habe mir wohl bei der letzten Oltimerfahrt wegen einem Mercedes meine Kupplung vermutlich gehimmelt. Sie fängt an zu Rutschen . Kann man die Kupplung einstellen oder muss ich tatsächlich wechseln ?:)

    Rutschende Kupplung kann 3 hauptsächliche Ursachen haben:

    1. Sie ist einfach nur verschlissen = da hilft nur wechseln.

    2. Kurbelwellensimmerring undicht > Kupplung verölt = wechseln.

    3. Einstellung des Ruheanschlages stimmt nicht (mehr) = einstellen.

    Punkt 3. trifft nur für die pre-Verto Kupplung (<`82) zu, wie sie bei dir verbaut ist bzw. sein sollte.
    Bei einer Verto-Kupplung (`82>) ist dieses nicht einstellbar.

    Durch Verschleiß der Kupplung kommt der Ausrückhebel dem (einstellbaren) Ruhe-Anschlag immer näher, bis er dann irgendwann aufliegt.
    Dann kann die Tellerfeder nicht mehr ihren kompletten Druck auf die Scheibe geben = Kupplung rutscht.

    Schau mal unter diesem Link: http://www.somerfordmini.co.uk/eshop/index.ph…age=page&id=144

    Auf der Abbildung unten links siehst du die pre-Verto Version des Ausrückmechanismus.
    Der Ausrückhebel (#17) wird in Ruhestellung durch die Rückholfeder (#46) gegen die Schraube (#41) gezogen.

    Korrekte Einstellung Ruhe-Anschlag:
    - Feder (#46) aushängen
    - Kontermutter (#42) lösen
    - Ausrückhebel (#17) von Hand in Betätigungsrichtung (vom Zylinder weg) drücken.
    - Ruhe-Anschlag-Schraube (#41) so einstellen, dass 0,5mm Luft ist (Fühlerblattlehre)
    - Kontermutter (#42) festziehen
    - Feder (#46) wieder einhängen

    Dann noch den Ausrück-Anschlag einstellen (gleiche Abbildung):
    - Kontermutter (#36) lösen
    - Ausrück-Anschlag-Mutter (#35) vom Gehäuse weg drehen
    - Kupplung 2-3x voll durchtreten und dann getreten halten
    - Ausrück-Anschlag-Mutter (#35) wieder bis auf Kontakt zum Gehäuse drehen.
    - Kupplungspedal loslassen
    - Ausrück-Anschlag-Mutter eine weitere 1/6 Umdrehung (1 Schlüsselfläche) in Richtung Gehäuse drehen
    - Kontermutter (#36) festziehen.

    Diese Einstellung sorgt dafür, dass der Mechanische Anschlag am Gehäuse erreicht wird, kurz bevor das Pedal das Bodenblech malträtiert ;)

    Rutscht die Kupplung trotz korrekter Einstellung, hilft nur Kupplung wechseln.
    Dafür ist ein spezieller Abzieher nötig (leihweise organisieren oder gleich mitbestellen)
    Findest du zusätzlich auch noch Öl = Simmerring erneuern (also zur Kupplung mitbestellen ;)).
    Wenn irgendwie möglich, das Spezialwerkzeug zum Einsetzen des Simmerrings verwenden (leihweise organisieren oder gleich mitbestellen) ;)
    Es geht zwar auch ohne aber die Gefahr besteht, dass man den Simmerring dabei beschädigt und alles war für die Katz :rolleyes:

    Gruß, Diddi


    Das komplette Getriebe ist nach dem Fahren extrem heiß...

    Das muss nichts bedeuten, da das Getriebe gleichzeitig auch die Aufgabe der Ölwanne des Motors übernimmt.
    Hast du nach einer Fahrt eine Öltemperatur von ca. 100°, hat auch das Getriebe ca. 100° ;)

    Gruß, Diddi


    Zwischenrad? Wo find ich das?

    Sinnvollerweise steht die Motor/Getriebe-Einheit dafür auf der Werkbank.

    Siehe Link: http://www.somerfordmini.co.uk/eshop/index.ph…age=page&id=144
    Zuerst das Kupplungsgehäuse (#26/49) runter, Kupplung/Schwungscheibe ausbauen und dann das Zwischenradgehäuse (#1/2) runter.

    Darunter kommt der sogenannte Transfer-Gear-Satz (Drop Gears) zum Vorschein.
    Siehe Link: http://www.somerfordmini.co.uk/eshop/index.ph…age=page&id=146

    Das mittlere von den 3 Zahnrädern ist das Zwischenrad oder auch "Idler Gear" (#34). Dieses Zwischenrad hat ein sehr hartes Leben im Antriebsstrang und neigt dazu, seine Lager zu zerstören. Speziell, wenn es nicht penibel ausdistanziert wurde, was vor allem in den letzten Produktionsjahren mehr als fraglich ist :rolleyes:
    Es wurde halt verbaut, was gerade (noch) vorrätig war :rolleyes:
    Wenn es dann schon Geräusche macht und man einfach weiter drauf hält, nimmt es dabei dann gleich noch die Gehäuse mit ins Jenseits :scream:

    Gruß, Diddi


    1. Ja nur die Frage ist Nietenzange gleich Nietenzange oder kann ich mit jeder Nietenzange auch Einnietmuttern nieten?

    2. Rentiert sich eine teure oder machts auch ne billige? :)...

    3. ...PS: Von Kunststoff halt ich eigentlich generell nicht sehr viel! :)

    1. Leider nein, zumindest nicht vernünftig. Du musst ja nach dem Einziehen der Nietmutter, den Zugstift wieder aus der Mutter heraus schrauben können.
    Eine normale Blindnietzange ist dafür nicht konstruiert.

    2. Das englische Sprichwort "You only get, what you pay for" trifft auch hier zu. Aber brauchbare Zangen mit Zugstiften für M3 - M6 inkl. einem Startsortiment an Nietmuttern gibt´s schon um die 50,-€

    Beispiel: http://cgi.ebay.de/80-tlg-Nietmut…ielle_Werkzeuge

    Es gibt aber auch "Kombi-Zangen", die beides können.

    Beispiel einer Marken-Zange, die sogar noch Gewindestifte verarbeiten kann:http://cgi.ebay.de/Multi1-Nietmut…ellbauwerkzeuge

    Die Anzahl der beigefügten Niete ist übrigens zweitrangig, denn die gibt´s in Großpackungen "für´n Appel und`n Ei" ;) Also nicht vom riesigen Inhalt der Kits täuschen lassen ;)

    3. Kunststoff-Gewindeeinsätze haben aber auch ihre Vorteile. Die lösen sich nicht, keine Kontaktkorrosion (Stahl/Alu), günstig und schnell ausgewechselt wenn verschlissen. Allerdings sind sie nicht so tragfähig wie größere Nietmuttern (Stichwort: Zusatzscheinwerfer...). Für Verbreiterungen, Kühlergrill etc. aber vollkommen ausreichend.
    Ich habe beide verwendet und finde auch beide gut. Je nach Einsatzzweck halt ;)

    Gruß, Diddi

    Suche noch eine Heckscheibe ohne Heitzung,
    Dichtgummis der Ausstellfenster und diese Gummidinger, zwischen den ganzen Türschanieren und dem Blech, sowohl für Heckklappe, als auch Seitentüren .. Gibt es bei dir sowas?

    Nicht das du unnötig verzweifelt suchst, aber die beiden Türen haben keine Dichtungen unter den Scharnieren ;)
    Das einzige, was es dort zusätzlich gibt, sind Beilagscheiben zum Einstellen (ALA8460) sowie eine Verstärkungsplatte (ALA6381) auf der Radhausseite.

    Die Dichtungen für die Heckklappenscharniere kannst du gebraucht auch vergessen. Sind aus einer Art schwarzer Dichtungspappe (nix Gummi :headshk:) und kosten neu beim Händler ca. 0,80€/Stck. 2x BMP401 und 2x BMP402 ;)

    Gruß, Diddi

    Getestet. Sowohl Spannung 12 V, als auch Test mit Prüflampe. Beides zufriedestellend.

    Wenn man sich die Platine mal genauer anschaut, sieht sie auch etwas maltretiert aus. Links unten ist auch schon etwas abgeblättert. Also Schuld dem Modul in die Stecker schieben?

    Also am Stecker (braunes Kabel) kommen 12V an nur an der Spule nicht?

    Hast du mal die Kontaktplättchen der Relais im Relaismodul sauber gemacht?

    Wenn das auch nichts bringt, wird wohl die Platine schuld sein.

    Versuch mal, bei aufgestecktem Stecker (Relais Modul) und eingeschalteter Zündung direkt am Stecker (Pin 1 und 8, beide braun/pink) zu messen. Wenn du im Stecker nicht an den Konrakt kommst, zur Not einfach nahe am Stecker eine Stecknadel durch´s Kabel stechen und daran messen. Da sollten dann 12V da sein. Wenn nicht, ist die Platine oder das entsprechende Relais darauf faul.
    Wenn aber auch hier 12V gemessen werden, ist das Kabel vom Stecker zur Spule das Problem.

    Ein weitere Test: Im Stecker findest du ein weiß/pinkes Kabel. Über dieses Kabel wird von der ECU die Masse für das Hauptrelais geschaltet. Einfach mal eine Stecknadel durch das Kabel stechen und dann bei eingeschalteter Zündung gegen Masse messen, ob da Durchgang (0,xx Ohm) ist.
    Wenn nicht, schaltet die ECU keine Masse.
    Zur Probe einfach mal die Stecknadel (weiß/pink) mit Masse verbinden. Das Haupt-Relais müsste jetzt anziehen, auch wenn die Zündung aus ist und sollte die 12V zur Spule durchschalten.
    Wenn das funktioniert, gibt´s irgendwo ein Problem mit der ECU (Wegfahrsperre?). Da kenne ich mich aber nicht so aus :headshk:

    Gruß, Diddi

    Diff verschlissen??

    Tobi

    Kann sein, ist aber eher unwahrscheinlich.

    Das linke Vorderrad dreht erst mal schwerer als das rechte (Grund noch nicht bekannt)
    Wenn jetzt das Auto aufgebocht ist und dabei im ersten (oder auch den anderen) Gang läuft, arbeitet das Differenzial so, wie es auch konstruiert wurde.
    Die Kraft geht dahin, wo der geringste Widerstand ist. In diesem Fall halt nach rechts. Das rechte Rad dreht mit doppelter Drehzahl während das linke sich nicht bewegt.

    Die Vermutung ist, dass sich dein linkes Radlager in "Auflösung" befindet.
    Dass (noch) kein Spiel fühlbar ist, bedeutet wohl, dass sich das Lager noch nicht zerlegt hat, sondern noch dabei ist ;)

    Lass das Auto stehen und besorge dir zumindest schon mal einen Radlager-Rep-Satz + Konusfederring + Mutter. Nach dem Zerlegen kontrollieren, ob nicht doch noch mehr (A-Wellengelenk, Antriebsflansch, Achsschenkel) in Mitleidenschaft gezogen wurde.

    Wenn sich ein oder beide äußeren Lagersitzringe verdächtig leicht entfernen lassen (vor allem die ersten 1-2mm), kannst du den Achsschenkel gleich zum Altmetall geben, da die Lagerschale mitgedreht hat.....
    Findest du am Antriebsflansch oder A-Wellengelenk deutliche/fühlbare Verschleißspuren im Kontaktbereich zum Lager = auch Schrott.

    Gruß, Diddi


    - Kabel braun/rosa an Zündspule bekommt keine 12 V, trotz Durchgang und 12 V auf weiß in Relaismodul
    - Die 4 Relais im Modul haben alle 12 V, jedoch ist auf den großen Pins davon nichts zu sehen. Leichte Korrosion auf der Platine. (Siehe Bilder)

    -> Relaismodul hinüber?

    Bilder sind noch nicht frei geschaltet.

    Die Zündspule bekommt ihre 12V nicht vom Zündschloß, sondern durch´s Relais-Modul (Haupt-Relais) direkt vom Anlassermagnetschalter (über Fusible Link).

    Mess doch mal am Stecker des Relais-Moduls (Pin 7), ob da auch Spannung ankommt.
    Kommen auch da nur die ca. 3V an, ist vermutlich der entsprechende "Fusible Link" beschädigt.
    Kommen hier aber 12V an, das gleiche noch mal mit einer Prüflampe testen.

    Sollten da zwar 12V ankommen, aber kein Strom fließen können, wird die Prüflampe nur glimmen.

    Auch in diesem Fall wäre der Fusible Link der Hauptverdächtige.

    Sind beide Tests zufriedenstellend, wird das Haupt-Relais ein Problem haben (Kontakte reinigen). Sind die Kontakte OK und trotzdem geht hier der "Saft" verloren, wird es vermutlich die Platine sein.

    Gruß, Diddi

    Wie schon weiter oben geschrieben, gibt´s laut Schaltplan kein lila/weißes Kabel im Kofferraum.

    Was es dort aber gibt, ist ein lila/pinkes Kabel, welches am Klappenschalter (für Alarmanlage) angeschlossen sein sollte.
    Dieses schaltet dann bei geöffneter Klappe auf Masse.

    Wo hast du denn das lila/weiße Kabel unter´m Armaturenbrett abgeklemmt?

    Lila/weiß unter´m Armaturenbrett sind (laut Schaltplan) eigentlich die Kabel von den Türschaltern wiederum zur Alarmanlage. Und auch diese schalten bei geöffneter Tür auf Masse.

    Ich denke, dir wird nichts anderes übrigbleiben, als dieses Kabel vom Kofferraum nach vorne zu verfolgen und zu schauen, was es damit auf sich hat.

    Gruß, Diddi