Beiträge von HOT

    Die Blinker sind nur über eine gemeinsame Sicherung abgesichert. Daran kann´s nicht liegen :headshk:
    Wenn die Masse OK ist kann es also nur an der Zuleitung dieser Leuchte liegen.
    Dafür sprechen auch die 1-4V, die du dort gemessen hast. Da wird wohl eine Steckverbindung korrodiert sein und durch den hohen Übergangswiderstand geht die Spannung schon beim Messen in die Knie. Ganz zu schweigen von der Last, die eine 21W Blinkerbirne darstellt ;)

    Die Leitung kommt von der Beifahrerseite an der Motorraum-Seitenwand zum Frontblech. Dort läuft sie im Haubenschließblech zur Fahrerseite rüber und verschwindet dann in den Kotflügel. Und unter diesem Haubenschließblech findest du diverse Steckverbinder. Da diese dem Wetter besonders stark ausgesetzt sind, korrodieren sie sehr häufig
    Am leichtesten findest du die Stelle, wenn du das Kabel vom Blinker aus zum Motorraum zurück verfolgst.
    Tip:
    Alle Steckverbinder unter dem Haubenschließblech metallisch blank reinigen, zusammenstecken und dann mit Batteriepolfett konservieren.
    Wenn die Steckverbinder besonders schlecht sind, am besten durch neue ersetzen und gut vor Feuchtigkeit schützen.

    Hier liegen auch, abgesehen vom Lichtschalter selbst, die meisten Probleme mit Fern- und Abblendlicht ;).

    Gruß, Diddi

    moin ich hab da mal so ein problem wenn ich die warnblickanlage anmache leuchtet nix aber die blinker gehen aber wenn ich den warnblick schalter aus stelle gehen die blinker nicht mehr was kann das sein

    Könnte auch durchaus am Warnblinker-Schalter selbst liegen. Durch das seltene Benutzen neigt er zu Korrosion an den Kontaktplättchen im Inneren.

    Wenn er eingeschaltet wird, unterbricht er die Verbindung zum normalen Blinkrelais und aktiviert gleichzeitig das Warnblinkrelais. Wenn er dann beim Ausschalten die Verbindung zum normalen Blinkrelais nicht wieder schließt (Kontaktplättchen korrodiert), hast du deine Symptome.

    Mit etwas Geduld und ruhigen Händen kann man ihn auch zerlegen, reinigen und wieder zusammen bauen ;)

    Es können auch 2 Fehler gleichzeitig vorliegen. Schalter (wie oben) und gleichzeitig Warnblinkrelais defekt.
    Ob es auch am Warnblinkrelais liegt, lässt sich einfach testen:
    - Die 2 Steckverbinder am Relais (Motorraum, an der Spritzwand) abziehen und verbinden.
    - Warnblinker einschalten -> alle 4 Blinkleuchten leuchten dauernd -> Relais defekt ;)
    - Leuchtet trotzdem keine -> Schalter defekt/korrodiert ;)

    Gruß, Diddi

    Aber bei der Gelegenheit : Für den absoluten Neuling - was bedeutet denn SPI und MPI ?

    Single Point Injektion ?
    Multipoint Injektion ?

    Richtig ;)

    Zitat von Nfstb717


    Dann würde ja keins von beiden auf Meinen passen, weil garnix Injektion, sondern Vergaser.

    So sieht´s aus ;)

    Ich hoffe nur, der Umbau vom Einspritzer auf Vergaser (Umweltpolitisch :rolleyes: eine Verschlechterung) ist auch eingetragen :confused:
    Wenn nicht, gibt´s spätestens bei der nächsten TÜV/AU Untersuchung Probleme :scream:

    Gruß, Diddi


    Problem : Schalte ich die Zündung ein, höre ich die Benzinpumpe im Kofferraum, so weit, so gut. Aber ich höre sie immer, d.h. sie läuft ständig.

    Alle elektrischen Spritpumpen, mit denen ich es bisher zu tun hatte, schalten aber ab, wenn Druck im System aufgebaut ist. Diese hier offenbar nicht. Es scheint auch keine Membranpumpe zu sein, so wie ich sie kenne - die tickern - diese hier summt.

    Fragen : Ist das normal ? Gibt es da so eine Art Bypass ? Was für eine Art Pumpe ist das ?

    Hallo Ralph,

    die Frage wäre erst mal: Was für ein Auto hast du da eigentlich?:confused:
    Laut Profil ein `93er Vergaser.

    Ein `93er sollte eigentlich ein Einspritzer (SPi) sein und keinen Vergaser haben.

    Die Pumpe des Einspritzers sitzt im Tank und summt (normalerweise). Schaltet dann nach kurzer Zeit wieder ab (vom Motor-Steuergerät kontrolliert) wenn der Motor nicht gestartet wird.

    Kann natürlich gut sein, dass da jemand die Verkabelung der Pumpe geändert hat, da es Probleme mit dem Pumpen-Relais (in der Relais-Box), mit dem Crash-Schalter oder dem Steuergerät gibt.
    Versuch dich diesbezüglich mal beim Vorbesitzer zu erkundigen.


    Gruß, Diddi

    Edit: Zu langsam. Da es aber scheinbar ein SPi ist, tippe ich auf eine geänderte Verkabelung....

    ... dürfte doch ne gute gebrauchte Ford Lima zu kriegen sein. Wir haben grad drei alte Fortz rummstehen mal sehen ob ich plündern darf. Leider haben zwei ne Bosch Lima.

    Ob Bosch oder nicht, tut nichts zur Sache. Da wurden alle möglichen Fabrikate verbaut.
    Schick mir mal `ne PN mit deiner e-Mail, dann schicke ich dir `ne Liste mit passenden Alternativ-Herstellern/Teilenummern für die beim Mini passende 70 AH Lima inkl. der Ford-Modelle wo die verbaut wurden ;)

    Gruß, Diddi


    Welche Bleche verbaut ihr generell?(Welcher Hersteller)

    Soweit möglich (erhältlich) nur originale. Allein der bessere Oberflächenschutz (elektrophoretische Beschichtung = Lösungsmittel- und extrem Kratzfest) ist um Welten besser als die billige Grundierung, damit die Bleche nicht schon im Lager rosten. Diese Grundierung muss runter, da sich nicht jeder Lack/Primer damit verträgt.

    Zitat von rellke

    Würde mich auch interessieren.... Das ja nun auch mit dem Estate beginnt.

    Die originalen gibt´s auch für den Estate ;)

    Gruß, Diddi

    Ich finde die Verstärkung gut.
    Gibt es die nicht auch als Neuteil einzeln ?

    Liese sich doch dann bestimmt bei anderen Minis auch nachrüsten.
    Ich vermute die Position der Gurtbefestigung ist bei allen "neueren", mit Gurt hinten, die geiche!??!?

    Dies Verstärkung wurde erst mit werksmäßigen hinteren Automatik-Gurten eingeführt.
    Bei Statik-3-Punkt-Gurten gab´s die so noch nicht.

    Als einzelne Bleche habe ich die noch nie gesehen :headshk:
    Lassen sich aber in der Form mit etwas Geschick selbst anfertigen. Auch ohne die Sicken ist da dann noch reichlich Stabilität drin ;)

    Gruß, Diddi

    ...94' Spi British oben.

    Meine Fragen:

    -Wie gehts weiter, sobald der Chromzierring um die scheinwerfer weg ist?
    bzw. wie bekomm ich die Scheinwerfer von den "Töpfen" weg, so dass ich sie dann in der Hand hab? Einfach aushängen funktioniert nur mit etwas Gewalt.
    Vor allem ist mir hier wichtig, wie sollte es da eigentlich aussehen, besonders auf der Fahrerseite (Leuchtweitenregulierung). Denn dort rutschen die beiden Schrauben auf 3 und 9 uhr bis zum Anschlag ins Blech, auf der anderen Seite nicht. Gehört sich das wegen der regulierung so, oder stimmt da was nicht?

    -Was hat es mit Lucas etc auf sich? Viel gelesen hier, aber leider noch nicht verstanden, wann wird das wichtig, was man hat?

    Ja ich hab die Scheinwerfer schon draußen, aber irgentwie müssen die wieder rein, und nochmal so aufmachen, wie ichs diesmal geschafft hab, könnte teuer werden!

    Wenn der äußere Chromring ab ist, wird der Scheinwerfer-Einsatz nur vom inneren Chromring gehalten. Um den Einsatz auszubauen, müssen die 3 Blechschrauben am Unfang herausgedreht werden und danach der Chromring aus den 3 Einstellschrauben, bzw. 2 Einstellschrauben und Stellmotor ausgeclipst werden. Dazu am besten einen breiten Flachschraubendreher mit etwas Pappe als Unterlage zwischen Chromring und Stellschraube und dann etwas drehen.

    Wenn die beiden Stellschrauben (3 und 9 Uhr) einfach bis auf Anschlag durchrutschen, ist der Lampentopf defekt. Das kommt durchaus mal vor, wenn man beim Plastik-Lampentopf zu fest auf den Scheinwerfer klopft :rolleyes:

    Ob LUCAS, Wipac oder..... hängt damit zusammen, wer gerade "Erstausrüster" war.
    Ab "Leuchtweitenregulierung" war es Wipac.



    - Stichwort Elektrik:

    Auf der Fahrerseite hat das Standlicht nicht getan,...

    ...wollte mal nachmessen, wobei ich dann das Standlicht funkenreißend kurzgeschlossen hab. Jetzt hab ich weder Standlicht auf der Fahrerseite noch ein Rücklicht (ebenfalls FS), welches vorher aber getan hat! Kontakte überprüft, mit dem Messgerät auch die Sicherung fürs Standlicht gefunden (Sicherungskasten links über dem Luftfilter, unterste Sicherung mit rot/schwarzem Kabel, alles in Ordnung! Ich hab aber weiterhin kein Standlicht oder Rücklicht auf der Fahrerseite!
    Wo muss ich weiter suchen?

    Da ist dann wohl bei dem "funkenreißenden Kurzschluß" die Sicherung durchgebrannt.
    Das rechte Rücklicht, rechte Standlicht sowie die Instrumentenbeleuchtung sind separat über eine "fliegende Sicherung" (Sicherungshalter im Leitungsstrang) abgesichert. Die sollte (wenn ich mich nicht irre) hinter´m Luftfilter unter´m Windleitblech zu finden sein. Kabelfarben sind rot und rot/weiß.

    Gruß, Diddi

    Hi, hat jemand eine Ahnung, wo ich weitere Tips zum bearbeiten von Hif44 finde, bin hier schon seit Stunden am Lesen.:confused::scream:

    Habe meinen Vergaser gerade, mit dem großen Überholset, komplett überholt. Was kann man sonst noch sinnvolles machen?


    In Vizard´s gelber "Bibel", sowie auch im "Minis heißer machen" gibt´s Tips mit Zeichnungen, um einen SU zu optimieren. Die gelten vom Prinzip her auch für den HIF.
    Der HIF44 reicht aber in Standard-Form problemlos bis etwa 90-95 PS. Erst darüber wird der HIF44 langsam zur "Engstelle".
    So lange du also leistungsmäßig darunter bleibst, würde ich garnicht groß daran "rumbasteln", denn jede Modifikation am Vergaser erfordert mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine neue Abstimmung der Nadel.
    Peilst du allerdings höhere Leistung an, solltest du eher über eine Doppel-HS4 oder Doppel-HIF38 Anlage nachdenken.

    3 Punkte sind aber trotzdem anzuraten, um aus dem Standard-HIF das Optimum heraus zu holen.

    1. Oben angesprochenes Ventil in der Drosselklappe entfernen (Bohrung verschließen) oder Drosselklappe ohne Ventil einbauen.

    2. Am noch ausgebauten Vergaser checken, ob die Drosselklappe auch vollständig öffnet und der Kolben am oberen Anschlag den Kanal auch vollständig freigibt. Wenn nicht, entsprechend nacharbeiten.

    3. Die Übergänge Vergaserflansch/Distanz- und Isolationsplatte/Ansaugbrückenflansch im montierten Zustand prüfen. Bedingt durch Produktionstolleranzen gibt es da schon mal kräftigen Versatz :eek: und jede Kante stöhrt den Luftstrom.

    Diese 3 Punkte erfordern keine Neuabstimmung der Nadel ;)

    Gruß, Diddi

    Die Verstärkungen sind für die Gurtaufnahme an der C-Säule.
    Werden bei deinem `88er aber nicht benötigt.
    Es sei denn, du willst evtl. Automatik-Gurte wie beim MPi nachrüsten. Dann macht es Sinn diese gleich mit zu übernehmen.
    Dann auch gleich die komplette Gurtaufnahme selbst (oberhalb der Verstärkung) mit übernehmen.
    In diesem Fall brauchst du dann auch die entsprechenden C-Säulenverkleidungen sowie Abdeckung für die Hutablage.

    Gruß, Diddi

    Was ich mich schon immer gefragt habe, was sollen eigentlich diese komischen Ausprägungen am äußeren Schweller? Da kann doch schön das Wasser reinlaufen wieso macht man die nicht dicht?

    mfg,
    maxx

    Da läuft in der Regel kein Wasser rein, sonder Kondenswasser raus.
    Sollte trotzdem Spritzwasser hinein gelangen, läuft´s genauso gleich wieder raus.

    Was aber ungehindert rein und raus kann ist reichlich Luft und die hat die Eigenschaft, Kondenswasser zu trocknen ;)

    Also, auf keinen Fall diese "Entwässerungs- und Belüftungsöffnungen" verschließen.

    Nur ein kleines Beispiel: Habe mal bei einem Auto mit diesen geschlossenen Überzugs-Schwellern :rolleyes: die Öffnungen freigelegt. Bei der ersten Bohrung mit der Bohrmaschine kam gleich ein "Schwall" Wasser raus und hat die Bohrmaschine geduscht. Zum Glück hat gleich der FI in der Werkstatt geöffnet :eek:.
    Der Schweller war außen und innen dicht und der "Swimmingpool" entstand nur durch Kondenswasser :eek:

    Gruß, Diddi

    Ich hab´ zwar mit Einspritzern so gut wie keine Erfahrung, aber das hört sich auch für mich nach einem Problem mit der Benzinpumpe bzw. deren Förderleistung an.

    Könnte evtl. aber auch am Spritfilter liegen. Wenn der zu sitzt, hat die Pumpe auch einen schweren Stand.
    Wann wurde der Filter zuletzt gewechselt (Laufleistung seit Wechsel)?

    Zum Editieren: Das geht nur für 15 Min. nach Posten des Beitrags ;).

    Gruß, Diddi

    Zitat Werkstatthandbuch:

    KÜHLANLAGE
    Kühlerverschlußdeckelöffnet .......................0,5 bar

    Aber das lügt ja manchmal;)

    In diesem Fall hat es sich wohl nur im Datum geirrt ;)

    Beim MKI gab es ab Werk einen Deckel, der bei 7 PSI (0,5bar) geöffnet hat.

    Beim 1300er ab Vergaser-Cooper waren es schon 16 PSI (1,1bar) und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dann beim MPi wieder runter gegangen sind ;):D

    Gruß, Diddi