Beiträge von HOT

    Dass der Wellenstumpf etwas wackelt ist völlig ok, das Differential ist kein feinmechanisches Präzisionsteil.

    Und nur der Vollständigkeit halber, den Dichtring kann man auch erfolgreich ohne Ausbau des Diffdeckels wechseln, ist vielleicht insgesamt etwas einfacher und weniger Aufwand wenn man unterm Auto kopfüber hantieren muss.

    Alles eine Frage von Geduld und passenden Hilfsmitteln/Werkzeug :wink:

    Und die Buchse im Diff ist ja nur eine von zwei Lagerstellen für den Wellenstumpf.

    Die äußere Lagerung ergibt sich über die Verzahnung im Pot-Joint und dann über die Buchse im Seitendeckel... :wink:

    Ich habe den Deckel auch nie dafür abgebaut :thumbs_up: es sei denn, unter´m rechten Deckel ist der O-Ring undicht... :wink:

    Gruß, Diddi

    Im deutschen Sprachraum wird das Wekzeug als Stiefelknecht bezeichnet, denn ein echter Stiefelknecht sieht genauso aus, ist nur nicht stabil genug... :tongue:

    Der Stiefelknecht wird so angesetzt, dass das 4-Kant-Profil an der Unterseite auf einem Bolzenkopf des Diff-Seitendeckels liegt. So wirkt das Werkzeug als "Wippe"...

    Es geht aber auch problemlos mit einem langen, stumpfen Meißel, den man an der äußeren Fase des Gelenktopfes ansetzt und einen beherzten Schlagt mit einem Fäustel drauf gibt... Dem Gelenktopf passiert nichts, da er gehärtet ist...

    Löst sich das Gelenkk nicht direkt, nicht weiter an gleicher Stelle probieren, sondern das Gelenk um 180° drehen und noch mal... ...und so weiter... Irgendwann löst es sich :thumbs_up:

    Ist das Auto waagerecht auf einer Hebebühne, läuft ggf. etwas Öl raus. Steht er auf dem Boden und nur eine Seite ist angehoben, läuft in der Regel nichts raus...

    Damit das Gelenk auch komplett aus dem Diff heraus geht, muss der obere Achsschenkel-Bolzen aus dem Dreieckslenker gelöst werden. So kann der Achschenkel so gerade eben weit genug gekippt werden, damit das Gelenk komplett raus kommt.

    Gruß, Diddi

    Das Maß bezieht sich tatsächlich nicht auf den Innendurchmesser des Kupferringes sondern auf den Gewindedurchmesser der Leitung.

    Diese hat nämlich 3/8"-24 UNF. Hast du da einen Kupferring mit exakt 3/8", bekommst du den da u.U. nicht ohne "Gewalt" drauf.

    Allbrit bezieht sich auf das Gewinde und Minisparres eben auf den tatsächlichen Durchmesser...

    Auch eine "10er" U-Scheibe ist einige Zehntel größer als das Gewinde mit 10mm Durchmesser :wink:

    Genauso hat eine 3/8" U-Scheibe keine 9,5mm Durchmesser, sondern eben ein paar Zehntel mehr, passt aber trotzdem nicht über ein metrisches 10er Gewinde... :wink:

    Gruß, Diddi

    Die Guessworks-Seite hatte ich schon mal gesehen, allerdings weiß ich nicht, welche Endübersetzung mein Mini hat. Wie lässt sich das herausfinden?

    Beim SPi mit Schaltgetriebe gab´s ab Werk 2 End-Übersetzungen

    53PS SPi hat 3,1:1 wie Vergaser-Cooper

    63PS SPi hat 3,21:1

    OK, Automatik SPi hat 3,27:1, aber das ist er ja nicht, oder?

    Und in Frankreich gab´s den 53PS SPI sogar mit der laaaangen 2,76:1 wie beim MPi...

    Hast du eine Motornummer?

    Gruß, Diddi

    Noch mal zu dem Thema "Tachoei" in SPi und Wassertemperatur...

    Nach den Aussagen von schubi und Sammy Cooper ab Beitrag habe ich mir das ganze noch mal genauer angeschaut.

    Ich muss meine Aussage in diesem Beitrag, dass ein zusätzlicher Temperaturgeber nötig ist, revidieren.

    schubi und Sammy Cooper hatten vollkommen Recht :thumbs_up:

    Erklärung dazu:

    Die Nippon Seiki Instrumente vom SPi und z.B. Vergaser-Cooper sind problemlos untereinander austauschbar.

    Beim SPi arbeitet die "Wasseruhr" mit Werten von der ECU und beim Vergaser-Cooper mit dem Smith´s Geber GTR101

    GTR101 wird natürlich auch beim Tachoei verwendet...

    Nippon Seiki und auch Tachoei arbeiten beide mit 10V Spannungsregler.

    Folglich muss die ECU je nach Temperatur auch die gleichen variablen Widerstandswerte raus geben, wie der Smith´s Geber.

    Also Wassertemp-Anzeige SPi mit Tachoei = Plug´n play :thumbs_up: :cool:

    Gruß, Diddi

    Schau mal, wie Dr.Mabo das hier gemacht hat... Zeitraffer Broadspeed GT Restoration/Transformation

    Im Beitrag #86 sieht man die von Anreas beschriebene Methode mit dem Dachträger. Hier noch mit Lenkrollen verfeinert... Die Querstangen dann entsprechend weit nach außen überstehen lassen...

    So kann man ihn auch "auf dem Kopf" stehend bearbeiten und verschieben...

    Soll er auf der Seite stehen, dickere Dachlatten durch die Ablauflöcher vorne und hinten an den Unterboden schrauben. Auch seitlich entsprechend weit überstehen lassen, so dass die Linie "Dachlatte zu Dachträger" die Seitenwand mit Abstand passiert.

    Siehe weiter unten in Beitrag #90

    So kann man ihn dann zu zweit oder zu dritt auf die Seite kippen, ohne dass Blech den Boden berührt. Und wenn gewollt, auch noch komplett auf den Kopf stellen :cool: :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    SPAL ist grundsätzlich :thumbs_up:

    Frage ist: Wo willst du ihn montieren?

    Im Radhaus wie beim Vergaser-Cooper oder SPi?

    Dann sollte der Spalt zwischen Kühler und Stehwand wie beim Vergaser-Cooper mit einem Gummistreifen abgedichtet sein. Andernfalls bringt es nicht viel...

    Der Lüfter kann etwas größer gewählt werden. 10" passt problemlos...

    Oder direkt auf dem Kühler?

    Dann muss der Lüfter entsprechend flach und etwas kleiner sein. Da wäre ein 9" Lüfter passend...

    Ich bevorzuge Lüfter mit Sichel-förmigen Blättern. Die sind etwas leiser und "schaufeln" etwas mehr Luft... :thumbs_up:

    Wenn nur für den "thermischen Notfall", ist das zweitrangig. Lässt man aber den mechanischen Lüfter ganz weg, wird es wichtig... :tongue:

    Gruß, Diddi

    Beim Durchklicken der Fotos ist mir etwas aufgefallen.

    Der ungewöhnlich breite Spalt zwischen Frontspoiler und rechter Kotflügelverbreiterung... :roll-eyes:

    Linke Seite ist dagegen gut.

    Spoiler / Stoßstange sind parallel.

    Also entweder Frontblech "schief" oder die rechte Kotflügel-Verbreiterung "schief" montiert... Verbreiterung korrigieren würde neue Löcher bedeuten und die jetzt vorhandenen Bohrungen werden nicht abgedeckt... :eek:

    Vordere Gummi-Federelemente und Pedalgummis hat Andy ja schon angemerkt.

    Federelemente sacken mit den Jahren zusammen, weniger mit den Km. Also durchaus plausibel...

    Die Pedalgummis verschleißen jedoch nicht mit den Jahren, sondern mit den Km :roll-eyes:

    Ansonsten ein schönes Auto, wobei der geforderte Preis ziemlich "sportlich" ist... :roll-eyes:

    Gruß, Diddi

    oder mal mit ner Maschinenbaubude reden. Den ganzen Klotz ausdrehen und eine passende Hüle einpressen... Sollte kein Hexenwerk sein. Dann kann man wieder ganz normal Lager montieren

    Wird in GB gemacht. Auf Bohrwerk in Flucht gebohrt, dann angefertigte Buchsen mit Kragen eingepresst, um auch den Bund zu reparieren, auf dem der Gummiring "abdichtet".

    Anschließen noch mal die Lagersitze in Flucht gebohrt und dann mit neuen Lagern/Buchsen versehen.

    Da gab´s vor einigen Jahren mal einen Artikel drüber im Minimagazine. Minispares lässt (oder ließ damals) bei der Firma ihre AT-Schwingen überholen.

    Für seltenere Hydro-Schwingen oder gar australische Moke Schwingen auf jeden Fall eine Überlegung wert :thumbs_up:

    Übrigens, den "Pfusch" mit dem Kaltmetal habe ich auch schon einmal erfolgreich gemacht. Allerdings waren da nur sichtbare/fühlbare Spuren von den Lager-Nadeln vorhanden. Nadellager wurde zusätzlich mit Loctite Lager und Buchsen-Kleber eingesetzt. Hat hervoragend funktioniert und gehalten. :tongue: :redface:

    Gruß, Diddi