Beiträge von HOT

    Aber er sagte, alle Kerzen funken, deswegen meinte ich, die Spule funktioniert

    Sichtbarer Funke "an der frischen Luft" und ausreichender Funke bei verdichtetem Gemisch sind 2 unterschiedliche Welten :wink:

    Eine kaputte/schlechte Spule kann bei einer Kerze "an frischer Luft" durchaus noch eine sichtbaren Funken erzeugen, aber bei verdichtetem Gemisch reicht der Funke dann nicht mehr zum Zünden :wink:

    Edit: wenn bei einer Zündspule eine Wicklung unterbrochen ist, gibt´s keinen Funken mehr. Hat aber z.B. die Sekundär-Wicklung (für die Zündspannung) einen Kurzschluss über die Hälfte der Wicklungen, kommt nur noch etwa die Hälfte der Zündspannung an der Kerze an... :wink:

    Wenn die Kerzen dann noch wegen fehlender Verbrennung nass werden, ist es ganz vorbei. Der Test mit trockener Kerze geht dann wieder...

    Gruß, Diddi

    OK Danke für die Antwort.

    Wenn aber die Kopfdichtung durch sein sollte,würde dann nicht irgendwo Wasser in das Abgassystem kommen in Form einer weißen Wolke?oder im Ausgleichsbehälter sollte sich was verändern oder?

    Wenn eine Kopfdichtung zwischen 2 Zylindern (Beim 4-Zylinder in der Regel 1-2 oder 3-4) durchbrennt, ist davon kein Wasserkanal betroffen :wink:

    Beim Mini liegen die Wasserkanäle nicht an der engesten Stelle zwischen den Zylindern, sonder weiter außen.

    Eine Kopfdichtung kann natürlich auch zu einem Wasserkanal hin einen Schaden bekommen. Oder zwischen Wasser und Öl-Kanal...

    Unterschiedliche Schäden und auch unterschiedliche Symptome... :wink:

    Brennraum > Wasser = Stark erhöhte Temperatur und Abgase im Kühlwasser. Wenn Motor aus > Drückt Wasser in den Brennraum... Weißer Damp beim Anlassen... Je nach dem wie groß der Schaden auch weißer Dampf bei laufendem Motor...

    Wasser > Öldruck-Kanal = Öl gelangt ins Wasser da der Druck vom Öl höher ist

    Wasser > Ölrücklauf = Wasser im Motoröl...

    Nur zwischen Brennräumen = Motor läuft schlecht...

    Gruß, Diddi

    Beim MPI werden immer zwei Zylinder von einer Zündspule betrieben. Leider weiß ich nicht welche.

    Das ist einfach zu erklären :wink:

    Der MPi arbeitet mit dem "wasted spark" Prinzip. Es sind 2 Spulen in einem Gehäuse

    Die jeweilige Spule zündet in 2 Zylinder gleichzeitig.

    1 Zylinder im Zünd-OT der 2te Zylinder im Auslass-OT. Folglich muss je eine Spule für Zylinder 1 u 4 sowie Zylinder 2 u 3 da sein.

    Der Zündfunke in den Auslass-OT ist quasi "verschwendet" = wasted :wink:

    Da hier die Kerzen in 2 u 3 nass sind und kein Unterschied da ist, wenn Kerzenstecker 2 u/o 3 abgezogen wird, deutet alles daruf hin, dass die Spule für Zylinder 2 u 3 kaputt ist... :wink:

    Also, neue Zündspule besorgen!

    Bei einem Kopfdichtungs-Schaden gibt es meisten einen Durchbrand zwische 1 u 2 oder 3 u 4, wodurch dann einer oder beide betroffenen Zylinder nicht mehr richtig mit laufen, aber keine nassen Kerzen haben...

    Gruß, Diddi

    Vermutlich ist das Verstärkungsblech zwischen Innenschweller und Heelboard, an dem die Muttern angeschweißt sind, schon dünn gerostet und durch den beherzten Schlag des Bekannten weg gebogen. Somit steht die Mutter jetzt schräg.

    Die Verstärkungsbleche kann man hier einigermaßen erkennen...

    Gewinde (5/16 x 24 UNF ist korrekt) neu bohren wird sicher nicht helfen... :confused:

    Wie Andy schon geschrieben hat, ginge eine Niet-Mutter in M8 oder eben das Loch erweitern, um eine Mutter plan einzuschweißen.

    Für beides muss natürlich der Rahmen draußen sein und man muss den Schweller nicht dafür öffnen...

    Aber es gäbe noch eine weitere Möglichkeit von innen im Seitenfach...

    Das Verstärkungsblech, welches an der Oberkante des Innenschwellers im Seitenkasten angeschweißt ist, über der Verschraubung zu öffnen.

    Man kommt bescheiden dran, aber mit Dremel unt Trennscheibe sollte es gehen. Einfach 2 Schnitte quer und das Blech nach oben biegen.

    Dann kommt man von oben an die obere Mutter ran. Dann kann man die originale Mutter ggf wieder in Position drücken, bis die Schraube gegriffen hat, oder die originale Mutter komplett entfernen und eine Mutter mit U-Scheibe benutzen, die man von oben mit einem Schlüssel gegenhalten kann...

    Alles nicht ideal, aber zumindest haltbar, bis irgendwann der Bereich eh "saniert" werden muss... :roll-eyes: :wink:

    Das hoch gebogene Blech wieder runter biegen, da sonst der Boden des Seitenkastens nicht mehr richtig sitzt...

    Gruß, Diddi

    OT: Was macht es für einen Unterschied beim Schalten mit der nach innen verlegten Schaltbox?

    Hat diverse Vorteile, je nach persönlichem Empfinden... Einfach welche raus suchen :wink:

    Der Schaltknauf kommt deutlich höher/näher zum Lenkrad.

    Wenn man den Schalthebel dann etwas verkürzt, hat man quasi ein "Quick-Shift" gebaut...

    Man kann die Schaltbox beliebig weit nach hinten versetzen, auf den Bildern gut erkennbar (ggf. Handbremse modifizieren!)

    Es bleibt viel mehr Platz für das Auspuffrohr

    Der Rückwärtsgang-Schalter und seine Kabel sind im Innenraum statt draußen im "Wetter" und der Hitze, Öl... etc.

    Gruß, Diddi

    PS: die AH Zahl ist im wesentlich von deiner Batterie abhängig. Je größer die Batterie desto mehr Leistung braucht die Lima. Ich habe bspw. eine 50AH Optima drin, das passt.

    Das ist ein Misverständnis...

    Auch eine 55AH Lima kann problemlos eine deutlich größere Batterie voll laden. Sie braucht nur entsprechend länger.

    Entscheidend dafür ist, wieviel AH dafür übrig bleiben, wenn Licht, HiFi, etc. In Betrieb sind...

    Wie J&A schreibt, ist die erforderliche Lima-Leistung von den Verbrauchern abhängig, die betrieben werden sollen.

    Viel Kurzstrecke ist dann auch noch ein Problem, wenn die Lima für die betriebenen Verbraucher zu knapp ist...

    Gruß, Diddi

    wie stellt man fest, das die Markierungskerbe verkehrt steht?

    Inno-Uwe

    Geht eigentlich relativ "einfach", aber man benötigt ein Hilfsmittel...

    Ideal ist ein entsprechendes Tiefen-Mikrometer mit einem Adapter für das Kerzenloch.

    Man dreht den Motor z.B. auf exakt 2mm vor OT > Markierung auf der Riemenscheibe am 0° Zacken

    Dann dreht man den Motor auf exakt 2mm nach OT > Markierung auf der Riemenscheibe am 0° Zacken

    Die exakte Mitte (mit Stahl-Lineal messen) zwischen beiden Markierungen ist OT

    Stimmt sie mit der originalen Kerbe überein = alles Gut

    Stimmt sie nicht überein, am ermittelten OT eine neue Markierung anbringen (Kerbe mit Schlüsselfeile und die ggf mit etwas weißem Lack besser sichtbar machen... :thumbs_up:

    Ein alternatives Hilfsmittel, wenn man kein Tiefen-Mikrometer kaufen will, kann man sich leicht selbst bauen.

    Eine alte Kerze vom Isolator befreien. Gewinde in die Bohrung schneiden und eine passende Gewindestange rein drehen. Eine Kontermutter wird auch benötigt. Das innenliegende Ende gut kugelig abrunden, damit der Kolbenboden keinen Schaden nimmt, denn der bekommt Kontakt mit diesem Ende.

    Kurbelwelle gem. originaler OT-Kerbe einstellen. Adapter mit Gewindesatange rein drehen und die Gewindestange vorsichtig bis auf Kontakt zum Kolben drehen. Dann wieder eine Umdrehung zurück. Jetzt die Kurbelwelle etwas nach rechts drehen, damit der Kolben sicher/deutlich vor OT ist.

    Jetzt die Gewindestange 3 Umdrehungen rein drehen und mit Kontermutter sichern.

    Kurbelwellen vorsichtig nach links drehen, bis der Kolben Kontakt mit der Gewindestange hat > Markierung auf der Riemenscheibe beim 0° Zacken

    Jetzt die Kurbelwelle fast eine volle Umdrehung nach rechts drehen, wieder vorsichtig bis der Kolben wieder Kontakt mit der Gewindestange hat > Markierung auf der Riemenscheibe beim 0° Zacken.

    Die exakte Mitte ist dann wieder der wahre OT...

    Wie oben dann mit der originalen Kerbe vergleichen...

    Gruß, Diddi

    Zitat

    Hallo Diddi,

    ich bin kein Ingenieur oder KfZ-Mechaniker. Fahre alte Minis auch erst seit zwei Jahren. Besuche seit dem regelmäßig Mini-Treffen und den einen oder anderen Stammtisch. Ich war mit der Leistung des 1.300er Vergasers nicht ganz zufrieden - im Übrigen wurde er heiß bei Fahrten mit mehr als 3.000 U/min. Das lag aber an einer verstellten Zündung - jetzt rennt er ziemlich gut.

    Im Winter fahre ich den Kleinen wahrscheinlich nie... Da darf er brav in der Garage bleiben.

    Grüße HP

    Also einfach lassen, wie er ist :thumbs_up: :wink:

    Gruß, Diddi

    Man lernt ja bekanntlich nie aus ...

    Hat er auch begründet, wie die Mehrleistung generiert werden soll ?

    Das frage ich mich auch...

    Eine beheizte Ansaugbrücke sorgt zwar für bessere "Verdampfung" des Sprits im Sprit/Luft Gemisch und dadurch für etwas bessere Abgaswerte. Sie verhoindert auch eine Vereisung in der Ansaugbrücke, was aber nur im Winter bei kalter, nasser Witterung zum Tragen kommt...

    Aber gleichzeitig wird das Sprit/Luft-Gemisch auch mehr erwärmt. Mehr Wärme = weniger Masse = weniger Sauerstoff = weniger Leistung...

    Irgendwie beißt sich die Aussage des "versierten" Mini-Fahrers...

    @ NeufNeuf: Fährst du das Auto auch im kalten Winter bei jeder Witterung? Dann solltest du die Ansaugbrücke mit Vorwärmung verwenden.

    Fährst du nur bei warmem Wetter, lass es so wie es ist... :wink:

    Übrigens: Die originale Vergaser-Cooper Ansaugbrück ist um keinen deut schlechter, als die Minispares Brücke. Die tun sich beide nichts...

    Gruß, Diddi

    "Kabelsicherung" ist mir so nicht bekannt.

    Sogenannte "fusible Links", Kabel-Schmelzsicherungen, die beide SPi, früh mit 4er Sicherungskasten sowie auch spät mit großem Sicherungskasten haben.

    Hier als #32 dargestellt... SPi früh.pdf

    Und hier als #51 dargestellt... SPi spät.pdf

    Beide male zwischen Lima und Batterie-Anschluss am Magnetschalter, sowie noch diverse zusätzlich... Beim frühen SPi haben sie aus ihrem Fehler noch nicht gelernt und beim späten SPi noch mehr verbaut...

    Mit zunehmendem Alter machen die Dinger Probleme :roll-eyes:

    Dann haben sie gelernt, dass die Dinger auf Dauer nichts taugen und beim MPi hat man dann dicke Flachsteck-Sicherungen genommen. Außer für ab Werk verbaute Nebelscheinwerfer... Da hat man trotzdem einen "fusible Link" eingesetzt... ...und direkt dahinter noch mal eine 15A "fliegende" Sicherung im Zusatz-Kabelbaum... :laughing: :roll-eyes:

    @ Marco: Mach als erstes mal die Glühbirne der Ladekontrollleuchte neu, bevor du dir "nen Wolf suchst" und unnötig bares aus dem Fenster wirfst... :wink:

    Gruß, Diddi

    Vielen Dank für eure Tipps! Werde diese beherzigen.

    Der Pannenhelfer meinte noch, dass Schrauben beim Fahrwerk allgemein 10.9 er (Festigkeitsklasse) sein müssen. Trifft das auf den Mini auch zu?

    Das trifft im Grunde auch auf den Mini zu, nur haben die Engländer andere Normen/Kennzeichnungen.

    Eine "10.9" sucht man bei z.B. dem Bolzen für die Zugstrebe vergeblich...

    Da findet man so etwas... https://www.schrauben-normen.de/amerikanische-…itsklassen.html

    DIN 10.9 (1000 N/mm²) entspricht etwa "Grade 7-8" (917 / 1034 N/mm²)

    Also nicht in den Baumarkt und einen "passenden" M8 Bolzen kaufen... :roll-eyes:

    Gruß, Diddi

    Ja wie es aussieht, war die Schraube wohl von unten durchgesteckt.

    Schraube von oben nach unten reinstecken ist natürlich schon mal besser. Nur wenn die Mutter ab ist, ist das auch suboptimal- deswegen möcht ich jetz auf Nummer sicher gehn und eine zusätzliche Sicherung machen - nochmal hab ich nicht mehr soviel Glück!

    Bolzen von oben nach unten einsetzen. Dann kann er schon mal nicht mehr heraus fallen.

    Dann mit einer neuen selbstsichernden Muter (5/16"-24 UNF) verschrauben und sie wird sich nicht mehr lösen :wink:

    Gruß, Diddi