Beiträge von KSM

    Eben! Mechanik ist nicht das primäre Problem. Ein erfahrener Karosseriebauer wäre hilfreicher bei der Begutachtung des Autos.

    Wichtig zu verinnerlichen ist, dass zwischen "kleinen Rostbläschen" und faustgroßen Löchern beim Mini absolut kein Unterschied besteht.

    Weder finanziell noch vom Arbeitsaufwand her.

    Von elementarer Bedeutung ist lediglich, dass kein "erfahrener Mechaniker" das Auto in der Vergangenheit "TÜV-fertig" geschweißt hat - das bereitet nämlich in der Regel richtig Arbeit.

    Komisch ist gar kein Ausdruck!

    Kaum hatte ich den Sitz inseriert, fing die Fragerei an. Ich habe dann immer brav und freundlich erklärt, dass ich ja "Sitz" geschrieben habe und nicht "Sitze".

    Heute kam dann wieder ein Schlauberger und schickte mir auf die Frage, wie er denn darauf käme, dass es sich um mehr als einen Sitz handelte, einen Telefon-Screenshot.

    Auf dem Screenshot war keinerlei Hinweis zu erkennen - mit Ausnahme des Bilderzählers (1/5). Da hab ich nochmals gefragt und als Antwort nur ein facepalm-emojy bekommen.

    Morgen möchte jemand den Sitz abholen. Die Fritz-Kiste halte ich vorsichtshalber bereit - aber das Garagentor bekommt er nicht. :smile:

    Puh! 350€ für ein Stück Blech und etwas Arbeit an der Sickenmaschine.
    Und ich dachte, mein Schreibtisch-Job wäre gut bezahlt ......

    Wenn bei der Karosserie der übliche Umbausatz verwendet wurde, sind die Bleche auch unnötig groß dimensioniert.
    Man braucht eigentlich die Fensterfläche plus ca. 1,5 cm Zugabe am Rand.

    mal zurück zum Eingangsposting:

    Ab welchem Baujahr darf man denn einen Mini Innocenti auf 1275 aufrüsten, ohne das H-Kennzeichen zu verlieren ?

    Bei Deinem 1966er sollte es keinerlei Problem geben.

    Hier die relevanten Passagen aus dem H-Kennzeichen Anforderungskatalog:

    Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls
    Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie Änderungen innerhalb der
    Fahrzeugbaureihe, sind zulässig. Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens
    30 Jahren dur(ch)geführt wurden, sind auch zulässig.

    3.2.3.1. Motor
    ● Nur Originalausführung oder Motor aus der Fahrzeugbaureihe zulässig.

    N'Abend!

    Wenn man das ganz korrekt und StVZO-konform machen möchte, muss man die Nummer der SPI-Karosserie durchkreuzen (die muss noch lesbar bleiben) und die Nummer des Vergaser-Autos direkt daneben einschlagen.

    Dann geht man damit zum TÜV, lässt die neue Nummer wie oben beschrieben begrenzen und bekommt noch einen hübschen Eintrag in die Fahrzeugpapiere.

    Schlagzahlen und "Begrenzungssternchen" finden sich allerdings auch außerhalb von Werkstätten und Inspektionshallen des TechnischenÜberwachungsVereins.

    Fallen die zufällig auf das Windleitblech der SPI Karosse (also, zuerst ein Stern, dann 17 Buchstaben und Zahlen und dann wieder ein Stern), erspart das möglicherweise eine Menge Rennerei und Ärger........

    Ich kann mich nur wiederholen, siehe mein Beitrag in diesem Threat weiter vorn.
    Es gibt in Deutschland keine ansatzweise brauchbare Datenbasis, um solche Informationen fundiert zu ermitteln.
    Wenn die Daten aus der Datenbank vom KBA ermittelt wurden - und eine andere Quelle aller zugelassenen Fahrzeuge gibt es in Deutschland nicht - dann sind die 10.700 nur ein Teil der Minis auf der Straße.
    Der größte Teil der heute in Deutschland zugelassenen Minis dürfte die Typschlüsselnummer "0000" in den Papieren stehen haben.
    Und damit ist nun mal nicht nachvollziehbar, ob das ein Mini oder sonstwas vom jeweils betreffenden Hersteller (BMC, BL, Innocenti, Rover, etc.) ist.

    Schöne Grüße
    Dietrich

    Hallo Dietrich,

    wiederhol Dich mit dem Beitrag lieber nicht nochmal.

    Da gibt es anscheinend einige Wissenslücken, die ich aber hier gerne zu füllen versuche:

    Die KBA Daten sind super, wenn man denn tatsächlich darauf zugreifen darf und dann auch damit umzugehen weiß.

    Typschlüssel können in der Tat einen Nullwert enthalten. Der lautet dann allerdings "000", da das Feld nur dreistellig ist.

    Im Falle des von uns so geliebten Vehikels betrifft das jedoch nur etwas mehr als 300 Fahrzeuge. Alle anderen sind getypt.

    Selbst wenn man mit dem Hersteller- und Typschlüssel nicht glücklich wird, weil zu viele "000" vorhanden sind, kann man prima mit den Klartexten für Hersteller und Modell arbeiten und so auch Grauimporte identifizieren (z.B. die rund 9000 VW Golf ohne Typschlüssel).

    Damit hat man dann schon den Großteil erkannt.

    Wenn einem das auch nicht reicht, oder weil man wie ich einen Fahrzeugbrief hat, in den irgendein Dussel "England" statt "Leyland" in das Hersteller-Feld getippt hat, filtert man die technischen Kriterien:

    Hubraum und Antriebsart, um die A-Serien Motoren zu finden.

    Dann Aufbauart, Länge, Breite, Höhe, Leergewicht und zulässiges Gesamtgewicht, um die Sprites, Midgets, Metros, Innocenti 90/120 und ähnliches auszuschließen.

    Hat man dann noch Zweifel, sieht man sich das Erstzulassungsdatum, die Höchstgeschwindigkeit und die Reifengröße an.

    Möglicherweise bleiben danach einige weinige Autos ungezählt, da reden wir dann aber von einem wirklich kleinen, einstelligen Prozentsatz.