Lang, lang ist der letzte Beitrag her! Zwischenzeitlich hat sich ein anderes Projekt vorgedrängelt - "nur mal eben fertig machen"... jaja. Aber nach einem brauchbaren, unverbastelten Mini aus meinem Baujahr hatte ich bestimmt 8 Jahre gesucht und in der Zeit vielleicht 1-2 Kandidaten gesehen, die mit Augen zukneifen gegangen wären. Wiedemauchsei, der hat trotzdem drei Monate gedauert, denn auch kleine Löcher machen viel Arbeit. Aber der wird cool und trotzdem weitgehend original.
...und hat später keine grünen Türen mehr ;)
Indes war am Van die andere Seite dran. Dort zeigten sich oben weniger Löcher - ein Jammer, denn da kommt eh alles neu. Also frisch ans Werk, die groben Stücke rausgeschnitten, Flansche geputzt und gemerkt, wo Schweißnähte sind - fast alle waren symmetrisch zur anderen Seite. Bemerkenswerte Fertigungsqualität an dieser Stelle. Anschließend das neue Blech drangeclipst und das sah schon recht gut aus:
Auch von innen nicht übel. Also habe ich anschließend die nötigen Flansche gesäubert und gelocht und am Reparaturblech ebenso verfahren. Das sieht irgendwann echt nach hartem Leichtbau aus...
...ermöglicht aber außerdem zum letzten Mal eine gute Zugänglichkeit zu angrenzenden Baustellen. Z.B. die Öffnung für den Heizungsschlauch, die nach Reparatur der Stirnwand ganz zu Anfang noch etwas an Kreisform vermissen ließ. Oder das Parcel Shelf. Und natürlich der Absatz für's Dreiecksblech, hier sieht man noch ein bisschen besser wie das fertig aussieht:
So konnte ich dann alles verklammern, verschrauben, die Tür einbauen (Kontrolle ist besser) und schließlich verschweißen. Dabei muss man insbesondere schauen, dass der Kotflügelflansch die gleiche Höhe hat, wie auf der anderen Seite - sonst wird die Front schief...
Und wo ich schon mal auf dieser Seite aktiv war, habe ich gleich noch wie versprochen die Verstärkungsbleche eingelötet.
Das Verfahren wird in dieser Form aber in Zukunft wohl nur eingeschränkt zum Einsatz kommen. Mit dem Billiggerät ist glaube ich die Grenze zwischen zu viel Power und zu wenig zu schlecht zu treffen, so dass es entweder nicht hält oder so durchbrennt, dass man auch gleich hätte schweißen können. Zumindest auf der Fläche. An massiveren Stellen, wo sich mehr Bleche z.B. an Flanschen begegnen, ging das besser. War aber ganz interessant, das mal zu probieren, hätte ja auch super sein können. Randnotiz: Der (recht grobe) Staub, den man davon abschleift, ist außerdem echt Mist. Von der Unangenehmheit so ähnlich wie das Arbeiten mit Glasfaser. ![]()
Zu guter Letzt kam dann an der eigentlichen Baustelle noch das innere und äußere Dreiecksblech dran! Wie immer der üblichen Methode der vielen Klammern:
So waren die Grundvoraussetzungen geschaffen, um mal wieder zu prüfen, ob die anderen Bleche auch passen. Naja und hauptsächlich zu genießen, dass das Gerät nach langer Zeit mal wieder wie ein richtiges Auto aussieht...
Bin begeistert!
Nun hat mich aber der rote ganz schön von der Arbeit abgehalten und da ist auch noch was...
Ich bin dem wohl größten Feind der Restauration alter Autos zum Opfer gefallen und in die Frau-Haus-Kind-Falle getappt! ![]()
Zwei dieser Punkte werden diesen Monat schon zuschnappen ;)
Punkt 2 (das Haus) bring aber auf der anderen Seite recht komfortable Möglichkeiten zur Weiterführung des Projekts mit sich.
Und Punkt 2 (die Frau) zeigt sich auch weiterhin enthusiastisch gegenüber dem Gefährt.
Insofern bin ich weiterhin zuversichtlich... ![]()