Beiträge von J&A

    Ich habe die Scheiben vorne an der Zugstrebe an Hilfsrahmenauge vorn erneuert. In der Liste steht 30 Nm Anzugsdrehmoment. An der Mutter komme ich aber nicht mit der Nuss bzw. mit dem Drehmomentschlüssel dran. Wie macht ihr das?

    VG!

    Für die 1000%er unter uns:

    Es gibt für teurere Drehmomentschlüssel (z.B. Gedore) wechselbare Köpfe mit Gabelschlüssel statt Ratsche

    Aber hier unnötig bzw. sogar Kontraproduktiv.

    Da wir vorherrschend Westwind haben, wäre Go West grundsätzlich nicht verkehrt.

    Zusätzlich gilt das Abstandsquadratgesetz. Also doppelte Entfernung = 1/4 Strahlungsdosis

    Die Strahlenbelastung durch Verzehr von Wild bzw. selbst gesammelten Pilzen aufgrund von Tschernobyl ist zwar relativ hoch (liegt ca. 5-10x höher als bei Produkten, die frei verkäuflich sind) aber ist dennoch gering genug, um nicht in Panik zu geraten. Sofern man das Zeugs nicht ständig und kiloweise futtert.

    Funfact am Rande: Es gibt ca. 10x so viele giftige Pilzsorten als essbare in Deutschland. Und manche sind echt fies....

    Es gibt welche (Coprinhaltige) , die zerstören z.B. die Leber, wenn man bis zu 3 Tage vor oder nach Verzehr Alkohol getrunken hat. Wenn nicht, sind sie harmlos.

    Also die Gefahr durch falsche Pilze dahinzuscheiden ist wesentlich höher als durch die Strahlenbelastung.

    In Bayern (und BaWü) ist Pilzsammeln für Eigenbedarf erlaubt. Meist so 1-2 Kilos.

    Die diesjährige Ausbeute an Steinpilzen war enorm.

    In BaWü ist dagegen das wilde Sammeln von Holz verboten. Dazu benötigt man einen Sammelschein, der selbstredend was kostet.

    Hihi.... Voll der Prepperfred. Hätte man vor 2 Jahren auch nicht gedacht. :roll-eyes:

    Sich vorzubereiten ist sicher sehr sinnvoll.

    Problematisch daran ist, dass andere, weniger Vorbereitete an deinem "überdurchschnittlichen Wohlstand" teilhaben wollen.

    (Warum muss ich jetzt ausgerechnet an die zwei G63 denken, die heut in Baden-Baden hintereinander standen? Sicher Zufall... :laughing: )

    Denn wer hat, dem wird genommen :mad:

    Deswegen ist wohl eine Bug-Out Strategie überdenkenswert.

    Also alles wichtige in Transportkisten verpackt und ausreichend Sprit, um mit der größten Karre im Besitz weit fahren zu können.

    Denn notfalls muß man drin wohnen können.

    Ggfs. Kartenmaterial aus Papier (Handy und GPS werden eher nicht funktionieren).


    Problem:

    Corona hat uns gezeigt, dass die EU-Binnengrenzen mit einem Handstreich in kürzester Zeit geschlossen werden können.

    Ein Hoch auf den Schengenraum! :facepalm:

    Übrigens sind nach wie vor kleine Grenzübergänge geschlossen/mit Felsen verblockt und bewacht.

    (In den Fall zw. Frankreich und Spanien)


    Zu obiger Liste gehört in jedem Fall ausreichend Bargeld (Fremdwährung?). Die Inflation in so einer Situation ist meist eher galoppierend.

    Und Tauschmittel in Form von Zigaretten und Alkohol.


    Wobei die Gefahr eines großflächigen Stromausfalls eher gering sind.

    Vorher werden energieintensive Produktionsbetriebe vom Netz genommen.

    Deswegen ist die Gefahr im Dezember bis ca. KW2/23 quasi Null. Im Zweifel bleiben Betriebe einfach länger im Weihnachtsurlaub.

    Aber ab dann bis Ende Februar wird es für die Netzbetreiber wohl ...öhm....arbeitsreich.

    Bissl, mittel, viel? :laughing:

    Fehlende 20daN sind nicht viel. Daher wird das schon etwas ausmachen.


    Wie ich persönlich die Bremsen kontrolliere:

    Wagen hinten komplett aufbocken.

    Wie beschrieben Handbremse lösen, Vierkante so einstellen, daß es grad so läuft.

    Den Hebel vom kleinen Rangierwagenheber zwischen linkem Sitzhalterblechding und Bremspedal einklemmen.

    Man erhält so reproduzierbare Werte.

    Räder sollten sich beide gleichmäßig schwergängig drehen lassen. Ansonsten nachjustieren.

    Drückt man das Pedal stärker durch, dann lassen sich beide Räder (fast) nicht mehr drehen. Beide natürlich immer vorwärts drehen!

    Das gleiche Spiel mit der Handbremse auf den verschiedenen Rastungen.

    So bekommt man raus, ob die Bremssysteme schief ziehen und ob sie überhaupt noch was taugen und kann direkt handeln.

    Ich gehe mal davon aus, daß die Einstellung der Bremse in der richtigen Reihenfolge geschehen ist.

    Zuerst Handbremsseil soweit lösen, bis die Seile an den Trommeln ohne Zugbelastung sind.

    Dann die Betriebsbremse über die Vierkante einstellen, so daß es gerade so nicht schleift. Am besten beide Räder gleichzeitig zum Vergleichen anheben.

    Erst dann wieder die Handbremse einstellen.

    Stellt man zuerst die Handbremse ein, läuft man Gefahr, daß die RBZ zuviel Leerweg haben und damit die Backen nicht richtig an die Trommel drücken können .

    Warum ich das schreibe? Bis jetzt war jeder Mini, der mir zwischen die Fingerchen kam, falsch eingestellt :madgo:

    Also für die TÜV-Fahrt kann man die Modifikation machen. Aber danach wieder rückrüsten!

    Ein überbremsendes Heck ist wirklich gefährlich!

    Blockiert es vorne bei den 170daN? Dann hilft z.B Reifendruck runter oder Gewicht auf die Vorderachse bringen. Weiche Reifen sind auch super.


    Was ist das Geheimnis bei der Bremsprüfung:

    Angenommen, dein Auto hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1000kg.

    Um die Prüfung zu bestehen müssen alte Fahrzeuge 50% Bremsleistung bringen.

    Also alle 4 Radbremskräfte addiert müssen mindestens 500 daN ergeben. (daN entspricht kg)


    Mein Van hatte folgende Werte:

    V: 170 + 155

    H: 70 + 70 (block)


    Britisch Open:

    V: 150 + 150

    H: 60+60

    Moke:

    V: 190+180

    H: 80 + 70

    Zitat

    PV müsste aber dann zentral steuerbar sein. Das meinte ich.

    Wo genau liegt das Problem?

    Man muß nur jemanden fragen, der sich mit Fernabschaltung auskennt (#Neuland):

    Seit Kriegsausbruch: Hacker legen deutsche Windkraftwerke massenweise lahm - Markt und Mittelstand

    :laughing: :facepalm:

    Auf PV-Anlagen hat der Netzbetreiber in aller Regel Zugriff.
    Auch auf die Wallboxen, weswegen eine einfache Außensteckdose noch lange nicht die dümmste Idee ist.

    Komplett autark. Also letztlich die Beleuchtung (LED?) und vielleicht noch ein Bierkühlschrank .

    Dazu noch ein Gaskocher und 2-3 Paletten Dosenravioli. Was willste mehr?

    Das Acrylamid des verkohlten Bodensatzes betrachten wir jetzt mal nicht. Die Panik der 2000er Jahre. Herrlich! :scream:

    Geheizt wird wahrscheinlich mit Holz (Feinstaub!!!).

    Wobei im Baddischen reicht im Zweifel auch 'ne Fleecejacke (Microplastik!!!). :wink:


    Das ist für eine Mancave über Wochen hinweg vollkommend ausreichend.

    Ok, Wasser für die Toilette wird auch doof, weil es ja keine Pumpen gibt, die die Hochbehälter füllen. Aber zur Notdurft gibt's ja die Murg.

    Nur wie lange dauert es voraussichtlich, bis die Frau Gemahlin Terror schiebt? :scream:

    Oder wildfremde Menschen (die mit den C63s) plötzlich auf der Matte stehen, weil bei dir Licht brennt?

    Zitat


    Bei Atom gehtsmschon wieder nicht so einfach.

    Ach....irgend jemand hatte letztens aber genau diese Idee gehabt, daß man die letzte drei Kisten voll laufen lässt ohne den Strom abzunehmen. :facepalm:

    Zitat

    Und bei Erneuerbaren fast gar nicht.

    Doch, geht schon. Bei PV ziehst du den Stecker (bzw. schaltest den Wechselrichter ab)

    Ein Windrad dreht sich einfach aus dem Wind und haut die Bremse rein.

    Geht in wenigen Minuten. Feddich.

    Nur haben die Erneuerbaren per Gesetz Vorrang vor allen anderen Energieträgern. Das macht die Sache so (irr)witzig.

    Insgesamt fehlt es einfach an Speichertechnologie.

    Nur ist es purer Wahnsinn, wie groß die Energiemengen sind, die weggespeichert werden müssten.

    Und wir reden hier nur von nicht einmal 10% des Gesamtenergiebedarfs.

    Von der Schwarzenbachtalsperre bräuchte man so 100St. oder mehr, damit das wenigstens für wenige Stunden Dunkelflaute funktioniert.

    Aber der Zubau wird nicht eintreten. Vorher bebbt sich in Nullkommagarnix irgendwo ein Treehugger an so eine morsche Randfichte und dann haste den Salat.

    Naja...wurschd. :shaka:

    Witzigerweise droht auch ein Blackout wenn zu viel Strom da ist. :roll-eyes:

    Wobei, wie gesagt, der Blackout eher unwahrscheinlich ist.

    Ein Brownout, also ein gezielter Lastabwurf, ist dagegen sehr wahrscheinlich.

    Es fehlen ja phasenweise nur wenige Prozent.

    Aber es wurden auch schon ganze Staaten vom EU-weiten Netz abgekoppelt, weil ein Kraftwerk kurzfristig ausgefallen ist.

    Wenn z.B. irgend ein Industrieunternehmen also zwangsweise vom Netz genommen wird kann damit durchaus ein Netz für einige 10.000 Einwohner stabilisiert werden. Der Unternehmer bekommt für den Ausfall natürlich bezahlt.

    Da er aber nicht von irgendwelchen Kompensationszahlungen sondern von der Lieferfähigkeit seiner Produkte lebt, wird er zeitnah abwandern.

    Thema technische Ausstattung der PV-Anlagen. Klar, technisch ist sehr viel möglich. Haben aber die wenigsten Privatanlagen.

    Wenn man hier im Forum eine Umfrage starten würde, hätten vielleicht 1 von 10 Anlagen irgend eine Art Schwarzstartfähigkeit. Wenn überhaupt.

    Weil schon moniert wurde, daß hier nix geht... :biggrin:

    Mal zur Abwechslung etwas zum Thema PV-Anlagen

    Der eine oder ganz andere hat ja vermutlich mitbekommen, daß die 70%-Regelung nun für Neu- und Kleinanlagen gekippt wurde.

    Kurz zusammengefasst bedeutet dieses Gesetz, daß eine PV-Anlage nur max. 70% ihrer Nennleistung einspeisen darf.

    Hintergrund ist das Vermeiden von Lastspitzen (OK, würde man endlich in Speichertechnologie investieren, wäre das kein Thema)

    Naja... wenn das keine Ressourcenverschwendung ist? :facepalm:

    Aber jetzt mal etwas zur Schwarzstartfähigkeit einer PV-Anlage:

    Schwarzstart ist ein sehr wichtiger Begriff in der Stromversorgung.

    Es ist die Fähigkeit, aus sich selber heraus ohne fremde Hilfe wieder hochfahren zu können.

    Die wenigsten Kraftwerke können das.

    Analogie zum modernen Verbrennermotor: Ohne Batterie geht auch dort grad mal gar nix. Mangels Strom keine Freigabe der ECU -> kein Start.


    Was passiert bei einem Blackout des Stromnetzes mit meiner PV-Anlage?

    Die Antwort ist einfach: NICHTS!

    Der Wechselrichter hängt am Netz und sobald das Netz weg ist, schaltet der sich ab. Es kommen dann exakt 0 Watt vom Dach. Feddich.

    Schon allein aus Sicherheitsgründen.

    Aber ich habe Akku und Netztrennschalter! Höhöhö!!! :cool:

    Ja. Das wird funktionieren, solange der Akku genug Saft hat. Ein typischer Akku mit 11kwh hält in einem EFH ca. 2-3 Tage wenn alle Verbraucher stark reduziert wurden. Dann ist der tot und mangels Schwarzstartfähigkeit des Wechselrichters bleibt das System auch tot.

    Selbst wenn der Schnee auf den Modulen runtergeschmolzen ist und richtig fette Kilowatt vom Himmel brutzeln.

    Es gibt Geräte, die das können. Kostet extra und haben aber die Wenigsten.


    Thema Blackout:

    Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens reduziert sich momentan mit jedem einzelnen Tag. :cool:

    Aber nicht, weil wir so super sind. Die ganzen Großverbraucher gehen aktuell insolvent oder hören einfach auf zu produzieren, wenn das Gas zu teuer ist.

    Ein hier in der Nähe mit einem Zweigwerk ansässigen Unternehmen (Umsatz 2021: 12 Mrd. €) arbeitet seit dem Sommer nur noch 3 von 4 Wochen im Monat, weil dann Gas teuer zugekauft werden müsste. Andere Firmen rennen mit ihren Produktionsmaschinen förmlich aus diesem Land.

    Das mag zwar für unsere lokale Ökobilanz super sein. Aber naja....dort, wo die alle hinfliehen wurden neue Kohlekraftwerke gebaut.

    Ist das global betrachtet richtig? :facepalm:

    In dem Fall wäre eine generelle Konzeptänderung des Tanks vielleicht sinnvoll.

    Die Massenverteilung ist etwas ungeschickt, da Serientank und Fahrer mit recht hohem Schwerpunkt links sitzen.

    Auf Rennstrecken wird überwiegend rechts herum gefahren und selbst im Straßenverkehr sind Rechtskurven enger.

    Witzig wäre sicherlich ein Tank unter der Rückbank. Schön tief, nahe am Fahrzeugdrehpunkt. Es kommt zum Einfüllstutzen auch nix mehr ungewollt raus... Einziger Nachteil: Man verliert etwas Gewicht auf der Hinterachse. Aber ein leerer Tank im Kofferraum bringt ja auch nix.

    Klar, zum Fahrgastraum muß man noch feuersicher verschließen.