Beiträge von JumboHH

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    und einfach das einlassventil später schließen zu lassen, so das etwas gemisch wieder durch den einlass rausgeht (kolben ist ja schon länger auf dem weg nach oben wie vorher) rächt sich, weil für die erhoffte dynamik im oberen drehzahlbereich einfach die nötige überschneidung fehlt (die ua von der spreizung bestimmt wird).

    Das ist es ja, was man damit anstrebt. Im unteren Drehzahlbereich ist das so, dass das Gemisch wieder ausströmen könnte. Obenrum ist dann aber das Gegenteil der Fall. Durch die kinetische Energie der Gassäule wird das Gemisch immer noch in den Zylinder gedrückt auch wenn der Kolben sich wieder nach oben bewegt. der Füllgrad wird größer und das bringt mehr Drehmoment und mehr Leistung. Die Auslasszeiten sind da eher nicht zu beachten, da es kaum eine Überschneidung gibt. Ich denke, dass das Ansaugrohr vom MPi so dermaßen lang ist, dass der Resonanzdruck eher zwischen zwei und dreitausend Umdrehungen erzeugt wird und obenrum genau das Gegenteil der Fall ist. Das zeigen auch die anderen Leistungsmessungen. Da gibt es auch einen Knick bei 4000 U/min.

    Hmm habe gestern einen Audi A3 gesehen, der sah aus als wenn er in ein Säurebad getaucht und danach in den Regen gestellt wurde. Sogar der Kühlergrill und die Audiringe waren "verrostet". Sah cool aus.

    wenn das leben so einfach wäre ....

    das passt schon nicht weil du ja auch automatisch die abgasseite mit verdrehst.
    um das zu erreichen was du willst, zumindest soweit ich das versteh, müßtest du die spreizung der NW ändern. um mehr drehmoment obenrum zu haben bräuchtest, allgemein, weniger spreizung.
    deine verbaute NW hat aber eine recht große spreizung, 108° IIRC.

    wenn ich die nocke um 3° nach spät verstelle komme ich gerade mal auf den Wert der Seriennocke. Also von der Seite her ist Platz. Ich möchte aber nicht unbedingt mehr Leistung (OK wenn da 90 PS rauskommen bin ich nicht traurig :D) sondern mehr Drehmoment bei 4.500 U/min. Um das zu erreichen kann ich zwei Sachen machen: 1. Das Einlassventil länger öffnen; 2. Das Saugschwingrohr verkürzen. Eine "schärfere" Nocke, das heißt eine größere Überschneidung werde ich nicht verbauen, da die max Drehzahl nicht angehoben werden soll.

    Eigentlich sollte durch das spätere Schließen des Einlassventils, das Drehmomentenmaximum deutlich nach hinten verschoben werden. Natürlich ist dies auch direkt abhängig von der Länge des Ansaugkanals. Desshalb hier die Frage, wer damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Bei Vergasern funktioniert das ja auch hervorragend.

    aha .....

    mal ehrlich, die charakteristik, also wann wo welche leistung/welches drehmoment anliegt, wird von der nockenwelle bestimmt. dazu müssen dann ansaug- und abgassystem passen.
    wenn du jetzt eine nocke, mit einem charakter den du nicht willst, mit einem ansaugweg, der nicht zur nocke passt, verbindest, glaubst du das da das ergebniss rauskommt was du haben willst?
    immer vor dem hintergrund das die nocke extra für drehmoment im unteren bis mittelen bereich gedacht ist

    Schau dir mal das Diagram von #1 an und vergleiche mal die Konfigurationen. ;)

    Das wäre auch eine Möglichkeit. Ist aber nicht die Einzige! Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen mit einer kürzeren Ansaugbrücke gemacht und würde diese Erfahrungen hier preisgeben.;)

    So kann jetzt auch mal etwas berichten.

    verbaut ist:
    Kopf Swiftune 35/30
    Verdichtung 10,7:1
    NW Swiftune + Duplexkit einstellbar (Einlasszeit +2°)
    Ansaugbrücke überarbeitet
    Drosselklappe 52
    HHKHW 1:1,5
    LCB
    RC40 Zweitopf
    K&N Einsatz
    Luftfilterkasten original
    unterdruckgesteuerter einstellbarer BDR
    Zündversatz 2° früh

    Nachdem ich gestern abend auf der Rolle war stellt sich folgendes Bild:

    Max Leistung bei 5740U/min - 61,5 kW
    max Drehmoment bei 2.950U/min - 113,6 Nm

    Drehmomentenverlauf ist merkwürdig, da das Maximale Drehmoment schon sehr früh anliegt und bis 3.800U/min auf etwa 105 Nm abfällt. Dann aber wieder bis 110Nm ansteigt und bis 5.000U/min beinahe konstant bleibt. Die Leistungskurve steigt durchgehend bis ca 5.400 U/min an und bildet einen leichten Bogen bis ca 5.900 U/min.

    Der Benzindruck war ein ganz kleinen Tick zu hoch, sodass bis ca 5.000 U/min ein Lambdawert von ca 0,80 - 0,85 anliegt und schlagartig abmagert auf 1,1 - 1,2. Trau der Sprungsonde aber nicht so wirklich.

    Bis 4.500 U/min bleibt der Ansaugdruck nahe des Umgebungsdruckes und wird dann um ca 3% kleiner. Ich denke, das wird an dem originalen Luftfilterkasten liegen.

    Was kann ich machen um den Drehmomentenverlauf weiter nach hinten zu verschieben? würde mal versuchen die Einlasssteuerzeit um weitere 2° nach hinten zu verschieben.

    Diagramme habe ich leider heute vergessen, scanne ich morgen ein.

    Viele Grüße!
    Stefan Schröder

    nene das problem war eher das der ladedruck das benzin aus dem vergaser gedrückt hat :(

    wenn die kurve weiterhin so angestiegen wäre hätte das ein recht gutes ergebnis geben können :) wohlgemerkt mit nem falschen verteiler und net mit ner einspritzung wie jetzt drauf ist ;)

    desshalb hast du ja jetzt zwei Düsen. Wann kannst denn mal auf eine Rolle?

    Übrigens, habe ich bei meiner Messung nicht beschixxen und hatte meinen Luftfilter drauf. was ab 4.500 U/min zu sehen war.

    Interesant wäre jezt noch der ZDDP Anteil, der ja angeblich für unsere Motoren (Stoßstangen & Stößelbecher) so wichtig sein soll.

    Aber das klingt doch alles schonmal gut. Und wenn's nach Rennauto riecht, MUSS es ja gut sein :D;) Nein, im Ernst: Ich werd's einfach mal probieren. Jemand bei 'ner Sammelbestellung dabei? :D

    Gruß,
    Jan

    Ähmm sagmal, welche Nadel brauch ich dafür? :confused:


    ....Ätsch! Ich hau mich weg! :D

    wenn ich mehr benzindruck gehabt hätte wäre das sicherlich ein besseres messergebnis bekommen ;)

    kenn ich: ab 5000 U/min ist ende mit Benzindruck. Hatte das TB dabei, war schön zu beobeacht. bis 5000 zu fett, ab 5000 zu mager, ab 5500 vieeeel zu mager.