Posts by schelle63

    80kW bei 70kg ist schon schön. Ich habe bis jetzt nicht gefunden wo die € 9.000,-- her kommen, erscheint mir aber für einen neuen Motor mit Regler und Getriebe/Differential einigermaßen seriös.

    Eine neue Batterie (der von Swindon angebotene fertige E-Mini hat 24kWh, die sitzt in einem m.E. monströsen Mitteltunnel) kostet sicher mindestens nochmal so viel.

    Aber es hat hier ja auch (zumindest nach meiner Kenntnis) keiner einen brandneuen V-Tech-Motor gekauft um ihn in einen MINI zu verpflanzen. Man sollte also keinen (Benzin-) Apfel mit einer (elektrischen) Birne vergleichen). Ich bin jedenfalls mit meinen gebrauchten Antriebsteilen deutlich drunter geblieben. Angebote für Teile gibt es immer mehr, Preise gehen steil bergab.

    Hallo Alex,

    ich bin da sehr gespannt (und um ehrlich zu sein auch etwas skeptisch) wie sich Deine Nadellager bewähren: generell ist ja jetzt die Flächenpressung lokal sehr hoch, und die Relativbewegung zwischen Wälzkörper und Laufflächen ist fast überall eine kombinierte Abroll-/Gleitbewegung; sollten sich da Pitting und/oder Rattermarken ausbilden, dann überträgt sich das vermutlich unmittelbar auf Zahnflanken, Lebensdauer und Gehör.

    Versuch macht klug, bitte halte uns auf dem Laufenden.

    Viel Erfolg,

    Markus

    - Licht anlassen: ist mir auch ein paar mal passiert, dann hab ich das hier eingebaut und es war gut:

    Lichtwarner

    Altermativ mit einem oder 2 Relais die Verkabelung so ändern dass bei "Zündung aus" nur noch das Stand- und Rücklicht geht. Eine volle Batterie steckt das sehr lange weg.

    - Choke: dass ein alter nicht hält, kenne ich auch, aber ein neuer sollte schon feste klemmen wenn man ihn verdreht. Musst darauf achten dass die Verschraubung wirklich verdrehgesichert in der Konsole sitzt und nur der Knubbel sich dreht. Andereseits, wenn der Choke jetzt von alleine wieder (ganz!!) zurück geht, hat Deine Frau ein Problem weniger. :smile:

    - Zündkerzen: in einem früheren Jahrhundert gab es kleine Zündkerzenreinigungs und -Prüfgeräte, bestehend aus einer kleinen Glasperlenstrahlkabine, einem Hochspannungsgenerator und einer Druckkammer zum Prüfen bei welchen Druck der Funke aussetzt. Damit konnte man den elektrisch leitenden Überzug behutsam wegstrahlen und die Kerzen nach Prüfung ggf. weiter verwenden. Sowas ist heutzutage natürlich hochgradig unmodern, und was so ein Strahl mit einer zeitgenössischen Platin-Iridium- oder sonstwas-veredelten-Kerze tut, weiß ich natürlich nicht.

    Kann schon sein dass Deine Masseverbindung rechts marode ist. Grund klassischerweise Korrosion an Steckern/Kabeln/Massepunkten.

    Möglicher Test: wenn das Abblendlicht gerade mal nicht geht: geht dann das Fernlicht? Wenn auch nicht, dann vermutlich Masseproblem. Du kannst auch mal den Widerstand messen vom Massekabel der Lampe zur Karosse: solle möglichst niederohmig sein.

    Viel Erfolg!

    Markus

    Wassergekühlter E-Motor, oder ist der Minikühler nur für die Heizung da? Wie wird dann das Wasser erhitzt? Interessante Diskussion und tolle Beispiele, mehr davon.

    Motor und Regler sind praktisch alle wassergekühlt. Zum Heizen reicht es aber lange nicht. Wurde bei mir im Sommer (!) bei scharfer Fahrweise gerade mal lauwarm. Jetzt ist ein Motorradkühler vorne drin, die Pumpe ist so gut wie immer aus. Im Heizungsgehäuse steckt jetzt ein Elektrisches Heizregister, das macht sofort warm, und kostet natürlich etwas Reichweite.


    Es gibt praktisch keine "umweltfreundliche" Förderung irgendeines Rohstoffs auf diesem Planeten. Nur doof dass jetzt auf einmal Alle zu Super-Umweltschützern werden und auf das böse böse E-Auto schimpfen, nachdem sie sich das ganze bisherige Leben lang einen feuchten Dreck darum geschert haben. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber wenn die Rohstoffe bei uns aus dem Boden geholt werden, hier gilt wenigstens ein Mindestmaß an Umweltstandards.


    MfG

    Markus

    Wunderbar!

    "Neubau" trifft es offenbar auf den Punkt,

    Bin schon gespannt wenn er dann wieder auf der Straße ist, ich fiebere auf jeden Fall mit.

    Markus

    nicht jede marke ist ein kurz oder langläufer..


    aber so spässe wie nassriemen... halsketten.. brauch kein mensch...

    Tut mir Leid, ich verstehe nur Bahnhof.


    Und nochmal zum Energieverbrauch "on top":

    Dass ein E-Auto für die Fahrt von A nach B genausoviel Energie (im obigen Beispiel 20kWh) verbraucht wie ein (vergleichbarer!) Verbrenner ist ja klar. Nur dass der Verbrenner dazu das zweieinhalbfache in den Tank stecken muss. :frown:

    Wenn die 100 km jetzt elektrisch gefahren worden sind, dann ist stattdessen Rohöl für 5Liter Diesel im Boden geblieben, wurde also nicht gebohrt, geheizt, gepumpt, durch die Welt geschippert, raffiniert, nochmal gepumpt.

    (Es wurde dafür nicht die politische Situation der Förderländer bewusst destabilisiert und mit Kriegen überzogen. Und weder wirtschaftliche noch gesundheitliche Folgen für Normalbetrieb und Unfälle (lokal und/oder global) bewusst in Kauf genommen.)

    Die Frage ist jetzt: wieviel Strom wurde dadurch eben nicht verbraucht? Die m.E. seriöseste Antwort bisher kann man hier lesen:

    https://www.next-mobility.de/a…ahren-mit-strom-a-678284/

    Also: jeder elektrisch verfahrenen kWh muss die nicht verbrauchte Strommenge zur Erzeugung des entsprechenden Diesels gegengerechnet werden. So viel Zeit und mathematische Korrektheit solte schon sein, sonst ist es eben wieder die besagte Milchmädchenrechnung.


    Strompreise:

    - Ich denke wir sind uns einig dass Atomstrom der TEUERSTE überhaupt herzustellende Strom ist. Nur leider taucht der kWh-Preis nicht 1:1 auf der Stromrechnung auf, sondern zum großen Teil versteckt in unser aller Steuererlärung: Die AKWs sind hochgradig gefördert. An Preistransparenz sind Staat und Betreiber aus naheliegenden Gründen ganz und gar nicht interessiert.

    - Die horrenden Preise an den E-Zapfsäulen (nicht nur) der Autobahnen gelten nur für's Schnellladen (DC). Ich zahle beim gemütlichen AC-Laden 29ct/kWh, das ist billiger als mein Strom daheim (100% regenerativ erzeugt).


    MfG,

    Markus

    Zurzeit bei mir ganz oben im Regal: "Future Train" von Thunder.


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    Tolle Doppel-CD von 2019.

    Die (wichtige!) Diskussion über Energie (insbesondere deren milchmädchenrechnungshafte Preisgestaltung), und deren Erzeugung generell, sollten wir vielleicht in einem neuen Thema unter Off-Topic fortsetzen, ich wäre gerne dabei.


    Hier nur noch schnell eine weitere Milchmädchenrechnung aufgeräumt, weil es noch zum Thema E-Auto passt:

    Mit der ELEKTRISCHEN ENERGIE, die im Kraftstoff für 100km drinsteckt (wenn er denn endlich beim Verbrenner im Tank angelangt ist), kommt ein E-Auto bereits weit über 60km weit. Der Strombedarf "on top" darf also getrost durch 3 geteilt werden. Stichwort: "graue Energie".


    Ich habe einen Heizölbrenner in der Garage. Macht innerhalb weniger Minuten mollig warm. Den mache ich nur an wenn es sein muss. Heute nachmittag werde ich also etwas frieren, egal.


    Natürlich wird #2 in einigen Punkten anders:

    - Ich werde von Anfang an jede einzelne Leitung besser dokumentieren, man weiß nach wenigen Tagen schon nicht mehr was man verkabelt hat.

    - Kabelbaum so gestalten dass man ihn jederzeit ausbauen kann, ohne Leitungen zu unterbrechen. Manchen Stecker habe ich bei #1 ungünstig angebracht.

    - Es kommen 50% der Batterien auf die Vorderachse, damit sind 45kg mehr drauf. Bei #1 drehen die Räder jederzeit durch, das ist u.A. schlecht für die 1/4-Meile.

    - Flipfront ist witzig, und man kommt wirklich prima dran wenn mal was ist. Es ist aber nix großes mehr, was da anfällt; mache ich nicht nochmal.


    MfG

    Markus

    Wunderbar, eine Diskussion! Ich hoffe doch schwer dass hier niemand auf irgendwen schießt, und dass alles, aber auch wirklich alles, kritisch hinterfragt werden darf. Hier nur stichpunktartig ein paar Meinungen von mir:

    - Abhängigkeit: haben wir schon, z.B. vom Scheich aber insbesondere von den Mineralölkonzernen. Dezentrale Stromerzeugung ist hier tatsächlich ein Teil der Lösung, und daher von den Großverdienern unerwünscht (hoch lebe der Lobbyismus!).

    - Wasserstoff: kann sich keiner selber machen (Strom schon!), zu aufwendig, zu gefährlich und zu teuer. Energiebilanz grottenschlecht, ein Brennstoffzellenfahrzeug (ist übrigens auch ein Elektroauto, und benötigt auch noch eine Batterie!) braucht die dreifache Strommenge gegenüber einem batterieelektrischen Auto. Vorteil: die Menschen müssen zurück zur Zapfsäule (siehe oben: Abhängigkeit erwünscht!).

    - 1/4-Meile: das Rennen verliere ich, der Spaß an der Veranstaltung ist es mir aber sicher Wert. Wir werden schon noch einen Ort und einen Termin finden.


    Mein Kleiner hat jetzt jedenfalls in den 2 Jahren knapp 30.000 km abgespult, ein paar Pannen waren dabei (alle selbst verschuldet, aber mit kleinem Aufwand wieder hinbekommen). Getankt wurde praktisch ausschließlich daheim an einer Schuko-Steckdose, gelegentlich an öffentlichen Ladepunkten und eigentlich nur aus Interesse.

    Für unser "Tagesgeschäft" ist der Wagen genau richtig, die Fertigstellung des 2. E-Minis wird von der Familie mit Nachdruck gefordert. Ist mir aber immer noch zu kalt in der Garage.

    MfG

    Markus

    Moin zusammen,

    verstehe ich diese Lösung richtig: es soll die Masse vom Gehäuse des Lenkgetriebes durch die Verzahnung in die (innere) Lenksäule geführt werden?

    Wenn das so ist, dann ist ein Relais dringend anzuraten. Eine Hupe will schon ein paar Ampère sehen, das macht ein Lenkgetriebe nicht lange mit. Käferfahrer kennen das Problem.

    MfG

    Markus

    Nur nochmal zur Sicherheit, damit Du nicht enttäuscht wirst:


    Einbau anderer Stoßdämpfer bringt das Auto nicht einen Zehntel mm höher oder tiefer. Da musst Du schon die genannten Verdächtigen (und den Rest) von der Radaufhängung prüfen.


    Dass der oder die Dämpfer gar nichts mehr tun, glaube ich nicht, damit fährtst Du keine 50 km freiwillig; das ist ein Gehoppel ohne Ende, und macht einen Höllenlärm.


    Viel Erfolg!

    Markus

    Tag zusammen,

    bei meinem Scheibenwischermotor ist eine Kohle so richtig runter dass die neu müssen (gibt es wohl nur als 3er-Satz auf Trägerplatte montiert).

    Jetzt ruft der Händler "A" dafür €12,19 auf, der Händler "L" stolze €45,61. Faktor 3 ist ja schon eine Hausnummer!


    Ich möchte ja keinen billigen Schrott kaufen (you get what you pay for...), andererseits steht der große "L" ja auch nicht immer für Qualität.


    Gibt es Erfahrungen, die den höheren Preis rechtfertigen, oder haben die Händler eh' alle nur noch die allgemein beliebte und bewährte 1A-Qualität aus China?


    Besten Dank vorab, MfG

    Markus