Aus eigenen Erfahrungen als Vorstandsmitglied eines "Classic -Freunde" Vereins.....
Kommt "die Jugend" mangels einer Ausbildung mit Mech.Hintergrund deutlich weniger mit dem Schrauben an alten Fahrzeugen in Berührung.
Heute muss in ETF,s gehandelt werden, Oder Digitalcreator auf yt oder tiktok gemacht werden.
Das Handy raubt das Interesse an echten selbst gemachten Erfahrungen.
Wenn Fahrzeugafin...dann an Knallbüchsen moderner Machart mit Hunderten PS und showstopper in den Stadzentren am Abend beim cruisen.
Die Hardcore Schrauber/ -Restaurierer in der eigenen Garage/Werkstatt werden weniger.
Auch in unserem Club hatten ältere die jahrelang sich um ihre Schätzchen kümmerten, dann in ihrem hohen Alter Probleme ihre Fahrzeuge an begeistere Interessenten abzugeben...unter den Erwartungen des angepeilten Verkaufspreises/Wertgutachten.
Richtig Hochpreisiges ,wie schon genannt, fanden meistens über Händler neue Besitzer.
911er, 190SL/300SL, Morgan+8, Ferrari, usw...
Ein Freund hat seine 250er Isetta von einem 85jährigen aus dessen Wohnzimmer gekauft,
Jahrelang nur noch bestaunt, leider erstmal mit technischen Wartungsarbeiten...selbst fahren konnte der Verkäufer seit langem nicht mehr.
Unsere Mini,s zählen bereits zu Exoten an die sich junge Erwachsene seltener heranwagen, da sind die Opels,VW, BMW usw. der 80-90ziger besser gefragt.
Interesse generiert man wenn man Emotionen freilegt z.B. wenn mal mitgefahren werden kann.
Pures Fahrfeeling auf einer gut fahrbaren Landstraße, ohne jegliche Helferlein, ist da schon ein Abenteuer...;-)
In diesem Sinne freue ich mich auf weitere
( hoffentlich viele) Jahre in/mit meiner Zeitkapsel...

J.Cooper beim Unterschreiben meines Fahrzeugscheines / IMM-89 Sylverstone
Anlässlich der Auszeichnung
beim Minicontest....