Beiträge von greenlucy

    Nein, es gab definitiv keine grün getönten Dreiecksscheiben (und auch Kurbelscheiben) serienmäßig für Inno-Türen. Ich hab mir deshalb 1984 welche sonder-anfertigen lassen. Die Firma in Karlsruhe gibts wahrscheinlich nicht mehr, aber Spezialisten auf diesem Gebiet müßten sowas nach einem Muster schon zuwege bringen. Selber "feilen" wird eher nicht gehen . . .

    Grüße

    Eigentlich lauter gute Tipps für den TO. Aber wenn die Welle schon draußen ist, kann man auch gleich die "Durchführung" durch den Hilfsrahmen so aufweiten, daß die Welle beim nächsten Mal komplett mit dem inneren Gelenk rausziehbar ist. Denn draußen arbeitet sich's doch stressfreier. Dabei aber keine scharfen Kanten hinterlassen. Geht natürlich nicht, wenn irgendwelchen besonderen Korrosionsschutz-Geschichten auf dem Rahmen sind, wie Verzinkung oder Pulverbeschichtung.

    Diese Lösung kam mir doch etwas bekannt vor: das hab ich vor fast ewigen Zeiten mal als Bau-Vorschlag in der "MINI-Zeitung" veröffentlicht. Wir haben damals mehrere solche Deckel gebaut, haben dazu allerdings die Seitenwellen-Kronenmutter vom Trommelbremsen-MINI benutzt, bei der natürlich noch die Schlitze zuzuschweißen waren. Funktioniert aber bis heute problemlos. Der Vorteil der Muttern-Lösung ist auch, daß der Fühler nicht allzu weit in den Kanal reicht und diesen nicht verengt. Und für Inno-Treter hat sie auch den Charme, daß mit einer passenden Mutter ein Sensor vom Alfa mit metrischem Gewinde (!) und zu Veglia oder Jaeger Wasserthermometern passenden Widerstandswerten verwendet werden kann; die Original-Sensoren dazu gibt's ja nicht mehr. Andreas' Tips oben zum Einbau ("nur einen Bolzen komplett demontieren . . . usw") sind wie immer professionell . . .

    Grüße

    @Turi: ich weiß ja, daß ich da ein bißchen spät bin, aber was ist ein "Carbonzug aus dem Radsport" (in 4.150) ????? Noch nie gesehen, noch nie gehört, trotz Radsport-Vergangenheit :confused:

    Kleine Anekdote nebenbei: Nach dem Oldtimer-GP 1997 hab ich einen MINI wieder flott gemacht, dessen Gaszug-Innereien geschmolzen waren, weil zu nahe am Krümmer. Solange das halbwegs flüssig war, lief die Karre. Nach der Veranstaltung war dann der Gaszug aber bombenfest. Mit viel Improvisation und Lüsterklemmen kam dieser MINI dann wohl wieder nach Hause und ich später in den größten Wolkenbruch, den mein Inno je erlebt hat . . .

    Grüße

    So, und nun auch mein Senf dazu: mein Inno Cooper 1300 (allerdings mit DeTomaso-A+-Motor) läuft seit 2010 mit der 123-Ignition: gleichmäßiger, ruhiger (natürlich subjektiv) und ohne Kondensator- oder U-Kontakt-Mätzchen. Würde ich immer wieder machen . . .

    Grüße

    Georg

    Warum baust du nicht gleich eine "moderne" Lima ein ? Sieht zwar nicht MKI-like aus, liefert aber immer genug Saft. War bei einem meiner ersten MINIs das Hauptargument für die beschriebene Operation; damals gabs nur Bilux-Scheinwerfer, die H4 kamen später.

    (Und meinen Smith Pos. Earth-DZM von damals hab ich immer noch rumliegen)

    Grüße

    GP

    Kleiner Hinweis zu den Rädern: Auf meinem Inno Cooper 1300 sind Original-Verbreiterungen mit 6"-Revos drauf und waren problemlos durch das H-Gutachten bei einem ganz normalen TüV zu bringen; die Laufflächen der 165/70er Falken stehen nicht (bzw kaum) über. Hab allerdings (per Hilos) auf eine Proll-Extremtieferlegung verzichtet - bessere Optik . . .

    Grüße

    GP

    Kleiner Hinweis noch zu Blei und Klopfen: "Früher" wurde Blei-Tetraethyl als Antiklopfzusatz (=Oktanzahlerhöher) im Benzin verwendet, der "nebenbei" auch noch als Schutz für die Ventilsitze willkommen war. Die modernen Blei-Ersatzprodukte sind Kalium- oder Natriumverbindungen, die nur für die V-Sitze gedacht sind und keine Antiklopfwirkung haben. Also hilft nur Super Plus (wie auch bei meinem Inno Cooper); wenn der Motor lange Zeit mit verbleitem Benzin gefahren wurde und sonst i.O. ist, muß nicht unbedingt Blei-Ersatz rein. Und auf korrekte Zündeinstellung achten !

    Grüße

    GP