Beiträge von HOT

    Hallo
    Was ist eigendlich der Unterschied zwischen den VergaserMotoren von 1986 und 1988. Für die Motoren ab 1988 gibt es einen Nachrüstsatz mit Kat (http://www.allbrit.de/etk_detail.asp…nummer=Z1000KAT)

    Der Unterschied liegt in den Bleifrei-Sitzringen im Zylinderkopf ;)


    ICh dachte immer Vergaser ist Vergaser und nur Einspritzer können mit Kat ausgerüstet werden da bein Vergaser der Kraftstoff nicht so dosiert werden kann. :confused:

    Doch, das geht, und ist garnicht so kompliziert.

    Das Grundprizip sieht folgendermaßen aus:

    Der Vergaser wird etwas fetter abgestimmt als normal.
    Über eine Elektronik geregelt, wird dann nach dem Vergaser kontrolliert "Falschluft" zugemischt und das Gemisch wieder abgemagert um auf den Wert Lamda 1 zu kommen.

    Gruß, Diddi


    diddi
    Was ist eine Spax Schraube:confused: selbstschneidend oder wie?
    Ausserdem, weshalb erst die Buchse ausziehen und dann Gestänge lösen?
    Wenn ich das Gestänge löse und erst dass ziehe?:D

    "Spax"-Schrauben sind diese selbstschneidenden Schrauben für Spanplatten etc. Die sind im Gewindebereich gehärtet und das Gewinde ist seht scharf.

    Guckstu Spax :D

    Natürlich muss zuerst das Gestänge getrennt werden, sonst kommt man ja nicht an die Buchse dran ;)

    Hatt nur das Entfernen der Buchse separat zuerst beschrieben.

    So ist die Reihenfolge richtig :D:

    - Schaltgestänge trennen
    - Simmerring raus
    - Schauen ob Buchse drin oder nicht
    - Wenn ja, dann mit der Spax-Methode entfernen
    - Neue Buchse mit O-Ring rein
    - Simmerring rein
    - Faltenbalg drauf
    - Gestänge wieder verbinden

    Gruß, Diddi


    Wie trennt ihr ein gesundes von einem verrosstetem Blech ab? Die Falz ist überlappt 2 cm! und die gute hätt ich gerne noch um es an dem neuem Blech wieder fest zu schweißen!


    Die alten Schweißpunkte suchen und dann:

    Entweder mit einem Schweißpunkt-Bohrer oder einem Schweißpunkt-Fräser diese Punkte ausbohren.

    Der Schweißpunkt-Bohrer bohrt den Punkt komplett weg und man muss mit Gefühl arbeiten.

    Der Schweißpunkt-Fräser arbeitet wie eine "Lochsäge" mit Tiefenanschlag und fräst um den Punkt herum.
    Aber auch hier braucht man Gefühl, da diese kleine Fräs-Krone schnell an "Karies" leiden kann.

    Hier sind beide Versionen abgebildet: http://www.handwerker-versand.de/Handwerkzeug-M…eisspunktbohrer

    Fräser ganz unten, Bohrer in 6 und 8mm.

    Gruß, Diddi

    Zitat von HOT

    Die anderen waren aus einem `80er und `85er. Bei denen werden Überwurmutter und Kontermutter durch einen Stift gegeneinander gesichert.

    Zitat von rellke


    die "Grenze" zwischen Alt und Neuem Getriebe ist meiner Erfahrung nach Bj 79-80. Habe beim ersten Lenkgetriebe (Orginal im 1100Special Jg 80) auch Lenkspiel gehabt, kann man nicht nachstellen...
    Beim 79er jedoch ist die Überwurfmutter vorhanden.

    Zitat von UniversalGasket

    100punkte! Kann man nicht nachstellen die Kugel/Spurstange ist in einer vergossenen Überwurfmutter welche in die Zahnstange geschraubt ist!

    Dann scheint der `85er mal irgendwann ein anderes Lenkgetriebe bekommen zu haben. Der gehörte einem Bekannten, der ihn schon gebraucht (verbastelt) gekauft hatte.

    Der `80er (mein eigener) war EZ 01/80, könnte also auch vorher beim Händler schon `ne Weile gestanden haben.

    Man lernt nie aus ;)

    @ UniversalGasket: Hast du evtl. mal ein Foto von der vergossenen Spurstangenaufnahme? Muss gestehen, dass ich diese Version noch nie in den Fingern hatte bzw. zumindest noch keine solche geöffnet habe. :confused:

    Gruß, Diddi


    HOT; keine Drehmel zur Hand, Alternativen?

    Gruess Stefan

    Hallo Stefan,

    Dremel ist halt relativ klein und in der Ecke ist wegen Auspuff und Schaltgestänge nicht wirklich viel Platz.

    Eine kleine Pressluftbohrmaschine oder evtl. ein Winkelantrieb für eine normale Bohrmaschine könnte auch gehen.

    Eine andere, allerdings sehr aufwendige :rolleyes: Alternative wäre Krümmerrohr und ggf. Schaltgestänge auszubauen :scream:
    Dann ist auch Platz für eine normale Bohrmaschine :rolleyes:

    Vorher würde ich mir aber lieben einen Dremel o.ä. Gerät zulegen.
    Kostet nicht viel und ist oft sehr praktisch, wenn´s eng zugeht ;).

    Gruß, Diddi


    Bei meinem 1000er BJ74 kommt die Kupplung sofort nachdem ich nur ein wenig nachgelassen habe. Wenn ich sie nicht bis zur Bodenplatte voll durchtrete gehen zeitweise die Gänge nicht oder nur mit Mühe rein.

    Wenn man dann ein paar mal die Kupplung schnell voll durchtretet und wieder löst also ruckartig weg geht, wirds besser. (ist aber nicht immer so)

    Das könnte schon an einem zu niedrigen Flüssigkeitsstand im Kupplungshauptzylinder liegen. Diese "Blechbüchse" neben dem Hauptbremszylinder im Motorraum.
    Füll da mal etwas Bremsflüssigkeit nach und ggf. entlüften.
    Hilft ein Entlüften nicht, wird es wohl am Verschleiß einer oder wahrscheinlich mehrerer Komponenten liegen. Dann geht dem Pedal einfach "der Weg aus".

    Schau dir mal folgende Explosionszeichnung an: http://www.allbrit.de/etk.asp?MOD=MIN&flash=kupplung6484

    Verschleiß findet man in der Regel bei:

    - Ausrückhebel #43, oberer Bolzen (41), unterer Bolzen (38) sowie unten am Kugelkopf
    - Der Kugelsitz im Druckbolzen (31) verschleißt zusammen mit o.g. Kugelkopf

    Dazu dann noch diese Abbildung: http://www.allbrit.de/etk.asp?MOD=MI…ngbedienung8489

    Hier findet man Verschleiß bei:

    - Stange (21) zwischen Ausrückhebel und Nehmerzylinder (Speziell das Bolzenauge)
    - Untere Betätigungsstange des Hauptzylinders (1) (auch hier die Bolzenaugen)
    - Bolzen (32) sowie dessen Aufnahme-Bohrung am Kupplungspedal

    Da können bei Verschleiß an diversen Stellen in der Summe schon beträchtliche Werte zusammen kommen :eek:

    Die Kupplung (Ausrückanschlag) einzustellen macht aber erst Sinn, wenn sie zumindest wieder zuverlässig funktioniert.

    Eine Sache könnte aber eingestellt oder zumindest kontrollieret werden.

    Siehe noch mal oberer Link:

    - Rückholfeder (40) aushängen.
    - Ausrückarm von Hand bis zum Widerstand drücken.
    - Mit der Fühlerblattleere zwischen Ausrückhebel und Ruhe-Anschlagsbolzen (35) messen. Sollte 0,5mm Spiel haben. Wenn nicht, einstellen.

    Gruß, Diddi

    @Dr. Immheiser + Diddi:

    Bring ich die Rodseals gut rein oder ist des ein rieeesen Aufwand?

    Nö, geht ganz easy ;)

    Nur je nach Alter des Getriebes etwas mehr oder weniger Aufwand.

    Diese Aluführungsbuchse ist nicht bei allen Getrieben schon ab Werk montiert.
    Mann erkennt das an der Tiefe der Bohrung für den Simmerring.
    Würden 2 Simmerringe hintereinander rein passen, ist noch keine Buchse drin.
    Passt nur 1 Simmerring, ist die Buchse schon drin und sollte erneuert werden, wenn die Welle radial Spiel hat.

    Die Buchse rauszuholen ist etwas fummelig, da der O-Ring sie recht gut fixiert und man nirgends mit `ner Zange angreifen kann.

    So geht´s aber einfach: Mit einem Dremel neben der Schaltwelle ein 2 mm Loch in die Buchse bohren. Dann eine 2,5er Spax-Schraube rein drehen und damit dann die Buchse raus ziehen.

    Der Rest ist easy:

    Schaltgestänge trennen, Schaltwelle mit Schleifleinen oder Schlüsselfeile abziehen/entgraten (willst ja nicht gleich den neuen Simmerring wieder beschädigen;)). Simmerring mit Schraubendreher raushebeln (Achtung: Etwas Öl läuft aus!), Buchse ggf. erneuern (siehe oben) oder wenn noch keine drin war, Buchse mit O-Ring einsetzen und bis zum Anschlag rein drücken.
    Simmerring rein drücken (Langnuss mit passendem Durchmesser), Faltenbalg aufsetzen und Schaltgestänge wieder verbinden, fertig ;)

    Abgesehen von Schaltgestänge und Buchse eine Sache von 10 Minuten, wenn das Auto auf Böcken/Grube oder Hebebühne steht

    Damit es durch auslaufendes Öl keine "Wutzerei" gibt, vorher Öl in einen sauberen Behälter ablassen und nachher wieder einfüllen.
    Oder man verbindet es gleich mit einem Ölwechsel.
    Obwohl, in deinem Fall ist es ja frisches Öl, oder?

    Gruß, Diddi

    Also müsste ich Praktisch das Teil ausbaun, ab auf die Werkbank, Manschetten ab, Stift ausbohren. Dann Kontermutter lösen und die Überwurfmutter fester anziehen, wieder die Kontermutter anziehen und mit neuem Loch/Stift sichern?

    Manschetten drauf, ins Auto und Thats it?:D

    In groben Zügen wäre es das. Wenn du jetzt noch das entsprechende Kapitel im Haynes hast und auf die Werkbank legst, sollte es funktionieren ;)
    Musst dir halt noch einen entsprechenden Stift (Durchmesser 4mm, ca. 6mm lang) und entsprechende Bohrer organisieren. Zum Ausbohren 4,0mm. Als Stift eignet sich z.B. eine M4 Schraube mit Schaft. Gewinde abgesägt und nach dem Eintreiben den Rest absägen. Die neue Bohrung dann z.B. mit 3,9 bohren und einen 4mm Stift in die Bohrung treiben und am Bohrungsrand bündig feilen. Evtl. dann noch mit 2-3 Körnerpunkten verstemmen ;)

    Eingestellt wird laut Haynes folgendermaßen: Zerlegen, reinigen, fetten, zusammensetzen. Dann Überwurfmutter anziehen bis Spurstange geklemmt wird. Soweit wieder lösen, dass sie sich gerade eben ohne zu klemmen in alle Richtungen bewegen lässt. Ein gewisser Widerstand ist dabei normal, da innen eine Feder sitzt, die eine Kugelpfanne gegen die Spurstange drückt.

    Eigentlich gleiches Prinzip wie beim unteren Achsschenkelbolzen, nur ohne Beilagscheiben. Dafür aber mit Kontermutter. ;)

    Gruß, Diddi

    Geht aber meines Wissens nach nur bei alten Leknungen...


    Zitat von UniversalGasket

    wo genau liegt denn die Grenze zwischen alter und neuer Lenkung? ist ein Vergaser bj91!

    Also ich kenne zumindest 2 Versionen, bei denen es geht :confused:.

    Bisher habe ich 3 Stck. nachgestellt.

    Hatte einmal eine aus `nem MKI Rechtslenker in der Mache. Bei der wurde ein "Kragen" mit einem stumpfen Meißel in eine Kerbe getrieben um Überwurfmutter und Kontermutter gegeneinander zu sichern.

    Die anderen waren aus einem `80er und `85er. Bei denen werden Überwurmutter und Kontermutter durch einen Stift gegeneinander gesichert.
    Genau in dem "Spalt" zwischen Überwurf- und Kontermutter wird axial gebohrt und ein Stift eingetrieben. Somit können sie sich nicht mehr gegeneinander verdrehen und nicht lösen.

    Gibt es nach `85 noch mal eine andere Variante?

    Übrigens: Überhol-Kits gab es früher mal. Sind aber schon lange vom Markt verschwunden. Neue bzw. überholte Lenkgetriebe sind ja nicht wirklich teuer. Allerdings hat´s da auch schon Probleme mit frühzeitigem Verschleiß an genau dieser Stelle gegeben.
    Der Veit kann davon "ein Lied singen".

    Gruß, Diddi

    wo ist das spiel?

    im getriebe oder in den "armen"...?
    (arme: die gelenke außen am lenkgetriebe die am radträger fest sind)

    Max

    Zitat

    Dort wo die Spurstangen sind bzw die Manschetten drüber...

    So wie ich das verstehe, ist das Spiel in dem Kugelkopf, der die Spurstange mit der Zahnstange (unter der Manschette) verbindet.

    Ja, das kann man nachstellen, ist aber kein "5-Minuten-Job", da dafür das Lenkgetriebe raus muss.

    Die Spurstange ist über eine Überwurfmutter mit der Zahnstange verbunden.
    Es muss ein Sicherungsstift zwischen der Uberwurfmutter und deren Kontermutter ausgebohrt werden, dann die Kontermutter gelöst, die Überwurfmutter nachgestellt, wieder gekontert, dann eine neue Bohrung für den Sicherungsstift gebohrt und ein neuer Stift eingetrieben werden.

    Bei eingebautem Lenkgetriebe eigentlich nicht machbar :headshk:
    Zumindest habe ich es selbst noch nicht in eingebautem Zustand versucht.

    Beschrieben ist das ganze im Haynes Manual im Kapitel "Suspension and Steering" im Abschnitt "Rack-and-pinion steering gear - dismantling and reassembly".

    Gruß, Diddi

    Hallo Stefan,
    hast du die Rodseals drin beim Schaltgestänge. Gibt es bei Minispares.com bzw. Minisport.com. habe ich eingebaut und ist ohne Pampe absolut öldicht.;)

    GEARBOX,ROD CHANGE ANTI OIL LEAK,SEAL KIT Product code: G-S-KIT
    Price: £3.92

    Bei Allbrit leider nichts gefunden.

    Gibt es bei den einschlägigen Händlern unter der Teilenummer MSSK050 ;)
    Auch bei Allbrit ;)

    Gruß, Diddi


    Weshalb kann das sein das die Orginaldichtungen nicht dicht sind?

    Wenn die Dichflächen nicht mehr plan sind.

    Bei der Dichtfläche am Block eher unwahrscheinlich, bei der Benzinpumpe aber durchaus möglich, wenn sie mal zu stark angezogen wurde.
    Das Gehäuse ist halt nur aus Alu ;)

    Bei der Schaltwelle kann es mehrere Ursachen haben.
    Hast du schon die späte Version mit Alu-Führungsbuchse verbaut?
    Wenn ja, könnte die Buchse verschlissen sein. Dann wird die Welle nicht mehr zentrisch geführt und der Simmerring kann seine Aufgabe nicht mehr erfüllen.
    In dem Fall die Buchse gleich mit ersetzen. Ist allerdings "Fummelkram" die raus zu bekommen :rolleyes:

    Genauso kann die Welle an der Bohrung des Kerbstiftes einen Grat haben oder hat Rostnarben auf der Oberfläche. Dann wird der neue Simmerring schon beim Einbau beschädigt. Deshalb vor Einbau die Welle immer mit etwas Schleifleinen abziehen ;)

    Gruß, Diddi

    war heute nochmal bei meinem mini und hab mit dem unterbodenschutz gekämpft!

    Habt ihr zufällig ein paar Tricks für mich? :)

    MfG
    max...

    Yep, Arsxxbacken zusammenkneifen und durch :D

    Ist `ne echte Fleißaufgabe....

    Aber als Hilfsmittel ein Sortiment an Stechbeiteln, ein paar verschiedene Spachtel und einen Heißluftfön zum anwärmen.
    Zum Schluss dann reichlich Putzlumpen und Lösungsmittel.

    So kann man auch zu eher ungewönlichen Zeiten arbeiten ;)

    Die Methode mit Flex und Bürsten mag ich nicht so, weils auch da schmiert und man danach zusätzlich taub ist.
    Zudem will man ja auch die Nachbarschaft nicht unnötig stressen :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Wenn ala MKI, hättest du nur eine Einkreis-Bremsanlage. Ob das bei der Motorisierung so gut ist :eek:

    Eine Kontruktion mit "Remote Servo" ala MKI oder Inno geht nur mit einem Inline-Servo (wie Inno oder "S"/GT) aber nicht mit einem CRX-Servo :headshk:

    Inline Servos gibt´s aber auch größer als die vom Mini.
    Meine, da mal was im Alfa-Regal oder auch Jaguar-Regal (XJ und E ?) gesehen zu haben. Bin mir aber nicht ganz sicher :(

    Gruß, Diddi

    Bei den Achsschenkelbolzen vorne könnte es an verharztem Fett liegen.
    Wenn es bei aufgebocktem Fahrzeug nicht funktioniert, versuch es mal mit dem Auto auf dem Boden. Das wirkt manchmal Wunder.
    Es hilft auch, beim Abschmieren die Lenkung etwas hin und her zu bewegen.

    Wenn das Fett aus dem Nippel wieder austritt, ist zumindest das Rückschlagventil (diese kleine Kugel) fest oder zumindest undicht.

    An der Hinterachsschwinge wird wohl innen das Fettrohr (aus Kunststoff) geplatzt sein. Dadurch geht das Fett zuerst in den Hohlraum der Schwinge bis dieser gefüllt ist. Erst dann tritt es an den gewünschten (und auch ungewünschten) Stellen aus.

    Wenn das schon länger der Fall ist, könnte das innere Schwingenlager schon lange trocken gelaufen sein :rolleyes:

    Da wird wohl in absehbarer Zeit eine Überholung der Schwingenlagerung anstehen :(.

    Gruß, Diddi

    Interessanter Beitrag. Ich habe das Problem, dass meiner immer zuerst an der Hinterachse blockiert.

    Was könnten die Ursachen sein? Wäre es auch möglich, dass durch die extrem lange Standzeit die Bremskolben / -Zylinder rostig geworden sind und dadurch sehr schwergängig sind? Dadurch bewegt sich dann zuerst der hintere Radbremszylinder und dann erst die Bremskolben an der Vorderachse?

    Oder liegts nur an den Belägen?

    Das kann durchaus mehrere Ursachen haben.

    Aus deinem Profil entnehme ich, dass es bei dir um einen `68er "S" geht.

    Der "S" hat eine Einkreis-Bremse mit einem Druckbegrenzungsventil für die Hinterachse.

    Wie bei jeder Bremsanlage, müssen auch bei einer Einkreis-Bremse die hinteren Radbremszylinder vom Kolbendurchmesser zum restlichen System passen. Ist der Durchmesser größer als normal, erzeugen sie bei gleichen Druck mehr Kraft auf die Bremsbacken = Überbremsen der Hinterachse.
    Hintere Radbremszylinder gibt´s in verschiedenen Durchmessern. Wurden die richtigen verbaut?

    Auch kann das Druckbegrenzungsventil hängen und begrenzt den Druck zu den hinteren RBZ nicht oder zu spät.

    Auch kann es am Material der Bremsklötze vorne in Verbindung mit den Bremsbacken hinten liegen.
    Sind vorne z.B. "Sport-Klötze" und hinten Standard-Beläge verbaut kann es zu einem Überbremsen der HA führen, da die Sportklötze erst bei entsprechender Temperatur effektiv wirken, die Standard Backen hinten aber bereits kalt funktionieren.

    Gruß, Diddi