Beiträge von HOT

    Auch dir 1000 Dank für die Diagnose.

    Der Wagen war im Januar in einer der zwei mir bekannten Hamburger Mini-Fachwerkstätten und erhielt für (meiner Meinung nach extrem fürstliches Honorar) neue Bremsscheiben, neue überholte Bremssättel, neue Radlager, neue Achszapfen und neue Traggelenke. Ob das alles wirklich in dem Umfang nötig war, lassen wir mal dahingestellt. Zusätzlich sollte ich noch fast 2K berappen, um die Wasserpumpe zu erneuern (funktioniert bis heute) und eine Ölundichtigkeit zu beseitigen (Ausgang Schaltgestänge schwitzt, er macht aber keine Pfützen auf Papa's Auffahrt). Da kam selbst mir (Werkstattrechnungen von Fahrzeugen mit einem Pferd im Wappen gewöhnt) der Gedanke "Holla die Waldfee!"

    Mein jetziger Plan - ich schlage Freitag mal bei der mir bisher unbekannten Hamburger Fachwerkstatt auf um zu hören was es sein könnte. Falls sich die Radlager-Theorie bewahrheitet, muss ich wohl mal mit der mir bereits bekannten Werkstatt reden.

    LG
    Bernd

    Mit den erneuerten "Achszapfen" sind vermutlich die Antriebswellengelenke gemeint, oder?

    Dass diese in Verbindung mit den Radlagern erneuert werden mussten, deutet eigentlich auf einen damaligen kapitalen Radlagerschaden hin.
    Dabei kann natürlich auch noch mehr kaputt gegangen sein, was von der Werkstatt vielleicht "nicht gesehen" wurde.
    Eine Mini-Fachwerkstatt sollte das aber eigentlich wissen und hoffentlich in dem Fall auch geprüft haben. Davon gehe ich zumindest einmal aus.

    Wenn nämlich das damalige (defekte) Radlager samt Lagerschale im Achsschenkel gedreht hat, ist der Lagersitz im Achsschenkel beschädigt und die neue Lagerschale hat keinen festen Sitz mehr. Das fällt bei der "schnellen" Montage dann nicht unbedingt auf.
    Dadurch hat das Kegelrollenlager dann nicht mehr den richtigen Sitz und geht schnell wieder kaputt.
    Genauso kann der Antriebsflansch an der Kontaktfläche zum Kegelrollenlager eingelaufen sein. Dadurch wird das Radlagerpaar nicht mehr korrekt miteinander verspannt und es kann wiederum schnell wieder kaputt gehen.

    Dass die Radlager vor gerade einmal 4 Monaten erneuert wurden, garantiert also nicht dafür, dass sie weitere 130.000 km halten :headshk:

    Wenn du hier ein wenig "stöberst", wirst du sicher einige Threads finden, in denen von solchen Fällen berichtet wird.
    Wo z.B. bei einem "do-it-yourself"-Radlagerwechsel aus Unwissenheit oder Mangel an Mini-Erfahrung, Teile ungeprüft wiederverwendet wurden und der nächste Radlagerschaden nicht lange auf sich warten ließ.

    Dein Plan, die bisher "unbekannte" Werkstatt zuerst einmal aufzusuchen und eine unbeeinflusste Diagnose abzugeben ist gut.
    Sollte wieder ein Radlagerschaden vorliegen, würde ich erst einmal mit der damaligen Werkstatt Kontakt aufnehmen, denn auf Reparaturen und die verbauten Ersatzteile gibt es durchaus Garantie ;)

    Gruß, Diddi

    P.S.: 2K für eine Wasserpumpe und die Undichtigkeit an der Schaltwelle ist wirklich übertrieben :eek: Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
    Material (beim MPi) etwa 70-80,-€ (inkl. Frostschutz) und ein routinierter Hobby-Schrauber macht das in grob 3-4 Stunden inkl. Zigaretten- und Kaffeepause(n) :rolleyes:
    Bei einer Fachwerkstatt sollte das sogar schneller gehen. Zumal beim MPi dafür kein Kühler raus muss.


    Mein MPI, etwa 130.000 KM heult bzw. wummert. Es kommt von vorn, nicht eindeutig einer Seite zuzuordnen, eher dumpf als hoch, ein bisschen so, wie die Waschmaschine beim Schleudern. Das Geräusch tritt nicht sofort, sondern erst nach einigen Minuten Fahrt auf (Öl etwas warm?). Es ist geschwindigkeitsabhängig, bleibt beim Auskuppeln und nimmt mit sinkender Geschwindigkeit wieder ab. Fing leise an, ist nun 200 Km später, recht gut hörbar.

    Ferndiagnosen möglich? Differential, Radlager oder etwas anderes?

    Ferndiagnose ist ohne Kristallkugel natürlich immer schwierig und eher ein "Fischen im Trüben".

    Für mich hört sich das aber eher nach einem einseitigen oder sogar beidseitigen Radlagerschaden an.
    In dem Fall wird das Lagerfett schon nach kurzer Zeit recht warm/flüssig und das Geräusch wird lauter bzw. tritt erst dann hörbar auf.
    Ein defektes Radlager kann auch ein auf- und abschwellendes Brummen/Heulen (wummern?) erzeugen.

    Ist der MPi evtl. ein "Sportpack" Modell mit 13" Felgen? Da wären die Radlager bei 130.000 km höchst verdächtig :rolleyes:

    Den Motor selbst würde ich eher ausschließen, da ich davon ausgehe, dass du beim Auskuppeln auch den Fuß vom Gaspedal nimmst und die Drehzahl dann auf Leerlauf runter geht, dass Geräusch aber bleibt und nur mit der Geschwindigkeit abnimmt.
    Aber ohne es selbst gehört oder gespürt zu haben äußerst schwierig :rolleyes:

    Das Getriebe/Diff würde ich, wie A. Hohls auch ausschließen, da es ohne Last eher keine bzw. deutlich weniger Geräusche machen würde.

    Die Radlager kann man zumindest schon mal prüfen, ohne sie zu zerlegen. Aber eine 100%ig sichere Aussage bringt nur das Zerlegen, da Schäden in der Regel dann sichtbar sind.

    Auto aufbocken, Vorderrad in 12/6 Uhr Position greifen und kräftig rütteln/kippeln.
    Ist spürbares Spiel vorhanden, jetzt einen "Assistenten" die Bremse treten und halten lassen und wieder rütteln.
    Ist das Spiel weg oder deutlich geringer = Radlager.

    Allerdings muss ein defektes Lager nicht unbedingt spürbares Spiel haben. Es kann auch fest gehen und dann brummt es zuerst, quitscht dann und blockiert irgendwann wenn man einfach weiter "drauf hält" :rolleyes:

    Defekte Radlager unbedingt sofort erneuern, da es sonst schnell teure Folgeschäden nach sich zieht (Achsschenkel, A-Wellengelenk, Antriebsflansch).

    Wenn du selbst noch keine Radlager gewechselt hast, solltest du dir zumindest sachkundige Hilfe inkl. Handbuch holen oder besser gleich in eine Mini-erfahrene Werkstatt gehen.

    Ein Tipp noch: Wenn du dein Profil etwas vollständiger ausfüllst, kann man ggf. auch Tips zu Werkstätten oder Clubs in deiner Gegend geben.
    Evtl. könnte sich das dann auch mal jemand live anhören und eine Diagnose abgeben.

    Gruß, Diddi

    wie funktioniert das mit dem ´´zum 1000 machen``?

    weil den hätte ich von dem wo der Motor original drin war, wie funktioniert das wie lass ich das dann umtragen?= weil die fahrgestellnummer is ja ne andere...

    Danke für die antworten:)

    Bei der SPi Karosse muss nicht zufällig der Windlauf wegen Korrosion erneuert werden, wobei dann im Zuge der Reparatur leider die Fgst.-Nr. der Flex zum Opfer fällt und daher neu eingeschlagen werden muss????:rolleyes:

    Wenn dann dazu noch das Typenschild des 1000ers passende Verwendung findet kann man das dem TÜV-Prüfer anhand der o.g. Reparatur plausibel erklären und er "besiegelt" die neue eingeschlagene Fgst.-Nr mit seinen "Schlagsternchen".....;)

    Gruß, Diddi

    Auspuffmäßig gibt es das sogar bei den normeln KFZ Teilehändler. Aber halt nicht aus Edelstahl :eek:.
    Und nur das Rohr ist auch blöd, weil ich auch die Muffe brauche.;)

    Gibt´s auch in Edelstahl ;)

    Guckstu oben rechts, Best.-Nr. 90 60 4900.

    Hat 45 (Rohr)-Außendurchmesser, ist aber 1 m lang und nicht gerade ein Sopnderangebot :eek:

    Oder guckstu unten rechts, Best.-Nr. 90 60 5020.

    Hat aber drei Stufen 45/48/50. Musst dann nur den großen Durchmesser (50) abtrennen und hast dann 45/48. Ist dafür deutlich günstiger, aber billig ist anders :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    Es gibt Thermostatgehäuse mit einem Loch für Fühler.
    Sind aber recht selten....

    Die sind wirklich selten.

    Aber, kommt da die ("exakte") Anzeige nicht erst, wenn das Thermostat öffnet?

    Wäre zwar grundsätzlich kein Problem, da man dann auch zumindest sieht ob´s öffnet oder nicht, aber...:confused:

    Gruß, Diddi

    mögliche Shirtfarben:
    Schwarz, weiß, aschgrau, gelb, orange, rot, royalblau (mittelblau)
    und marine (dunkelblau)

    Gruß Stefan

    ...und die könnte man dann ggf. bei Bestellung frei wählen?

    Denn nicht jede Farbe ist ja jederman(n)s Geschmack.

    Wie sieht´s mit den möglichen Größen aus? Ich hätte da (leider) Bedarf an einer "richtigen Männergröße" XXXL :rolleyes::D

    Gruß, Diddi

    Mir würde auch eher der obere Entwurf zusagen.

    Vielleicht noch mal mit dem M&CN Logo in klein unter/über dem Nick?

    Je nach Farbe bin ich sicher auch dabei :cool:

    Gruß, Diddi

    Hallo Björn,

    Einen Wassertemp-Sensor im Thermostatgehäuse (Sandwichplatte) ist keine so gute Idee, da die Sandwichplatte beidseitig mit Dichtung verbaut ist. Da könnte es Probleme geben, da der Sensor eine Masseverbindung über das Gewinde zum Motorblock braucht. Ohne die funktioniert er nicht.

    Ich würde einfach den Zylinderkopf (an originaler Stelle) unterhalb vom Thermostatgehäuse anbohren und das Gewinde schneiden. Den Bohrer gut einfetten, damit er die Späne fängt oder vorher das Thermostat ausbauen und die Späne entfernen, denn die sammeln sich dann gerne im Kühler.....:rolleyes:

    Gewindegröße für den Sensor wäre 5/8" UNF.

    Gruß, Diddi

    Hallo Guido,

    in Punkto Spur/Sturz-Kits scheiden sich die Geister.

    Die einen bevorzugen die voll einstellbaren Spur/Sturz Kits ala KAD/Minispares/Minisport. Die anderen die einstellbaren Sturzkits in Verbindung mit den Spur-Korrektur-Plättchen (oder Shims)

    Zu den Plättchen schau mal hier: http://www.minispares.com/Product.aspx?t…KING%20STAIN...

    Als Kit (Sortiment) werden sie auch angeboten. Suchfunktion: MS70T

    Diese Plättchen werden zwischen Haltewinkel und Hilfsrahmen eingesetzt, um die Spur zu korrigieren. Alledings kann man damit nur eine zu große Vorspur verringern.
    Hat man aber einen (Nachbau)-Rahmen, der einseitig schon zu wenig Vorspur hat, helfen diese Plättchen in dem Fall nichts :headshk:

    Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

    Mit den voll einstellbaren Spur/Sturz-Kits kann man auch noch bei einem "krummen" Rahmen arbeiten, wenn einseitig zu wenig Vorspur vorhanden ist. Das Einstellen damit ist (meine Meinung) aber eine ziemliche Fummelei, da man die Schwingenachsen-Mutter lösen muss und dabei dann wieder Spur und Sturz verändert werden. Kann ein "langwieriger" Prozess sein, was u.U. teuer wird, wenn man es nicht selbst machen kann.

    Bei den reinen Sturz-Kits wird einmal der Sturz eingestellt und die Schwingenachsen-Mutter festgezogen. Danach löst man nur die Befestigungsschrauben des Haltewinkels und setzt Plättchen ein bzw. nimmt welche raus, um die Spur der jeweiligen Seite zu korrigieren.
    Das ist jeder Zeit machbar, ohne den Sturz wieder neu einstellen zu müssen.
    Auch andersherum ist jeder Zeit der Sturz verstellbar, ohne gleich wieder die Spur neu einstellen zu müssen.
    Nur wenn der Rahmen schon "krumm" ist und einseitig zu wenig Vorspur vorhanden ist, kommt man mit dieser Variante nicht weiter :headshk:

    Bei einem Wettbewerbs-Fahrzeug kann es sein, dass man die Fahrwerkseinstellungen auf den jeweiligen Kurs abstimmen muss/will.
    Das geht bei der Variante mit den Plättchen sicher einfacher/schneller.
    Möglich ist es aber mit beiden Varianten.
    Über meine fahrerischen "Künste" geht das allerdings weit hinaus :rolleyes:

    Bei einem Straßenfahrzeug wird wohl kaum ständig verstellt werden, sondern einmal sauber einstellen und dann so beibehalten. Da wäre es sogar denkbar, nach erfolgter Einstellung die Verstellmöglichkeiten zu blockieren (schweißen). Bei Wettbewerbsfahrzeugen wahrscheinlich je nach Reglement sogar gefordert ;)

    Welche Variante also "besser" ist, kann ich nicht sagen. Beide funktionieren, haben aber ihre konstruktiven Vor- und Nachteile.

    Gruß, Diddi

    Geht deine Ladekontrollleuchte wenn Zündung eingeschaltet?

    Wenn nein, ist da eine "fliegende Sicherung", die beides absichert, sowie auch die Instrumente (Wassertemp, Tank) selbst.

    Wenn ja, liegt der Fehler entweder auf der Leiterfolie des Instrumentenpakets oder die Masse-Seite inkl. Druckschalter hat ein Problem.

    Hast du die Spannung in der Lampenfassung gemessen oder schließt du nur daraus, dass die Lampe nicht funktioniert, dass keine Spannung ankommt?

    Zieh einfach mal das Kabel am Druckschalter ab und lege es auf Masse.
    Leuchtet die Kontrollleuchte = Druckschalter defekt.

    Gruß, Diddi

    Muss bei einem rostigen bereich das ganze Bodenblech (beifahrerfussraum) getauscht werden, oder kann man auch flexen/flicken?

    Son Schweller.. ganz tauschen? oder kann man da neues blech einsetzen?

    Weder Bodenblech/Fußraum noch Innenschweller müssen komplett erneuert werden. Man kann auch jeder Zeit einen Teilersatz machen, einen "Flicken" stumpf einschweißen (nicht Innenschweller) oder einen "Flicken" überlappend einschweißen.

    An tragenden Teilen (Schweller in diesem Fall) reagiert der Grubengott allergisch, wenn er durchgeschweißte Nähte findet.
    Findet er sie nicht, weil professionell gemacht, bekommt er auch keinen allergischen Anfall ;)
    Grundsätzlich sind an tragenden Teilen aber überlappende Reparaturen vorgeschrieben.

    Beim Außenschweller geht eine "Notreparatur", wie oben beschrieben, beim TÜV ohne Probleme durch. Ein kompletter Außenschweller ist aber auch nicht soooo viel Arbeit und das Blech relativ günstig (original nehmen).
    Das einzige Problem ist, wie es darunter aussieht, denn da kommen in der Regel einige unliebsame Überaschungen ans Licht :scream: die deutlich aufwendiger = teurer sind. Vor allem, wenn man´s machen lassen muss :rolleyes:
    Deshalb nicht zu lange damit warten.

    Gruß, Diddi

    ...aber es gibt halt Rost.

    Das möchte ich gerne korrigieren, allerdings mit relativ geringem Aufwand,
    aber auch ohne es zu verschlimbessern, "kapputtzubasteln".

    Es handelt sich um ein ~DinA5 großen Bereich im Beifahrerfussraum,
    und um ein kleines Loch im Schweller Fahrerseite.
    http://img268.imageshack.us/gal.php?g=fotos0132.jpg

    Geringen Aufwand gibt´s bei der Rostbeseitigung nie, wenn es von Dauer sein soll :headshk:

    Den Bildern nach zu urteilen:

    Die Stelle im Beifahrerfußraum ist bestimmt nicht alles. Die Bitumenplatten im Bereich der Korrosion großflächig entfernen, bis sauberes Blech zum Vorschein kommt. Erst dann ist das Ausmaß zu beurteilen.
    Wenn noch keine Löcher da sind, den Rost mit der Zopfbürste/Flex entfernen und mit Rostschutzfarbe versiegeln. Das bremst zumindest das Weiterrosten.
    Dauerhaft wird´s nur mit neuem Blech.

    Wenn schon Löcher da sind, ist neues Blech die einzige Lösung, da der abgebildete Bereich zum Innenschweller gehört und somit tragende Struktur ist.

    Die Stelle am Außenschweller ist schon durch. Da hilft also nur frisches Blech, sonst schüttelt der "Grubengott" beim nächsten TÜV-Termin gleich den Kopf.

    Als Notfallmaßnahme die Schadenstelle bis ins frische Blech rausschneiden, einen Flicken anpassen und von außen überlappend einschweißen und versiegeln.

    In absehbarer Zeit wird ein kompletter Außenschweller fällig sein und darunter wahrscheinlich noch einige "Freuden" auf dich warten. Je früher du das angehst, desto größer ist die Chance, noch einigermaßen intaktes Blech zu finden.

    Gruß, Diddi


    Hallo Lars,

    wenn deine KAD-Zugstreben halten sollen, solltest du sie noch etwas drehen, so dass der Bolzen vorne in dem Kugelgelenk horizontal steht.

    So wie sie jetzt stehen, könnte es beim Anheben/Aufbocken klemmen und zu Schäden kommen, die später mal zum Bruch führen :eek:

    Die Spur der HA auf Vorspur von 1,5-2mm einstellen.
    Vorspur = hinten 1,5-2mm weiter als vorne ;).

    Gruß, Diddi

    ...also vorne noch verstellbare Querlenker und hinten noch einen neagativ Kit?

    Und kannst du mir auch sagen, nach welchen Werte ich das Fahrwerk einstellen lassen soll?

    Vorne einstellbare Querlenker muss nicht unbedingt sein, ist aber nicht verkehrt. Diese müssen allerdings eingetragen werden (Einzelabnahme!)
    Die festen Negativ-Querlenker fallen eigentlich nicht auf, da die selbe Form wie original nur mit etwas anderen Maßen gebohrt.
    Wenn der Sturz an der VA links/rechts einigermaßen gleich ist (messen) kommt man auch mit festen gut zurecht, wobei ein links/rechts exakter Sturz eher sekundär ist.
    Wenn der aktuelle Sturz an der VA z.B +0,5° ist, funktionieren feste Querlenker mit eingebauten -1,5° schon recht gut und man kommt auf -1° ;)

    Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass eine Veränderung der Fahrwerkshöhe direkten Einfluss auf die restliche Geometrie (Sturz und Spur) hat. Die Fahrwerkshöhe also immer zuerst einstellen!

    Besonders wichtig bei der Fahrwerkseinstellung ist aber der Nachlauf. Dieser sollte links/rechts absolut gleich sein, da sonst das Auto ständig zu einer Seite zieht.

    An der HA funktioniert es mit dem Sturz ähnlich. Wenn links/rechts einigermaßen gleich, reichen evtl. auch nicht einstellbare Negativ-Winkel für die Schwingenlagerung. Diese haben einen eingebauten Sturz von ca. -1,5° gegenüber dem bereits vorhandenen Sturz.
    Hat also die HA z.B. +1°, ergibt der Einbau dieser Winkel dann ca. -0,5°.
    Der Sturz der HA soll etwa den halben Wert der VA haben.

    Einstellbare sind natürlich exakter einzustellen, müssen aber wiederum eingetragen werden, da sie optisch auffallen (die festen fallen nicht auf).
    Die Spur kann entweder über Beilagscheiben korrigiert werden, oder man nimmt ein einstellbares Spur/Sturz Kit.

    Ich bin mit folgenden Werten bisher immer recht gut gefahren:

    VA:
    - Sturz: -1° - -1,5°
    - Nachlauf: 3-3,5°
    - Spur: Nachspur 1,5 mm

    HA:
    - Sturz: -0,5°
    - Spur: Vorspur 1,5mm

    Gruß, Diddi

    Was würdet ihr für ein Fahrwerk für die Strasse empfehlen?

    Mein Mini hat Hi-Lo´s, einstellbare Zugstreben (vorn) und verstellbare GAS Dämpfer. Felgen sind 12 Zoll Revo´s mit 165/60ér Falken.

    Die bisher verbauten Teile sind schon mal ein ein guter Anfang.

    Zu den bisher verbauten Teilen noch einstellbare, oder wenn links/rechts gleicher Sturz vorhanden ist, auch feste negativ Querlenker für die Vorderachse, sowie eine Einstellmöglichkeit zumindest für den Sturz an der Hinterachse.

    Bei der HA streiten sich die Geister, ob gleich Spur/Sturz einstellbar (z.B. von KAD oder Minisport) oder nur Sturz einstellbar (diverse Anbieter) und die Spur mit Beilagscheiben einstellen.

    Dieses "Paket", mit vernünftigen Werten eingestellt, überfordert die Falken (FK-006G???) Reifen schon bei weitem.
    Die Falken FK-006G taugen nicht die Bohne und sind vermutlich jetzt schon das "schwächste Glied in der Kette" :headshk:
    Da sollten dann andere Reifen drauf wie z.B. Falken ZIEX ZE-912 oder Yokohama A539.

    Gruß, Diddi

    Jo, werde heute den Kopf nochmal runternehmen. Habe jetzt ein Haarlineal aufgetrieben. Mal sehen. Hoffentlich ist es nur der Kopf.

    Ich kenne sicher die Antwort, aber man weiß ja nie: Kann man den Block im eingebauten Zustand irgendwie planen, sollte der krumm sein?

    Schau dir bei der Gelegenheit auch mal die Dichtfläche des Blocks direkt um die ZK-Stehbolzen an. Es kommt vor, dass das Material sich etwas "hebt" und dann wird die ZKD nicht mehr richtig gepresst, da der Kopf auf diesen "Erhebungen" aufsteht.

    Bei Bedarf die Stebolzen aus dem Block drehen und die Bohrungen mit einem Senker bearbeiten.

    Gruß, Diddi

    Wenn Licht auch noch sein soll, wirst du schon eine Lima so um die 25Ah benötigen.

    2x Abblend/Fernlicht 55/60W = 10A (120W)
    2x Standlicht 5W = 0,8A (10W)
    2x Rücklicht 5W = 0,8A
    2x Bremslicht 21W = 3,5A (42W)

    + die von dir angegebenen Werte

    -Spritpumpe 1,0Ah
    -Lüfter 5,0Ah
    -Wasserpumpe 4,0Ah
    -Zündung 3,5Ah

    Macht unter´m Strich schon 28,6 A als Spitzenwert.
    Wenn man davon ausgeht, dass Lüfter und Bremslicht in der Regel nur kurzzeitig in Betrieb sind, kann man nochmal 8,5A abziehen und du bist bei 20A Dauer-Energiebedarf bei Dunkelheit.

    Bei Tageslicht sind´s dann nur noch rund 10A.

    Das könnte eine 18Ah Lima wie diese kleine von Kubota:

    http://cgi.ebay.de/Lichtmaschine-12V-18A-100-Kubota_W0QQitemZ170314141600QQcmdZViewItemQQptZErsatzteile_Zubeh%C3%B6r_Baumaschinen?hash=item170314141600&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318|301%3A1|293%3A1|294%3A50

    ...so gerade noch packen, läuft aber bei Dunkelheit ständig am Limit = könnte Probleme geben.

    Zusätzlich muss dann die Batterie bei Bedarf (Licht etc.) "zufüttern", was sie je nach Kapazität nicht allzulange kann.
    Bei "Langstrecke" mit Dunkelheit könnte es schon eng werden.
    Also: Entweder größere Lima oder größere Batterie.
    Der Lima ist es übrigens egal, wie "groß" die Batterie ist, sie benötigt nur entsprechend länger, um sie voll zu laden.

    Zum Anlassen solltest du dann auch eine separate Starterbatterie verwenden, um die Lima zu schonen (Wiederaufladung).

    Gruß, Diddi