Wenn „der Kolben voll aufknallt“ ergibt das nicht zu fettes, sondern zu mageres Gemisch, da der Motor quasi nur Luft ansaugt.
Die Federn müssen so gewählt werden, dass der Kolben erst bei Vollast ganz oben ist, weil sonst obenrum auch wieder das Gemisch abmagert.
Vielleicht hab ich das Konzept Gleichdruckvergaser nicht ganz kapiert und war jahrelang am Holzweg? Oder: Du hast Deine Nadel verkehrt rum eingebaut 
Meines Erachtens wird wenn der Kolben hochgeht mehr Querschnitt am Düsenstock freigegeben, ergo mehr Kraftstoff der Luft zugefügt. Im Idealfall bei richtigem Zusammenspiel öffnet der Kolben analog zur Drosselklappenstellung und gibt die richtige Menge Benzin bei.
Wenn nun die Feder zu weich ist, „übersteuert“ der Kolben und gibt beim Öffnen der Drosselklappe (plötzlicher Unterdruck) mehr Düsenquerschnitt frei als erforderlich à Gemisch überfettet. Dieses Prinzip erledigt ja auch die Aufgabe einer BEschleunigerpumpe, d.h. bei abruptem Aufreisen "übersteuert" der Kolben ein wenig und gibt kurze Zeit mehr Kraftstoff bei.
Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren wenn ich mit meiner Vorstellung falsch liege.
N.B.: Liebe Mods ("we are, we are Mods"), das Topic vielleicht in den Technikbereich verschieben?!