Beiträge von Fl0wR1an

    Hi👋, darf ich fragen, ob Du eine Lösung für die Sitzbefestigung gefunden hast? …Ich überlege auch bezüglich des Sprint-Sitzes, möchte diesen aber auf einer Laufschiene haben….🙃ginge das vielleicht unter den Seitenbefestigungen mit Hebel nach hinten? Dann wäre der Sitz schon mal höher und würde vorne etwas über die Wuertraverse rüberragen🤔…oder denke ich da total falsch? Ich überlege auch immer, ob ich überhaupt noch an die Pedale komme, wenn der Sitzt so weit hinten ist.

    Ich hab mich jetzt vor allem nach den Erfahrungen von MiniMax1984 (Vielen lieben Dank dafür , wirklich mega!) für das Kit von JBFab entschieden, ich berichte sobald es da, angepasst und eingeschweißt ist :D
    Unterhalb der Seitenbefestigungen Schienen anbringen geht es meines Wissens nach nicht, da beide Teile zusammen viel zu hoch für den normalen Mini wären. Es bleibt also entweder seitliche Befestigungen die fest verschraubt werden, oder Schienen die direkt unter dem Sitz verschraubt werden. solche Schienen kenn ich aber nur mit Aufnahmepunkten an den originalen Verschraubungen, die würden also wieder überhalb des Querträgers sitzen. Man könnte sicher eine Platte selbst bauen die auf dem Querträger aufliegt und dahinter abgestützt wird um ein paar cm Höhe rauszubekommen.
    An die Pedale rankommen ist aktuell kein Problem so wie der Sitz geplant ist. In Schalensitzen "liegt" man sowieso etwas mehr als in herkömmlichen Sitzen, das Lenkrad muss allerdings etwas runter und nach vorn.

    Ich muss mich noch für eine Methode entscheiden die Sitze am Bodenblech zu befestigen. Auf den Querträger möchte ich den Sitz ungern befestigen. Einerseits denke ich, dass die Sitzposition und Gewichtsverteilung nicht stimmt, andererseits muss der Sitz etwas nach hinten um die Lenkradpostion mit der neuen Nabe und geschlüsseltem Lenkrad zu ermöglichen.

    Ich habe mir also fürs erste ein paar seitliche Befestigungen besorgt und plane diese am Boden zu verschrauben. Ich habe schon gesehen dass viele quer eingeschweißte Vierkantrohre mit eingesetzem Gewinde benutzen, weswegen ich zum Testen ein paar 2,5cm hohe Adapter gedruckt habe um ein Rohr darunter zu simulieren.

    Hier zeigt sich ganz schön, dass 2,5cm definitiv nicht ausreichen, da die Seitenwange des Sitzes sonst am Käfig hängen bleibt. Ich brauche also mindestens 3, wenn nicht 4cm Höhe. Von JB Fabrication gibt es diese Sitzkonsole die an den Seiten verschraubt wird, die sieht auch nicht schlecht aus:

    Was gibt es denn sonst noch so für übliche Methoden Sitze am Boden zu befestigen? Ich kenne noch Sitzkonsolen die an die originalen Halter geschraubt werden, oder vielleicht eine große Platte die unter den Sitz geschraubt wird und auf dem Querträger aufliegt? Was habt ihr denn in dem Bereich schon für Erfahrungen gewonnen und was haltet ihr für die beste Lösung?

    Eine weitere Problematik ist die Erreichbarkeit der Schalter. Mit starren Vierpunktgurten wie ich sie aktuell plane zu benutzen, sorgt das nach hinten verschieben des Sitzes für einige Probleme. Die linke Seite des Lenkrads bleibt gut erreichbar, der Lichtschalter sollte auch noch halbwegs gehen, aber weiter rechts in der Schalterleiste reichen meine 1,74m Körpergröße nicht mehr aus. Auch wenn sich das alles noch beim finalen Einbau ändern lässt, muss ich eventuell einige Schalter neu positionieren, den Sitz weiter nach vorn bringen oder auf Gurte mit Gurtstraffern umsteigen.

    In der Zwischenzeit geht es weiter daran die problematischen Stellen, die mir beim Testaufbau aufgefallen sind, zu beseitigen, doch dafür muss erstmal alles wieder aus dem Auto raus:

    Eine Änderung für die ich mich noch entschieden habe war es, die Löcher an der Motorhaube entgültig zu schließen:

    Das macht einerseits das Spachteln des Unfallschadens einfacher, andererseits hab ich mich schlich noch nicht entschieden, welches Emblem ich fahren möchte. Daher hielt ich es für eine sinnvollere Lösung, die Löcher lieber ganz zu schließen und das finale Emblem wie bei modernen Autos einfach aufzukleben.

    und wenn Japan zu weit ist:

    Tatsächlich habe ich heute Morgen urchfab angeschrieben ob er nach Deutschland versendet xD Die Platte geht mir seitdem ich das Miglia-Aufbauvideo gesehen hab auch nicht mehr aus dem Kopf und ist besser als jedes kleine 3mm Blech dass ich hier so rumliegen habe

    So, für die restlichen Karosseriearbeiten muss alles aus dem Auto wieder raus.

    Genau genommen müssen noch folgende Dinge erledigt werden:

    • Die Verstärkungen des vorderen Hilfsrahmens am Fußboden
    • Der E-Lüfter muss verschoben werden
    • Es müssen noch einige Halter und Löcher für den Kabelbaum gebohrt werden
    • Der neue Tacho+Tachogehäuse und Abdeckung muss verschraubt werden
    • Die Käfigverstärkungen müssen angeschweißt werden

    Zur Tachoabdeckung habe ich mir diese Platte von Hawthorn Mini Works gekauft. Sie ist zweiteilig, lässt genug Platz für den Kabelbaum und Tachowelle und passt optisch perfekt zum geplanten Look des Autos. Vier Löcher später hab ich von innen noch passende Muttern eingeschweißt.

    Danach ging es an das Tacho-Ei. Die unteren Befestigungspunkte konnten bleiben, jedoch mussten die seitlichen und oberen Löcher neu gebohrt und Muttern angeschweißt werden. Leider ist mir dabei aufgefallen, dass der geplante Massepunkt unterhalb des Sicherungskastens genau am Rand des Tachoei sitzt und nochmal verschoben werden muss. Eventuell verlängere ich auch die Massekabel und führe alles zum Massepunkt an der Verstärkung des Kotflügels.

    Eine Sache am Kabelbaum die mir noch ein Dorn im Auge war, war die Platzierung des Stromkabels vom Batterie Kill-Switch:

    Deswegen hab ich unterhalb des Scheibenwischermotors ein weiteres Loch gebohrt, jetzt wird das Kabel hinter dem Armaturenbrett entlang geführt bis es im Motorraum durch eine geplante Gummihülse wieder mit dem Hauptkabelbaum verbunden wird.

    Da mir meine Schweißmaske kaputt gegangen ist, wars das fürs erste bis Amazon die neue liefert, es steht noch eine ganze Menge Kleinkram an.

    Das ging schnell, wie viel Vorlauf hattest du bis zu Anlieferung?

    Ich frag mal frech, Costa Quanta? :tongue::brooming_pango:

    Also auf den ursprünglichen Käfig hab ich glaube ich ca. 4 Monate gewartet und mit Versand ca. 1500 Euro gezahlt, jetzt die Umbau- und Einbaumaßnahmen haben eine Woche gedauert und sie wollten tatsächlich nichts mehr dafür, war aber natürlich auch ne ganze Stange Aufwand mit Auto hin und hertransportieren, wäre mir natürlich lieber gewesen wenn er von Anfang an gepasst hätte aber gegen das Endergebnis ist nichts einzuwenden

    So, heute hab ich den Mini wieder aus Würzburg abgeholt und ich bin absolut BEGEISTERT!!!:starry_eyed:

    Eines der Probleme war unter anderem, dass der Mk1 den sie damals für den ursprünglichen Käfig vermessen haben, in den Türtaschen keine Brackets für die Gurtstraffer hatten. Deswegen war der gesamte Käfig ein paar cm zu kurz. Jetzt passt der Vorderbau absolut perfekt, liegt auf beiden Seiten wunderschön identisch an der A-Säule an und sitzt ganz vorn im Fußraum.

    Am hinteren Käfig wurden wesentlich mehr Modifikationen durchgeführt. Die etwas veraltete Methode den hinteren Käfig mit der B-Säule zu verbinden indem man diese "einspannt" wurde durch moderne Steckverbinder mit Buchsen ersetzt, dazu geht der hintere Käfig jetzt gerade auf die Hutablage und bietet so defintiv mehr Stabilität. Dazu kam noch etwas was ich mir speziell gewünscht habe: Ein kleines Bracket, dass den Käfig an der Verschraubung vom Sicherheitsgurt an der B-Säule befestigt und so deutlich mehr Stabilität in die Dachkonstruktion bringt.

    Ich bin extrem zufrieden. Der gesamte Käfig sitzt jetzt genau da wo ich ihn haben wollte, bringt deutlich merkbar Stabilität in das Auto und sieht dazu noch verdammt gut aus. Als nächsten Schritt werden von unten noch ein paar 3mm Verstärkungsbleche an den Schweller und die Hutablage geschweißt und dann ist das Thema Käfig endlich komplett durch!

    Auf dem Rückweg aus Würzburg sind wir noch kurz zum Kennenlernen zu unserem Haus und Hof- Lackierer gefahren. Wenn alles gut läuft (Also ich schnell genug die restlichen Karosseriearbeiten durchziehe) bekommt das Auto Richtung März seinen Lack.

    In der Zwischenzeit ist er wieder sicher und wohlbehütet in seiner Halle angekommen. Jetzt gehts wieder daran alles ausseinanderzubauen, die restlichen Karosseriearbeiten wie bspw. die zweite Türe, die Verstärkungen und noch das ein oder andere Loch zu finalisieren und dann steht dem lackieren nichts mehr im Weg.

    Sprit ist schonmal da. Zündfunke ebenfalls, er dreht frei, Anlasser funktioniert, Luft hat er, dann steht dem anlassen ja nichts mehr im Weg!

    Also ran an... Moment, wo ist der Mini hin?

    Tja, der Motor muss wohl etwas warten. Am Freitag haben wir früh Morgens den Autoanhänger wieder rausgekramt und dann ging es nach Würzburg.

    Zweieinhalb Stunden später rollten wir mit dem Mini im Schlepptau bei HEIGO auf den Hof.

    WIr haben bei der Gelegenheit noch ein paar Änderungen am Käfig besprochen, der originale Käfig war ein älteres Modell, wenn jetzt die Rohre sowieso neu produziert werden müssen, kann man auch ein paar modernere Verbindungen anbringen.

    Weiter gehts mit dem Plan den Mini zum laufen zu bekommen! Bisher hat er noch keinen Strom, das liegt primär am nicht angeschlossenen Kill-Switch, also ändern wir das!



    Der Kill-Switch wird später mittels Halter neben dem Lenkrad befestigt, der Plan ist mit dem Kill-Switch sowohl die Zündung, als auch das Batterie-Plus zu unterbrechen. Hier würde sich die originale Führung des Batteriekabels auf der rechten Seite des Autos die Sache schwerer machen als sie sein muss, deswegen habe ich ein neues Batteriekabel selber gebaut. Es besteht aus einem 25mm2 hochflexiblen Batteriekabel, das aus dem Kofferraum zusammen mit dem Kabelbaum über den linken Dachhimmel durch die C- und A-Säule läuft. Danach geht es hinter dem Armaturenbrett zum Kill-Switch. Von da geht ein rotes Kabel unter dem Armaturenbrett durch die Spritzwand und dann final mit dem Rest des Kabelbaums zum Magnetschalter.

    Außerdem geht das Dauerplus erst durch den Schalter bevor es an am Zündschloss anliegt, außerdem geht ein Plus vom Magnetschalter über einen Widerstand auf Masse, damit im Falle eines Unfalls das Auto auch wirklich Stromlos ist.

    Dazu noch ein Massekabel für den Motorblock und schon hat das Auto Strom!

    Als letzt Änderung habe ich dem Mini noch einen Satz einstellbare Spax-Dämpfer verpasst. Primär weil die Gas-A-Just für den tiefergelegten Mini etwas zu weich und zu lange waren, aber auch weil die jetzt an meinen SPI wandern, dessen rote Konis langsam aufgeben. Sobald das Fahrwerk fürs lackieren wieder raus ist, tausche ich die Adjusta-Rides gegen originale HiLos aus, die wirken wesentlich stabiler.

    Und weiter geht es in der Aufgabe viele Kleinteile am Auto zu befestigen auf der Suche nach Passproblemen oder unnötigen/nötigen Löchern.

    Unter anderem habe ich am Kofferraumdeckel die unnötigen Löcher zugeschweißt und die Heckklappe befestigt, sowie viele, viele Kabel gezogen.

    Und dann wurde es auch langsam mal Zeit dass der Mini auf eigenen Rädern stehen durfte, dabei durfte natürlich so kurz vor dem Winterschlaf ein kurzes Kennenlernen mit meinem SPI nicht fehlen :)

    Da der Mini diesen Monat noch für den Käfig zu Heigo soll, muss er natürlich brauchbar rollbar gemacht werden. Dazu würde ich diesen Monat gern zum ersten Mal den Motor laufen lassen. Deswegen geht es weiter darum, so lange Kleinteile gegen das Auto zu werfen bis alles drin ist!


    Angefangen mit den Antriebswellen. Die habe ich 2024 schon mit Hilfe einer Flex von ihren verrosteten Gleichlaufgelenken befreit, jetzt wird es Zeit, dass die Antriebswellen neu aufgebaut werden.

    Die Gleichlaufgelenke der Differentialseite sind noch in Ordnung, daher bekamen die lediglich eine große Portion neues Schmiermittel. Auf der Radträger-Seite kamen zwei neue Gelenke des neuen Radträgers zum Einsatz. Dann einmal alles eingeschmiert, neue Gummis drauf und ab damit ins Auto!

    Zuletzt noch die Bremsbeläge rein und damit dürfte die Vorderachse fertig sein!

    Als nächstes ging es an die beiden Krümmer samt Vergaser. Zusätzlich habe ich noch die Befestigungen des Auspuffs festgeschraubt. Kurzfristig kam noch das Heizungsventil und die dazugehörigen Schläuche rein, allerdings nur um zu schauen ob die bisherigen Löcher passen, das Heizungsventil wird für den Testlauf natürlich wieder entfernt.

    Bleibt es bei Trommelbremse ringsrum bzw. schmale Trommeln hinten?

    Hinten bleibt es bei den schmalen Trommeln, je nachdem wie die OZ Felgen am Ende sitzen wird vielleicht auf Breite Trommeln umgestiegen, vorn ist ne 7,5“ Cooper S Scheibenbremse drin, ich hätte aber (falls ich die eingetragen bekomme) auch noch eine 7,9“ 4-Kolben Anlage im Keller liegen😄

    Ich denke das kommt vermutlich zum lackieren eh alles nochmal raus oder?

    Korrekt😄 Ist nur einmal der Testaufbau um alle Löcher zu bohren die ich später brauche und alle zuzumachen die ich nicht brauche😊 Und um zu schauen ob es irgendwo zu Problemen kommt (Wie z.B am E-Lüfter den ich noch 2cm nach links verschieben muss)

    Falls ihr euch schonmal gefragt habt wie es aussieht wenn man die Technik eines alten Minis in einen Neuen MINI steckt, hier ein Symbolbild:

    Bevor die großen schweren Teile (Die übrigens NICHT im Cooper S sondern zwecks Platzproblemen im Mondeo Kombi transportiert wurden) an den Mini konnten, mussten natürlich noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Also die Lenksäule samt Pedalerie einmal rein und zum ersten Mal gab es auch die dazugehörigen Zylinder.

    Danach ging es an etwas was ich mir wirklich leichter vorgestellt hatte: Den Motor auf dem Hifsrahmen befestigen...
    In der Halle in der ich schraube gibt es einen alten Deckenkran, ich war also guter Dinge den Motor alleine einbauen zu können. Pustekuchen. Nach einem ganzen Abend, an dem ich unter anderem auf dem Motor samt Hilfsrahmen auf und ab gesprungen bin, verschiedene Einbau- Reihenfolgen ausprobiert habe und final diverse verbale Angriffe auf das Konstrukt gestartet hatte, gab ich klein bei. Es war wirklich schwieriger als gedacht auf beiden Seiten die Schraublöcher mit den Löchern des Hilfsrahmens in eine Reihe zu bekommen.



    Also bin ich am nächsten Tag das Ganze zu zweit mit meinem Vater angegangen. Während er mit einem Hammer und einem Stück Holz oben auf den Motorhalter einschlug, lehnte ich mich mit meinem gesamten Gewicht gegen den Motor und fischte mit einem Dorn die beiden Löcher auf Position. Und wieder einmal bin ich massivst dankbar für meinen Vater der mich das gesamte Projekt über massiv unterstützt und jedes Mal bereit steht wenn ich frustriert aus der Halle komme weil etwas nicht so lief wie es sollte.

    Wir entschieden uns vor dem vorderen Hilfsrahmen als Gegengewicht erst den hinteren Hilfsrahmen am Auto anzubringen. Nach einigen Versuchen, den Rahmen samt Schwingen am Auto zu befestigen mussten wir uns geschlagen geben und die Schwingen samt Bremsleitungen und Handbremsseil doch demontieren, da man die vorderen Schrauben sonst nicht am einstellbaren Bracket vorbei angezogen bekommt. Doof, aber lieber jetzt lernen und beim finalen Aufbau dann wissen.

    Also- Schwingen weg, Rahmen dran, Schwingen wieder dran:

    Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, einmal die vorrübergehenden Räder direkt draufzuschrauben!

    Und zuletzt noch den vorderen Rahmen auf eine Palette und Stück für Stück das Auto drauf. Die Abschlepphaken und die hinteren Befestigungen benötigten dank Alu-Lagerung wieder den Einsatz eines Dorns und viel Körpergewicht, aber immerhin hat man es jetzt geübt und weiß nachher beim finalen Aufbau etwas besser wie es geht!

    So, Heigo hat sich tatsächlich extrem schnell zurück gemeldet und gesagt, dass sie den Käfig am Auto anpassen bzw. Teile bei Bedarf neu produzieren werden, insofern werde ich den Mini wohl demnächst nach Würzburg bringen! Das bestätigt nochmal warum ich mich für eine deutsche Firma in der Nähe entschieden habe und ist, finde ich, wirklich guter Kundenservice! (Ja, ich bin immernoch sauer auf OZ)

    Aber mal ne ganz andere Sache: Den Mini vorbeibringen? Als leere Karosserie? Nix da! Ich war die letzten Wochen nämlich fleißig:

    Angefangen mit der Front des Autos. Da hab ich ja zuletzt die übrigen Löcher des Mk2 Kühlergrills zugeschweißt, jetzt müssen natürlich neue rein, ist ja klar! Doch zuvor mal wieder ein bisschen Elektrik:

    Jetzt da das erledigt ist, geht es ans bohren! Warum ich die Mk2 Löcher zugemacht habe? Aus dem gleichen Grund warum die Motorhaube keine Lippe mehr hat, der Mini bekommt nämlich einen schicken Mk1 Grill! Also erstmal den Schnauzbart mit viel Klebeband fixiert, Stück für Stück ausgerichtet und dann ging es ans Löcher machen. Bei der Befestigung des Grills selber hab ich mich für Schnellverschlüsse entschieden, von meinem SPI hab ich genug Erfahrung gewonnen wie lapprig die Schraublöcher werden wenn man das dreißigste Mal den Kühlergrill abnimmt...

    Was wäre das Gesicht eines Minis ohne Augen? Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, die Scheinwerfer zu befestigen und zu testen, allerdings gibt es auch hier wieder eine Besonderheit. Der Mini kam nämlich vom Vorbesitzer inklusive Carello-Scheinwerfern, aber ohne Carello-Zierringe. In Italien kam man wohl leichter an Inno-Ersatzteile als an "echte" Miniteile. Das finde ich nicht so schlimm, da mir die breiten Carello-Ringe optisch eh nicht so gefallen, die Scheinwerfer selbst habe ich aber mit einigen 3D gedruckten Unterlegplatten an den normalen Chromringen befestigen können, und bisher finde ich sie trotz untypisch weit hervorstehender Glaslinse wirklich schick! Und sie unterstreichen etwas die Vergangenheit des Autos, etwas was ich nicht aus den Augen verlieren wollte.



    Ich habe auch noch zwei Chrom-Zusatzscheinwerfer rumliegen, ich werde im Verlauf auf jeden Fall noch Löcher dafür bohren, ob ich sie am Ende wirklich befestige bleibt noch abzuwarten. Relais sowie Kabelbaum dafür, inklusive doppelter Erdung über ein Kabel an der Verschraubung sind aber natürlich schon verbaut.

    Vielen lieben Dank für eure ganzen Vorschläge! Ich habe den Käfig gestern einmal ausgebaut und tatsächlich ist das Ergebnis erschreckender als gedacht.

    Auch im ausgebauten Zustand drückt sich die Dachstrebe selbstständig aus den Führungsschienen raus.

    Noch viel schlimer ist aber die Gesamtform des Käfigs. Der rechte Fuß hat eine deutlich andere Biegung als der linke, was dazu führt, dass der rechte Fuß im Vergleich zur B-Säule nach außen rotiert ist, der linke allerdings nach innen. Außerdem ist der linke etwas weiter hinten als der rechte.

    Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, hängt der rechte Fuß etwas in der Luft

    Eine Stelle die ich als Problemstelle identifiziert habe ist die Befestigung des Vorderbaus an der B-Säule, hier ist eine Strebe nicht ganz mittig angeschweißt

    Dass die Proportionen nicht ganz passen zeigt sich auch in den Dimensionen des Vorderbaus, hier sind beide Diagonalen unterschiedlich lange.

    Da der Käfig in so vielen Dimensionen nicht passt und auch nach sehr viel Arbeit nicht im Auto angepasst werden konnte denke ich nicht dass es reicht eine Strebe zu kürzen, nachzubiegen oder neu zu verschweißen. Ich werde also wohl Haigo kontaktieren müssen um zu schauen wie wir das Problem lösen können. Entweder das Ding ist unsauber gebaut oder der Mini an dem die das abgemessen haben war krumm. Sollte letzteres der Fall sein werd ich das Auto aber vermutlich bei denen vorbei bringen müssen um den Käfig final passend zu bekommen, und ich weiß nicht ob die Postition dann meinen Qualitätsansprüchen genügen wird, aber mal schauen. Ich mach mich dann mal daran denen das per Email zu erklären. Eine gute Nachricht gibt es immerhin: Wenigstens ist der Käfig verzogen und nicht das Auto.

    Bevor ich damit weitermache wie die beiden Hilfsrahmen samt Motor ans Auto gekommen sind, brauche ich mal wieder eure Hilfe/Meinungen.

    Ich hab aktuell etwas mit meinem Überrollkäfig zu kämpfen. Ich hab damit angefangen den Bügel der B-Säule mittig im Auto zu platzieren. Der Bügel ist auf jeden Fall genau mittig und links und rechts an der gleichen Stelle in den Seitentaschen festgeschraubt. Wenn man den Vorderbau dazu nimmt kommt es allerdings zu Problemen:

    Im ungespannten Zustand ohne Armaturenbrettstrebe sitzt der Käfig vorn zu weit rechts. Der linke Fuß ist dann ca. 5cm von der Seitenwand nach entfernt. Die rechte Seite passt perfekt an die Schwellerinnenseite. Zur Spritzwand haben beide Seiten einen identischen Abstand von 10cm.

    In diesem Zustand, ohne Armaturenbrettstrebe und ohne Spannung, sind die beiden Streben auf beiden Seiten gleich weit vom Dach entfernt, soweit so gut. Allerdings rutscht an der Dachstrebe immer eine Seite weiter raus als die andere (Hab den finalen Anschlag mal mit Klebeband markiert)

    Jetzt kommt aber das echte Problem: In dem Moment wo man die Armaturenbrettstrebe einbaut und den Käfig spannt, also die linke Seite an die gleiche Position bringt wie die rechte im ungespannten Zustand, schlägt die linke Seite am Dach an. Außerdem sieht man von vorne einen deutlichen Unterschied im Abstand zur Seitenwand.

    Eine Idee war, die Dachstrebe mit einem Spanngurt ganz reinzudrücken:

    Das verbessert die Situation leicht, die Strebe schlägt nicht mehr am Dach an, ist jedoch immer noch deutlich zu weit links. In die Dachstrebe muss noch ein Loch gebohrt werden um sie zu fixieren, aber ob ich den beiden Schrauben die da reinkommen die ganze Spannung des Spanngurts dauerhaft zumuten möchte?

    Wie könnte ich den Käfig passender für das Auto machen? Ich habe schon probiert, die rechte Seite des B-Säulen-Bügels nach hinten zu verschieben um den Vorderbau weiter nach rechts zu bringen, das hilft aber auch nur so lange bis man die Streben spannt, ab dem Punkt schiebt sich alles wieder nach links. Könnte ich eventuell die Dachstrebe auf einer Seite kürzen um den Käfig oben zu verschmälern? Würde ja aber vermutlich dann auch dafür sorgen, dass er rechts doppelt so viel Luft hat wie links? Ziel wäre natürlich dass der Käfig vorne ebenfalls mittig sitzt und auf beiden Seiten gleich weit vom Dach entfernt ist.

    Mit dem Hinterbau ebenfalls drin ändert sich leider nichts :(

    Ich freue mich über alle Lösungsvorschläge und Ideen die ihr so habt, danke schonmal!

    Und endlich das Finale der Karosseriearbeiten!


    Fast anderthalb Jahre seit ich den Mini im Mai 2024 abgeholt habe! Ursprünglich waren nur die beiden Löcher im Kofferraum geplant, am Ende wurden es zahlreiche Löcher, neue Karosserieteile und ungeplante Zwischenstops. Doch das ist demnächst alles Geschichte!


    Angepasst wurde der Kotflügel ja schon vor einer Weile. Jetzt war es endlich Zeit ihn am Auto zu befestigen, und damit den letzten Schritt der Karosseriearbeiten einzuleiten. Ein ganz großes Danke geht dabei an meinen Vater, der sich der Aufgabe annahm, den Kotflügel an der in Mitleidenschaft gezogenen Frontmaske festzuschweißen. Eine Stelle an der wir uns noch nicht sicher sind wie damit zu verfahren ist ist der Falz zum Windleitblech, soll in diesen Spalt nur lackiert werden oder lohnt es sich hier mit einem weichen Karosseriefüller dem Rost vorzubeugen? Der Falz soll natürlich optisch erhalten bleiben.



    Bevor der Kotflügel am Auto festgeschweißt wurde, habe ich auf der Innenseite noch die Muttern festgeschweißt an denen die Lampentöpfe befestigt werden. Damit spart man sich zukünftig den unbequemen Griff durch den Kotflügel um den Lampentopf zu entfernen. Die andere Seite durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

    Und wenn man schonmal an den Kotflügeln ist kann man diese auch gleich finalisieren, es folgte die Befestigung eines elektrischen Zusatzlüfters im linken Kotflügel. Auch wenn der 1000er der zuerst reinkommt diesen noch nicht benötigt, schadet er im Hinblick auf zukünftige Tuning-Maßnahmen sicherlich nicht.

    Und am besten keine „schwarzen“ Schrauben nehmen um Massekabel an

    die Karosseie zu schrauben.

    Ist nur Übergangsweise, sobald ich die finale Anzahl aller Schrauben hab, werden nen paar schöne Innensechskant-Schrauben für alle sichtbaren Stellen besorgt, blank für alles mit Strom und eloxiert für alles was schick sein soll :D

    So sieht’s aktuell aus, muss mal schauen ob die Abdeckung die ich hinter den Tacho mache damit kollidiert aber Stand jetzt passt noch alles :D


    Ja man muss sie nicht sehen aber ich finds ehrlich gesagt ganz schick diese zwei glänzenden Dinger xD

    Nach etwas Zeit folgt ein weiteres Update, ich habe viel am Mini geschafft, aber irgendwie hat sich nichts davon wichtig genug angefühlt um es zu posten :D Nichtsdestotrotz arbeite ich die letzten zwei Monate Stück für Stück auf. Soviel sei aber schon gesagt: Wenn alles gut läuft steht er am Wochenende das erste Mal auf seinen eigenen Rädern!

    Da ich Ende August noch auf den Karosseriebauer warten musste, und ich mich deshalb noch nicht dem Kotflügel widmen konnte, ging es an die Elektrik. Hier gab es einiges an Arbeit zu erledigen. Den originalen Kabelbaum hatte ich ja bereits von seiner Bindung befreit und schon einiges an alten Kabeln entfernt, trotzdem mussten noch einige Kabel weichen. Dazu kamen mehrere Kits von David Wilson von WiredbyWilson, die zwar qualitativ genial waren, jedoch noch einiges an Anpassungsarbeiten benötigten.

    Während dem Kabelbaum sortieren kam übrigens mehrfach der Käfig rein und raus, da ich selbst jetzt mit der Passform noch nicht ganz zufrieden bin, aber dazu ein anderes Mal.



    Als erstes kam der originale Baum rein. Passte gut, an vielen Stellen wurden die originalen Bullet-Connectoren durch moderne wasserdichte Steckverbindungen getauscht. Ursprünglich wollte, gerade aufgrund der Einfachheit und Originalität, die Bullet-Connectoren beibehalten, nachdem mir dann aber mehrere, teils originale Verbinder beim Versuch den Stecker aus dem Gehäuse zu entfernen abrissen, hatte ich keine Lust mehr.

    Und hier kommen auch schon Davids Kits zum Einsatz: Ein Kit, mit dem die Scheinwerfersteuerung vom originalen Lichtschalter auf eine Relaisbox umgeleitet wird, um den Lichtschalter zu entlasten, ein Kit um den Sicherungskasten gegen einen modernen mit Stecksicherungen zu tauschen, eines für einen eventuellen Radioanschluss, und zuletzt ein Kit um einen elektrischen Zusatzlüfter am Auto anzubringen.

    Ich habe mich dazu entschieden, den Relaiskasten neben dem Sicherungskasten anzubringen. Damit ich dabei keine zukünftigen Engstellen baue, kamen u.a. der Scheibenwischermechanismus und zeitweise auch die Hauptzylinder, sowie die meisten Lampen und Blinker in das Auto.

    Der Sicherungskasten wurde nahe der originalen Stelle angebracht, alle unnötigen Löcher wurden zugeschweißt.
    Sämtliche Pluskabel wurden geordnet vorne links im Motorraum zum Magnetschalter geführt, der Plan ist am Ende keine losen Kabel mehr zu haben, die wild durch das Auto führen, sondern alle Kabel so schnell wie möglich dem Hauptkabelbaum zuzuführen. Die Kabel des Scheinwerferkits wurden vorne hinter der Frontmaske aufgeteilt, hier wurden auch die originalen Kabel des Scheinwerferkreises an das Kit angeschlossen, die originalen Kabel dienen als Steuerungskreis des Relais. An den beiden Relaisblöcken wurden neue Erdungspunkte gebohrt und von hinten Muttern angeschweißt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite wurde das Relais des Zusatzlüfters befestigt. Das Grüne ist ein Halter für die beiden Blinkerrelais, den ich selbst entworfen und 3D-gedruckt habe, final wird er aus schwarzem ABS sein.

    Der Kabelbaum hat viel Puzzlearbeit und vor allem jede Menge Crimpverbindungen gebraucht, kann sich aber zum aktuellen Zeitpunkt echt sehen lassen. Es fehlen noch Kabel für Wasser- und Öltemperatur sowie sämtliche Kabel des Zündsystems, damit warte ich aber bis der Motor das erste Mal drin ist.



    Eine weitere Sache die ich provisorisch vorbereitet, jedoch noch nicht finalisiert habe ist der Kill Switch. Vorübergehend habe ich einen alten Gummistopfen aufgebohrt, langfristig denke ich werde ich etwas 3D drucken. Der Bowdenzug führt durch ein Loch im Kotflügel in den Innenraum, wo rechts von der Lenksäule der Kill Switch auf einer gedruckten Halterung sitzen wird.

    Elektrik ist wirklich nichts spannendes zum drüber schreiben, macht mir aber sehr viel Spaß. Seht es mir also nach, falls ich beim Thema Elektrik nicht jeden kleinen Schritt und jede Crimp-Verbindung beschreibe, für Fragen bin ich aber natürlich immer zu haben :)