Eine neue Ölpumpe IMMER, ABSOLUT IMMER, zerlegen und reinigen. So amal am Rande

Untitled Mini Project
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Eine neue Ölpumpe IMMER, ABSOLUT IMMER, zerlegen und reinigen. So amal am Rande
Autsch, kommen die mit so viel Späne vom Werk aus?
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Und immer am besten mit cam lube vorbehandeln und einschmieren. Die waren schon in den 90ern schlecht und sind nicht besser geworden. 😵😖
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Autsch, kommen die mit so viel Späne vom Werk aus?
Ne, die wurden zuvor mit Keramikschleifkörpern ausgespült. Leider wird der Keramikstaub nicht entfernt.... Keramik, hart, Lager, weich...ist doof
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So, nach etwas Wartezeit geht es weiter, auch wenn die großen Arbeiten wie der Überrollkäfig und die Schweller noch immer auf sich warten lassen…
Wie bereits angekündigt kam ein befreundeter Karosseriebauer bei uns in der Halle vorbei, um mit uns die Türhäute festzukleben, da mein Vater und ich damit noch keinerlei Erfahrungen gemacht hatten. Vorerst nur eine Seite, da der Rahmen der anderen Seite leider doch noch etwas Arbeit benötigt.
Nachdem die Türhaut an den Rahmen und die Karosserie (natürlich mit Türdichtung) angepasst waren, wurde die Haut mit Hilfe von kleinen Bohrungen und Haltepins fixiert. Daraufhin wurden die zu klebenden Stellen abgeschliffen und gereinigt.Der daraufhin aufgetragene Karosseriekleber durfte über 24h aushärten, bevor die Türhaut mit Hilfe vieler, vieler Hammerschläge umgefalzt wurde. Final wurde noch etwas Zinkspray zum Rostschutz in den Falz gelassen.
Und da kommt der Teil den man als normal Sterblicher nicht beherrscht: nachdem die Fixierungsbohrungen zugeschweißt, und breit abgeschliffen waren, wurden mit Hilfe einer Feile und Markierungsspray Höhenunterschiede aufgedeckt und mit dem Aluhammer korrigiert. Zum Schluss noch eine Runde Grundierung und die linke Tür ist endlich fertig!
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Lang lang ist’s her, Februar um genau zu sein, dass ich meinen Überrollkäfig bestellt habe. Am Mittwoch kam dann das erstaunlich kompakte Paket per Spedition ins Haus geflattert. Also hab ich es mir natürlich nicht nehmen lassen ihn heute einmal testweise aufzubauen, bevor er morgen fest verbaut wird!
Der Käfig kommt von HEIGO, ich hab mich dafür entschieden noch eine Gurtstrebe auf der Hutablage sowie eine Strebe am Armaturenbrett, sowie eine Querstrebe im Heck montieren zu lassen.
Den Käfig alleine in das Auto zu bringen war eine kleine Herausforderung. Da die HEIGO Käfige allerdings über Gewinde nach der Montage gespannt werden können, ging es zum Glück immernoch leichter als erwartet.
Morgen werden dann die nötigen Löcher gebohrt, der Innenschweller an den Verbindungsstellen mit 3mm Blech verstärkt sowie die Hutablage etwas versteift. Auch wenn ich initial kein Freund von der Befestigung auf der Hutablage war, glaube ich der Stauraum auf der Rückbank und der Winkel der Gurtstrebe gleichen das optische wieder aus :D
Jetzt da der Käfig da ist und die Türen auch demnächst beide bezogen sind, steht dem Schweller und Heckblech bald nichts mehr im Weg, die Karosserie ist also auf der Zielgeraden! -
Wenn einmal einen Heigo hast, möchtest nix anderes mehr..
Ist halt schon anderst wie der Rohrschrott von der Insel
Die einstellbaren Gabelköpfe sind absolut das beste was kaufen kannst
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Sieht sehr gut aus👍. Und die Seitenstreben passen genau zwischen vorderen und Hauptbügel?
Bei OMP bekam ich zwei Universalrohre, die ich noch auf Länge kürzen muss🙈 und die U-Zapfen (nennt man das so?) nüssen an die Hauptrohre geschweißt werden🙈.
....dafür war er günstig😇
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Sieht sehr gut aus👍. Und die Seitenstreben passen genau zwischen vorderen und Hauptbügel?
Bei OMP bekam ich zwei Universalrohre, die ich noch auf Länge kürzen muss🙈 und die U-Zapfen (nennt man das so?) nüssen an die Hauptrohre geschweißt werden🙈.
....dafür war er günstig😇
Die Seitenstreben und die Querstrebe am Armaturenbrett haben links und rechts ein gekontertes Gewinde, man schraubt sie also grob fest und dreht dann das Rohr selber und spannt damit den Käfig quasi in Position fest. Ist ein mega geiles System weil der Käfig so auch nicht wie bei anderen ersrtmal mit Spanngurten zusammen drücken muss um ihn ins Auto zu bekommen, sondern man ihn im eingebauten Zustand ausseinander drückt. Deswegen passen die Seitenstreben auch immer perfekt.
Ein Problem ist gerade das HEIGO kein Material geliefert hat um den Vorderbau mit dem Hauptbügel zu verbinden...
Ich denke mal dass das ausversehen war und da eigentlich innen eine Verbindungsstrebe mit Gewinden reinkommt, aber das muss ich am Montag mal nachfragen.
Außerdem passt der Winkel zur Hutablage nicht 100%. Da ich keine Chance hab das 3mm Blech zu biegen wird es wohl darauf rauslaufen, dass ich mir mit Unterlegscheiben das Ganze ebne bis ich vielleicht einen Keil 3D-gedruckt bekomme oder so.
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Das hat man sicher beim Verpacken einfach vergessen...
Die Verbindung Haupt- zu Frontbügel geschieht durch Rohrstücke, die über beide Rohrenden geschoben und auf beiden Seiten mit je 2 Bolzen verschraubt werden...
Das sind dann 8.8er M8 Innensechskant-Bolzen, die von unten nach oben durchgesteckt werden und oben kommt eine U-Scheibe und Stopmutter drauf.
Diese Rohrstücke müssen auch vor dem Einbau über das Rohrende des Frontbügels geschoben werden, da man sie sonst nicht mehr rein bekommt! Den Frontbügel wirst du also noch mal raus nehmen müssen...
Gruß, Diddi
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Da kommt eine Hülse drüber.
Zu Not hätte ich da noch welche da
Grüße
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Die Verbindung Haupt- zu Frontbügel geschieht durch Rohrstücke, die über beide Rohrenden geschoben und auf beiden Seiten mit je 2 Bolzen verschraubt werden...
Alles klar, das war die zweite Idee wie das befestigt wird :D Ja, ich denk auch die werden das einfach vergessen haben, der Käfig ist grad eh wieder draußen, der Beitrag dafür kommt gleich, aber der wird sowieso noch das ein oder andere Mal raus und rein müssen😅
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Heute gab es mal wieder Fortschritt. Nicht der Fortschritt auf den ich gehofft habe, aber nichtsdestotrotz Fortschritt.
Der Plan war eigentlich den Käfig in seiner finalen Position zu befestigen, die nötigen Löcher zu bohren, Verstärkungen sowie Muttern einzuschweißen und alles auf den Einbau der Schweller vorzubereiten. Nur leider hab ich mich dabei etwas verplant. Ich dachte eigentlicht, dass der Käfig im Innenschweller befestigt wird und dort genug Platz ist um alles unterzubringen. Ein bisschen vorher nachdenken hätte gereicht, so musste ich es halt hart auf hart herausfinden: Die Stelle am Schweller an der der Käfig befestigt wird, liegt garnicht im Innenschweller! Noch besser: Sie liegt direkt zwischen Außenschweller und Bodengruppe!
Ich hätte also seit ca. 2 Monaten bereits die Schweller wieder hinmachen können, da die Montage des Käfigs damit überhaupt nicht in die Quere kommt, im Gegenteil, die Schweller müssen dran sein um den Käfig zu fixieren!
Außerdem muss ich keine Muttern festschweißen, da die Schrauben final von außen zugänglich sein werden...
Also Planänderung: Heute kommen die Schweller dran!
Dafür muss einerseits der gesamte Käfig wieder raus, die ganzen Anbauteile wie die Haube oder der Kotflügel wieder weg, und das Auto wieder auf das Drehgestell. Zum Glück hatte ich heute wieder Unterstützung von meinem Vater, ohne den das ganze Projekt so nicht möglich wäre.
Angefangen haben wir mit dem rechten Schweller. Bevor der Schweller selbst wieder rein konnte, mussten noch andere Komponenten befestigt werden. Primär die Wagenheberaufnahme, die beim Ausbau aufgrund ihres Zustands einfach komplett entfernt wurde. Soweit so gut, Löcher reinbohren, etwas zurechtflexen, am Schweller ausrichten und festschweißen. Die beiden unteren/inneren Löcher sind noch vom Schweißpunkt aufbohren übrig und wurden von innen wieder geschlossen.
Im folgenden wurden die nötigen Löcher in den neuen Schweller gebohrt, die Stellen am Fahrzeug mit schweißbarer Grundierung behandelt und alles fest fixiert. Dann ein paar Punkte gesetzt, alles abgeschliffen und voila. Das Ganze ging erstaunlich schnell und problemlos.
Auf der anderen Seite wurde die Wagenheberaufnahme und das Gewindeblech am hinteren Ende des Minis auf den Einbau vorbereitet, zu mehr hat es mir heute leider nicht gereicht.
Es bleibt noch diese Stelle am Schweller vorn, hier hat der Vorbesitzer bereits ein Stück getauscht, da dass allerdings nicht ganz meinem Anspruch genügt wird das Blech noch einmal ganz rausgetrennt und neu eingeschweißt.
Sobald beide Schweller wieder an ihrem Platz sind, möchte ich von unten noch ein 3 mm Blech als zusätzliche Verstärkung am Käfig anbringen. Ob ich es verschweiße oder nur mit den Käfigschrauben befestige, muss ich noch entscheiden.
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So langsam wird aus dem losen Haufen Blech ein Auto! Dieses Wochenende wurde endlich der andere Schweller festgeschweißt, sowie die fehlenden Ecken im vorderen Kotflügel ergänzt.
Als ersten Schritt wurde der hintere Halter samt Montageloch wieder am Fahrzeug befestigt, ich sage wieder obwohl er vom Werk aus eigentlich nie am Auto festgeschweißt wurde sondern lediglich am Schweller, was sich beim Ausbau zeigte. Nichtsdestotrotz ist er jetzt sowohl am Innen- als auch Außenschweller festgeschweißt. Die Wagenheberaufnahme durfte natürlich auch nicht fehlen, auch wenn ich nicht vorhab beide Teile aktiv zu nutzen :D
Die vorderen Kanten der Schweller am Übergang zum Radkasten habe ich beim Ausbau einfachhalber im 45° Winkel abgeflext, daher fehlten natürlich passende Bleche. Hier kam die kleine Frage auf wie man den Übergang zum Schweller gestaltet. Wir haben uns dafür entschieden hier kleine Laschen übrig zu lassen und diese final ebenso wie am Heck um den Schweller zu biegen. Ich hatte meinen SPI nicht zur Hand um zu sehen wie die Stelle original aussieht, die Lösung schien mir aber am sinnvollsten.
Da der Schwellereinbau alles in allem schneller ging als gedacht blieb noch Zeit für ein weiteres bedeutendes Teil: Das Heckblech! Wer sich erinnert, das Heckblech war das erste Blech am Mini das weichen musste. Damals war ich noch der Überzeugung, dass lediglich das Heckblech, der Kofferraum und die Heckbank geschweißt werden müssen...
Und so schnell wird aus einer Teil- eine Vollrestauration.
Da am Heckblech selbst dank Heritage-Blech (Gott sei Dank hab ich daran nicht gespart!!!) wenig angepasst werden musste, ging es als Vorbereitung nur an die Rostprophylaxe. Ich habe alle Fugen, an die ich mit angebrachtem Heckblech nicht mehr gekommen wäre, gereinigt und mit Karosseriedichtmasse abgedeckt.
Dann anschließend die notwendigen Löcher in das Heckblech gebohrt und alles festgepunktet. Wahnsinn, und so schnell hat man wieder etwas in der Halle stehen das nach einem echten Auto aussieht! Dem findigen Leser wird auffallen, dass weiterhin eine Tür sowie der Kotflügel fehlen. Ich warte aktuell auf einen Termin bei einem anderen bekannten Karosseriebauer, der Spezialist im Dellen entfernen ist. Sobald er einen Termin hat wird er einmal über das gesamte Auto gehen und insbesondere an der Frontmaske die letzen Reste des Unfalls ausbeulen. Da ich ihm die Arbeit so leicht wie möglich machen will, bleibt der Kotflügel bis dato erstmal weg.
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Ein letztes Teil das bisher komplett gefehlt hat, hat heute etwas Liebe abbekommen: Der Tank!
Der wurde vor ein paar Monaten bereits mit anderen Teilen gedrahtbürstet und mit einer benzinresistenten Grundierung zuerst grundiert und dann lackiert. Der Haltestreifen bekam die gleiche Behandlung. Ein Problem ergab sich noch auf dem Weg: Ein kleines Loch am Einfüllstutzen. Nachdem der Tank mehrfach ausgewaschen und gut durchlüftet war (Wäre ja nicht so als ob er die letzten 20 Jahre leer rumstand) haben wir es uns zugetraut einen Schweißpunkt zu setzen, auch wenn es ein komisches Gefühl war an einem Tank zu schweißen.
Warum aber gibt es den Forumsbeitrag erst jetzt? Ich habe mich dazu entschieden den Tank zu versiegeln. An sich war er in keinem allzu schlechten Zustand, aber mit Tankversiegelungen haben wir bei der Restauration der alten Honda NSR 50 meines Vaters bereits gute Erfahrungen gemacht und meiner Meinung nach ist jede weitere Chance dem Mini zukünftig Rost zu ersparen es wert!
Und diese Woche hat einfach das Wetter und die Zeit gut gepasst! Zuerst wurde der Tank mit dem Hochdruckreiniger und etwas Verdünnung sowie Kaltreiniger ordentlich sauber gemacht. Dann kam eine Ladung Aceton um die Ölreste zu entfernen. Mit dem Aceton kam auch noch etwas Schmutz aus dem Tank.
Danach war der Tank ölfrei aber noch mit leichtem Flugrost bedeckt. Also wurde anschließend ein Rostentferner eingefüllt und über mehrere Tage stehen gelassen. Heute wurde der Tank wieder geleert und ein letztes Mal mit Aceton ausgewaschen. Als letzte Vorbereitung wurde der Tankinterne Filter noch entfernt. Keine Ahnung, ob ich den jemals wieder drauf bekomme :D
Heute Abend gabs dann den letzten Schritt: Das Einkomponentenharz. Das wurde eingefüllt, der Tank für ca. 10 Minuten geschwenkt und anschließend der Rest ausgekippt. Und während ich das hier schreibe, renne ich alle 15 Minuten auf die Terasse und dreh den Tank, damit das Zeug sich auch gut verteilt. Insofern, ich geh dann nochmal!
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