Beiträge von miniwilli

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    Original geschrieben von cooper16
    der SPI geschädigten.....

    Einspruch: Ich habe zwei SPI´s. Einer Bj. 93 mit 127000 km und einer Bj. 96 mit 57000 km. Beide laufen einwandfrei. Lediglich bei ersterem war mal das Drosselklappenpoti defekt. Den - einmaligen - Defekt eines Unterdruckschlauches habe ich selbst verschuldet. Da kann ja dann das Auto nichts für, oder?

    Ich bin mit dem SPI sehr zufrieden. Spritverbrauch bei flotter Fahrt um die 7,4 Liter, zieht recht ordentlich, kriegt auch bei heißestem Wetter in Italien keine Dampfblasen im Benzin wie andere mit Vergaser. Was will ich mehr?

    Nee im Ernst, das sind von der Seite her recht zuverlässige Autos, wenn man sie vernünftig pflegt.

    Es gibt bei Elektronikfirmen (Bürklin, Conrad, Reichelt, ELV etc.) sogenanntes "Leitsilber" oder auch "Silber-Leitlack". Das kann man über die defekte Stelle streichen und es stellt ohne Löten wieder eine Verbindung her. Nach dem Trocknen kann man sogar die Scheibe wieder putzen, ohne daß etwas passiert. Man darf eben nur an der Stelle nicht zu fest drücken oder scharfe Mittel verwenden. Die Reparaturstelle ist auch fast nicht zu sehen, wenn man dünn pinselt. Funktioniert einwandfrei über Jahre hinweg (eigene Erfahrung) und kostet nur ganz wenig Geld.

    Da gibt es keinen anderen Stoppunkt. Du mußt das Teil leider erneuern, mit dem der Motor am Hilfsrahmen unter dem Kühler befestigt ist. Das ist ein Stück (zwei Metallteile durch "Gummi" verbunden). Du hast jetzt zwei daraus gemacht....

    Dein Motor ist also auf der linken Seite nicht mehr fest. Was das bedeutet kanst Du Dir wohl ausmalen.

    Zitat

    Original geschrieben von tintifax
    minis werden wegen der lagerung auf gummielementen im alter tiefer.

    Das beweist doch wieder, daß ein Mini doch ein Lebewesen ist: Wir Menschen werden ja auch kleiner, je älter wir werden.

    Eine Fehlfunktion des Zündschlosses hat m.E. keinen Einfluß auf das Nachdieseln. Das Schloß schaltet die Zündung entweder an oder aus. Also entweder geht der Motor aus oder er läuft normal weiter. Aber Nachdieseln ist eigentlich immer eine Fehlfunktion im Motor selbst, weil die Zündung nicht stimmt, glühende "Teile" im Zylinder sind etc. Am ehesten tippe ich auf einen defekten Sensor, der eine falsche Stellung des Motors vorgaukelt oder eben gar keine Position mehr meldet. Da mußt Du wohl an das Testbook....

    Das gleiche Problem hatte eine Bekannte mit Ihrem SPI auch. Wir haben den Fehler per Microcheck dahingehend festgestellt, daß der Steppermotor einen Defekt hatte. Der hat sich zwar auch noch bewegt, aber wohl nicht mehr richtig. Da hilft dann nur noch Austausch. Kriegst Du aber möglichst gebraucht, da neu ganz schön teuer. Stimmt die Einstellung des Gasseiles? Die Nase am beweglichen Gestänge rechts hinten am "Vergaser" muß genau zwischen den zwei anderen nicht beweglichen Nasen stehen.

    Meine Erfahrung mit solchen Nüssen die auf der Flanke greifen ist, daß die genausogut auch für Zoll-Schrauben verwendbar sind. Nichts anderes ist das Prinzip der Metrinch-Werkzeuge. Und für den "Normalschrauber" reichen die allemal. Kauf ihn ruhig. Gib dann aber mal Bescheid, welchen Eindruck er macht.

    raoul
    Ist absolut nicht peinlich, da wohl eine eher seltene Ursache. Ich würde mich da auch "dumm und dappich" suchen. Ist aber gut, wenn man mal von solchen Sachen gehört hat. Dann kommt man bei solchen Geräuschen auch mal auf die Idee dort nachzusehen

    Miniskus
    Danke für die Info. Wie ich schon schrieb, ich kenne mich mit MPI´s nicht besonders aus. Meine Minis mögen noch die angewärmte Luft.....

    Mal `ne dumme Frage: Wieso ist eigentlich ein 12-Zoll gegenüber einem 10-Zoll im Vorteil, wenn der Umfang der Räder, damit also logischerweise auch der Durchmesser, praktisch gleich ist und der Radstand sich natürlich auch nicht verändert. Verstehe ich nicht.:confused: :confused: :confused: Klärt mich mal auf.

    Würde mich auch interessíeren da es nicht weit von mir ist (WM). Ich mache auch mal in meinem Club Werbung, wenn der Termin etwas griffiger ist.

    Hast Du denn vom Monat schon eine ungefähre Vorstellung? Wenn die Band zugesagt hat, wollten die doch sicher auch wissen, wann das in etwa ist, oder (fürchtfürcht) haben die etwas das ganze Jahr keine anderen Termine.....

    Zitat

    Original geschrieben von Jabberwocky


    Ohne die Airbags in ihrem Ford wärn die Typen wohl etwas mehr unter die Räder gekommen.

    Hey, wenn die Airbags aufgegangen sind hat einer möglichweise Brandspuren an seinen Händen (lach nicht, das ist manchmal so, kenn ich aus Erfahrung!!) und beide müßten dann u.U. ein teils geschwärztes Gesicht gehabt haben. Dann saßen sie zuumindest nicht hinten und der mit den Brandspuren an den Händen hatte das Lenkrad in der Hand!

    Die Versicherung wird Dich mit Sicherheit entschädigen, egal wer gefahren ist und in welchem Zustand der war. Die holen sich das Geld dann wieder. Ist in Deutschland gottseidank so geregelt.

    Nimm Dir auf jeden Fall einen Anwalt (zahlt die gegnerische Versicherung) und akzeptiere keinen Gutachter, den Dir die gegnerische Versicherung schicken will. Such Dir selbst einen guten (wer zahlt schafft an!!!)

    MINImotorsport

    Mensch, die Info hätte ich vor ein paar Jahren haben sollen! (grummel grummel)

    Ich habe damals den Tank meines Minis leergefahren, 5 Liter reingekippt und dann in langwieriger Anpasserei den Tankgeber immer wieder ein- und ausgebaut und so lange justiert, bis er so viel angezeigt hat, daß es in etwa 5 Liter entspricht. So wäre es natürlich schneller gegangen....

    Hi annemouse,

    das isse (Nr. 3) Türhaut

    Die Türhaut ist nur um den inneren Rahmen (Nr. 2) herumgebördelt und oben unterhalb des Scheibenrahmenansatzes mit zwei kleinen Schweißpunkten befestigt. Am Besten Du besorgst Dir eine Reparaturanleitung. Dann kannst Du alles besser nachlesen. Die Türe baut man aus (merke Dir, welche kleinen Justierbleche an welchem Scharnier zwischengelegt waren). Dann äüßeren Türgriff und Schloß entfernen.

    Das Blech kann man problemlos an den Kanten aufbördeln und entfernen. Dann macht man das verbleibende innere Blech (wenn noch alles da ist!) rostfrei und streicht die blanken Stellen mit einer guten Rostschutzfarbe. Auf das Blech wird dann an den Kontaktstellen zum Innenrahmen ausreichend Karosseriedichtmasse aufgebracht, der Rahmen aufgelegt und paßgenau ausgerichtet. Mit ein paar Gripzangen festlegen (Holz von außen zwischenlegen, sonst hast Du gleich wieder Macken im Blech, die der Lackierer dann aber rausspachtelt). Dann vorsichtig mit einem Nylonhammer wieder umbördeln (weiche Unterlage an der Außenseite verwenden!!), die Türe provisorisch einbauen und durch Biegen auf guten Kantenverlauf zur Karosserie bringen. Dann kannst Du die zwei kleinen Schweißpunkte wieder anbringen. Nach dem Einbringen von gutem Hohlraumschutz in den Spalt zwischen den Blechen ab zum Lackierer damit.

    Wenn das innere Blech noch ok war, hast Du dann praktisch eine neue Türe für wenig Geld.