Beiträge von miniwilli

    Eine Türhaut aufziehen ist eigentlich kein größeres Problem. Habe ich selbst erst im Frühjahr gemacht und ich bin beileibe kein Blechmeister. Die Haut ist nur nach innen umgebördelt und oben mit wenigen Schweißpunkten fixiert. Beim Einbau mußt Du nur vorsichtig mit einem Nylonhammer das Blech langsam nach innen biegen. Bei Lieferung ist es bereits 90° gebogen, weiche Auflage von außen beim Umbördeln. Solltest Du Gripzangen zum Fixieren benutzen, lege außen etwas auf, daß Du keine Kratzer oder Druckstellen machst.

    Vorher das Innenblech gut entrosten, reichlich Karosseriedichtmasse auf beiden Seiten einbringen, damit die Spalten zwischen den dann drei Blechen schön zu sind. Danach Hohlraumschutz rein. Denk dran, die Haut vorher innen mit Dämmpappe zu versehen. Die kriegst Du nach der Montage nicht mehr vernünftig rein.

    Aber schau doch erst mal Deine Tür von unten oder innen an, ob das innere Blech an der Unterseite überhaupt noch gut ist. Wenn das noch ok aussieht, lohnt sich eine Türhaut. Die ist auch noch recht preiswert. Eine neue Tür kostet ja inzwischen ein Vermögen.

    Du hast doch sicher ein Vermessungsprotokoll für das Fahrwerk erhalten (wenn nicht, hol es Dir). Stell doch mal die Werte hier ins Forum.

    Ein versierter Bastler schafft den Wechsel der Wapu in max. zwei Stunden incl. Kühler raus/rein. Für den Thermostaten kann das schon mal länger dauern, wenn die Schrauben - was fast normal ist - festoxidiert sind. Insgesamt mit Fahrwerk etc. erscheinen mir 6,5 Stunden also als nicht zuviel. Kompression testen geht ruckzuck (max. 15-30 Minuten). Hast Du die Werte/das Druckblatt dazu auch bekommen?

    Meine Erfahrung mit zwei Minis (SPI´s, Pumpe ist da auch im Tank) ist, daß ziemlich genau 30 Liter reinpassen. Und ich tanke immer so voll, daß im Einfüllstutzen das Benzin steht (geht mit waagerecht gehaltener Pistole und mehrmals drücken)

    Ist es nicht evtl. einfacher Scheibendichtmasse (gibts in Tuben) in den Metallrahmen zu schmieren, die Scheibe einzulegen und die herausgedrückte überschüssige Masse dann einfach wegzuwischen? Dicht ist das dann auf jeden Fall auch. Und ob das ein Gummi oder Dichtmasse ist, was an der kleinen Kante zwischen Metall und Glas zu sehen ist, das sieht nach dem Antrocknen kein Mensch mehr, da die Masse eh flexibel bleibt.

    Also mir sieht das auch sehr nach verdampftem Kühlwasser (-mittel) aus. Wenn der Motor/Kühler heiß ist kannst Du vielleicht (!)etwas entdecken, wenn die wenige Flüssigkeit nicht gleich wieder verdampft. Sicherer ist es wenn Du bei einem Kühlerdienst (bevorzugt) oder in einer Werkstatt den Kühler abdrücken läßt. Er wird mit einer Pumpe unter Druck gesetzt, so daß man im kalten Zustand durch den dann sichtbaren Flüssigkeitsaustritt ein Leck schnell finden kann. Kühlerundichtigkeiten lötet Dir ein Kühlerdienst auch problemlos und für relativ wenig Geld.

    Das ist so eine schwarze, klebrige Masse in einer Tube, gibt es aber anscheinend noch in anderen Farben. Bei mir auf der Tube steht "Terodicht-Elastik Scheibendichtmasse" direkt drauf. Wenn Du im Fachandel fragst, kriegst Du bestimmt das richtige. Die soll dauerelastisch bleiben.

    Oder Du schaust hier: Loctite Katalog Sollte der Link nicht funktionieren einfach mal mit google suchen.

    danke für die schnelle Info. Bleibt mir ja wohl anscheinend nichts anderes übrig, als mein Fahrwerk umzubauen (Negativ-Arme 1,5°vorne und Spur- und Sturzversteller hinten). Sonst krieg ich ja die Einstellung nicht weg.

    Frage: Bei meinem anderen Mini habe ich folgende Werte (und der fährt sich total super stabil, ist in Kurven total neutral, insgesamt also "idiotensicher")

    Vorderachse: Nachlauf 4°36 beidseits, Sturz li -1°18, re -1°24, Spur li + re 0°,
    Hinterachse: Sturz li -0°36, re -0°24 (geht wohl nicht präziser aufgrund der Rasterplatten), Spur li + re 0°12

    Läßt sich da noch was verbessern? Sonst übernehme ich die für mein Cabrio auch?

    Und noch ne Frage: In beiden Minis habe ich hinten Distanzscheiben drin. Links mehr als rechts (24/10mm), um den Spurversatz durch den Hilfsrahmen auszugleichen und die Räder bündig zu den Verbreiterungen zu setzen. Ist das ok?

    Zitat

    Original geschrieben von Olli
    Ausbauen, zum anderen! TÜV-Menschen fahren, so tun als ob ein Mini so etwas wie Leuchtweitenregulierung nie hatte....i

    Einen Versuch ist das allemal wert. Bei mir wollte das beim letzten TÜV auch keiner sehen. Aber: Es hilft nicht viel, wenn es der andere TÜV-ler auch genau nimmt. Eine Leuchtweitenregulierung war ab 1994 für alle Fahrzeuge vorgeschrieben.

    Finde im Forum keine Antwort: Mein Mini-Cabrio (66000 km Gesamtlaufleistung) zieht seit einiger Zeit (ca. 2000 km) einseitig beim Fahren und Bremsen nach rechts. Ich bin nirgends dagegen gefahren oder ähnliches. Die Bremskolben sind auch einwandfrei gängig (lassen sich zumindest problemlos hineindrücken), die Felgen sind nach längerer Fahrt auf beiden Seiten gleichmäßig warm und die Reifen zeigen ein regelmäßiges Ablaufbild. Es gibt kein fühlbares Spiel am Fahrwerk (ist bei der Lenkung ein geringes Geräusch beim Rütteln ok?)

    Ich habe auch den - leichten - Eindruck daß es beim Beschleunigen leicht zur anderen Seite zieht. Zudem habe ich den Eindruck, daß das Fahrzeug beim Geradeauslauf besonders in Spurrillen ziemlich labil geworden ist und daß ich besonders in Rechtskurven den Lenkeinschlag "zurückkorrigieren" muß. Dabei lief das Auto vorher dermaßen schön stabil und neutral!

    Das Fahrwerk wurde erst vor drei Monaten eingestellt:

    Vorne beidseitig 3° Nachlauf, Sturz 0°43' links, rechts 0°06', Spur 0° beiseitig.
    Hinten Sturz links 0°30', rechts 0°48', Spur links -0°24', rechts 0°06', Geo-Fahrachswinkel -0°15'

    und ich war damit beim IMM in Italien. Erst danach habe ich vorne die Lager gewechselt, die Kugelgelenke neu eingestellt und die Bremsbeläge und den Spurstangenkopf links gewechselt. Der Spurstangenkopf wurde gewechselt, weil er m.E. zu leicht zu bewegen war, ohne daß er aber ein spürbares Spiel hatte und als es schon nach rechts zog, keine Besserung. Den Abstand vom Ende bis zum Konus habe ich per Schieblehre exakt gemessen und berücksichtigt. Bei falascher Spur müßten ja auch die Reifenkanten ein ungleiches Bild haben.

    Kann das etwas mit den - einstellbaren -Zugstreben zu tun haben? Die haben nämlich an der Innenseite (zwischen Gummi und Auflageteller an der Strebe) noch eine ca. 5 mm dicke Unterlegscheibe (die hat mein anderer Mini nicht). Die Gummis sind also ganz schön zusammengequetscht. Aber das war vor Italien auch schon so. Evtl. Verschleiß? Gibt es das dort?

    Seitdem ist das Auto ca. 5000 km gefahren. Oder hat das was mit dem Hilfsrahmen selbst zu tun? Der hat aber wenn ich im Stehen am Lenkrad drehe nicht allzuviel Spiel an den Domschrauben (normale Lagerung mit Gummis). Ich kann an den Befestigungspunkten unten nicht viel nachsehen, da ich keine Grube habe und bevor ich in eine Werkstatt gehe versuche ich es lieber mit den Erfahrungen hier im Forum.

    Viel Text, muß aber glaube ich sein. Wer hat nen Tipp für mich, wo ich suchen soll?

    Zitat

    Original geschrieben von Miniskus
    Wenn einem nix besseres einfällt tut man vor der mühsameren remontage Silikon in den Schlitz des Gummi's zum Doppelfalz hin.
    Arick

    Laß das mit dem Silikon, sonst verflucht Dich irgendwann Dein Lackierer. Silikon am Auto ist der Tod eines jeden Neulackes, wenn er nicht sorgfältigst entfernt wird. Normales Silikon ist zudem nicht unbedingt UV-stabil.

    Für die Scheiben gibt es spezielle Dichtmassen (z.B. von Teroson in jedem Zubehörmarkt). Du montierst die Scheibe auf das rostfreie und lackierte Blech mit dem Gummi. Dann spritzt Du vor der Kedermontage jeweils außen zwischen Scheibe und Gummi bzw. zwischen Karosserieblech und Gummi die Dichtmasse. Dann Keder einsetzen und die herausgedrückte Dichtmasse entfernen. Da kommt nie wieder Wasser dazwischen. Selbst wenn irgendwann der Gummi etwas morsch werden sollte, dichtet die Masse immer noch zusätzlich ab. Habe ich bei meinen beiden Minis gemacht und die sind seitdem pf...trocken. Beim Cabrio kam nach einer - trockenen - Standzeit von über 5 Monaten und einem einzigen kurzen Regen davor bei der Demontage immer noch Wasser aus dem Gummi! Das verträgt kein Blech sehr lange.

    Hm, also wenn der defekte Ölmeßstab solche Probleme verursacht, muß er ja sehr merkwürdig angeschlossen sein. Fahr doch am besten mal zu Bosch o.ä. Da muß man im Detail nachsehen. Normal ist das nicht!

    es ist auch gerne die Dichtung rechts vom Bremskraftverstärker, unter dem Blech, an den auch der Knochen befestigt ist (von vorne gesehen). Allerdings hast Du dann im Beifahrerraum eigentlich mehr Wasser.

    Bzgl. der Lampen kannst Du eigentlich nur checken, ob ein Kontaktfehler an den Anschlüssen ist (am Sicherungskasten anfangen, aber auch die fliegenden Sicherungen checken). Die Verbindungen vorne am Grill verteilen m.W. nur die vorderen Lampen.

    Die Instrumente werden von etlichen Lämpchen beleuchtet, Wenn da garnichts geht, ist es sicher nicht ein Lämpchen. Sicherung und Lichtschalter OK?

    Es kann auch genauso gut sein, daß die Benzinpumpe keinen Saft bekommt, weil Dein Steuergerät (der alufarbene flache Kasten von vorne gesehen links im Motorraum an der Seitenwand) die "Anweisung" dazu nicht gibt. Dieses Steuergerat sagt einem Relais in einem schwarzen Plastikgehäuse (wieder von vorn gesehen links oben hinten im Motorrraum, rechts vom Scheibenwischermotor/über dem Bremskraftverstärker), daß es schalten und Strom geben soll. Von dort geht der Strom dann zu dem Crashschalter (siehe die Tipps vorher) und von dort zur Benzinpumpe hinten im Tank. Wenn am Crashschalter schon kein Strom ankommt, ist also entweder das Relais in dem schwarzen Kasten defekt (Sicherungen waren ja alle ok sagst du) oder das Steuergerät. Wenn ein Mechaniker die Kabel am Crashschalter mit Strom versorgt und die Benzinpumpe läuft dann an, ist es zumindest die schon mal nicht. Oder man schließt die Benzinpumpe zumTesten mal im Kofferraum direkt an die Batterie an. Wenn sie dann anläuft....

    Zitat

    Original geschrieben von picapedrero

    wo sitzt eigentlich die wegfahrsperre (die sollte original sein lt. beschreibung mini)?

    Die Wegfahrsperre sitzt hinter dem Armaturenbrett, etwas rechts und leicht unterhalb vom Radio (nach vorne gesehen). Ist ein schwarzer, flacher Plastikkasten, in den viele Kabel mit einem Stecker hineingehen. Das Klacken (oder eher ein Klicken?), das Du beim Betätigen der Fernsteuerung hörst, kommt von der Wegfahrsperre, da beim Schalten dort wohl ein Relais zieht (ist bei mir auch so). Gleichzeitig sollte aber auch die LED an- oder ausgehen (Stecker ist ja wohl an der LED dran, oder?).

    Die Dinger gehen aber leider schon mal kaputt. Bei meinem Cabrio war das bei der Übernahme auch so. Ließ sich nur ab und zu, dann garnicht mehr abschalten. Wurde von dem Händler damals direkt bei Übernahme getauscht.

    Eine Bekannte von mir hatte öfter das Problem damit: Immer wenn Sie (lt. ihr) in der Nähe von starken Magnetfeldern stand (Hochspannungsleitung, elektr. Baukran), ging die Anlage nicht mehr abzuschalten (LED blieb auch an). Da half dann, den Mini einige zig-Meter weiter zu schieben. Dann ging alles wieder normal.

    Nur Ausbauen der Sperre bringt nichts! Das Steuergerät bleibt dann bockig und läßt den Motor nicht anspringen. Ob es tatsächlich die Wegfahrsperre ist, kann wohl nur der Rover-Händler mit einem Testbook auslesen.

    So, jetzt kann ich endlich einen alten Wunschtraum erfüllen!:eastgrin: :eastgrin: :eastgrin: :eastgrin:

    Mein grüner 12-Zoll Cooper soll/wird zum 10-Zoll. Ich habe das Glück gehabt und konnte günstig in ebay gebrauchte, aber gut erhaltene 4-Kolben-Aluminiumbremszangen von KAD mit innenbelüfteten Scheiben und Naben ersteigern.

    Welche - guten - Bremsklötze nehme ich dafür?

    Braucht man Justierbleche zum Zentrieren der Zangen (steht hier irgendwo im Forum)?

    Was brauche ich sonst noch dazu? Ich möchte die Anlage beim Einbau gleich vernünftig überholen, also wäre ein Reparatursatz mit den Dichtungen auch hilfreich?

    Habe hier im Forum schon geblättert, aber außer dem Hinweis auf "Distanzbleche" zur Feinjustierung/-zentrierung der Zangen nichts passendes gefunden. Bekommt man die auch irgendwo ohne gleich die ganze Anlage kaufen zu müssen?

    Hat jemand zufällig einen Brief mit dem Eintrag? Geht dann beim TÜV leichter.