Beiträge von miniwilli

    Wenn du über dem außen sichtbaren Schmiernippel drüberweg schaust siehst Du hinten im Dunkeln (am besten Taschenlampe nehmen) ein Blech quer zur Blickrichtung. Oder anders: Du schaust von unten auf das Auto und siehst von innen auch so eine dicke Schraube wie außen an der Hinterachsschwinge. Auf der anderen Seite vom Blech kommt das Fett raus, also dort wo die Schwinge und das Blech zusammenkommen.

    Gutachterkosten gibt es vom Unfallgegner meines Wissens erst ab einer Schadenhöhe von 1000 Euro. Geh´ in eine Werkstatt und laß den Schaden begutachten. Wenn die von Haus aus sagen, daß der Schaden darüber liegt, schalte einen Gutachter ein. Du mußt keinen von der Unfallversicherung des Gegners akzeptieren, denn: Wer zahlt schafft an!!! Die Kosten kannst - und solltest - Du dann mit Hilfe eines Anwalts beim Gegner geltend machen. Die Anwaltskosten gehen zu Lasten des Gegners.

    Du standest doch wohl nicht im Halte- oder Parkverbot oder unübersichtlich, so daß Du evtl eine Teilschuld bekommst, oder?

    So, meine vorderen Lager bekomme ich heute.

    Aber jetzt noch eine Frage zu den Einstellwerten für die hinteren Lager. Bisher waren die Schrägrollenlager hinten einstellbar. Seit kurzer Zeit werden diese Lager mit einem einseitig deutlich breiteren Innenring ausgeliefert. Beide verbreiterten Innenringe pressen sich bei der Montage aneinander, so daß eine Justierung nicht mehr möglich ist. Im Prinzip also das gleiche Verfahren wie vorne mit dem Distanzring, der ja auch nur bewirkt, daß die beiden inneren Lagerschalen aneinanderliegen.

    Werden diese auch auf "Schlupf" eingestellt? Mir wurde mal gesagt, die werden eben nur (ja, mit wieviel Drehmoment?) fest angezogen.

    @Schrottpeter

    Das heißt dann aber bei mir, daß ich auf beiden Seiten neue Lager einbauen muß, obwohl die Lager selbst noch ok sind? Nur weil ich eben auch bei noch so hohem Drehmoment das Spiel nicht mehr rauskriege, weil der Distanzring in der Mitte das verhindert. Richtig? Oder kann ich den Ring etwas abdrehen/-schleifen. Ist ja echt schade um die ansonsten intakten Lager und so ganz preiswert sind die ja auch nicht.

    Oder kann das Spiel auch eine andere Ursache haben? Vor ca. 5000 km (IMM Italien) waren die nämlich beide noch einwandfrei.

    Ich tippe auch auf das Ausrücklager. Tipp doch mal das Kupplungspedal bei laufendem Motor nur so leicht an, bis Du einen Widerstand spürst. Wenn es dann anfängt zu jaulen, ist es das Ausrücklager, das gerade so an der Kupplung anliegt.

    Ich habe auf der einen Seite nur die Bremsscheibe mit der Nabe und auf der anderen Seite alles abgenommen (ein Kugelbolzen hatte leichtes Spiel). Auf beiden Seiten war nirgends eine Einlaufspur zu sehen, sondern nur jeweils eine ganz leichte dunklere Färbung, aber keinerlei tastbare Unebenheiten.

    Aber wenn ich die Mechanik richtig überblicke, dann werden doch meine Radlager von den Andruckstellen (vorne die Nabe und hinten der Ansatz am Wellengelenk) jeweils in den Schrägring gepresst, also so, wie es eigentlich sein müsste. D.h. die Rollen stellen die Stabilität her und haben jetzt null Spiel. Wenn der Distanzring für die Stabilität verantwortlich ist, wozu brauche ich dann die fetten Kugellager? Die stabilisieren dann doch nur noch minimal. Falsch? Den Distanzring gab es früher doch auch nicht, wenn ich mich recht erinnere.

    Wo wir gerade bei Lagern sind: An meinem Cabrio habe ich gestern an beiden Seiten vorne Spiel im Lager (Schräglager) entdeckt. Geräusche waren absolut keine. Anzugsmoment stimmte (260 +++). Ich habe jetzt auf beiden Seiten den Distanzring herausgenommen, die Lager festgezogen und wieder etwas gelöst, bis sie leicht gedreht haben bzw. auch der Splint (nur 1 Loch) hineinpaßte. Bin heute 50 km damit gefahren und alles ist normal. Laufe ich da in ein Problem hinein? Ist doch das gleiche Prinzip wie an der Hinterachse (siehe oben). Oder sollte man das nicht machen?

    Zitat

    Original geschrieben von Cooperfield
    @ miniwilli

    du hast ja anscheinend den Ölkühler kit von minimotorsport drin.

    Ist der mitgelieferte Thermostat für die Aufnahme des Ölfilters schon vorbereitet oder brauche ich da noch zusätzliches Material?

    Vielen Dank.

    Bilder hochladen geht leider nicht. Ich kriege meine nicht unter 400 kb. Schicke ich Dir per email. Schick mir mal Deine Adresse, da das über das Forum wohl nicht geht (finde keine entsprechende Möglichkeit).

    Ich habe nicht den Kühlerkit von minimotorsport sondern dort nur den Ölkühkühler gekauft http://www.minimotorsport.de/etk_detail.asp…nummer=ARO+9807 . Das Sandwich hatte ich noch von racimex.

    Der Thermostat wird einfach mit einer mitgelieferten Schraube an den Ölfilterhalter geschraubt (Gummidichtung oben) und daran dann der Ölfilter ganz normal aufgedreht, wie sonst auch. Ist wirklich total easy.

    Bei meinen beiden Minis habe ich auch einen 10-Reihen-Mocal-Ölkühler drin. Das ist wohl der am häufigsten verwendete. siehe:http://www.minimotorsport.de/search.asp?pgroup=MIN0050%2310

    Dazu muß aber das mittlere Stehblech herausgebaut werden (geht auch gut ohne das Blech, die Haube flattert kein bißchen). Am besten nur die vier Schweißpunkte ausbohren und aufheben für irgendwann später...). Auch wenn mir Michael Hagedorn sagte, das geht ohne Entfernen, ich habe es nicht geschafft!

    Dann in die eine Seite des Ölkühlers in die Halter oben und unten mittig Schlitze schneiden, so daß diese Schlitze das seitliche Blech links aufnehmen können. Unten liegt der Ölkühler auf dem Blech der Grillöffnung einfach auf. Einfach mal anhalten, wenn das Stehblech raus ist, um zu sehen, wie weit Du von der Lichtmaschine weg bist (die kippt mit dem Motor beim Lastwechsel etwas nach vorne unten!!). Auf die Blechkante am Auto steckst Du einen schmalen Gummikeder, damit nicht Metall auf Metall kommt. Die rechte Seite des Kühlers habe ich mit einem einfachen Schlauchbinder an bei mir vorhandenen Löchern im Grillblech befestigt. Nach vorne kann er nicht rutschen, da die Schlauchanschlüsse hinten an der Blech-/Kederkante anliegen.

    Der Vorteil dabei ist, daß der Kühler zu Arbeiten ruckzuck entfernt ist, aber trotzdem schön geschützt ist, voll im Fahrtwind liegt und auch nicht steinschlaggefährdet ist (was er vor oder unter dem Auto immer ist!). Die Schlauchanschlüsse habe ich unten liegen, da sie oben wegen der Lichtmaschine nicht passen. Zudem können so die Schläuche gut verlegt werden. Wenn ich es schaffe poste ich heute abend mal ein Bild davon (huh, ich und EDV-Technik!:crying: )

    Den Sandwichthermostat kriegst Du nur mit den Anschlüssen Richtung Kühler vernünftig montiert. D.h. der Schlauch zum (in Fahrtrichtung) links liegenden Ölkühleranschluß kann recht kurz bleiben (er beschreibt nur eine 90°-Kurve), während der rechts liegende länger ist und einen 180°-Bogen beschreibt. Am besten Du kaufst Dir Meterware (mehr als 70/80 cm Schlauch brauchst Du nicht, nimm aber unbedingt hochflexiblen, weil der nicht so leicht abknickt) und längst ihn passend ab, so daß möglichst nur geringe Knicke entstehen. Leichte Einknickung macht nichts. Die läßt das Öl beim Druckaufbau problemlos durch. Dann kannst Du Dir entweder die Anschlüsse von einer Hydraulik-Firma verpressen lassen oder Du nimmst einfach gute (!!) Schlauchschellen. Für alle Kritiker: Damit fahre ich seit mehreren Jahren rum und hatte keinerlei Probleme bisher. Die halten locker 5 bar! Man muß nur die Anschlüsse in die Schläuche trocken einsetzen.

    Unter das Sandwich passen übrigens die ganz normalen Ölfilter. Du brauchst keine kürzeren von Mann o.ä.

    Wenn Du den Grill montiert hast siehst Du nichts mehr davon. An den Ölfilter kommst Du von unten ohne Ausbau des Kühlers wunderbar mit einer Klemmkralle hin.
    Aber: Immer darauf achten, daß die Motorlagergummis gut sind, damit der Motor beim Lastwechsel nicht zu stark kippt (ist eigentlich eh selbstverständlich, oder?)! Bei meinen beiden Ölkühlern ist schon eine leichte Sägenut vom Lichtmaschinenrad drin, aber nicht so, daß der Kühler ernsthaft beschädigt ist.

    Good Luck

    Nimm doch einfach im Mini die Rücksitzbank und -lehne raus. Gibt ne menge Platz. Und zu zweit brauchst Du die nicht. Mini mit Dachgepäckträger finde ich nicht besonders schön und dann noch das ganze Jahr drauflassen! Kostet nur unnötig Sprit und Speed.

    Wozu braucht Deine Freundin im Süden bei den Temperaturen eigentlich so viel zum Anziehen? Weniger ist da doch mehr!

    Bei meinem Mini mit diesen Nachrüst-Spiegeln habe ich das gleiche Problem. Meiner Meinung nach liegt das ganz einfach daran, daß das Plastik des Fußes zu weich ist. Neue Füße bringen da glaube ich auch nichts. außer daß die Madenschraube einige Zeit wieder besser hält. Das Vibrieren bleibt. Ich hab mir schon überlegt, die originalen Spiegel wieder zu montieren. Das Sichtfeld ist dort auch deutlich besser. Ich jedenfalls würde diese Spiegel nicht mehr kaufen.

    Gibt es diese Füße denn nicht auch aus Metall oder einem stabileren Hart-Plastik? Es ist mir klar, daß sie aus Sicherheitsgründen einem stärkeren Anstoß weichen können müssen, aber das kann man doch auch mit Metall mit Sollbruchstelle erreichen.

    Nachdem der Bimetallschalter im Kühler sehr gerne stirbt habe ich für den Zusatzlüfter einen Schalter in den Innenraum gelegt. Der schließt einfach den Kontakt, den sonst der Schalter im kühler schließt. Jetzt kann ich den Lüfter anschalten, wann ich will. Da kann der Bimetallschalter ruhig gestorben sein.

    Ich habe die roten Konis aus dem Sportpaket drin (auch wenn ich selbst kein Sportpaket habe, gottseidank), die serienmäßigen Minilites mit 4,5 Zoll und 165/60-12 Yokos drauf. An der Aufhängung ist alles fest.

    Das komische ist eben auch, daß mein Mini schon dreimal nach einem neuen Spurstangenkopf (ich glaube links) verlangt hat, seit er schüttelt. Aber das ist evtl. nur eine Folge von irgendwas. Immerhin müssen die ganzen Kugelgelenke ja die Vibrationen aufnehmen, was für den Verschleiß nicht gerade förderlich ist.