Beiträge von HOT

    Liebe Freunde PAB und Hot

    hab ich jetzt etwas an den Augen ??????

    Im Ersten Beitrag schrieb er noch Ultraschallbad... Stimmt...

    Etwas später dann, im Beitrag #17 schreibt er dann...

    "Habe diese Woche die Kerzen mal neben bei Glasstrahlen lassen."...

    Da lagen also ein paar Tage dazwischen... :wink:

    Gruß, Diddi

    ...Ich habe auch noch nie gehört oder gesehen daß man Zündkerzen im Ultraschallbad reinigt.

    Nicht Ultraschallbad sondern mit Glasperlen gestrahlt :wink:

    Bei den Sport-Fliegern mit Kolbenmotoren ist das heute noch "gang und gäbe"...

    Die Motoren laufen noch mit verbleitem Sprit und 100 Oktan trotz relativ niedriger Verdichtung...

    Dazu noch je nach Betriebszustand auch noch mit stark angereichertem Gemisch...

    Da versuddeln die ultra teuren Kerzen und werden bei Bedarf so gereinigt, geprüft und wiederverwendet... :wink:

    Gruß, Diddi

    Die GHT241 hab ich Zuhause. Stehe mehr auf schlicht schwarz. :P

    Gibt´s da so einen Richtwert was das ganze System maximal haben soll.

    lg

    Richtwert für maximalen Entstörwiderstand weiß ich nicht.

    Wenn du alleine schon das Kabel von der Spule zum Verteiler (7kOhm) und die Kerzenkabel (7kOhm) rechnest, sind es eh schon 14kOhm, da sie in Reihe geschaltet sind.

    Entstörte Kerzen habe ich jetzt noch nicht gemessen...

    Aber wie oben schon geschrieben, eine Kombination von entstörten Kabeln mit entstörten Kerzen macht keinen Unterschied. Weder in der Leistung, noch beim Spritverbrauch oder Anspringverhalten...

    Es schadet nicht, ist aber nicht nötig. Bei guten Kabeln reichen auch normale Kerzen wie Champion N9Y oder NGK BP6E. Es müssen nicht die etwas teureren RN9YC oder BPR6ES sein. Sie schaden aber auch nicht. Je nach dem, was gerade beim örtlichen verfügbar ist.

    Bei einer Bestellung beim Mini-Teilehändler eignet sich so etwas grundsätzlich, um das Paket zu "füllen"...

    Gruß, Diddi

    Grundsätzlich erst mal...

    Entstörte Kabel bringen mehr als entstörte Kerze!

    Man kann beides kombinieren, schadet nicht, ist aber auch nicht nötig.

    Natürlich ist auch das Kabel von der Spule zum Verteiler entstört. Wäre auch falsch, wenn es nicht so wäre.

    Über dieses Kabel fließt die Hochspannung 4x so oft, wie über die Kerzen-Kabel... :wink:

    Nicht entstörte Kupfer-Kerzenkabel findet man nur noch selten fertig konfektioniert, aber es gibt sie. Oder man bastelt sie sich selbst. Im Zubehör gibt´s alle Teile dazu.

    Aber warum sollte man? Um sich dann entstörte Kerzen kaufen zu müssen???

    Die original Rover Kerzen-Kabel GHT241 sind hervoragend und kosten nicht viel. Sind auch entstörte Silikon-Kabel, aber halt eben nicht bunt...

    Der Leiter innen drin ist übrigens Graphit bedampfte, geflochtene Glasfaser...

    Die "superduperhighperformance8mmSilikonLumenition"-Kabel für fast den doppelten Preis, dafür aber in bunt, bringen keinen Vorteil. Auch wenn sie einen Arbeitsbereich von -50°C bis +300°C haben... :scream:

    Das erreichen sie beim Mini hinter´m Grill niemals :roll-eyes:

    Aber mit diesen Kabeln ist es wie mit rotem Motorlack... Macht optisch mindestens 5PS aus :tongue:

    Wichtig bei den Kabeln ist, dass sie nicht zu alt und Wasserdicht sind. Sind sie zu alt, dringt irgendwann Feuchtigkeit ein und verursachen Zündaussetzer. Zündkabel sind, wie auch Kappe, Finger, Unterbrecher, Kondensator...etc. Verschleißteile...

    Dass deine Kabel noch 7kOhm haben, heißt dass sie noch super entstören, aber nicht automatisch, dass sie auch noch "Wasserdicht" sind... :wink:

    Kann man auch recht gut testen. In der dunklen Garage bei laufendem Motor mit einer Sprühflasche Wasser-Nebel über die Kabel sprühen... Bei richtig schlechten Kabel sind man durchaus "Nordlichter oder Wetterleuchten" im Motorraum :scream: :redface:

    Bei einem "Ganzjahres-Mini", der immer funktionieren soll, schmeiße ich die alle 2-3 Jahre raus... :wink:

    Gruß, Diddi

    Auch ein gutes Beispiel... https://www.ebay.co.uk/itm/1746260264…2cAAOSwNxVgHX--

    Früher sind viele in die Tonne gewandert, weil ja jetzt ein chicker K&N montiert ist und man beim Schrotti für Plastik nichts bekommt...

    Richtig heftig wirds dann, wenn man einen RSP-Cooper wieder aufbauen will. Der kleine aber feine Unterschied mit dem "fehlenden" Cooper Logo auf dem Ansaugrüssel macht aus Plastik Gold...

    Solche Teile werden halt nicht mehr... Und Angebot und Nachfrage erzeugen dann durchaus mal "utopische" Preise, die aber auch immer wieder mal gezahlt werden...

    Gruß, Diddi

    Italien halt.... :tongue:

    Nicht wirklich...

    https://www.ebay.co.uk/itm/3240411514…rsAAOSwPkheHE89

    https://www.ebay.co.uk/itm/2842965894…7gAAOSw57hgjGZx

    Und im Vergleich zu den italienischen Angeboten fehlen sogar noch die Vergaser-Adapter...

    Die mit der "abgeschnittenen" Ecke sind übrigens vom Inno Cooper. Die ohne "fehlende" Ecke hingegen vom englischen Cooper / Cooper s und sind deutlich teurer.

    Die passen beim Italiener wegen dem 2-Kreis HBZ nicht...

    In top Zustand werden diese Filtergehäuse mittlerweile "in Gold aufgewogen"...

    "Billiger" geht natürlich auch... https://www.ebay.co.uk/itm/1337617988…ngAAOSwQqtgoBaP :scream: :roll-eyes:

    Gruß, Diddi

    Müsste dann die Zündreihenfolge dann nicht von rechts nach links 1-2-4-3 sein ?

    Inno-Uwe

    Eh, nee... :wink:

    Wollte damit nur verdeutlichen, dass die Zähl-Reihenfolge der Zylinder vom Kühler aus 1 - 2 - 3 - 4 zur Kupplung geht.

    Laut Lehrbuch hieße es korrekt: Bei einem Reihenmotor ist Zylinder #1 gegenüber der Kraft-abgebenden Seite...

    Aber ein Laie kann damiit oft nichts anfangen...

    Zündreihenfolge (am Verteiler) ist dann 1 - 3 - 4 - 2 :wink:

    Gruß, Diddi

    Reparabel wäre es auch mit solchen Sicherungen... https://www.amazon.de/Neuftech%C2%AE…1349824&sr=8-22

    Aber kleiner als 30A sollten sie nicht sein!

    Übrigens: Beim Batterie abklemmen grundsätzlich immer erst das Massekabel zur Karosserie abklemmen!

    Dann gibt´s auch keinen Kurzschluss, wenn man anschließend das + Kabel abklemmt und mit dem Schlüssel an die Karosserie kommt...

    Andernfalls kann man Strom durchaus auch sehen, hören und auch riechen... :scream: :tongue: :redface:

    Gruß, Diddi

    Hallo Alberto,

    dein `95er Mini (kein Inno :wink: ) ist ein SPi (Single Point Injection).

    Die SPi´s haben im Kabelbaum, direkt am Anlasser-Magnetschalter angeschlossen (Dort wo das Batteriekabel angeschlossen ist) sogenannte "Fusible Links".

    Das sind dicke Schmelzsicherungen in Kabelform, die eben in genau diesem Fall durchbrennen sollen, um die gesamte Elektrik zu schützen!

    Die sind mit größter Wahrscheinlichkeit durchgebrannt... :confused:

    Da solltest du mal, bei abgeklemmter Batterie, die Isolierung vom Kabelbaum entfernen und nach dem Rechten schauen...

    Hier, in dem Schaltplan für deinen SPi, findest du sie auf Seite 4 als #51 eingezeichnet.

    So etwas kann man z.B. mit einem Sicherungskasten mit entsprechend starken Sicherungen reparieren...

    Der MPi z.B. hat statt dieser Fusible Links einen entsprechenden Sicherungskasten...

    Für die Reparatur solltest du dir aber jemanden organisieren, der sich mit Elektrik am Auto auskennt!

    Gruß, Diddi

    In einem anderen thread hab ich eben gelesen das der erste Zylinder der rechts ist stimmt das und dann nach links vorzulaufen 2-3-4 ist.

    Also sollten die Stecker 1-3-4-2 stecken von rechts aus gesehen ?

    So wie du es vor der Beitrags-Änderung geschrieben hast, wären #3 und #4 vertauscht!

    Zylinder #1 ist, wenn man von vorne drauf schaut, der rechte, beim Kühler. Von dort aus 1-2-3-4 die Zylinder zählen.

    Am Verteiler ist in etwa 1:00 Uhr Position die #1. Von dort aus gegen den Uhrzeigersinn, also links rum 1-3-4-2 zählen...

    Das trifft aber auch nur zu, wenn bei Zünd-OT von Zylinder #1 der Verteilerfinger auch in Richtung 1:00 Uhr position zeigt!

    Um das zu prüfen: Den Motor mit der OT-Markierung auf der Riemenscheibe auf den ersten, langen Zacken am Steuerketten-Deckel einstellen.

    Dann den Ventildeckel abnehmen und schauen, ob bei Zylinder #1 beide Kipphebel lose (beide Ventile geschlossen) sind.

    Ist eines der Ventile nicht geschlossen (Kipphebel fest) den Motor eine ganze Umdrehung, wieder zur OT Markierung drehen. Jetzt sollten beide Ventile geschlossen (Kipphebel lose) sein.

    Dann die Verteilerkappe abnehmen und schauen, wohin der Verteilerfinger zeigt.

    Zeigt er in etwa 1:00 Uhr Position, dann wie oben erklärt, die Zündkabel aufstecken.

    Zeigt er irgendwo anders hin, dann ist dort #1 und von dort aus gegen den Uhrzeigersinn 1-3-4-2...

    Wenn du dir damit nicht sicher bist... Andreas hat weiter oben schon mal angeboten, zu helfen und der ist quasi "um die Ecke"... :wink:

    Gruß, Diddi

    Also ich kann es noch besser beschreiben, mein Mini stand lange nachdem ich ihn wieder zu einer Spritztour rausgeholt habe und ungefähr 5 km gefahren bin hat es sich beim Kuppeln angefühlt als ob sich irgendwas gelöst hat und dann konnte ich Kuppeln und den Gang einlegen bloß ging dann nichts mehr.

    Das ist natürlich per Fern-Diagnose schwer zu diagnostizieren.

    Wenn also auch jetzt bei laufendem Motor gekuppelt und ein Gang eingelegt werden kann, muss es nicht unbedingt an der Kupplung liegen...

    Wir hatten hier erst kürzlich einen ähnlichen Fall. Da war ein inneres Antriebswellen-Gelenk aus der Verriegelug im Differenzial gerutscht. Dann gibt´s auch trotz eingelegtem Gang keinen Vortieb mehr, weil das Differenzial dann frei dreht...

    Heb ihn doch mal mit einem Rangierwagenheber an und schau nach, ob die inneren Antriebswellen-Gelenke bis zum Anschlag im Differenzial stecken...

    Wenn du deutlich mehr als nur etwa 5 mm Platz zwischen Gelenk-Korb und Differenzial-Gehäuse-Deckel hast, dürfte das Gelenk nicht mehr verriegelt sein...

    Möglich wäre auch, dass sich die Wellen außen aus dem Gelenk gelöst hat und nur noch von der Manschette gehalten wird...

    Gruß, Diddi

    HOT

    Mißverstanden.

    Mit 'Vordruck' war keineswegs der Nehmerzylinder gemeint, sondern exakt das Festgehen des Plungers in seiner Führung des Deckels.

    Das Festgehen des Nehmerzylinders wäre in der Tat sehr ungewöhnlich.

    Eigentlich sehr ungewöhnlich, aber das habe ich tatsächlich schon einmal erlebt.

    Ein lange gestandenes und vorher vernachlässigtes Auto...

    Kupplung getreten und das war´s... Die Flüssigkeit lief direkt aus dem Nehmer, weil sich die Dichtung an einem Rostgrat zerstört hat, an dem dann der Kolben hängen geblieben ist...

    Aber definitiv sehr seltener Fall... :wink:

    Ließ sich mit einem Hebel und kurzem Ruck am Ausrückhebel wieder lösen aber danach gab´s am Pedal keinen Gegendruck mehr und die Brühe lief...

    Gruß, Diddi

    Schau mal unten an der Kupplungs-Glocke, #17 in der Abbildung... http://www.minispares.com/catalogues/cla…ing.aspx?1~3~31

    ...ob die Muttern #25 und #26 am Gehäuse anliegen oder nur wenige mm davon entfernt sind...

    Wenn sie anliegen und nur ganz knapp davor sind, ist der Ausrück-Mechanismus bei getretener Kupplung fest gegangen...

    Das kommt leider häufig nach längerer Standzeit vor...

    Da hilft nur, alle Hebel sowie auch den Tauchkolben (#22 oder #24) reichlich mit Rostlöser zu fluten und dann versuchen den Hebel (#28 oder #27) zu bewegen...

    In seltenen Fällen liegt es auch, wie von Andreas Hohls geschrieben, am Nehmerzylinder, der bei getretener Kupplung fest gegangen ist...

    Wenn man den von seiner Halterung abschraubt und der Hebel sich wieder bewegen lässt, liegt´s am Nehmerzylinder...

    Gruß, Diddi

    Verstehe ich das richtig?

    Dein Motorenbauer braucht eine Anleitung von seinem Kunden?

    Du fragst hier um die Antwort an den Motorenbauer weiter zu geben?

    Sollte es nicht eher Sommern, dass der Motorenbauer Antworten auf solche Grundsatzfragen hat?

    Ich würde einen suchen, der es weiß......

    Paul, selbst der beste Motorenbauer kann das nicht wissen, wenn er keine Erfahrung mit A-Serie und vor allem größerer Bohrung als Standard-Übermaß hat...

    Geh mal zu `nem Renn-Motorenbauer, der sich mit modernen Motor beschäftigt und sag dem ... Bohr mal auf, dass die 73,5er Kolben da rein passen...

    Vielleicht findet er noch heraus, dass mit Versatz gebohrt werden sollte, damit die Wand zwischen #2 und #3 nicht zu dünn wird...

    Wenn er dann aber bohrt, und gleich etwas zu mutig ran geht, knallt´s unten und das Bohrwerk ist futsch...

    Spätestens danach wird er jeden Kunden mit einem A-Serie Motor vom Hof jagen... :scream: :tongue:

    Nur auf Standard-Übermaß bohren kann jeder halbwegs gute Motorenbauer.

    @ Anglophile: Das wird eine Enttäuschung werden... Einen Motor, der schon auf +.060 (1340ccm) gebohrt wurde, kann man nicht mehr mit dem erforderlichen Versatz auf 73,5 mm / 1380 ccm bohren...

    Die neue, 73,5er Bohrung würde die alte +.060" Bohrung nicht mehr vollständig "weg putzen".

    Und ohne Versatz bleibt zwischen der Bohrung #2 und #3 nicht mehr genug "Fleisch". Der Block würde zu flexibel und reichlich Öl fressen...

    Einen verschlissenen +.060"er Block kann man eigentlich nur noch mit Laufbuchsen wiederverwenden... :confused:

    Gruß, Diddi