Beiträge von HOT

    Auch die fliegenden Sicherungen mal nachgesehen? Die meist hinterm lufi! Kleine zusammengeschraubte Plastikhülsen!

    Die hat ein `96er SPi nicht mehr, sondern einen großen Sicherungskasten im Innenraum ;)

    Zitat von Lito

    ...fiel plötzlich der Blinker aus. Seitdem gehen auch Warnblinker, Innenraumbeleuchtung, Faltdach und das Gebläse nicht mehr.

    Hier gibt es keinen gemeinsamen Nenner :headshk:

    Innenraumleuchte und Blinker/Warnblinker hängen an einer gemeinsamen Sicherung, die über Dauer + versorgt wird. Sicherung #10
    Diese Sicherung wird wiederum über eine Kabelsicherung (sogenannte Fusible Links) unten vom Anlassermagnetschalter versorgt. Diese Kabelsicherungen machen schon mal Probleme.
    Allerdings hängt an selbiger Kabelsicherung auch die Hupe, Lichthupe und Alarmanlage. Funktioniered diese, ist zumindest die Kabelsicherzung OK.

    Hast du die Sicherungen durchgemessen oder nur optisch geschaut? Auch diese Flachstecksicherungen können schon mal "unsichtbar" durchbrennen. Einfach mal eine neue einsetzen.

    Heizungslüfter und Faltdach hängen wiederum an einer anderen gemeinsamen Sicherung. Sicherung #5
    Diese wird über das Zündschloß (Stellung 1) versorgt.
    An dieser Sicherung hängt sonst nichts anderes. also auch hier sicherheitshalber mal eine neue Sicherung ausprobieren.

    Möglich wäre aber auch ein defektes Zündschloß. Auch am Zündschloß (Stellung 1) hängt der Scheibenwischer. Funktioniert dieser = Zündschloß OK.

    Diese Dinge solltest du zuerst einmal überprüfen.

    Gruß, Diddi

    Überlappende Schweißnähte grundsätzlich ohne vorherige Grundierung schweißen.
    Direkt im Schweißbereich brennt jede Grundierung weg und ein nachträgliches Versiegeln wird durch den Abbrand/Ruß erschwehrt ;)

    Nach dem Schweißen 2K-Epoxy Grundierung ohne zusätzliche Verdünnung in den Spalt laufen lassen. Entweder mit einem Pinsel oder auch einer Spritze mit Kanüle. Durch die Kapilarwirkung wird das bis in die letzte Ecke gesogen. Perfekt ist es, wenn es auf der anderen Seite über die gesamte Nahtlänge sichtbar ist.

    Zum Abdichten eine überlackierbare Karosseriedichtmasse auf PU-Basis verwenden. Z.B. von Sikaflex, Carlofon etc. Im Fachhandel zu bekommen.

    Steinschlagschutz auf Wachsbasis taugt nicht für Radläufe/Radhäuser sondern nur für weniger beanspruchte Bereiche.

    Ideal ist hier das, was auch die Hersteller verwenden.
    "Spritzbare Nahtabdichtung"
    Wird wie Unterbodenschutz mit entsprechender Pistole aufgetragen und nein, gibt´s nicht als Spraydose :headshk:
    Zumindest habe ich das noch nicht gesehen.

    Als Spray eignet sich aber auch Steinschlagschutz auf Kunststoff/Kautschuk Basis (überlackierbar). Muss aber in mehreren Schichten aufgetragen werden, damit es auch wirkt.

    Alternative wäre: Radhausschalen und dahinter transparenter Wachsunterbodenschutz :thumpsup:

    Gruß, Diddi

    Das Anschlüssstück hält nicht ohne Festhalten auf dem Nippel ?????

    Dann machst du etwas falsch oder das Mundstück der Fettpresse ist defekt.

    Das Mundstück muss gerade und kräftig auf den Schmiernippel gedrückt werden, bis es einrastet. Bei einem neuen Mundstück ist da durchaus schon etwas Kraft nötig.

    Rastet da trotzdem nichts ein, ist das Mundstück defekt.

    Gruß, Diddi

    Ich hoffe auf baldige Hilfe!

    Die Hilfe wurde dir schon gegeben :rolleyes:

    An jedem Rad muss die Bremse eingestellt bzw. regelmäßig nachgestellt werden.

    Bei Scheibenbremsen funktioniert das automatisch, nicht aber bei einem Mini mit Trommelbremsen rundum.

    Lade dir mal folgendes Handbuch runter: http://www.ackers.dk/miniforumdanma…_to_69fulll.pdf

    Auf Seite 133 (der Datei) sind die Einstellpunkte abgebildet. Und im Texrt ist erklärt, wie es funktioniert.

    Oder du gehst nach der Anleitung von Madblack vor.

    Eine Einstellschraube um einfach den Pedalweg einzustellen gibt es nicht. Würde auch nichts bringen. Im Gegenteil. Es wäre lebensgefährlich :eek:

    Gruß, Diddi

    c) Wenn die Düse sporadisch kein Signal erhält müsste sie doch ZU sein. In meinem Fall spritz sie allerdings regelmäßig ein.

    Habt ihr eine Idee? Ich wäre für zahlreiche Ideen sehr dankbar.

    Einspritzer sind nicht so wirklich mein Ding, aber...

    Eine Einspritzdüse kann nicht nur defekt sein, indem sie nicht mehr öffnet, sondern auch, indem sie nicht mehr richtig schließt.
    So etwas kann auch schnell durch Verunreinigung entstehen
    Dann würde das entsprechende Zylinderpaar eine "Dauerdusche" bekommen und "absaufen".

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Düsentreiber in der ECU nicht mehr abschaltet. Aber dafür reichen dann meine Kenntnisse in der Elektronik doch nicht mehr aus :headshk:

    Gruß, Diddi

    @ Diddi

    Mountainbike Bremszug mit Teflonmantel
    Müssen die Züge noch konfektioniert werden oder gibt es hier einen Lieferanten, der den Zug anfertigt?

    Gibt´s nicht fertig konfektoniert. Ist aber überhaupt kein Problem, das selbst zu machen ;)

    - Zug (Seil) muss gekürzt werden
    - Dazu die Außenhülle (Meterware)
    - Die Endkappen des alten originalen Zuges einfach wiederverwenden

    Bei einem Vergaser überhaupt kein Problem.

    Beim Einspritzer könnte das etwas komplizierter werden :rolleyes:

    Gruß, Diddi

    ... scheinwerfer ...

    als erstes die dichtung.. lampentopf usw...

    ... die dichtung und alles passt zwar drauf aber die eigentliche dichtung liegt nicht stramm an der karosse...

    Wurden eventuell Nachbau-Kotflügel eingeschweißt?

    Das Problem hatte ich schon einmal, aber bisher eben nur mit Nachbaukotflügeln.

    In dem Fall war die Auflagefläche für den Lampentopf nicht ganz eben, sondern leicht gewölbt und auch die Bohrungen passten nicht ganz sauber.

    Zum Glück habe ich probemontiert, bevor lackiert wurde und konte so noch nacharbeiten.

    Gruß, Diddi

    danke , das hilft mir etwas weiter.
    ist es beim Mini auch so , das die Unterdruckverstellung nur für den Teillastbereich und dem Schubbetrieb ist ? oder wirkt sich das auch auf den Vollastbereicht aus bzw beim Beschleunigen ?

    Unterdruckverstellung wirkt nur:

    1. Im Leerlauf
    2. Schubbetrieb
    3. Teillastbetrieb

    Bei Volllast ist der Unterdruck im Ansaugtrakt nahe "0" also keine Wirkung mehr auf die Vakuumverstellung ;)

    Gruß, Diddi

    ... das Problem wird aber die Kaltstartautomatik sein.

    Mit größter Wahrscheinlichkeit liegt´s am Wassertemperatur Sensor.

    Der kann 2 unterschiedliche Fehler verursachen.

    Entweder er zeigt die ganze Zeit "kalt" an, also regelt die ECU auf Kaltlaufbetrieb = Wenn Motor warm, ist Gemisch zu fett.

    Oder, was bei dir der Fall zu sein scheint, er zeigt die ganze Zeit "warm" an, also regelt die ECU auf Betriebstemperatur. Bei tatsächlich warmem Motor ist dann alles OK, aber bei kaltem Motor fehlt die Leistung und er springt schlecht an.

    Ein Fehler wird aber nicht abgespeichert, da beides für die ECU "normale" Betriebszustände sind ;)

    Gruß, Diddi


    99HD81 103706

    Zu der Motornummer gibt´s folgendes:

    Zitat

    99H/D81 Flat top pistons with press fit wrist pins, Lead-free cylinder head

    Grundsätzlich erst einmal ein A+ Motor (da bleifrei, Bj. etwa `89>)

    Flachkolben mit 10,3:1 Verdichtung
    Kolbenbolzen im Pleuel eingepresst
    Bleifrei-Zylinderkopf (wenn noch der originale drauf ist, von außen nicht sichtbar).

    Düsennadel sollte er eine AAC haben.
    CO Wert auf 2,5% +/-1 (3,5% empfohlen)

    Verteiler sollte ein Lucas 59D4 (Seriennummer 41882) sein.
    Schließwinkel: 54° +/- 5°
    ZZP: 10º + 0º/ -2º vOT bei 1500 U/min und Unterdruck abgezogen.

    Zitat

    Ein wenig kurios ist nur, dass er einen Tag nach der Einstellung im Leerlauf bei warmem Motor teilweise recht langsam lief und das Gefühl vermittelte, ausgehen zu wollen.

    Gestern wieder geprüft:
    - Leerlauf 650-750 (mit Licht weniger)

    - an der Drosselklappenanschlagschraube jetzt auf 950 gestellt, fällt dann mit Licht ab auf 850, allerdings bleibt die Drehzahl nicht wirklich konstant, geht unregelmäßig ein wenig rauf und runter, Abweichung so um die 100-150. Und nach dem Starten des Motors (warm) sind es erst so 750-800, steigt in ca. 4 Sekunden an auf 950.

    Wenn man sich an den Vergaser und seine Einstellung oder auch Reinigung usw. macht, in welcher Reihenfolge sollte man sinnvollerweise vorgehen??

    Das mit der Drehzahl passt so schon. Korrekt wäre 750 +/- 50, war mir aber auch immer etwas niedrig.

    Ich stelle ihn auf diesen Wert ein, schalte dabei aber das Licht an ;)

    Deine etwas schwankende Leerlaufdrehzahl kann mehrere Ursachen haben.

    Z.B.:
    - Steuerkette verschlissen. (Dadurch läuft die Nockenwelle und somit der Verteiler nicht sauber)
    - Verteilerwelle ausgeschlagen (Zündzeitpunkt/Schleißwinkel schwankt hin und her)
    - Drosselklappenwelle verschliessen (Falschluft)
    - Allgemein Falschluft

    Verteilerwell kannst du leicht prüfen: Kappe runter und am Finger bewegen. Spürbar radiales Spiel = nix gut.

    Drosselklappenwelle genauso: Drosselklappe etwas öffnen und die Welle rauf/runter bewegen. Spürbar Spiel = nix gut.

    Allgemein Falschluft: Bei laufendem Motor mal die Dichtflansche mit etwas Bremsenreiniger ansprühen. Steigt die Drehzahl kurzzeitig an = Falschluftleck.

    Steuerkette: Mit Sicherheit etwas verschlissen/gelängt. Denn das tut sie schon nach nur ein paar 1000 Km :rolleyes:.

    Gruß, Diddi

    Hi Peter,

    Pedal richten hilft nichts, aber man kann das Pedal ein paar Milimeter höher montieren. Einfach im Bracket die Bolzenlöcher etwas nach unten zu Langlöchern auffeilen. Dadurch kann das Pedal dann ein paar mm höher positioniert werden und der Zug wird etwas besser/gerader geführt.

    Andernfalls "sägt" er irgendwann die Führung unten ein und schleift dann immer mehr.

    Du kannst auch zusätzlich versuchen, die Führung in der Spritzwand, bzw. den wahrscheinlich bereits vorhandenen "Sägeschlitz", mit einer Nadelfeile zu glätten, damit der Zug nicht mehr am Grat scheuert.
    Die Arbeitshaltung ist aber nicht angenehm für`s Kreuz :scream:

    Zusätzlich dann wie schon mehrfach geraten, einen Mountainbike Bremszug mit Teflonmantel verwenden :thumpsup:

    Gruß, Diddi

    ja das hatte ich schon ... aber ich kann die nicht lessen

    die X Achse ist die drezahl??

    und was ist an der Y Achse?

    Nix Drehzahl, sondern Stationen des Nadelprofils und Durchmesser an der entsprechenden Stelle.

    Das Nadelprofil ist in 16 Stationen aufgeteilt
    Dazu dann Durchmesser in mm.

    Wenn du z.B. eine ABY auswählst, wird die eine Linie angezeigt.
    Bei einer magereren Nadel würde die Linie in Teilbereichen etwas tiefer liegen
    Bei einer fetteren Nadel eben entsprechend höher.

    Gruß, Diddi



    Sind die Teile auch irgenwie überholbar?. Hat jemand sowas schon mal gemacht?

    Hallo Reger.

    Selbst gemacht noch nicht, aber die Einzelteile dafür gibt es für kleines Geld

    Buchse

    Pin

    Beides je 4x für ein Komplettes Kit.

    Laut der Beschreibung...

    Zitat

    It is possible and almost easy to repair sagging Mkl Mini door hinges with this pin and bush kit.

    ...soll es auch ganz einfach sein ;)


    Gibt´s übrigens auch für die Hecktür-Scharniere: Repair Kit auch wieder 1x je Scharnier.

    Gruß, Diddi

    So bald man die Kupplung am Mini tritt fällt die Leerlaufdrehzahl ab und wenn man auf der Kupplung bleibt sogar so weit bis der Motor aus geht.

    Ohoh, mir schwant da etwas :rolleyes:

    Wenn die Kurbelwelle zuviel axiales Spiel hat oder evtl. die Anlauscheiben am mittleren Hauptlager am Ende sind, wird die Kurbelwelle durch den Druck des Kupplungshebels gegen diese Lagerfläche gedrückt und nagt am Material. Dadurch erhöhter Reibungswiderstand, den der Motor im Standgas nicht überwinden kann = Drehzahl fällt ab bis er sogar ausgeht :eek:

    Schau doch mal, ob deutliches Axialspiel vorhanden ist.

    Bei ausgeschaltetem Motor mal die Kupplung 2-3x durchtreten und lösen. Dadurch wird die Kurbelwelle in Richtung Kühler geschoben.
    Dann unten an der Riemenscheibe versuchen die Kurbelwelle mit einem Montierhebel in die Gegenrichtung zu bewegen.

    Ist da deutliches Spiel sichtbar, hast du wahrscheinlich ein größeres Problem :scream::rolleyes:

    Gruß, Diddi

    ... leider vergessen, aber den Papieren haben wir entnommen, dass es ein 1000er ist und ihn auch so eingestellt.

    Das ist grundsätzlich schon mal nicht verkehrt, aber bei den 1000ern gibt es deutliche Unterschiede, vor allem auch, was die Verdichtung angeht.

    Daher auch teilweise Unterschiede bei der Zündungseinstellung sowie Vergaserdüsennadel ;)

    Wenn der Motor noch original ist, würde zumindest das Bj. schon mal einen Anhaltspunkt geben. Genauer wird´s dann mit der Motornummer.

    Und wer weiß, was da von diversen Vornbesitzern so alles "verbesser" wurde (Zitat Metro: Fuckeltuning :D)

    Anhand der Motornummer könnte man zumindest erst mal diese Daten (Nadel, etc.) prüfen um einen "Status Quo" zu bekommen.
    Dann bei Bedarf auf serienmäßig bauen und einstellen und von da aus... ;)

    Denn ein serienmäßiger 1000er läuft wirklich schön, wenn alles stimmt :cool:

    Dann ggf. ein Stage 1 Kit mit entsprechender Abstimmung und der Spaßfaktor wächst schon deutlich an, ohne tiefe Löcher ins Budget zu reißen ;)

    Allerdings sollten Fahrwerk und Bremsen schon vorher nicht zu kurz kommen, denn auch hier steckt eine Menge an Spaßpotential drin;)

    Gruß, Diddi