Beiträge von midas

    Motornummer ist: 12H/832X/5070

    Zündung sollte 45D4 sein mit Vacuum-Dose

    Baujahr wurde mir gesagt, überprüfen ist kaum möglich

    De Tomaso 120L wurde mir auch nur gesagt, immerhin sind die Maifrini Felgen auch von einem de Tomaso 120L

    Ich werde mich wohl durchtasten müssen betr. Zündungseinstellung und daraus abgeleitet die Abgaswerte (CO ist kein Problem, Rest muss ich noch messen lassen, wenn alles Andere beim Midas passt)

    Die Oeffnung in der Kupplungsabdeckung kann beim MIdas nur durch den rechten Kotflügel mit dem Stroboskop angepeilt werden. Die Anschluss-Kabel des Stroboskops sind dann voll auf Zug. Und wenn ich die Schwungscheibe beobachte, dann reicht mein Arm nicht, um den Zündverteiler zu drehen. Eine wirklich saubere Einstellung habe ich bisher nicht geschafft; ich sollte ja auch dynamisch die Verschiebung beurteilen können.

    Es wurde schon von einer Methode mit einem Spiegel geschrieben. Wie funktioniert diese praktisch?

    Welche Einstellwerte sind korrekt für den De Tomaso 120 L Motor? Ich habe hier eine Tabelle erhalten, die 2° statisch und 12° bei 1000 RPM angibt. Es finden sich aber auch andere Werte im Netz bzw. in Büchern. Ich bin nun etwas verunsichert. Welche Werte sind richtig im Leerlauf bei ca. 900 RPM und z.B. bei 1500 und/oder 2000 RPM?

    Und noch eine Frage zum Kerzenbild: 1. und 4. Zylinder scheinen ok, aber 2. und 3. sind leicht russig. Ist dies normal bzw. was müsste ich ändern, um zu demselben Bild für alle 4 zu gelangen?

    Danke für Eure Hinweise!

    Dem Midas zur Ehre gereicht - das ist beim Mini immer so. Und mit den extra langen Bolzen erst recht. Da kann der Midas nix für 😉

    Ist aber auch dann eine heftige Belastung für die Radlager 🫣🫣🫣 was für Felgen fährst du und wie breit werden die Spurverbreiterungen pro Seite?

    Die Felgen sind Maifrini 4.5x12 und die Verbreiterungsscheiben werden je 10mm haben; aber nur hinten, wo ich die breiten Cooper Trommeln habe. Dies geht so auch vom Ueberhang des Kotflügels.

    Genau 👍 haben nur eine Kerbverzahnung außen und der Flanch das passende Gegenstück als innenverzahnung. Werden von hinten eingezogen. Dafür muss im Falle der langen Bolzen der Radlagerflanch demontiert werden, sonst kriegst du die von hinten nicht durchgesteckt

    Danke für den Hinweis. Das mit der Demontage habe ich befürchtet. Der Midas eröffnet immer weitere Baustellen.

    Gruss Hans

    Beim MIdas haben die hinteren Reifen sehr wenig bis kaum Abstand zur Feder (Foto) und dies trotz einer schmalen Distanzscheibe (Foto). Eine Verschiebung der unteren Aufnahme der Feder bringt fast nichts, da die obere Befestigung die Lage mehr oder weniger definiert. Und zudem haben die Radmuttern mit den aktuell 58mm langen Radbolzen nur etwa zur Hälfte Gewinde (Foto), was ich als Risiko einstufe.

    Ich will nun eine 10mm dicke Distanzscheibe und die langen 78mm Radbolzen montieren, um Distanz zu schaffen und für die ganze Mutter genügend Gewinde zu haben.

    Frage: Sind die Bolzen nur eingepresst oder haben diese auch noch einen Schweisspunkt zur Befestigung?

    midas
    ich sehe gerade du bist aus Basel. Falls du mal nach Österreich kommen willst, ich habe ein Gästezimmer, gebe ich dir gerne etwas Einschulung zum Thema Minimotor. Denn ich denke denke du bist interessiert daran etwas zu lernen.
    Verkostet wirst du auch bei mir, denn wenn ich nicht schraube, dann Koche ich bei mir in der Werkstatt. Denk mal drüber nach.

    Wie wir lieben ist das Leben
    All meine Liebe
    Berni

    Hallo Berni

    Ich habe mal 31/2 Jahre in Salzburg gelebt und Oesterreich hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem hoffe ich auch, dass mir die Motorrevision erspart bleibt und es allenfalls "nur" die Kupplung ist.

    LG Hans

    Verschiebt sich eventuell mit dem Treten des Kupplungpedals der gesamte Kurbeltrieb?

    Beobachte die Keilriemenscheibe (ja, genau die andere Seite des Motors), wenn jemand das Kupplungspedal durchtritt. Verändert sich die Position dieses? Sprich, wandert das Kurbelwellenrad nach außen (von vorne angesehen, nach rechts)?

    Falls dies der Fall ist, hat der Motor einen zu großen Verschleiß der Kurbelwellenaxialanlaufscheiben (was für ein Wort). Doch auch das sorgt für eine nicht ausreichende Trennung der Kupplung.

    lg

    Berni

    Könnten diese Symptome darauf hindeuten?:

    Ich konnte auf dem Hof etwas fahren und schalten:

    Die Kupplung kommt sehr früh. 1. und 2. Gang schalten ok. 3 geht einigermassen rein. Für den 4. muss ich den Ganghebel anheben und nach hinten ziehen. Der Rückwärtsgang ging zuerst einigermassen; jetzt aber kratzt er immer. Es scheint also schon, dass sich jetzt wieder etwas verändert hat. (Ich hatte früher einen TR 5 PI, bei dem hat sich die Kurbelwelle "in den Block gefressen". Aber damals konnte man beim Verwerter Ersatz aus Unfallwagen kriegen).

    Werde mal meine Frau schauen lassen, ob sich da was verschiebt, wenn Sie in die Werkstatt kommt; ist leider nicht immer sofort möglich.

    Frage: Was würde es bedeuten, die Scheibe zu wechseln? Motor raus oder nur Kupplung raus?

    Danke für den Hinweis!

    Hallo Andy

    Bin immer noch in der Luft mit den Rädern. Die Kupplung trennt, jetzt nachdem ich die Kupplung immer wieder getreten und auch mit der Bremse "nachgeholfen" habe. Die Einstellung hat gestimmt (0.5mm). Die Mutter lasse ich noch bei jetzt 6mm.

    Der 1. und 2. gehen gut rein, der 3. auch noch, der 4. nur mit grosser Mühe. Ich denke, dass hier irgend eine Einstellung nicht ganz stimmt. Dafür muss ich aber zuerst nachlesen.

    Ich probiere jetzt zuerst mal am Boden, was sich tut.

    Danke für Deine/Eure grosse Unterstützung bisher. MINI-Bücher ohne MINI-Erfahrung bringens halt allein auch nicht. Und was ich jetzt lerne: Beim MINI sind kreative aber auch andersartige Lösungen "verbaut".

    Nochmals vielen Dank!!!!

    Gruss Hans

    Hallo M-M und Andy

    Es tut sich etwas!!?

    Ich habe den Spalt bei der grossen Mutter auf 4mm eingestellt und den Motor nur etwas warm laufen lassen (vorne aufgebockt, damit ich den Drehzahlmesser beobachten kann.

    Im 4. Gang (Räder in der Luft) kommt die Drehzahl zwar runter beim Kupplung durchtreten, aber es geht sehr langsam bis die Kupplung dann doch zu trennen scheint!??

    Ich werde jetzt den Motor richtig aufwärmen und immer wieder ein wenig die Kupplung treten. Sobald dies funktioniert, probiere ich mal mit den Rädern am Boden.

    Ich melde mich dann wieder mit dem Status.

    Wenn die Kupplung wirklich richtig eingestellt ist (am Deckel die großen Schrauben) kannst auch 4 Gang rein, Pedal durchdrücken und Starten. Falls sie klebt ist sie dann frei.

    Mir sieht es aber danach aus als ob die nicht richtig eingestellt ist, zwischen der Mutter und dem Deckel muss viel mehr Platz sein, Anliegen dürfen die erst wenn die Kupplung gedrückt ist.

    Und ich würd eher ein 13er schlüssel nehmen. 11 ist für A+ Schrauben.

    Hallo M-M

    Warum den 4. Gang einlegen? Andere sagen den Rückwärtsgang!? Ist der 4. die schonendere Methode oder was ist die Erklärung dafür?

    Danke für Deine Hilfe

    Gruss Hans

    Wenn die Kupplung wirklich richtig eingestellt ist (am Deckel die großen Schrauben) kannst auch 4 Gang rein, Pedal durchdrücken und Starten. Falls sie klebt ist sie dann frei.

    Mir sieht es aber danach aus als ob die nicht richtig eingestellt ist, zwischen der Mutter und dem Deckel muss viel mehr Platz sein, Anliegen dürfen die erst wenn die Kupplung gedrückt ist.

    Und ich würd eher ein 13er schlüssel nehmen. 11 ist für A+ Schrauben.

    Danke für die Hinweise. Ich nehme am Wochenende nochmals einen Anlauf!

    Letzter Stand:

    Temperaturfühler von normalem Mini funktioniert mit dem Instrument.

    CO auf 2.7 eingestellt, geht also auch.

    "Neue" Heizung rinnt bei normaler Betriebstemperatur stark. Folglich zur Reparatur: Abbau Steuerrad, Ausbau des Armaturenbretts (Foto) mit Lüftungen, Anzeige-Instrument, alle Schalter und Tachoantrieb am Motor nötig. Eine Mordsarbeit und jetzt zum 4. Mal. Oder könnte ein Dichtungsmittel im Kühlwasser helfen? Was meint Ihr?

    Kupplung wie angegeben eingestellt. Bei Einhängen der Feder geht der Hebel an die Schraube, d.h. keine 0.5mm Spiel mehr. Habe noch den Kupplungs-Hebel ausgebaut und die Kugel kontrolliert: ist ok.

    Resultat: keines, Alles wie vorher. Also ist der Wurm drin und die Kupplung muss raus. Ich probiere dies bei eingebautem Motor. Welche Spezialwerkzeuge sind nötig? Habe gelesen spezieller Abzug, gebogener 11er Ringschlüssel und was noch?

    Bin dankbar für Hinweise, damit ich eine Gesamtbestellung machen kann.

    https://www.moke.com.au/in-the-garage/…ting-the-clutch

    Das hier ist recht hilfreich, da kann man die Funktion der Kupplungsbetätigung gut erkennen.

    Danke für den link. Eigentlich dachte ich, dass ich dies so gemacht habe. Aber ich checke nochmals, wenn meine Frau assistiert.

    Das Schaltgestänge ist wieder drin, die Simmeringe sind gewechselt und die Gummiabdeckung drauf (Fotos). Ob das Gestänge jetzt ohne Berührung "schaltet", sehe ich erst, wenn mein Assistent auf dem Lift schaltet.

    Bei der Kupplung habe ich hier nochmals Fotos eingestellt und eine Messung gemacht. Eine Foto zeigt die Kupplung ohne drücken, eine Zweite mit drücken. Und eine dritte ohne Hydraulik: Dort ist der Leerweg des Arms ohne jeden Druck 17mm (also mehr als mit dem Zylinder und trotzdem tut sich nichts.). Der Spalt bei der grossen Mutter ist 1.9mm. Aber es tut sich nichts. Wenn ich ein langes Rohr über den Arm stecke, so kann ich nur bis zum Bremsverteiler ziehen, was leider nicht viel Weg ist, aber es tut sich gar nichts.

    Ich überprüfe morgen nochmals die Einstellung anhand der Anleitung vom "moke". Wenn dies nichts verändert, dann muss ich wohl mal in Richtung Kupplung weiter sehen.

    Das solltest du mal konkretisieren.

    Erwartest du, daß der Hebel wenn vom Zylinder getrennt, Richtung Deckel gezogen wird? Das ist nicht der Fall!

    Etwas Leerweg, so daß man den Hebel ohne Gegenkraft hin und her bewegen kann ist auch völlig normal.

    Zur Klarheit: Wenn du den Hebel mit einem Rohr o.ä. manuell vom Deckel wegdrückst bis die Mutter des Tauchkolbens anliegt, hast du dann Widerstand und geht der Hebel von selbst wieder in die Ausgangsposition zurück?

    Der Hebel kann vom Deckel weg gezogen werden ohne jeden Widerstand! Wenn er denn gegen die Federn drücken würde, so müsste ich doch etwas spüren?

    So sieht es aus, als ob gar keine Federkraft vorhanden wäre, also kann auch die Kupplungsscheibe nicht gelöst werden?

    Ich werde mal den Arm rausnehmen, um zu sehen, ob am Ende die "Kugel" vorhanden ist und in den Tauchkolben eingreifen kann. Falls dort Alles passt, dann zerlege ich Kupplung, damit ich die Federn und dann auch gleich die Scheibe prüfen kann.

    Bin aber jetzt für einige Tage weg und schaue später.

    Danke für die Hinweise.

    Während der Pause beim Schaltgestänge wegen der Simmeringe etc. habe ich nochmals die Kupplung im Blick.

    Diese ist jetzt sauber entlüftet und der Nehmerzylinder hat mehr als 12mm Weg.

    Aber es tut sich nichts. Wenn ich den Ausrückhebel vom Zylinder trenne, so habe ich keinerlei "Federdruck". Ich habe mir mal die Explosionszeichnungen der alten (die ich vermutlich habe) und der Verto Kupplung angeschaut. Bei beiden würde ich erwarten, dass von den 3 Spiralfedern oder dem Federteller eine Spannung da ist, die die Kupplungsbetätigung überwinden muss??

    Kann eine verklebte Kupplung "zum Leerlauf" des Hebels führen; oder ist es denkbar, dass die Federn erlahmt sind (nach mehr als 30 jahren)' Oder welche andere Möglichkeiten gibt es noch? Z.B. via Anlasseroeffnung reinschauen? (Würde ich da was brauchbares sehen können?)