Bei dem 1100er gehe ich wie gesagt von einem hängenden Thermostat aus. Das ist wohl immer leicht geöffnet und der Motor schafft es mit den neuen 'besseren' Kühlkomponenten nicht, auf Temperatur zu kommen.
Das ist wie am Waserhahn, wenn der Hebel zu weit auf kalt steht.
Die Sorge am SPI, daß mit Alukühler die Temperatur zu weit absinkt und das mit (einem kühleren) Thermostat zu kompensieren ist falsch herum gedacht.
Das Thermostat ist dazu da, die Kühlwasertemperatur im kleinen Motorkreislauf auf z.B. 88°C zu halten. Geht dort die Temperatur drüber, öffnet sich das entsprechend um ein Stück und mischt kaltes Wasser hinzu. Ist das Wasser im Kühler wegen besserer Komponenten kälter als sonst, öffnet sich das Thermostat eben etwas weniger. Es hat eine gewisse Trägheit, damit es nciht zu flattern beginnt.
Baut man ein kälteres Thermostat ein, öffnet das noch früher. Genau das, was man (beim SPI) nicht will.
Das benötigt man, damit der Motor bei Last früher den großen Kühlkreislauf bekommt, bevor er aufgrund Trägheit des Systems schon kollabiert.
Also z.B. bei Anhängerbetrieb, Rennstrecke, Bergfahrten, Wüstendurchquerung...
Dafür habe ich aber den elektrischen Zusatzlüfter statt auf den Thermoschalter auf einen Schalter im Armaturenbrett gelegt.
Vor der ambitionierten Bergfahrt schalt ich den manuell ein und fertig.
Der mechanische Lüfter (bzw. ein kontinuierlicher Luftstrom) wird grundsätzlich benötigt, damit die Luft durch den Radkasten und am Rad vorbei den Weg nach draußen findet. Ein Rennwägelchen kann das mit guter Luftanströmung draußen auf der Strecke sicher auch ohne Lüfter. Aber beim erstbesten Boxenstop kollabiert das Ding.