Posts by J&A

    Schön, dass ich meinen Hang zur Rechthaberei hier so schön ausleben kann:

    Na dann....

    EN-AW 60xx sind alles nieder- bis mittelfeste Alusorten (Knetlegerungen), die vorwiegend stranggepresst hergestellt werden.

    Man kann auch 4-Kantformen strangpressen. Das ist sogar eine sehr marktübliche Halbzeugform. Hab hier paar Tönnchen davon rumliegen... :wink:

    Bis auf einer erhöhten Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit unterscheidet sich 6082 aber nur unwesentlich von 6060.

    Die Zugfestigkeit ist sehr ähnlich (ca. bei 200-250N/mm²).


    Aber sei's drum. Du hast Recht :D

    Billet = Strangpressprofil ggfs. auch eine Gussplatte. Guggsu:


    https://blog.mrt-castings.co.u…en-cast-forged-and-billet


    Das Rohmaterial -Halbzeug- ist also höchstwahrscheinlich eine stranggepresste Knetlegierung. Typischerweise ist das 6060. Übrigens tatsächlich erkennbar auch am schön glänzenden Fertigprodukt. Herstellungsbedingt hat das Rohmaterial eine niedrige Festigkeit, da es ja durch eine Spätzlespresse durchgedrückt werden muss.

    Eine Gussplatte wäre z.B aus 5083 - aber das ist nur bedingt zum eloxieren geeignet.

    Ausserdem ist das Rohmaterial ca. 30-50% teurer als eine Knetlegierung.


    Alle anderen Alusorten kann man auch Eloxieren. Sehen aber meist eher matt bis fleckig aus.


    Dass die Bauteile gefräst sind, ist schon klar und eindeutig. Das stand auch nie zur Debatte.

    Kurzer Ausflug in die Werkstoffkunde...


    Billet Alloy ist ein Strangpressaluminium. Wahrscheinlich hier ein EN-AW6060.

    Daher hat das auch eine Zugfestigkeit irgendwo zwischen Butter bei Raumtemperatur und Schmelzkäse.

    (oder wer's genau wissen will: ca. 150-200N/mm²)

    Daraus presst man dekorative Dinge wie Fenster, Türen, ...alles Dinge, bei denen es auf mechanische Funktion nicht wirklich ankommt, sondern die Optik wichtig ist. Es lässt sich wunderschön eloxieren.


    Und was viel wichtiger ist:

    Fast alle Alusorten - und ganz besonders diese- sind nicht Dauerschwingfest. D.h. jede Schraubverbindung wird es eher früher als später rausschreddeln.

    Helicoils oder besser Ensat Typ 302, weil man dazu kein Spezialwerkzeug benötigt, verteilen die Zugkraft der Schraube auf eine wesentlich größere Fläche. Der Ensat für M6 hat ein 10er Aussengewinde. Problem: Man benötigt richtig Fleisch, damit das funktioniert.


    Dauerschwingfest sind Sorten mit Kupfer inside. Sogenanntes Flugzeugaluminium.

    Dafür sind diese nach dem Eloxieren nicht so dekorativ.


    Noch eine Anmerkung zur elektrochemischen Spannungsreihe.

    Der Vorteil des Materialmixes der Baugruppe ist, dass man auch keinen Booster mitnehmen muss, wenn die Batterie schlapp macht. Einfach das Starthilfekabel an die Tür anschließen.

    Edelstahl und Alu sind unfassbar weit auseinander. Die Legierungsbestandteile im Alu haben negatives Potenzial. Beim Edelstahl sind sie dafür positiv.

    D.h. man kann dem Ding förmlich zusehen, wie es sich auflöst.

    Bisschen rettet sich das Alu über die Zeit aufgrund der der Eloxalschicht und weil der Bolzen im Verhältnis zum Aluanteil sehr klein ist.


    Ein verzinkter Bolzen wäre hier sinnvoller gewesen....


    Teures Blingbling ist eben nicht immer gleichzeitig besser :laughing:

    Aber hey....selbst die teuersten Großkonzerne im ganzen bekannten Universum scheitern an der Wahl des Materialmixes. Von dem her: Machen. :thumbs_up:


    https://www.electrive.net/2018…-123-000-model-s-zurueck/

    Quote

    Selbst bei normaler Schraube hilft nur Regelmäßiger Ölwechsel um den dreck herauszubekommen.

    Das ist schon klar. Es geht um den verringerten Querschnitt in der Schraube. Damit erzeugst du in der Ölwanne einen Absatz, an dem der Bodensatz flächig in der Ölwanne zurück bleibt, weil diese nun der tiefste Punkt ist. Ausser, du stellst das Autos schräg, so dass die Schraubenbohrung wieder der tiefste Punkt ist.


    Eine gute Alternative zu einer Manschette, bei der man nicht weiß, wie stark die doch recht kleinen Magnete sind, wären Neodym Magnete außem am Filter verteilt...

    ...

    Aber dann ist das nicht patentiert!!! :scream:


    Was passiert, wenn so ein Magnet einfach abfällt? z.B. durch mechanische Belastung?

    Dann ist der Flashmob im Filter :scream:

    Quote


    Der (originale) Magnet an der Ablassschraube bringt auch nicht sooo viel. Dazu ist er zu schwach und halt eben nur an einer Seite des Ölsumpfes. Partikel, die am anderen Ende "runter kommen"

    Lifehack: Linkskurven schneller fahren :biggrin:

    Eine interessante Frage zu den Supermagnetbauchgurten für Ölfilter wäre, wie stark die Magnetfelder durch das Blechgehäuse des Filters abgeschwächt werden und ob es auf der Innenseite überhaupt zu einer nennenswerten Anziehungskraft kommt. Oder ob die Späne aufgrund der relativ starken Strömung grad wieder weggewaschen werden...


    Was waren das? Glaub 10l/min. werden typischerweise durch die Gegend gepumpt.


    Bei dem Hydraulikbauteil: An sich ganz ok. Aber man muß beachten, daß der Bodensatz in der Ölwanne bleibt, weil die Schraube nicht mehr der tiefste Punkt ist. Ausser, man stellt das Autochen auf der Fahrerseite höher.

    Nachdem aktuell sämtliche Regierungen dazu tendieren, die Bevölkerung bis Ostern einzusperren und die Reisefreiheit stark einzuschränken, wäre ein Termin an Pfingsten aus meiner aktuellen Sicht zu optimistisch und eher unwahrscheinlich.


    Wir könnten sogar froh sein, wenn sich die Lage bis Ende Juni halbwegs normalisiert, um überhaupt irgendwo hin zu dürfen.

    Und vor allem auch wieder zurück, ohne wochenlang weggesperrt zu werden.


    Wobei ich mir - unabhängig von einer Reisefreiheit - aktuell nicht vorstellen kann, wie eine Massenveranstaltung überhaupt genehmigt werden soll.

    Man dreht ja bereits am Rad, wenn jemand 5 Reihen weiter in den Öffis seine Maske schief sitzen hat. Bekloppte Welt.

    Die Revos 5-Spoke in 6x13 waren ja mit den Sportspack-Minis von Rover als Serienausstattung verfügbar. D.h. es gibt/gab seitens Rover Unbedenklichkeitsbescheinigungen.


    Die 5,5x13 5-Spoke wurden damals von DGH gerne zusammen mit den schmalen Verbreiterungen verbaut. Ggfs. sollten die entsprechende Unterlagen haben.


    Für 4-Spoke gibt es in beiden Größen (und auch 12") m.W. nur die Möglichkeit der Einzelabnahme.

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    Innenkurve gewinnt immer!!! Ausser, das Eichhörnchen schießt über'm Acker aussen vorbei... :biggrin:

    Es gibt tatsächlich die Alkoholatkorrosion bei Aluminiumwerkstoffen, die sich in einem regelrechten aufblühen des Aluminiums zeigen. Aber dazu Bedarf es in erster Linie Wärme von über 80, besser 100°C und mehr und einen hohen Alkoholgehalt im Schipritt bei gleichzeitig geringem Wasseranteil.

    Ihr da unten im Baddischen habt zwar durchaus tropische Sommer, aber so heiss vermutlich doch nicht.


    Ebenso müsste der Vergaser selber und nicht der Deckel betroffen sein, da das Alu nur bei direktem Flüssigkeitskontakt leidet.


    Was alles also eher alles gegen die Theorie des Ethanolanteils spricht.


    Im Betrieb mit E85 kann das durchaus vorkommen.

    Das aufgeblühte Zeugs ist dann aber metallisch hart.


    Das krisseliche Zeugs in deinem Deckel lässt mich eher auf etwas organisch gewachsenes schließen...

    Weil Bio is halt Bio... :facemask:


    Ich würde also eher mal bei der Jule Klöckner nachfragen. Die weiß ds beeeeeeeeeeestimmt. :laughing:


    Den Schlonz kannst du bestimmt einfach auswaschen und der Deckel is wieder wie neu.

    Gute Erfahrungen habe ich auch mit der OCC gemacht.

    Bei einem Wert von bis ca. 20.000 Euro(?) reicht eine Selbstbewertung.

    Im Prinzip ist es so, dass ein Fahrzeug bei doppeltem Wert auch den doppelten Jahresbeitrag in der Vollkasko kostet.


    Übrigens: Bella Macchina :cool: