Posts by Minifahrer


    Ich selbst trau mir Löten und alles, was mit Elektrik zu tun hat, nicht zu, bin also auf fremde Hilfe angewiesen. Ich hab auch keine Werkstatt mit entsprechender Ausrüstung.
    Außerdem habe ich zur Zeit auch noch andere "Baustellen", die ebenso wichtig, vielleicht sogar wichtiger sind.


    So viel zur Rechtfertigung, warum noch nicht viel passiert ist. Eigentlich dachte ich, dass ich das hier nicht tun müsste.


    Ich danke trotzdem allen, dir mir hier mit Rat helfen, die Tipps habe ich im Kopf, und sie werden zu gegebener Zeit auch angegangen.

    Ob es beim Faltschiebedach so serienmäßig war bzw. es solche Modelle ohne Düsen ab Werk gab, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich habe meine Zweifel. Die Minis, die ich mit Faltschiebedach kenne (SPI und MPI), hatten bzw. haben die seitlichen Düsen.


    Wenn ich daran denke, wie schwachbrüstig der Gebläseluftstrom an die Frontscheiben ist, hätte ich meine Zweifel, ob dieser dann überhaupt noch ausreicht, wenn ca. 50% der Luft an die Lüftungsdüsen abgezweigt wird.
    Sicher, man kann diese ja per Drehknopf verschließen.


    Ich persönlich fahre seit 2007 ohne die seitlichen Düsen (die im Normalfall ja nur durch den Fahrtwind ohne Gebläse versorgt werden), und ich vermisse sie nicht. Aber das ist natürlich eine "Geschmacksfrage". Geht es nur um die reine Optik (also um die Löcher im Armaturenbrett), dann kann man die Düsen auch als "Attrappe" einbauen...


    Hi Keule, ich danke dir für dein Angebot. Bis Ende Oktober (also dann noch eine Woche) kann ich ja noch mit dem Mini fahren, also auch zu dir kommen. Danach ist er bis Anfang Mai weg von der Straße.
    Wochentags ist bei mir aber immer schwierig, bliebe also nur das letzte Oktober-WE. Wir reden/schreiben mal per Mobilfunk... :smile:


    Heute fuhr der Mini eigentlich ganz ordentlich. Nur zweimal, als ich beim Anfahren (Ampel) etwas zu viel Gas gab, hat er ein wenig geruckelt.
    Grundsätzlich hatte ich auch die Tage vorher das Gefühl, dass er eher, wenn er ruckelte, zu fett lief... nahm man während des Ruckelns kurz das Gas weg (Schubbetrieb), und gab danach wieder Gas, war das Ruckeln weg. Gab man dagegen noch mehr Gas, wurde es schlimmer...


    Wie äußert sich eigentlich das s.g "Notlaufprogramm" des MPI-Steuergeräts? Läuft der Motor dann eher zu fett bzw. wird das Gemisch dann fetter? Wenn ja, kann es sein, dass das Steuergerät aufgrund von Kontaktproblemen und fehlenden Sensorrückmeldungen in das Notlaufprogramm "verfällt" und mein Mini deswegen ruckelt(e)?:confused:

    Vielleicht hast du es aber auch nur "behoben", in dem du den Kabelbaum zur ECU in der Nähe der Crimpstelle bewegt hast beim Stecker abziehen.


    Grüße
    Andreas


    Ausschließen will ich ja auch nichts.
    Ich beobachte bei den nächsten täglichen Fahrten, was passiert. Und ich behalte es natürlich im Hinterkopf, dass da nochmal über den Winter tiefgründiger (und mit fachmännischem Beistand) nachgeschaut werden muss.


    Position 37 ist der Lufttrichter, der auf der Fahrerseite (also links) an der Frontmaske hinter dem Grill liegt.
    Position 40 ist der lange Schlauch, der vom Lufttrichter (37) durch das linke Radhaus an den Stutzen (45), der durch die Stehwand vom Radhaus ins Wageninnere führt.
    Im Wageninneren hinterm Armaturenbrett führt vom Stutzen (45) ein kurzer Schlauch zur linken Frischluftdüse (nur bei Holzarmaturenbrettern bzw. MPI), ansonsten direkt zur Düse mit Plastikrohr (48).


    Auf der rechten Seite ist es etwas anders, da führt ein kurzer Schlauch (43) vom Frischluftverteiler (29), der im rechten Radhaus sitzt, zu dem Stutzen (45), der in der Stehwand vom rechten Radhaus zum Innenraum führt. Von dort, wie oben beschrieben, zur Lüftungsdüse.


    Sind die beiden Stutzen in den Radhäusern zum Innenraum nicht vorhanden, und auch die Löcher nicht, hat die der Vorbesitzer vielleicht verschlossen, weil er die Frischluftdüsen ausgebaut hat (manche, wie auch ich, bauen dort Lautsprecher für's Radio ein...).

    Noch mal eine Zwischenmeldung von mir:
    Da ich als elektr(on)ischer Laie mich nur bedingt an den Kabel- und Steckerkram wage, habe ich heute mal noch ein paar laienhafte Dinge versucht:


    hallo,


    mein MPI hat vor einiger Zeit auch Probleme mit dem hier beschriebenen Ruckeln gehabt.


    Das Hosenrohr und der Krümmer waren locker und wiesen eine Größere Undichtigkeit auf. Nachdem alles wieder ordentlich festgezogen wurde, lief der Motor wieder rund. (Ich glaube bei Unterdruck im Abgasstrang wird hier falsch Luft gezogen, was dazu führt, dass die Lambdasonde falsche Werte ans Steuergerät schickt und entsprechend das Gemisch im Motor verändert, dass wiederum zum Ruckeln führt... [keine Gewähr auf diese Herleitung :rolleyes:])


    Das habe ich zumindest am Krümmer kontrolliert - alle vier Muttern sind fest. Da ich am Straßenrand werkeln musste, konnte ich allerdings die Verbindung am Hosenrohr nicht prüfen.



    Dann habe ich das Steuergerät mal ausgebaut und die beiden Stecker abgezogen. Optisch machte der Kabelbaum daran keinen auffälligen Eindruck, keine "blanken" Scheuerstellen etc.
    Ich habe dann die Steckerbuchsen am Steuergerät mit etwas WD40 behandelt und die beiden Stecker wieder aufgesteckt.


    Die folgende halbstündige Probefahrt (Landstraße und innerorts) verlief gänzlich ohne Ruckelei, selbst aggressives Treten des Gaspedals nahm der Motor gut an. Ich werde das die nächste Woche bei den täglichen Fahrten weiter beobachten, vielleicht habe ich ja das Problem beheben können...



    Ich danke euch für die Hilfe, ich weiß ja, dass das aus der Ferne immer schwierig ist!

    Danke!
    Ich werde mich mit den Ergebnissen des Werkstattbesuchs wieder melden.


    So, bin wieder zurück aus der Werkstatt.


    Das Auslesen des Fehlerspeichers ergab nur einen gespeicherten Fehler: "Sensorspannung zu hoch/gering" :confused:
    Der Fehlerspeicher wurde erstmal gelöscht. Nach erneutem Starten des Motors (Standgas, ca. 30sec) wurde er nicht erneut abgespeichert.


    Benzindruckmessung war leider aus Zeitgründen heute nicht möglich. Ebenso eine tiefgründige Fehlersuche (ich hatte ja nur einen Termin zum Fehlerauslesen).



    Problem ist aber nicht behoben, Mini ruckelt noch immer...


    Werkstatt hat mir eine genauere Fehlersuche angeboten ($$$), Mini müsste dann aber länger dortbleiben. Angeblich haben die auch einen Mitarbeiter, der sich besser mit Minis auskennt, der war aber heute nicht da.
    Schon rein aus Kostengründen würde ich das aber gern als letzte Instanz in das kommende Frühjahr verschieben und über den Winter vielleicht selbst weiter nach dem Ausschlussprinzip forschen (kann dann leider nur keine Probefahrten machen wegen Saisonkennzeichen)

    Drücke dir die Daumen :wink:


    Gruß, Diddi


    Danke!
    Ich werde mich mit den Ergebnissen des Werkstattbesuchs wieder melden.


    Übrigens, noch eine kleine Anekdote aus dieser Werkstatt (eigentlich Seat, hat aber auch MG und Rover dranstehen) von heute vormittag...
    die Dame, die da am Thresen die Werkstatt-Kundschaft empfängt, konnte mit dem Begriff "Rover Mini" gar nix anfangen:
    "... wie jetzt Rover Mini? Ein Rover? Oder ein Mini?"
    "Ein Rover Mini."
    "Also ein Mini. BMW Mini."
    "Nein, kein BMW. Ein Mini."
    "Rover hatte einen Mini?!"
    "Ja."
    "Soso."
    Zum Glück kam zufällig der Werkstattmeister in den Raum, hörte den Dialog mit und klärte die Kundendienstdame auf:
    "Natürlich baute Rover den Mini. Den Vorgänger des BMW Mini."
    "Den will ich sehen!"
    Nun ja, heute war ich ja nicht mit dem Kleinen dort, sondern mit dem Dienstwagen...:wink:

    Also, ganz scheint es wohl nicht behoben zu sein, heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ruckelte es wieder ein paar mal.
    Ich hab jetzt am 6.10. einen Termin bei der einzigen mir bekannten Werkstatt im Raum Leipzig, die noch ein Rover-Testbook ihr eigen nennt. Fehlerspeicher auslesen und Benzindruck messen lassen.


    Danach bin ich hoffentlich schlauer...

    So, erstmal ein Dankeschön für all die hilfreichen Antworten!


    Komme grad von einer Probefahrt (Stadt-/Land-/Schnellstraße; ca 40 km) zurück, und: er läuft wieder ordentlich!
    Beschleunigt willig am Gas, alles so wie früher. :smile:


    Ich habe vermutlich die Ursache heute mittag gefunden: eine lockere Mutter an der Kurbelgehäuseentlüftung!? Da könnte es ja sein, dass er dort Falschluft gezogen hat, die dann das Ruckeln erzeugt hat?


    Ich werde es die nächsten Tage weiter beobachten, aber ich hoffe, das war der Fehler, der somit behoben sein sollte.

    Zu Einem - MPI benötigt NGK BPR6ES; zu Anderem - seit wann wird der Fehlerspeicher durch Abklemmen der Batterie gelöscht??? Es wäre mir neu...


    Die NGK BPR6E fahre ich schon geschätzte 13 Jahre, wurden mir früher von einem bekannten Mini-Ersatzteilhändler für den MPI verkauft. Mit denen hatte ich bisher auch nie Probleme.


    Und die Sache mit dem Steuergerät reseten durch Batterie abklemmen ist mein gesammeltes Halbwissen aus diesem Forum und von regionalen Minifreunden... ist das nicht so?

    Ich habe heute erstmal die Batterie abgeklemmt, falls im Fehlerspeicher sich ein alter Fehler "verirrt" haben sollte, damit dieser gelöscht wird.


    Dazu habe ich mal ein Foto vom Innern des Drosselklappengehäuses gemacht:



    Im Innern des Drosselklappengehäuses ist es irgendwie rußig, ich hoffe man kann das erkennen. Das ist doch eigentlich nicht normal?

    Hallo, ich habe nach langer Zeit mal wieder ein Problem mit meinem 98er MPI (außer K&N Luftfiltereinsatz und RC40 ist der Motor Serie):


    Wenn ich beschleunigen will, fängt er hin und wieder an zu "ruckeln", soll heißen, es fühlt sich an wie Zündaussetzer unter Last. Vor allem, wenn ich etwas "schärfer" beschleunigen will. Mit noch mehr Gas geben wird es eher "schlimmer"... :frown:


    Der Mini stand zweieinhalb Jahre abgemeldet in der Garage, Tank war zu dieser Zeit zu 1/3 gefüllt.
    Die Zündkerzen habe ich beim ersten Auftreten vor ca. 3 Monaten schon erneutert (NGK BPR6E) und dabei die Zündkabel kontrolliert. Luftfiltereinsatz ist ein K&N Einsatz im Seriengehäuse, der ist sauber. Benzinpumpe summt normal bei Zündung an.
    Im Standgas läuft er ruhig und normal bei ca. 800 U/min. Beschleunige ich ganz sanft, zieht er normal.


    Ich weiß, es ist Teufelszeug, aber ich habe zur letzten Tankfüllung mal diesen "Injection-Reiniger" von Liqui Moli zugegeben, aber das hat keine Abhilfe gebracht.


    Wo sollte ich meine Fehlersuche zielgerichtet ansetzen? Testbook auslesen lassen? Was kann ich selbst vorher (als Gelegentlich-Schrauber) kontrollieren?



    Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten!