Warning: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in ..../includes/class_bbcode.php on line 2968

Warning: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in ..../includes/class_bbcode.php on line 2958
Bremseinstellung und Bremsbalance
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 10

Thema: Bremseinstellung und Bremsbalance

  1. #1

    Post Bremseinstellung und Bremsbalance

    Ich habe ein paar technische Fragen zur Bremsanlage des Mini:

    Haben Minis mit serienmäßigem Bremskraftverstärker, z.B. SPIs, eine vorne-hinten-Teilung der Bremskraft?
    Also gehen bei den zwei Abgängen am Bremskraftverstärker eine Bremsleitung nach vorne und eine nach hinten?

    Dann gehe ich momentan von folgender Theorie aus:
    An der Vorderachse ist die Bremskraft konstant egal wie weit die Bremsbeläge der Scheibenbremsanlage abgenutzt sind.
    An der Hinterachse ist dem nicht so. Je weiter die Bremsbeläge abgenutzt sind, desto weniger brems die Hinterachse, da der Bremsdruck (also der Druck vom Bremsbelag auf die Bremsfläche, hier die Innenseite der Bremstrommel) mit zunehmender Abnutzung abnimmt.
    Darauf komme ich, da ich mit dem Fußbremspedal ja den Bremskraftverstärker betätige und dabei immer den selben Bremsdruck in der vorderen sowie der hinteren Bremsanlage aufbaue. Nur mit der Abnutzung der hinteren Bremsbeläge wird ja der Weg zwischen Bremsbelag und Bremstrommel länger, bei der vorderen Bremsanlage nicht. Also müsste man zur Behebung des ganzen die Bremse hinten immer nachgestellt werden.
    Wie stellt Ihr eure Bremsen hinten ein? So, dass beim drehen eines Hinterrades der Belag ganz leicht schleift, dann wieder etwas zurück bis kein schleifen mehr wahrzunehmen ist?

    Der Hintergrund der Fragen ist der, dass ich meine Bremskraft vorne wie hinten maximal haben will, aber hinten wiederum nicht zu stark, da ich auch mal unter scharfem Bremsen voll in eine Kurve fahren möchte ohne Angst zu haben, dass mein Heck überbremst und somit ... Jippie!!!

    Auf Rennstrecken beispielsweise gibt es Kurven die man digital fährt: Voll auf die Bremse bis zum Scheitelpunkt, ab dort wieder voll aufs Gas, dazwischen nix ... nur wenn einem dabei das Heck überbremst ...

    Danke für Antworten!

    Grüsse Sascha
    LIFE IS SHORT - LIVE FAST!

  2. #2
    Dabei seit
    08 2001
    Ort
    Schleswig-Holstein
    Beiträge
    2.021
    Hi Monster Sascha,
    ich stell meine Bremsen immer beim Abschmier- Ölwechsel Termin (alle 5000 km) nach. Hin und wieder kontrollier ich auch dazwischen.
    Die hinteren Beläge dreh ich so weit ran, dass die Räder blockieren und dann eine Seite zurück, wenns auf halben Weg zur Raste ist, dann dreh ich nur das Stück zurück. Je nach Rundheit der Trommel kann es leicht schleifen(wirklich nur leicht!).
    Gruß
    Martin
    Minifizierter seit 1990

  3. #3
    Hi Sascha,

    Beim Einstellen der hinteren Bremse geht man wie folgt vor: Die Einstellschraube wird ganz zugedreht, so daß das Hinterrad nicht mehr rollt bzw bis man die Trommel nicht mehr mit der bloßen Hand drehen kann. Dann geht man mit der Schraube einen Schritt zurück, und schon ist die hintere Bremse eingestellt.
    ABER: Die Einstellschraube stellt nur die Handbremse ein, die Fußbremse stellt sich, genau wie vorne, von selbst ein. Dazu sind die hinteren Bremszylinder zuständig.

    Deine Theorie mit dem Überbremsen der hinteren Bremse stimmt nicht ganz, da bei der Fußbremse die hinteren Bremsen nicht so stark zupacken wie bei der Handbremse.
    Daß der Wegen in der Kurve beim Abbremsen vom Heck überholt wird kommt dadurch daß sich das ganze Gewicht des Wagens beim Bremsen nach vorne verlagert. Somit hast du hinten nicht mehr viel Gewicht also auch keinen Grip mehr auf den Hinterräder.

    Petar
    Geändert von Greeny (28.12.2002 um 23:29 Uhr)

  4. #4
    Dabei seit
    08 2001
    Ort
    Schleswig-Holstein
    Beiträge
    2.021
    NEIN,die Handbremse wird am Handbremshebel eingestellt!
    Die Einsteller an den Bremsankerplatten sind für die Betriebsbremse! Durch die Einstellschraube werden die Backen dichter an die Reibfläche in der Trommel bewegt! Der Radbremszylinder fährt immer ganz in seine Endlage zurück.
    Eine automatische Nachstellung hat es in über 40 Jahren Mini nie gegeben.

    Gruß
    Martin
    Minifizierter seit 1990

  5. #5
    Hi Sascha,

    für Dich wäre wahrscheinlich ein einstellbarer Druckregler das Richtige. Die hinteren Bremsen sollten meiner Meinung nach einfach optimal eingestellt werden (siehe Beschreibung der anderen), so daß der Pedalweg nicht unnötig verlängert wird. Die Bremskraft hinten stellst Du dann durch den Druckregler ein.

    (Über TÜV sollten wir dabei wohl nicht reden ;))

    Gruß,
    Michael

  6. #6
    Dabei seit
    04 2002
    Ort
    Nähe Montabaur/WW
    Beiträge
    574
    Original geschrieben von Greeny

    ABER: Die Einstellschraube stellt nur die Handbremse ein, die Fußbremse stellt sich, genau wie vorne, von selbst ein. Dazu sind die hinteren Bremszylinder zuständig.
    Petar
    Leider falsch!

    Wie Horzi richtig bemerkte, werden die Beläge und die Bremskolben (leider) durch die Rückholfedern immer bis Anschlag zurückgezogen.

    Somit ist ein regelmäßiges Nachstellen unumgänglich (weil die Zylinder auch gerne in der "Grundstellung" festrosten).

    Dieses "Hecküberholen" kommt auch viel von der Physik, Masse mal Beschleunigung, und da der Mini hinten wenig Masse hat.....(Greeny, das mit wenig Grip ist richtig!), und wenn dann noch das kurveninnere Rad das "Beinchen" hebt, kanns wenigbelastete kurvenäussere Rad schon mal blockieren/überbremsen und wegrutschen.

    Eine Bremskraft-Regelung für hinten ist meines Wissens (verbessert mich!) nur durch andere (Durchmesser kleiner/größer) Bremszylinder verschiedener Bj. möglich, ganz ohne Bremse hinten is auch nix.

    Gruß Matz
    1.3i SPI Bj 96, AHK 500/370kg, ab Kat RC40, 4Kolben-Metro-Bremse
    Member of MINI-Club- Montabaur/Ww

  7. #7
    der brmesdruck hinten ist durch ein ventil auf die hälfte des vorderen begrenzt.mit einem regelbaren ventil kann ich diesen verstärken oder abschwächen.bei unserem mini blockieren die räder hinten z.b. viel zu früh also auch auf gerader strecke.ich werd also mal so ein ventil einbauen.

    gruß p

  8. @ MONSTER-SASCHA

    --Die Bremskraft der hinteren Bremse wird, wie zuvor schon richtiggestellt, durch das Bremsreduzierventil bestimmt, bzw. eben begrenzt.

    --Größere Kolbendurchmesser (die 12" Bremse hat mit GWC1102 aber schon den größten Durchmesser von 19mm) würden die Bremskraft erhöhen.

    --Davon aber wäre genau abzuraten, da es nichts Schlechteres für die Fahrbarkeit und teils auch für die Bremsqualität eines MINIs gibt als zu starke Bremswirkung hinten !
    Wenn dann noch die Nachläufe nicht exakt gleich sind, dann ist es ganz fatal mit dem Bremsenkönnen.

    --'In die Kurve hineinbremesen'........... das funktioniert mit einem ABS Auto aber nicht mit einem MINI.
    Im Gegenteil, bevor man auch nur daran denkt das Lenkrad drehend zu bewegen, sollte man den Fuß vom Pedal genommen haben.
    Auf Rennstrecken ist das etwas Anderes. Dort kann man bei ausreichend Gefühl (zum Beispiel in Hockenheim kleiner Kurs Ende der Querspange) bewußt diesen kleinen Tick 'zu lange' auf der Bremse bleiben, um den MINI in eine Kurve einzustellen.
    Das verlangt aber Gefühl und ausreichend Platz für den Fall das es schief geht.
    Der öffentliche Straßenverkehr oder schmale Alpenpässe eignen sich da weniger, angesicht des möglichen Gegenverkehrs oder aber des möglichen, plötzlichen 'Starkbergabverkehrs' bei Fehlfunktion im zweiteren Falle.

    --Viel wichtiger ist für eine Topbremse:
    a) technisch alles intakt und sehr gut eingestellt
    b) die richtige Mischung auf den Bremsklötzen vorn (und das ist nach wie vor M1144 von MINTEX C-Tech, wenngleich nicht straßenfreigegeben)
    Andreas Hohls

  9. #9
    Vielen Dank an alle (kann aber auch ruhig noch mehr Feedback kommen)!!!

    Also bisher habe ich noch keinen Abflug durch Überbremsen hinten gehabt, nur ist es für mich wichtig gewesen zu Wissen, wenn ich meine Bremsen hinten nachstelle, ob dann mit sowas zu rechnen ist.

    @Andreas Hohls:
    Ich habe vorne die Metro-Turbo-Bremsanlage mit originalen Belägen drin. Meine jetzigen Bremsbeläge vorne haben noch um die 4mm. Wenn ich wieder auf meine Sommerreifen wechsle, wollte ich eh auf bessere Beläge umrüsten. Gibt es die Mintex auch für meine Bremssättel? Neue Bremsscheiben wären dann auch fällig. Empfiehlst Du die Originalen oder gibt es da auch bessere? Sollten gelegentlichen Rennstreckenbetrieb (häufiger Hockenheim) aushalten.

    Danke für weitere Antworten!

    Grüsse Sascha
    LIFE IS SHORT - LIVE FAST!

  10. @ Monster Sascha

    -C8G8994 ist die Bestellnummer der MINTEX C-Tech Klötze für alle 4-Kolben Ausrüstungen. Wird im gutsortierten Teilehandel zu bekommen sein, jedoch liefert MINTEX häufig sehr zögerlich.
    -GBD496 als ORIGINALE (serh wichtig, denke ich) Bremsscheibe sollte dieser Beanspruchung locker begegnen können.
    Eine 4-Kolben Bremse mit belüfteter Scheibe hat doch ohnehin mit dem geringen Fahrzeuggewicht des MINIs leichtes Spiel.
    Wenn dann das Scheibenmaterial etwas taugt, dann ist darüberhinaus eher nichts nötig.
    (Wird der gutsortierte MINI-Teilehandel sicher auch vorhalten)
    Andreas Hohls

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •