Möchte euch hier an einem etwas länger anhaltendem Projekt von mir teilhaben lassen.
Dieses wurde vor etwas mehr als 30 Jahren begonnen, und beschäftigt mich noch heute.
INTRO:
Da ich damals schon meine rote Rakete und den Clubman Estate hatte, sollte es ein Mini-Moke werden. Begeistert , oder besser "angezündet" hatte mich auf dem Minitreffen in Offenburg der graue Moke aus München mit dem Turbomotor.
Hierzulande war (ohne Internet..gab's noch nicht) kein MK1 Moke aufzutreiben, der Blick richtete sich nach England und ich konnte über zig -Ecken einen Kontakt zu nem Händler per. Tel. und Fax herstellen. (wer faxt heute noch?!)
Mittlerweile war ein Freund von meiner Idee angesteckt worden und wollte auch einen Moke. ( das Unterfangen wurde dadurch nicht kleiner)
Long story=short, wir kauften gutgläubig / verblendet, 2 Mokes anhand einer Beschreibung (Macht diesen Fehler nicht!!) und machten uns am 2 Februar 1996 zu dritt nach England auf.
Nach kurzer Besichtigung und anschliessendem Abendessen mit feuchtfröhlichem Ausgang in dem Dorfpub, gings am folgenden Tag auf Achse gen Heimat.
Das erste Abenteuer sollte beginnen.
Ein Moke sprang nur mit Starthilfe an, beide hatten keine Heizung.
Zum Glück hatten wir an Skiklamotten gedacht und es war gerade so auszuhalten.
In Ostende musste der Moke (weiss) mit Startschwierigkeiten schon von der Fähre geschoben werden, aus der Lima schlug es funken.![]()
Riemen runter , (es war so kalt dass ich das Risiko mit der Wapu einging) Batterie getauscht und weiter ging es. (Gut das Belgische Autobahnen beleuchtet sind)
Licht wurde nur am Grenzübergang zu D angeschaltet (Grenzer zeigten uns den Vogel :-)
Das das Batterietauschen zur Regel wurde und nur unser shuttle (3er BMW) zuverlässig die Batt. Laden konnte, wurden die Wechselintervalle immer kürzer.
Kaum in D war der weisse Moke "platt" nix ging mehr, und dass es mittlerweile bei Minusgraden zu schneien begann, war nicht hilfreich. Mein Kumpel versagte auch.
Ein Freund von uns holte uns mit einem Pkw-Anhänger ab. Der weisse Moke war sicher und der Kumpel waren warm untergebracht. Für mich ging es im roten Moke weiter. Da sich der Schnee auch den Weg nach innen suchte , hatte ich mit ständigen Scheibe frei machen und Schnee abklopfen zu tun. Letztendlich waren wir nach 28 Std. In der heimischen Werkstatt und hatten erst mal genug.
Rock on...