Hilfe, Benzindruck fällt auf null, modifiziertes System

  • Liebes Forum

    Ich fahre einen SPI mit Faxe Motor: 1380 cc , SW5 Nockenwelle, Hochhub-Kipphebelwelle, bearbeiteter Kopf, größere Ventile, Fächerkrümmer, unterdruckgesteuerter einstellbarer Benzindruckregler am Ort des originalen.

    Ich hab mir, um den Motor zu checken und um sicherzugehen, dass er im grünen Bereich läuft, eine Breitbandlambdaanzeige (Innovate MTX L plus) und eine Benzindruckanzeige (auch Innovate) eingebaut, keine Probleme soweit. Das Auto fuhr super!

    Nun wollte ich die Überfettung bis Lambda 0,67 bei schnellem Gasgeben auf der Landstraße etwas reduzieren, weil der Motor sich auch kurz spürbar verschluckte dabei, habe überlegt und ein Drosselrückschlagventil in die Vakuumleitung des Kraftstoffdruckreglers integriert. Seitdem ich das gemacht habe, unabhängig von der Einstellung des Ventils und auch ohne das Vemtil (inzwischen wieder ausgebaut heute) fällt der Benzindruck auf 0 beim Anfahren und der Motor geht aus.

    Ich habe inzwischen wieder den ursprünglichen Unterdruckschlauch zwischen Kraftstoffdruckregler und Motor montiert, das Problem tritt auf, egal ob der Luftfilterkasten montiert ist oder nicht und egal, ob die Leitung angeschlossen ist oder nicht (dann zum Motor hin abgeklemmt, um Falschluftansaugung zu verhindern) und der Benzindruckregler frei atmet.

    Kompliziertes Setting, ich weiss nicht weiter, Benzinpumpe ist gut, kein Wackelkontakt am Killschalter feststellbar.

    Am Benzindruckregler hab ich nix verstellt, nur den Schlauch an- und abgezogen.

    Das Problem muss ja mit meiner Manipulation zusammenhängen, vorher war alles gut.

    Ja ich weiss, never change a running System, ich lerne es wahrscheinlich nie 😊

    Weiss jemand Rat?

    Liebe Grüße, Ivo

    P.S. Mehr als anfahren in der Einfahrt geht gerade eh nicht, der Kleine verliert massiv Kühlwasser und neuer Kühler und Schläuche sind bestellt.

    Einmal editiert, zuletzt von Rimbo (25. Juli 2026 um 19:07)

  • Rimbo 25. Juli 2026 um 19:08

    Hat den Titel des Themas von „Hilfe, Benzindruck fällt, modifiziertes System“ zu „Hilfe, Benzindruck fällt auf null, modifiziertes System“ geändert.
  • ich bin mittlerweile etwas weiter mit dem Probieren:

    Vorwärts anfahren geht nicht, Benzindruck fällt sofort ab und Motor will ausgehen, rückärts anfahren kein Problem.! aber beim anhalten aus der Rückwärtsfahrt ist er dann ausgegangen

    Wenn ich am Benzindruckregler-Vakuumschlauchanschluss sauge, sinkt der Benzindruck von 1,8 (max, ohne Vakuum) auf 1,3 bar (Standardwert im Leerlauf bisher), der Druckregler ist also wohl intakt samt seiner Membran und daran liegt es nicht.

    Wackeln/Ziehen am Einspritzdüsen-Stecker, dessen Kabelbaum und an den beiden Kabeln direkt an der Einspritzdüse bewirkt im Leerlauf kein Absinken / keinerlei Änderung.

    Irgendwas mechanisch-elektrisches muss es sein durch Zug an einem Kabel oder Stecker durch die Kippbewegung des Motors nach hinten beim Anfahren (denn Rücksärts anfahren, auch zügig, geht ja probemlos). aber ich hab im (absolut stabilen) Leerlauf an allem gewackelt und gezogen, was ich gefunden habe, keine Reaktion.

    Benzinleitungen? kann ich mir kaum vorstellen.

    Tank / Benzinpumpe? Wenn ja, warum zeitgleich mit meiner Manipulation?

    Wer hat Ideen? Ich komme momentan nicht wirklich weiter.

    Einmal editiert, zuletzt von Rimbo (25. Juli 2026 um 20:39)

  • Dem Motor ist es egal ob vorwärts oder Rückwärts, das weiß der gar nicht,

    Gaspedalschalter falls den hast? Irgendwie der Unterdruckschlauch am Winkel undicht geworden? Oder gar die Benzinfalle ein riss?

    Auf Erfahrung vertrauen

  • ...wenn er mal fährt, was ich jetzt wegen des lecken Kühlers natürlich nicht mache, funktioniert alles, nur anfahren geht nicht dann geht er aus;

    kippt der Motor nicht beim vorwärts anfahren nach hinten und beim rückwärts anfahren nach vorne?

    den Gaspedalschalter sofern ich ihn habe, werde ich suchen, finden, kontrollieren

  • hat deine ECU einen oder zwei Stecker? Wenn zwei, hast du auch einen Gaspedalschalter. Sollte der sefekt sein, einfach überbrücken.

  • Unterdruckschläuche alle Silikon, Benzinfalle unauffällig.

    Aber: ich habe (denn einen Gaspedalschalter hab ich offensichtlch nicht) dann mal das Drosselklappenpoti neu kalibriert / zurückgesetzt, das regelt ja wohl die Schubabschaltung in den SPIs ohne den Schalter (meiner ist Bj 93).

    Problem bestand fort. Trotzdem danke, Meister-Mini! Ich lerne sehr gern dazu und komme meinem Mini in den letzten Wochen wirklich näher.

    Dann aber: ca 23 (!) Liter Sprit aus den wegen meiner Motorradschrauberei immer vorhandenen Kanistern aufgefüllt und siehe da, anfahren, auch zügig, problemlos!

    Jetzt bin ich erstmal wirklich froh, aber frage mich natürlich, ob da im Tank was nicht stimmt und was da nicht stimmt, Schwallblech? Irgendein Sicherungsmechanismus der Benzinpumpe? Weil normal ist das ja sicher nicht, dass bei wenig Sprit das System sooo empfindlich wird, oder?

    Daran lag es auch, dass beim schnellen Anhalten aus der Rückwärtsfahrt (Benzin schwappt in die gleiche Richtung wie beim schnellen vorwärtsanfahren der Motor ausgint, weil die Benzinpumpe abschaltete. Aber warum schaltete sie überhaupt ab?


    Wenn mir die Kühlerreparatur gelungen sein wird (muss erst noch geliefert werden) werde ich dann meinen Plan mit dem Drosselrückschlagventil nochmal realisieren, damit der Druckausgleich im Vakuumschlauch zum Benzindruckregler etwas gebremst wird und nicht so schlagartig stattfindet beim Zusammenbrechen des Vakuums beim Vollgasgeben.

    Was ist wohl im Tank los?

    Gruss Rimbo

  • Naja SPI Tanks rosten schonmal gerne nach langer Standzeit. Mach halt mal auf und schau rein. Evtl hängt die Pumpe etwas zu hoch

    Benzinfilter wechseln sollte man auch.

    Auf Erfahrung vertrauen

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