Die Nadel wird nur auf die Welle gesteckt. Diese ist federbelastet, sie drückt die Nadel gegen den Anschlag.
Wenn du sie wieder aufsteckst, muss diese Vorspannung wieder hergestellt werden, das ist die Challenge. Du siehst vorher nicht, wie Welle und Nadel relativ zueinander montiert waren. Ebenso ist es schwierig, beim Zusammenbau die Welle vorzuspannen und zwar nicht zu viel und nicht zu wenig (wie bei mir).
Eigentlich ist das ganz einfach. Man darf nur nicht einfach drauf los zerlegen, wie in dem Video... ![]()
Die Nadel ist recht flexibel. Wenn Chromring, Scheibe und äußere Blende ab sind, kann man die Nadel einfach über den Ruhe-Anschlag-Pin heben und lässt die Feder sich entspannen. Machstu Fotto für Wiedereinbau...
In der Fotto-dokumentierten Ruheposition die Nadel wieder aufstecken, im Uhrzeigersinn zum Anschlag-Pin drehen und die Nadel wieder über den Pin heben...
Tadaaa, wieder so genau (oder ungenau) wie vor dem Zerlegen... ![]()
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Wenn man sich nicht traut, die Nadel soweit anzuheben, kann man sie auch etwas von der Welle hoch ziehen. Aber vorsichtig. Flutsch sie ab, war´s das...
Etwas hoch ziehen geht recht einfach. Wie im Video, statt Pappe ein Stück Papier unter den Zeiger schieben und dann mit einer Kuchengabel ein wenig hebeln zum Anheben. So muss der Zeiger nicht so weit angehoben werden, um über den Pin zu kommen...
Beim Einbau auch nicht gleich fest drauf drücken. Final drauf gedrückt wird er erst, wenn er wieder über den Pin gehoben wurde...
Edit: Ich hatte auch schon mal den Fall, dass der Anschlag-Pin sehr lang war und der Zeiger nicht drüber gegangen ist. Man will den Zeiger ja nicht beschädigen... Habe den Pin einfach mit Seitenschneider gekürzt, so dass er gerade mal 2mm länger war, als die Zeigerebene... ![]()
Er dient nur als Ruhe-Anschlag und die Feder ist sehr "schwach"...![]()
Gruß, Diddi