Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und langsam schraubt der Minikin. Aber es geht was..
Ich hatte mittlerweile Bodenplatte, Koffer- und Motorraum lackiert, sodass ich die Hilfsrahmen und den Motor einbauen konnte.
Also erstmal Bremsleitungen, Kraftstoffleitung und Batteriekabel einbauen, solange man da gut ran kann.
Dann das Lenkgetriebe.
Den bereits fertig "assemblierten" hinteren Hilfsrahmen mittels Wagenheber hoch-balanzieren und festschrauben. Schrauben passen alle an der Karosserie. Kein Glück gehabt, sondern zum Bleche einschweißen einen Dummy-Hilfsrahmen mit den genauen Bohrungsabständen gebaut gehabt.
Nun konnte ich den Mini endlich nach knapp 6 Jahren von der Rottisserie abschrauben.
Dazwischen immer wieder mal die eine fehlende Schraube ne Stunde lang suchen (dabei dachte ich alles sauber in Boxen zzusammen geordnet zu haben). HiRa hinten fertig...
Nun galt es die ebenfalls bereits zusammengebaute Einheit aus Motor und Hilfsrahmen in das Chassis einzufädeln. Das hat ein paar Stunden gedauert, muss ich gestehen. Stück für Stück jeweils vorne und hinten das Auto absenken, sodass es möglichst parallel Stück für Stück ineinander gleitet
Nach 6 Jahren steht der Inno nun zum erstem Mal wieder auf seinen eigenen Beinchen.
Dann Vergaser drauf, Auspuffanlage, restliche Brems- und Kraftstoffleitungen, usw. usw.
Gestern dann noch die neue, vor 5 Jahren gekaufte, Benzinpumpe mit ein paar zärtlichen Hammerschlägen zum Laufen gebracht und Karre an die "Laborgeräte" angeschlossen. START! Ist auch sofort angesprungen, aber die Vergaser muss ich nochmal einer Grundeinstellung unterziehen ...
3200 U/min Leerlauf und AFR von über 16:1 sind für das Einlaufenlassen der Nockenwelle nicht okay.
Video vom ersten Start:
Video vom ersten Start