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Thema: Unterschied Inlet

  1. #11
    Hey Diddi super geil danke für die super infos! ja ganz sicher lass ich ihn professionell einstellen sonst ists ein blödsinn :)

    danke!


    Zitat Zitat von HOT Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sind die Stahl-Einlasskrümmer von Maniflow eine tolle Sache. Exzellent verarbeitet und teuer da Handarbeit.

    Aber dieser tolle Einlasskrümmer kann im Rahmen eines Stage 1 Kits nichts, was der Alu-Einlasskrümmer ala Torque-Master nicht auch kann.

    Auf einem Leistungsprüfstand nach Abstimmung des Motors, würdest du vielleicht 0,xx PS mehr sehen... Aber lässt du den Motor nach Einbau des Stage 1 Kits auch professionell abstimmen...?

    Selbst die fertig konfektionierten Stage 1 Kits haben nur eine Nadel als Kompromiss "one fits all" dabei und die (sriösen) Lieferanten schreiben nicht ohne Grund, dass der Motor auf einem Leistungsprüfstand professionell abgestimmt werden sollte, um das volle Potential des Kits zu erreichen...

    Meiner Meinung nach ist der Maniflow Krümmer für den geplanten Zweck rausgeworfenes Geld...

    Gruß, Diddi

  2. #12
    danke vielmals Martin !!
    Zitat Zitat von Norton Beitrag anzeigen
    Prinzipielle wäre mir der Alukrümmer viel lieber. Der hat innen eine genarbte Oberfläche (vom verlorenen Sandkern beim gießen) , an der sich kein Sprit niederschlägt. Schlägt sich Sprit an einer glatten Ansaugkanaloberfläche nieder, wird er tropfenweise wieder mitgerissen. Das ergibt dann eine schlechte Gemischbildung und schlechte Abgaswerte. Aus dem Grund sind Ansaugbrücken oftmals auch beheizt, so wie die Alubrücke auch.

    Gruß. Martin.

  3. #13
    Hallo,
    na, Strömungstechnik bzw. Fluid-Dynamik ist schon ein kompliziertes Thema. Es geht dabei um laminare oder turbulente Strömungen von Fluiden, zu denen auch die Luft bzw. das Luft-Benzin-Gemisch gehört. Die Rauhigkeit der Gussform ist mMn viel zu rauh. Die Oberfläche des aktuellen RedBull-F1 geht da schon in die richtige Richtung. Der Adrian Newey ist ein Fuchs. Die Narben eines Golfballs verursachen kleine Verwirbelungen, die die Strömung der Luft um den Ball herum länger anliegen lassen und den Ball so stabilisieren. Die Moleküle des Fluids haben direkt an der Wand die Geschwindigkeit u=0 und werden erst mit einigem Abstand maximal, d.h. der effektive Querschnitt ist kleiner. Mit den kleinen Verwirbelungen durch eine leicht rauhe Oberfläche, ist diese Grenzregion viel kleiner und so der effektive Querschnitt größer.

    Und mit der "Heizung" bin ich auch nicht einverstanden, auch wenn sie überall zu lesen ist: ist es nicht eher eine Kühlung durch den Kühlwasserkreislauf? Aluminium ist um ein Vielfaches besserer Wärmeleiter als Stahl, und eigentlich will ich die Wärme bei Betriebszustand im Ansaugtrakt gar nicht haben (siehe Ladeluftkühler bei Turbo-Motoren). Je kühler die Ladung in den Brennraum kommt um so weniger Raum nimmt sie ein, d.h. die Ladung kann größer werden und damit die chemische Energie, die in der Ladung steckt, die ich durch die Verbrennung in mechanische Energie umwandeln möchte.

    Just my two cents...

  4. #14
    Ein 1000er Mini ist ja auch fast sowas, wie ein Formel I Motor, also somit direkt vergleichbar?
    Und der anschließbare Heizkreislauf ist auch ein Heizung und gar nie nicht niemals eine Kühlung.
    Natürlich ergibt angesaugtes kaltes Gemisch eine guten Wirkungsgrad. Der verdunstende Sprit kühlt aber die angesaugte Luft sowieso schon ab, der Unterdruck im Ansaugkanal noch etwas und dann ist es auch noch Winter, oder ein Tag mit hoher Luftfeuchte und der Sprit und die Luftfeuchtigkeit kondesieren aus (und gefriert u. U. sogar!).... und aus dem Grund hat man die Ansaugbrücken irgendwann mal beheizt ausgeführt, weil man will ja auch mal gesittet fahren und nicht sich nicht nur durch den Stadtverkehr kotzen.

    Gruß. Martin.
    Jung sein ist doch keine Frage des Alters!

  5. #15
    Und bei all dieser Theorie, die bei einem F1-Motor sicher zum Tragen kommt, geht es hier um ein "Stage 1 Kit" für einen profanen 998er A-Serie Motor...

    Kommt mal auf den Boden zurück...

    Selbst bei professioneller Abstimmung auf einem Leistungs-Prüfstand geht es hier um "Verbesserungen" in einem Bereich von 0,xx PS... ... den man selbst mit einem guten "Popometer" nicht spürt...

    Gruß, Diddi

  6. #16
    ...falls es nicht gemerkt worden sein sollte, sprach ich nicht von der Renault-F1-MGU, sondern von der Oberfläche des RB-2016, der sich, wenn man nicht nur dem unsäglichem Gequassel von Wasser/Danner folgt, sich doch erheblich von den anderen Konkurrenten unterscheidet.

    ...und wenn es hier "nur um Stage 1" geht, dann ist dieser ganzer Fred fürs Gesäß, dann soll er den Krümmer nehmen, der ihm am besten gefällt, ob haptisch, optisch, farblich, geldlich oder so wie irgendein Kriterium, aber wenn hier schon jemand mit strömungstechnischen Argumenten kommt (für Stage 1 !!!), dann bitte auch fundierte

  7. Moin ihr Wissenschaftler

    beim Mini ist es nicht nur die Strömung, welche mehr Leistung bringt!!!
    Das kann sich sogar negativ auswirken, da die symmetrische Befüllung aller Zylinder als erstes Stehen sollte.
    Und grade in der Serie werden ja die beiden mittleren zu den äußeren Zylindern unterschiedlich gefüllt und es grade bei älteren Ansaugbrücken sehr gute gab, die aber strömungstechnisch bestimmt nicht das Optimum darstellten.

    So gesehen, könnte ich mir sogar vorstellen, das die Stahlbrücke eine Verschlechterung zu guten Alubrücken bei normalen Straßenmotoren darstellt
    Gruß Peter

    a fool with a tool is still a fool

    PS schraube und fahre seit 85 Minitechnik

  8. #18
    Hallo an alle bedanke mich für sie zahlreichen wissenschaftlichen antworten! bitte aber nicht streiten ich nehme ja schon die Alu brücke hehe 😂
    Zitat Zitat von Schrott-Peter Beitrag anzeigen
    Moin ihr Wissenschaftler

    beim Mini ist es nicht nur die Strömung, welche mehr Leistung bringt!!!
    Das kann sich sogar negativ auswirken, da die symmetrische Befüllung aller Zylinder als erstes Stehen sollte.
    Und grade in der Serie werden ja die beiden mittleren zu den äußeren Zylindern unterschiedlich gefüllt und es grade bei älteren Ansaugbrücken sehr gute gab, die aber strömungstechnisch bestimmt nicht das Optimum darstellten.

    So gesehen, könnte ich mir sogar vorstellen, das die Stahlbrücke eine Verschlechterung zu guten Alubrücken bei normalen Straßenmotoren darstellt

  9. #19
    Beim Bearbeiten des Krümmers- falls du das noch machen magst- nicht übertreiben. Auf jeden Fall die Sitze für die Zentrierringe erhalten.Ansonsten ist bei eingebautem Motor sehr mühselig eine Passung ( Stifte) hin zu bekommen. Man kann jedoch die Zentrierringe selbst etwas an den Krümmer anpassen.

  10. #20
    Profane, mechanische Frage: wie sieht das beim Stahleinlasskrümmer mit dem Freigängikeit zur Quertraverse aus? Ist das geometrisch genauso wie bei der Alubrücke?

    Grüße
    Andreas
    irgendwas ist ja immer...

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