Kupplung (A Serie) trennt nicht richtig

  • Bei laufendem Motor lässt sich der erste / zweite Gang nicht einlegen .. drei/vier geht irgendwie .. rückwärts auch ..kratzt aber


    Am Slave Zylinder habe ich ca. 14mm Weg beim Treten der Kupplung (deutlich !! Mehr als beim Cabrio .. da sind es ca 6mm mit Pumpen 14mm)


    An der Kupplungsglocke wird die Bewegung auch umgesetzt


    Die Rückholfeder fehlt ..(und der Split ..der ist …irgendwo im Motorraum ..- Schraube macht hier mehr Sinn ..anderes Thema ..- ist aber nicht das Problem (glaube ich) der untere Anschlag hat nicht die 0.5mm Spiel (!!) die großen Anschlagmuttern begrenzen den Kupplungsweg nicht!


    Und nu?



    Wenn ich das Spiel einstelle .. dürfte das keinen Einfluss auf das Trennen der Kupplung haben .. hier wird doch nur der eingekuppelte Zustand verändert…

    15.08.04 On the road again... der "Kleine" :D

  • Das Spiel von 0,5 am Anschlag des Arms ist so ziemlich das wichtigste in dem ganzen System und ist maßgeblich für das Trennen der Kupplung :wink:

    gruss andy
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • Danke Andreas … das gibt Hoffnung..


    Ich muss mir das mal aufmalen … und Hebelgesetze anwenden …


    Und das Cabrio .. muss ich mal entlüften …

    15.08.04 On the road again... der "Kleine" :D

  • Schau doch mal in das Werkstatthandbuch

    Workshop Manual MK1-MK3 S GT

    und mach eine Grundeinstellung der Kupplungsmechanik.

    gruss andy
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  • Es ist nicht die Kupplung ….


    Eingestellt .. aber dennoch extrem schwergängig .. 1ter /2ter wollen nur nach 3/4 ..


    Dann erste Meter überhaupt mit gefeuertem Motor gefahren ..Kupplung trennt sauber ..Anfahren (auch am Berg) geht gut.

    Ich weiß leider nicht was am Getriebe gemacht wurde …

    15.08.04 On the road again... der "Kleine" :D

  • Du hast ein Schalthalsgetriebe?

    Das lässt sich vergleichsweise "störrisch" schalten.

    Wenn die Gänge mit Nachdruck und geräuschlos einzulegen gehen, dann wird das normal sein.

    gruss andy
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  • Er hat doch auch schalthals am Cabrio also müsste er das kennen. Wird wohl noch was nicht ganz passen.

    Auf Erfahrung vertrauen


  • Stimmt auch wieder.... :facepalm:

    gruss andy
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  • Ich bin vom Cabrio …anderes gewohnt….


    Aber erst mal beobachten.. und zeitnah (nach Zulassung) Ölablassschraube kontrollieren -vom stehen gibts keinen Abrieb-

    15.08.04 On the road again... der "Kleine" :D

  • Habe aktuell das selbe Problem. Geberzylinder 2 Jahre alt, Nehmerzylinder 2 Wochen (war undicht), Mechanik HD von MED (2 Jahre alt, nicht viel KM). Alles mehrfach entlüftet und korrekt eingestellt. Trotzdem geht der Rückwärtsgang nur mit krachen rein, vor 1 und 2 ist ein deutlicher Wiederstand. Pedal geht aufs Bodenblech.


    Da ich am Wochenende auf dem Track war und es von der 3 in die 2 sehr genervt hat, habe ich kurzerhand einen 5mm längeren Bolzen eingebaut und den Anschlag neu eingestellt. Das hat es etwas gebessert, aber ist ja keine Lösung.


    Habe noch keine Lust den Geberzylinder auch zu tauschen. Oder das Pedal umzbiegen. Etwas Spiel ist in der Verbindung vom Pedal zu Zylinder, aber keine Welten.

  • Die Anschlagschraube muss bei getretener Kupplung am Deckel anliegen. Trennt die Kupplung richtig eingestellt nicht kann man den Anschlag um eine Schlüsselfläche weiter raus drehen.

    Verlängern des Bolzens ist auf jedenfall keine maßnahme, der Originale muss passen.


    Echte A-Kupplungszylinder lassen sich übrigens wunderbar im ausgebauten zustand entlüften, da sie einen Seegerring haben.

    Kupplungsdeckel sind auch ab und zu defekt, den sollte man auf jedenfall auch prüfen.


    Um die Anschlagschraube einzustellen drückt man den Arm mit einem Rohr oder ähnlichem auf Anschlag, nicht mit der Hydraulik da man sich nur von Hand sicher sein kann das die Kupplung voll durchgedrückt ist.

    Auf Erfahrung vertrauen


  • Man macht erstmal die 2 großen Muttern auf und dreht die vom Deckel weg, dann steckt man ein Rohr über den Kupplungsarm oder wegen mir ein Kuhfuß zwischen Arm und Deckel wie es einem halt besser gefällt und drückt damit die Kupplung voll durch. Dabei dreht man die erste Mutter auf Anschlag Kupplungsdeckel, danach kann man die Kupplung wieder los lassen, eine Schlüsselfläche weiter drehen und Kontern. Dann den Hebel mit der 7/16 Schraube auf 0,5 einstellen.


    Hydraulisch voll durchdrücken geht schließlich nur wenn auch alles in Ordnung ist. Und um den Fehler von vorneherein auszuschließen macht man das eben mit einem Hebel. Liegt danach bei betätigung des Kupplungspedals die große Mutter nicht am Deckel an ist der Wurm drin.

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    Edited once, last by Meister-Mini ().

  • Ich sprach von der 7/16 Schraube. Wenn diese korrekt eingestellt ist und im voll getretenen Zustand die Mutter auf dem Ausrück-"Plunger" nicht anliegt, muss der Fehler ja irgendwo anders liegen. Viele Racer fahren komplett ohne Muttern auf dem Plunger, funktioniert auch. Die Verlängerung des Bolzen war auch nur eine "on-Track"-Maßnahme, keine Lösung, und hat funktioniert.

    Ich werde weitersuchen. Werde es mal mit der manuellen Betätigung der Kupplung beim Einstellen probieren, auch wenn das mit der verstärkten Kupplung etwas haariger ist. Allerdings liegt die Kontermutter auf dem Plunger wie gesagt heute nicht auf bei voll durchgetretenem Pedal.

  • Wichtig ist halt das die Anschlagmutter nicht zu früh anliegt.


    Wenn du die 7/16 Eingestellt hast und der Anschlag trotz Einstellung nicht anliegt ist, vorausgesetzt die Hydraulik passt irgendwas eingelaufen..

    Da du ja einen besseren Hebel hast wo die Kugel und der Kolben nicht so empfindlich sind würde ich schauen ob die Stifte eingelaufen sind oder die Bohrungen im Gehäuse, bzw auch die im Kupplungspedal.

    Gerade an der kupplung summiert sich Spiel sehr schnell.

    Auf Erfahrung vertrauen


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