Die Zukunft und alternative Antriebe

  • Also ich sehe auf dem Bild rechts einen viel zu großen und schweren E-Motor oben (Schwerpunkt!) auf dem (unnötigen!) großen und schweren Originalgetriebe.

    Schick ist für mich anders.

  • Wassergekühlter E-Motor, oder ist der Minikühler nur für die Heizung da? Wie wird dann das Wasser erhitzt? Interessante Diskussion und tolle Beispiele, mehr davon.

  • Hui....das wäre ja mal eine harte Probe für unsere schilderschwenkende Generation Snowflake, wenn die Lithiumförderung direkt vor der eigenen Nase stattfinden würde. Haben die aber bestimmt auch wieder was dagegen :roll-eyes:


    Rheintal umgraben



    Gut, ich bin auch mäßig begeistert, da der Oberrheingraben bekannt für seine Erdbeben ist.

    Nicht, dass da unten das gute Sonntagsgeschirr seit neuestem ständig in der Vitrine scheppert, weil die Franzosen in La Wantzenau (ja, heisst wirklich so) unerlaubt zu tiefe Geothermiebohrungen durchgeführt hatten. Is bestimmt Zufall!


    Ach...und ein Geothermieprojekt war vermutlich überhaupt gar nicht daran beteiligt, dass Staufen dem Himmel ein Stück näher gekommen ist. :roll-eyes:



    Aber ein Mini mit Plaid-Antrieb....? Warum denn nicht? Gibt's was schnelleres als Ludicrous+ ? :starry_eyed:

  • Wassergekühlter E-Motor, oder ist der Minikühler nur für die Heizung da? Wie wird dann das Wasser erhitzt? Interessante Diskussion und tolle Beispiele, mehr davon.

    Motor und Regler sind praktisch alle wassergekühlt. Zum Heizen reicht es aber lange nicht. Wurde bei mir im Sommer (!) bei scharfer Fahrweise gerade mal lauwarm. Jetzt ist ein Motorradkühler vorne drin, die Pumpe ist so gut wie immer aus. Im Heizungsgehäuse steckt jetzt ein Elektrisches Heizregister, das macht sofort warm, und kostet natürlich etwas Reichweite.


    Es gibt praktisch keine "umweltfreundliche" Förderung irgendeines Rohstoffs auf diesem Planeten. Nur doof dass jetzt auf einmal Alle zu Super-Umweltschützern werden und auf das böse böse E-Auto schimpfen, nachdem sie sich das ganze bisherige Leben lang einen feuchten Dreck darum geschert haben. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber wenn die Rohstoffe bei uns aus dem Boden geholt werden, hier gilt wenigstens ein Mindestmaß an Umweltstandards.


    MfG

    Markus

  • Ja, ohne Zweifel. Er wurde von namhaften Herstellern zu Tode 'optimiert'.

    Sicher auch unter zuhilfenahme weltfremder Vorschriften.


    Motoren in den 90ern waren technisch ausgereift. Seither geht es wieder rückwärts.

    Ein aktueller Motor schafft ja oft ungeöffnet keine 1000 Betriebsstunden (~50-60tkm) unter niedriger Teillast. Das konnte man schon deutlich besser.

    Ohweia, da liegen zwischen Realität und Meinung aber Welten.

    Die Autos der 90er haben grausame Abgaswerte, selbst der Mini mit sinem 1930er Sparmotor schaffte ja noch die Euro2. Man musste diese Werte ja auch nur bei 23°C Aussentemperatur erfüllen und durfte nicht auf das Gas latschen.

    Ich entwickelt beruflich Verbrennermotoren, ich kann dir versichern das an den neuen Vorschriften nichts weltfremd ist (naja, bei 0°C einen RDE ohne Heizung zu fahren vielleicht - Lobbyarbeit), eher ist die Realität in die Vorschriften eingezogen.


    Und selbstverständlich hält an einem modernen Antriebsstrang alles bis min. 160tkm. Dann ist vielleicht mal der Partikel-Filter am Ende, den muss man tauschen und dann geht wieder 160tkm weiter.

    Ich hab böse Dinge an modernen Motoren getan und ich kann sagen das sie saumäßig langlebig sind.


    Nebenbei bin ich kein Fan der Verbrenner. Wer heute noch mehr als 40k € für ein Auto aus gibt und dann einen Verbrenner kauft, bei dem ist irgendwas falsch gelaufen. Und es gibt keinen Bereich wo ein eAuto zum ersetzen eines Verbrenner keinen Sinn macht. Ich kann also die Käufer meiner Arbeit nicht verstehen.

    Natürlich hab ich noch einen Verbrenner privat, für Regentage und lange Urlaubsfahrten. Ansonsten fährt der eUp oder das Fahrrad.

  • https://www.google.com/amp/s/a…-dem-e-auto/25355790.html


    Elektroautos sind zur Zeit ein Spielzeug für Reiche, siehe Audi e-tron und Co, andererseits eine zynische Angelegenheit, sowas zu empfehlen: keine Ladeinfrastruktur vorhanden faktisch, bedeutet in Großstädten ist das Laden von E-Autos quasi unmöglich durch enge Bebauung, ansonsten kann nur diejenigen eine E-Auto autoladen der zu Hause die Möglichkeit hat, das sind in Deutschland die wenigsten oder auf der Arbeit, wo es Sinn machen würde, weil das Auto dort stundenlang rumsteht.


    Nach Holland in den Urlaub fahren ist mit einem e Auto auch noch nicht möglich ohne zwischendurch zu tanken, oder wer schafft schon 450 km in der Realität?


    Mein langlebiger 5 Zylinder Diesel schafft locker 1000 km mit einer Tankfüllung und ist durch seine lange Nutzungsdauer allein schon sehr nachhaltig. Da kommt noch kein Elektroauto mit...

  • 1252er Also ganz ehrlich? Nein.


    Die von dir beschriebene Lebensdauer ist vielleicht auf dem Prüfstand Realität. Sonst nirgends.

    Ich kann dir gerne ein paar ehemals stolze Besitzer von solch tollen Fahrzeugen vorbei schicken.

    Da lohnt es sich, einen Bus zu mieten. Der schafft dann weinigstens die Strecke. :biggrin:


    Das sind Karren, die durchaus jenseits der 80 tEuro kosten. Also kein Billigscheixx. Eigentlich.

    Erst vor kurzem ein 3,0 TDI bei 110 tkm kapitaler Motorschaden. Ach herrje...war der Besitzer geknickt.


    Der einzige, der happy über seinen Hobel ist, hat einen Audi 80 als Daily-Bitch.


    Technisch ausgereift in meinem Sinne bezieht sich auf die Schnittmenge aus vernünftiger Lebensdauer (10-12 Jahre bzw. 200-250 tkm) bei gleichzeitig geringem Wartungsaufwand.

    Antriebsstrang auseinanderpflücken gehört nicht dazu.


    Weltfremdheit:

    Ich weiß nicht, wenn eine Karre mit ca. 6 Liter nach WLTP angegeben ist (und auch danach besteuert wird), aber diese trotzdem bei überwiegender Landstraßennutzung 9 braucht...ist das wirklich eine realistisch gemessene Angabe? Das sind Realverbräuche, die man auch schon vor weit über 20 Jahren mit alten Systemen hatte.


    Na dann lebe ich in einer anderen Welt. :innocent:


    Ich warte einfach auf die Auswertung der nun sukzessiv anfallender FCM-Werte, die ganz sicher unabhängig und 100% nachweisbar richtig ausgewertet werden. :rotfl:

    Im Zweifel wird sich die Autoindustrie wieder winden und in haltlose Ausreden flüchten.

    Hat ja schon oft genug funktioniert.
    Aber das ist ja auch nur wieder eine haltlose Unterstellung. Sorry dafür. *tststs* :rotfl:

  • J&A

    Klar, kann mal passieren das ein Motorschaden auftritt. Aber wer weis was der Kunde da vorher getrieben hat.

    Ich behaupte das die Motoren nie besser waren, siehe den 1.7er Diesel von Opel. Die laute Klapperkiste von Motor musste durch die Abgasnorm sterben.

    Und auch die 1.4er Turbos in der Kompaktklasse, was hat sich der Stammtisch das Maul darüber zerrissen das dies nie hält. Und es hält.

    Die Laufleistungen der Systeme kann man ja gut bei mobile.de ausloten.

    Geringer Wartungsaufwand ? Klar, die Kisten wollen heute ja erst 30-50tkm einen Ölwechsel, mehrere Hersteller haben einen Riemen im Ölbad laufen, Intervall zum wechseln über 200tkm.

    Das ein Audi 80 noch lebt ist da wohl deutlich eher erstaunlich.


    Das der Realverbrauch zu hoch ist, das lag eher an der immer kreativer werdenden Auslegung der Prüfkriterien durch die Hersteller (z.B. ein Ventil das den Wasserkreislauf nicht von 80°C aufmacht, aber nur wenn der Kunde die Heizung aus läßt und die Lüfterstufe bei null). Die ist aber nun mit der Gesetzgebung des WLTP (also nicht mehr NEFZ) deutlich realistischer geworden.


    Auf die Auswertung der FSCM bin ich auch gespannt, vor allem auf die Folgen. Was macht Politik damit ? Gibt es etwa folgen ? Müssen nie angeschlossene PHEV die Förderung zurück zahlen ?

    Natürlich wird die Industrie sich winden und vom Verkehrsministerium gedeckt werden - da muss schon die EU in den Hintern treten das was passiert.

    Generell ist das der beste Ansatz für meine Branche: So hart wie möglich in den Hintern treten, sonst bewegt sie sich nicht.


    austin mini

    Ich kann deinen Artikel leider nicht lesen, aber was ich lesen kann gefällt mir nicht. Typen wir der sind das Problem.

    Warum soll das nicht möglich sein, pro 100km 2.2l Diesel, sind rund 22kWh ? Und den 1/3 Verlust bis zur Tanke, den haben dann auch nicht mehr


    Ladeinfrastruktur ? Ich habe nur einmal eine Ladesäule angefahren, um zu sehen ob das funktioniert. Laden kannst du prima zu hause.

    Du brauchst keine großen Leistungen, da das Auto ewig steht. Ja, für die Laternenparker zieht das nicht, das ist wahr. Die Bauvorschrift wird kommen die Garage mit einer Steckdose auszustatten. Die Parkplätze von Firmen ebenso. Ich behaupte aber trotzdem das die Mehrheit der eAutos im Alltag nie eine Ladesäule ansteuern. Auf Reisen brauchst du einen Lader, das ist wahr.


    Es ist keineswegs zynisch eine Kaufempfehlung auszusprechen. Ein Elektroauto hat weniger Unteraltkosten und ist ein großer Vorteil für die Umwelt da es ganze Dimensionen effizienter ist.

    Noch kostet die Anschaffung mehr Geld, ohne Frage, aber dafür gibt es auch satte Unterstützung vom Staat, z.b. ein neuer Kleinwagen für 12k €.

    Reisetauglich ist er nur bedingt, das ist war - aber schon ein Elektro 208 lädt doch immerhin in 20min 160km Reichweite nach. Unter https://abetterrouteplanner.com kannst du ja mal nachsehen in wie weit das zumutbar ist. Für meine Familie wäre ein gebrauchter Hyundai Inoniq ein reisefähiges eAuto - kostet aktuell gebraucht etwa 20k Eur. Ja, die 500km Fahrt dauert etwas länger, 1h Ladezeit, aber 30min hätten wir eh Pause gemacht. Aber richte ich meine Kaufentscheidung nach einem 2x im Jahr auftretenden Ereignis auf ? Laufe ich im Alltag immer in Gummistiefeln rum weil es regnen könnte ?


    Dein Diesel wird unrentabel werden, wenn er es nicht schon ist. Eine gute Sache, denn Diesel sind echte Dreckschleudern, je älter je schlimmer. Ein großer Schritt war die Euro 5 wo endlich mal die lungenreizenden Stickoxide nennenswert limitiert wurden, der Filter für die krebserregenden Partikel sollte schon seit Euro 4 drin sein. wenn man dann noch an die Energieverschwendung denkt - ich sage mal ein 5Zylinder geht kaum unter 7l Diesel, sind wir also bei rund 70kWh/100km ohne den 1/3 Verlust dazu zurechnen. Im Blick auf die Zukunft können wir uns das nicht mehr leisten. Und wann bist 1000km mal am Stück gefahren ? Ich hoffe nie.

  • Also ich denke, wir leben in zwei sehr unterschiedlichen Welten, was die Qualität der aktuellen Fahrzeuge betrifft. Es ist richtig, dass heutzutage nichts mehr klappert. Das hat man im Griff.

    Wenn man also vor Wut die Türe zuschlägt scheppert sie nicht *yeah*


    Aber die Technik? Nein. Wirklich nicht.


    Ein Beispiel unter vielen:

    Bekannter hat einen (echten) neu gekauften M2.

    Naja....bei seiner ersten HU nach 3 Jahren durchgefallen.

    Vorderachse ausgeschlagen. :thumbs_up:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der seine Karre jemals so etwas ähnliches wie geprügelt hätte....aber egal. Sei es drum. Jetzt gibt's halt einen C43. Vom Regen in die Traufe... :biggrin:


    Anderer BMW, ein 118i, eingelaufene Nockenwellen bei knapp 100 tkm. Wirtschaftlicher Totalschaden.


    Der besagte 3,0 TDI: Die Ursache war auf einen Bauteilfehler im Motorraum zurückzuführen. Zum Glück galt noch die Anschlußgarantie für das Fahrzeug. Der Erstbesitzer hatte es aus seinem eigenen Leasing rausgekauft.


    Skoda 1,2 mit DSG: Kupplungsschäden alle 15(!!!) bis 30 tkm(!).


    Golf R: Was für eine Karre! Nach einem Jahr ein undichtes Pano-Dach und ein defektes DSG-Steuergerät. Läuft, würd ich sagen.


    .....


    Wie gesagt: Das alles konnten wir früher wirklich besser.


    Wie du siehst, den Bus bekomme ich bequem voll :biggrin:



    Daher ist es unbedingt sinnvoll, wenn die dt. Marken auf BEVs zu setzen, denn die aktuell angebotene Grütze ist eine Unverschämtheit.


    BEVs sind so simpel einfach, dass man sich schon ordentlich anstellen muss, um das zu vergeigen.


    Grad mach ich's Maul zu:


    https://www.focus.de/auto/news…tirbt-ab_id_13337001.html


    :laughing:



    Tesla hat ja durchaus mehrfach bewiesen, dass es möglich ist, 7-Stellige Kilometerleistungen zu fahren, ohne dass der Hobel zerfällt. Allerdings sehe ich hier durchaus, dass in der Fahrzeugkonstruktion aufgrund fehlender Erfahrung die Bauteile auf Sicherheit ausgelegt wurden.

    Da sind die Radlager von mir aus 2 Nummern größer als für die Fahrzeuggröße üblich.


    Das wird sich schon noch ändern, wenn Tesla mit der Fahrzeugproduktion Gewinn erwirtschaften muß, weil Bitcoinzocken und CO2-Zertifikate dann nicht mehr lukrativ genug sind.


  • Tja, solang es viel Geld vom Staat geben muss, damit überhaupt jemand sowas kauft, gibt es wohl keinen Markt dafür.


    Pendler, die im Mehr Parteien Haus wohnen sind wohl auch nicht die typischen Kunden.


    Ohne Corona fahre ich ca 6 Mal im Jahr die tausend Kilometer ohne zu tanken am Stück, nur Pipi machen zwischendurch. Allerdings hauptsächlich in Frankreich.


    Ein Siebensitzer mit Allradantrieb, mit dem man die fünfköpfige Familie und noch zusätzliche Nasen zum Sport und so weiter fahren kann ist wohl nicht in Sicht...


    Außerdem ist ja nicht nur für mich Autofahren nicht bloßes von A nach B kommen sondern ein wenig Freude darf es ja auch machen, und da bin ich obwohl ich den Platz und auch die Lademöglichkeit zu Hause habe ganz weit vom Elektromobil entfernt.

  • ...obwohl ich den Platz und auch die Lademöglichkeit zu Hause habe ganz weit vom Elektromobil entfernt.

    ...dir wird ab September schon gesagt werden, wie weit man dir gestattet, noch davon weg zu sein. :biggrin:

    :madgo:


    Man hat genug Stellschrauben, um dir deinen Elch mies zu machen. :thumbs_up:

  • Kauf ich halt einen mit H Kennzeichen. :cool:

    Der Elch müsste ja bald soweit sein...



    Nachhaltigkeit ist ja nicht gewollt. Ein Gerät lange zu nutzen ist quasi der Feind der Industrie.


    Mal weg vom Gedanken des SUVs. Diese sind zwar en super einfach zu identifizierendes Feindbild, aber sie sind weder wirklich schwerer oder größer als vergleichbare Limousinen/Kombis.

    Meist bauen sie sogar auf identischen Plattformen zu ihren flacheren Modellen auf.

    Allrad gibt es inzwischen meist nur noch optional, wenn überhaupt noch.


    Einzig die Projektionsflächen sind größer. Aber das ist auch nur ein Teilaspekt der Aerodynamik, was den Verbrauch letztlich etwas beeinflusst.


    Der Lobbyarbeit zu verdanken ist es aber, daß Kleinwagen (Hybrid oder reine Verbrenner) zunehmend vom Markt verschwinden werden, weil es sich nicht lohnt, hier aufwändige Technik zu verbauen.

    Gleichzeitig bekommen schwere, leistungsstarke PKW noch einen Bonus.


    Sinnvolle Umweltpolitik geht wirklich anders.

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