Beiträge von KSM

    Gott seid Ihr spießig. :scream:

    Wenn einer durch das Stehbolzenloch so groß bohrt, daß er die Verzahnung zerstört, dann sollte er wohl besser nicht schrauben.

    Der Vorschlag lautete ja auch, das frisch gebohrte Loch in der Ankerplatte von hinten aufzuweiten. Insofern hatte ich die mögliche Beschädigung der Verzahnung des Stehbolzenloches noch gar nicht bedacht.

    Sachlich diskutieren ist natürlich immer besser, aber nicht zwingend lustig oder dem Unterhaltungswert von Forumsbeiträgen zuträglich.

    Apropos lustig: Einen Aspekt meines humorigen Kommentares von gestern habe ich heute schon probiert.

    Man kann tatsächlich eine Brustbohrmaschine mit Metallbohrer als Stirnbohmaschine nutzen.

    Geht, wenn auch langsam. Und: Rutscht man aber ab, gibt's sofort und Nahles-mässig "in die Fresse".

    Was ist daran spannend oder prickelnd? Du nimmst die Bremsbacken ab, schlägst einen Bolzen nach hinten durch.Drehst den Flansch so daß das Bolzenloch an einer Stelle steht an der du auch von hinten rankommst. Nimmst einen möglichst langen Bohrer der durch das Bolzenloch passt und bohrst von außen ein Loch in die Bremsankerplatte. Nun nimmst Du einen Schäl oder Stufenbohrer und bohrst das Loch von hinten auf die gewünschte Größe auf. Fertig der Lack. hab ich was vergessen?

    Ich kann einfach nicht widerstehen, auch wenn es mittlerweile gar nicht mehr um die Eingangsfrage geht.

    Also: Bohren - hatten wir nicht von einer Garage OHNE Strom gesprochen? Ok, nehmen wir Oppas alte Brustbohrmaschine.

    Doof nur, dass das Auto ja auf dem Boden und nicht auf der Hebebühne steht. Na ja, das Ding geht auch bestimmt als Kniebohrmaschine. Könnte allerdings dauern......

    Nächster Punkt: Wir geben ungerne Geld für Werkzeug aus. Haben wir dann einen Stahlbohrer zur Hand, der, in das Bohrfutter gespannt, lang genug ist, durch das Bolzenloch hindurch die Ankerplatte zu erreichen?

    Ja, haben wir (auch von Oppa).

    Weiter geht's: Wir weiten das mühsam von vorne gebohrte Loch von hinten mit dem Stufenbohrer (äh, woher? ---egal hatte Oppa auch....) auf das gewünschte Maß auf. Von hinten, mit dem mittlerweile zur Stirnbohrmaschine umfunktionierten Gerät (das Auto steht ja immer noch, maximal auf Unterstellböcken, auf dem Boden).

    Und da wird es jetzt wirklich spannend. Wo, in eingebautem Zustand, kann ich da meine imaginäre Bohrmaschine ansetzen und mit einem Stufenbohrer ein einigermaßen ansehnliches, rundes Loch bohren?

    So viel zu Thema "Hab ich was vergessen?".

    Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier niemanden anpissen, lächerlich machen oder bloßstellen.

    Ich finde das Ganze schon als reines Gedankenspiel spannend. Ich stoße allerdings bereits gedanklich immer wieder auf Hindernisse.

    Vielleicht muss ich es einfach mal ausprobieren und fotografisch festhalten?

    Dr.Mabo, Danke für die erklärenden Worte. Ich hatte mich auch ernsthaft (ja, doch) mit dem Problem beschäftigt, konnte mir aber eben keinen vernünftigen Grund denken, warum die Variante mit dem Loch in der Ankerplatte sinnvoll sein sollte.

    Die Möglichkeiten einer kompletten Werkstatteinrichtung und eine gewisse finanzielle Unbekümmertheit machen einen vermutlich nicht immer kreativer.....

    Trotzdem hier noch etwas selbst erarbeitete (und selbst bezahlte) "Schraubererfahrung":

    Das Werkzeug zur Entfernung alter Lagerinnenringe nennt sich "Winkelschleifer", nicht "Schlüsselfeile". Berücksichtigt man dies, werden aus "mehreren Stunden" auch gerne mal mehrere Minuten.

    Ich kann die Beobachtungen leider nur bestätigen.

    Kommen Leute extra aus Frankreich angereist, schaffen sie es, fast exakt auf die Minute genau zum vereinbarten Zeitpunkt zu erscheinen.

    Interessenten aus der näheren Umgebung kommen einfach kommentarlos gar nicht.

    Positiv sind andererseits die Reaktionen von Menschen mittleren Alters, wenn sie feststellen, dass ihr Gegenüber sich an vormals in Europa gängige Konventionen hält (oder gar Kaffee zur Besichtigung des Kaufobjektes serviert).

    PS: HMMMMM!

    Der "Knackpunkt" ist der Temperatur-Unterschied zwischen Gehäuse und Lagerring.

    Ich benutze dafür (auf der Arbeit :cool:) einen Innen-Schlag-Auszieher (die professionelle Variante von Jan´s Eigenbau) und Wärme/Kälte.

    Das Gehäuse 1 Stunde bei 200 Grad im Backofen. Dann auf die Werkbank und den Innen-Schlag-Auszieher "montieren".
    Dann mit Kältespray gezielt mit dem Sprüh-Röhrchen ein paar Sekunden innen auf den Lagerring sprühen und mit einem Ruck am Schlag-Auszieher ist der Ring draußen :thumbs_up::wink:
    Mit dem Temperatur-Unterschied von 200° und ca -40/45° fällt der Ring schon fast von alleine raus :thumbs_up:


    BINGO! Und da ja Erfahrung gewünscht war: Ja, ich habe genau das beschriebene Verfahren schon diverse Male erfolgreich und ohne Bauteil-Zerstörung angewandt.

    Und wer das auch schon mal probiert hat, kann sich auch vorstellen, woher das Wort "Knackpunkt" kommt.

    Vielen Dank für die promten Antworten! Mit erwärmen hatte ich leider keinen erfolg...
    Hatte mir auch einen Ziehhammer mit U-Scheiben gebastelt... Leider auch erfolglos.
    Habe das ganze dann mit etwas Durck auf die Rückwand des Lagers ergänzt (ein Euro eingeworfen als Unterlage, Mutter hinten an U-Scheibe fixiert und Gewindestange gefühlvoll weiter eingeschraubt). Lange Rede kurzer Sinn...die Rückwand mag das garnicht. Auch nicht ein bisschen, auch nicht wenn man verzweifelt, weil alles Andere nicht klappt! Leider habe ich das Kupplungsgehäuse dabei zerstört. :scream:
    Danach konnte ich die Lagerschale von hinten austreiben...


    Nicht schön, aber vielleicht bewahrt mein Outing ja jemand anderen...

    Aua!

    Hier liegt noch etwas von dem Wunderlot für Alu. Damit könntest du den Deckel wieder zulöten.

    Von diesen ganzen Werkzeugmethoden würde ich absehen. Anwärmen im Backofen, das Gehäuse etwas auf die Werkbank klopfen (mit dem Lagerring zur Werkbank) und der Ring fällt raus, ohne irgendeine Belastung auf den Lagersitz. Die schonenste Methode.

    Gruß. Martin.

    Und muss ich den Deckel dann auch wie bei dem Guessworks Video über die Straße scheuern? :biggrin:

    Ich habe ohnehin fast die komplette KUKKO-Palette im Schrank - was soll ich da experimentieren?

    Wechsel mal die Schlauchschellen.

    Schlauch und Schelle müssen zusammenpassen.

    Ich hatte das gleiche Problem mit einem Peugeot 205 GTI: Alle Schläuche getauscht (gegen neue OE-Teile) und dann - da sind wir wieder bei den Mode-Artikeln - an allen Verbindungen Mikalor-Klappschellen verwendet.

    Bei sämtlichen kleinen Rohrdurchmessern zeigten sich Undichtigkeiten.

    Die Mikalor-Schellen sind qualitativ top, nur nicht für die dünnen Wandstärken der Original-Schläuche gedacht.

    Ich habe dann konventionelle Inox-Schellen verbaut und aller war gut.