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Thema: Verteiler Lucas D 25 bei A-Motor versus 123-Ignition

  1. #11
    Zitat Zitat von Astronauticus Beitrag anzeigen
    Warum braucht der Originalverteiler eine 6Ohm- und ein Alden eine 3Ohm-Spule?
    Aldon Verteiler oder Aldon Ignitor?

    Kontakt gesteuerte Minis haben 3 Ohm Spulen, elektronisch gesteuerte hingegen 1,5 Ohm Spulen.

    Der Aldon Verteiler mit Kontakt und Kondensator braucht auch eine 3 Ohm Spule, da sonst die Kontaktplättchen zu schnell verschleißen. Mit einer 1,5 Ohm Spule fließt deutlich mehr Strom.
    Kontakt-gesteuerte Verteiler funktionieren natürlich auch (eine Weile) mit 1,5 Ohm Spule, nur verschleißen Kontakte und auch Kondensator eben deutlich schneller...

    Beim Aldon Ignitor oder vergleichbaren Produkten wie Lumenition etc. gibt´s dieses Problem nicht, da eben der Unterbrecher-Kontakt und Kondensator durch einen elektronischen "Schalter" ersetzt wurden.
    Da darf entsprechend mehr Strom fließen = 1,5 Ohm Spule passt problemlos, wie auch beim Vergaser-Cooper mit elektronischem Verteiler oder auch SPi...
    Vorteil ist, dass die Spule schneller geladen wird und ein stärkerer Zündfunke erzeugt werden kann. Bei niedrigen Drehzahlen weniger das Problem, bei hohen Drehzahlen aber definitiv von Vorteil.

    Vorteil der Nachrüstung von Elektronischen Zündungen wie Aldon Ignitor, Lumenition Magnetronic oder dem oben verlinkten "Günstig-Produkt" (welches definitiv gut funktioniert ), ist neben der wartungsfreiheit eben auch noch, dass ein relaitiv verschlissener Verteiler mit radialem Spiel in der Welle trotzdem einen ruhigen Leerlauf erzeugt, weil eben kein Kontakt mehr mit der "flatternden" Welle gesteuert werden muss, wodurch der Schließwinkel und auch ZZP sich bei laufendem Motor ständig leicht verändert.
    Die Unterschiede vor und nach Umrüstung sieht man deutlich mit der Zündlichtpistole
    Und ich bin sicher, dass eine Vielzahl an Verteilern von diesem Verschleiß betroffen sind...

    Rein optisch ist es kaum zu erkennen (Thema Originalität), da nur statt einem Kabel eben 2 Kabel aus dem Verteiler kommen.

    Negativer Aspekt der Elektronik ist aber der Pannen-Fall. Ist das Teil kaputt, geht ohne Ersatz nichts mehr. Gut beraten ist, wer den passenden Kontakt und Kondensator nebst Masseleitung und Werkzeug im Auto dabei hat... ...oder eben ein zweites von den oben verlinkten "Günstig-Teilen"

    Gruß, Diddi

    Edit: 6 Ohm? Macht mich jetzt stutzig. Daher Beitrag korrigiert...
    Geändert von HOT (31.10.2014 um 20:56 Uhr)

  2. #12
    War leider ein paar Tage verhindert durch familiäre Belange.

    Werde jetzt den kompletten Motor mit allen Anbauteilen zum Überholen geben - Kontakte am Zündverteiler Lucas 25D sind trotz korrekter Einstellung und neuem Kondensator, passenden Zündkerzen (sowohl NGK wie auch Champion) mehr oder minder fix durchgeschmort.
    Die schnell verschleissenden Kontakte beobachte ich auch bei anderen Fahrzeugen (hier Mercedees Benz W 111 220 SEb Coupé von 1965) und das bei Verwendung von Originalteilen vom Hersteller. Das ist offenbar ein allgemeines Phänomen.

    Verschleiss vom Verteiler habe ich noch nicht genau festgestellt, dürfte aber im Rahmen einer Abnutzung nach knapp 60 000km sich im Rahmen halten. Neuer Verteiler kriegt man ja nicht mal eben schnell her - daher die Überlegung der elektronischen Zündung.

    Einstellung vom Zweifachvergaser bei IOZ wurde durchgeführt, inkl. Erneuerung der Vergaserwellen, Düsenstock, Schwimmernadel und weiterer Verschleissteile. Vielleicht muss nach geraumer Zeit eben die Neueinstellung aufgrund von innerem Verschleiss durchgeführt werden? Oder mag der Sprit (Esso Super Plus Ultimate 98 Octane) an der fehlenden Zuverlässigkeit Schuld haben? Es ist zu beobachten das nach ca. zwei bis drei wöchiger Standzeit ein Starten nur noch mit Starthilfespray möglich ist. Und selbst dann müssen oft noch händisch die Schwimmerkammern mit Benzin befüllt werden. Dabei ist an der Vergaserseite kein Benzinverlust feststellbar. Laut Tankstelle würde der Sprit einfach verschalen und sei nach ca. halbjähriger Lagerung im Tank längst nicht mehr so zündfreudig wie unmittelbar nach Betanken.

    Damit ich an der Front Ruhe habe wird halt der Motor mit Anbauteilen zum Überholen gegeben - ich bin es leid ständig nachbessern zu müssen.

  3. #13
    onlyvdp,

    hier unterstelle ich aber, dass an deinem Auto etwas grundsätzlich nicht ok ist. Bei meinem 1100er bin ich zwar auch nicht immer glücklich über die Haltbarkeit einiger Komponenten, aber auch die preiswerten Unterbrecher und Kondensatoren von Earlpart oder anderen Quellen verschmurgeln nicht. Starten tut der Kleine auch nach mehreren Wochen oder Monaten gut, da braucht es kein Startpilot oder sonst ein Zeug. Ich tanke seit 2012 übrigens E10, aber am Startverhalten und Fahrverhalten hat sich dadurch nichts verändert.

    Die von dir geplante Komplettüberholung wird die Grundursache für deine Probleme hoffentlich mit beseitigen, sonst wäre es schade ums Geld.

    Grüße
    OlliMK
    The new BMC 1100 - it floats on fluid

  4. #14
    Die Ursache für die rasch verschmorten Zündkontakte habe ich nicht gefunden. Zündkerzen werden N9Y von Champion oder das BP... Äquivalent von NGK verwendet. Kerzenstecker sind von Lucas, Kappe und Zündverteiler ebenfalls. Zündspule ist ebenfalls von Lucas und der Kondensator entweder von Lucas oder bauähnlichem Muster von den anderen großen Zündzubehör Herstellern.
    Eingestellt wird mit Zündpistole (Licht zum Verdrehen des Verteilers).

    Zweifachvergaseranlage kann bei nicht richtiger Grundeinstellung nach Überholung zum großen Ärgernis werden, hab da schon mal vor Jahren einen Kopfschaden produziert. Meistens isses viel zu mager eingestellt gewesen bei mir - das war meistens bei Autos die auch noch AU pflichtig waren. Seitdem wird der Wagen nach Überholung der Vergaser zum kompletten Einstellen zu IOZ gefahren. Ist zwar aufwändig und zeitintensiv - aber immernoch besser wie ein Kopf- oder Motorschaden.

    Im Jänner habe ich mich zu einem Kurs fürs Einstellen von SU Vergasern (Zwei- und Dreifachanlagen) angemeldet und hoffe dann die Sache selbst durchführen zu können. Die nötigen Messinstrumente habe ich schon seit Jahren im Bestand - einzig es wurde mir noch nie gezeigt wie das bei einer Zweifachvergaseranlage durchzuführen ist.
    Nur so nach Gutdünken eingestellt ist der Motorschaden fast vorprogrammiert - - -

    Bei den SU Einzelvergaseranlagen (HS 4 und 6, HIF 44) habe ich nie Probleme, da klappts immer gut und die spätere Überprüfung in der Werkstatt hat meine Einstellung bestätigt und es waren keine Nachjustierungen nötig!
    Geändert von onlyvdp (15.11.2014 um 14:18 Uhr)

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