Das SPI ECU TestBook Projekt

  • Nachdem ich ja jetzt auch mehr oder weniger glücklicher SPI Besitzer bin, kann ich verstehen, warum der ein oder andere an der Elektronik verzweifelt, bis hin zu zu einem Vergaserumbau.


    Ich würde hier gerne ein Projekt starten und hoffe auf ein wenig Mithilfe, damit es nicht ganz so lange dauert und schnell Früchte trägt.


    Mögliche Ziele:


    - Fehlerdiagnose von defekten ECUs mit möglichen Reparaturmassnahmen
    - Entfernung der Wegfahrsperre
    - Erkennen und verstehen der Kommunikation zwischen TestBook und ECU
    - Kommunikation mit der ECU
    ...



    Um zu verstehen was in der ECU abläuft, muss man die einzelnen Komponenten verstehen. Also hier mein erster Entwurf der Teile, die ich bislang erkennen konnte.



    Das ist hier etwas klein, also hier noch der Link zu der "grossen" Darstellung, auf der man auch die berschreibungen erkennen kann ;)


    ECUbig.jpg

  • Was benötigst du denn an Mithilfe? Einen zickigen Spritzer, der dringend ausgelesen werden müßte, hätte ich an der Hand. :D

  • Quote from minimoke68

    Hallo
    Schaut euch mal bitte die Ebay Artikelnummer 260120388399 an vieleicht ist
    das was ihr braucht mfg minimoke 68




    ... mein Microcheck passt nicht in einen Koffer, sondern hat einen zweiten dabei,
    entweder quetscht der alles rein, oder es fehlt Anleitungen, Karten, Kabel etc.pp. :rolleyes:

  • Ich habe eine Orginal- Rover-Testbookcd für den Mini von 95. wenn dir das vllt was bringt?
    Gorm

  • Wow! So viel Infos? Ich bin überwältigt! Vielen Dank schon mal!!



    @ minimoke68


    Vielen Dank für den Link! Soweit ich weiss, kann ich mit dem Microcheck nur Fehler ausLESEN, aber keine besonderen Einstellungen vornehmen, wie z.B. neue WFS anlernen oder Steppermotor Grundeinstellung, oder irre ich mich da?


    @ KLAS
    Was soll ich sagen? Genial! Ich hatte schon Sorge die ganze Pampe von den Dingern abpuhlen zu müssen. Das hift natürlich SEHR viel weiter!


    @ Mr. Grease
    Du kannst vielleicht die Frage von oben beantworten? Ich meine was so ein Microckeck kann und wo die Grenzen sind?


    @ gormi
    Muss ich mal prüfen, welche schon im Bestand sind. Steht da eine Version drauf? Eventuell würde ich die gerne mal kopieren oder hast du eventuell auch eine Kopie für mich?


    Danke Jungs! :D

  • Ein Microcheck besteht sogar aus mehreren Koffern, wenn man die ganzen Adapter für die bis 1993 produzierten Rover-Fahrzeuge mitbekommt.

    Mit dem Microcheck kann man beim SPI auch Grundeinstellungen des Steppermotors vornehmen, Fehler löschen, aber m.W. z.B. keine WFS anlernen. Die gab es damals noch nicht, sondern kamen erst mit dem Modelljahr 1994, als es dann auch das Testbook gab. Ich finde dazu in der Anleitung auch nichts.

    Die letzte Software-Version für das Testbook ist lt. Omitec die Version 5.06 und läuft auch mit Windows XP. Sie ist - noch nicht ;) - in meinem Besitz....wir haben bisher nur die 4.04 (DRS00404) von 10/2001. Dann haben wir noch als Diagnose-CD die DREG005 von 11/1999.

    Wenn jemand mit dem Testbook4 Erfahrungen hat (Aufbau, Softwareinstallation auch mit "fremdem" Laptop etc.) bin ich für jeden Tipp dankbar, da wir gerade ein solches aufbauen wollen.

  • Das Testbook 4 ( auch T4 Lite ) ist meines Wissens ein Windowsbasiertes Programm, dass über ein Interface mit dem Auto verbunden wird. Das INterface ist doch meistens dafür da, die Betriebsspannung des Laptops mit der Betriebsspannung der Ecu zu "vereinen". Das T4 Lite kommuniziert aber glaube ich nicht wie die INterface's von anderen Herstellern über den Sub-d oder USB sondern über die Ethernetbuchse des pc - keine ahnung wie das funktionieren soll. wenn man aber die Software hat (miniwilli), kann man bestimmt ein INterface bauen (dougie) das mit der ecu kommunizieren kann. Meines Wissens war das Problem bis jetzt immer das übertragungsprotokoll, da ROver zu der Zeit sein eigenes Süppchen kochte und auf OBD(II) verzichtete.Das müsste ja rein theoretisch auf der CD sein, also das Protokoll?
    alles nur Halbwissen!
    Gorm

  • ja, soweit ich weiß hat HP damals eine spezielle LAN schnittstelle gebaut, nur fürs testbook.
    das protokoll selber sollte kein problem sein, muß das selbe sein was schon beim Microcheck benutzt wird. dürfte sowas hochgeistiges sein wie "sende x, empfange ??byte".


    und weil mich das mit dem süppchen immer stört: zu der zeit haben alle gemacht was sie wollten, nicht nur Rover ;)
    OBD ist hier eh "unbekannt" und OBD-II/E-OBD ist später auch nur auf druck des gesetztgebers verbreitet worden.

  • Mein Blick in die Interface-Box hat bislang nichts besonderes zu Tage gebracht: 2 Optokoppler und eine handvoll Logik-Bausteine a la 74xx.
    Ich werde versuchen ein Bild davon zu machen.


    Ein paar Einblicke, wie das testbook von innen aussieht, habe ich bei meiner Recherche hier gefunden.


    Will sagen: das Protokoll ist wahrscheinlich proprietär, weil es von Rover noch vor OBD und OBD II eingeführt wurde.


    Mein erster Ansatzpunkt ist die Schnitstellengeschwindigkeit heraus zu bekommen. Bei einem 3-Leitungs-Interface denke ich zunächst an RxD, TxD und Masse. Wenn man die Geschwindigkeit hat, könnte man mit einem Interface (MAX232) versuchen, ob es das Laptop mit Terminal Programm zumindest lesen kann.


    Was die TestBook Software angeht, so habe ich das Gefühl, das nur das Basis-System von der Festplatte geladen wird. Also Windows und eine Art Rover-Start-Programm, weil während man sich so durch die verschiedenen Tests arbeitet, wird immer nur von der CD gelessen. Daher vermute ich, das wenn einfach nur eine neuere CD eingelegt wird, automatisch die neuere Version verfügbar ist. Vielleicht können wir mal versuchen eine Kopie der neusten CD Version rum zu schicken? Ich würde sie zumindest gerne mal auf den System hier testen (wenn das möglich ist).


    Ich hatte auch schon vor, die Festplatte aus dem Testbook mal auszubauen und zu sichern. Für den Fall eines Ablebens der Platte, hätte man dann zumindest den Ist-Zustand gerettet.


    Ich werde derweil schon mal ein paar EEPROM-Chips bestellen...


    VG
    Ralf

  • ich hab mal den verbinder und mein microcheck aufgemacht

    nich viel drin in der kiste, ein GL393 und ein ICL8069 und kleinkram.
    im microcheck hab ich auch kein MAX232 gefunden. könnte es ein das die komunikation auf TTL (was immer das ist, ich weiß nur das einige Palm das so machen anstelle der "echten" 232) basis läuft?

  • TTL = Transistor Transitor Logic, arbeitet ausschliesslich mit 0V und 5V Pegel


    RS232 = Serielles Interface arbeitet mit +9V und -9V


    Manche Computer hatten auch kein Problem die TTL 0V als RS232 -9V zu erkennen, aber das war eben nicht konform zum Standard und funktionierte nicht bei jedem Computer. Wie es bei dem Microcheck läuft, kann ich von hier aus leider nicht sagen.


    Ein MAX232 behebt das Problem mit der unterschiedlichen Schnittstelle weil er zwischen RS232 und TTL "übersetzt". Angenehmer Nebeneffekt: die angeschlossenen Komponenten sind geschützt.


    Der GL393 sollte kompatibel zum LM393 sein (Komparator, wenn es so ein kleiner 8Pin IC ist) ... 10 Cent bei Reichelt...


    Der ICL8069 ist eine 1,2V Referenz-Spannungsquelle. Also auch nix besonderes.


    VG
    Ralf

  • jungs......
    ich versteh nur bahnhof.... weerde aber trotzdem immer mal wieder hier reinschauen....und drücker euch die daumen.....

    Früher hast du Frauen getroffen die haben gekocht wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die so saufen wie dein Vater!



    Do you know the meaning of
    ABCDEFG
    A Boy Can Do Everything For Girl.


    Reverse the meaning of,
    GFEDCBA
    Girls Forgot Everything Done & Catches new Boy Again


    Der 70A Ford Lichtmachinen thread:
    http://www.mini-forum.de/showt…ghlight=ford+lichtmachine

  • ja, der GL sollte dem LM gleich sein, zumindest steht in dem datenblatt was ich gefunden hab auch was von wegen comperator, hat auch 8 beine


    sobald ich weiß wie ich zerstörungsfrei das oberteil mit tasten und display vom MC ab bekomm mach ich davon auch bilder

  • Je nach dem, wie die Versorgungsspannung für den Doppelkomparator (LM393) gewählt ist (zB. +/-9V), kann man mit ein paar zusätzlichen Bausteinen sogar schon einen simplen RS232<->TTL Pegelumsetzer bauen. Wenn dann noch die 1,2V Referenz als Umschaltpunkt für den LM393 genommen ist, würde das ja wunderbar ins Schema passen...gab es damals eigentlich schon die MAX232 und Konsorten?

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