Beiträge von HOT

    Ok, verstehe. Also dann sind es die 22 Nm.

    Hmmm...

    Ein Drehmoment für die Kontermutter der Einstell-Schrauben wird weder in den original Rover Handbüchern, noch im Haynes angegeben.

    Das Gewinde hat 5/16" UNF und das Standard-Drehmoent dafür wäre laut Rover 25 NM trocken. Da das Gewinde aber gut geölt ist, hat da "jemand" 3 NM abgezogen und 22 NM "in den Raum geworfen"... :roll-eyes:

    Hast du entsprechendes Werkzeug, um die Einstellschraube gegen zu halten während du mit Drehmonet anziehst?

    Wenn nicht, wirst du verzweifeln.

    Einstellen, von Hand kontern und anschließend mit Drehmoment nachziehen ohne gegen zu halten, wird das Ventilspiel garantiert wieder verändern...

    Gruß, Diddi

    Danke Paul, auch in Namen meiner Großeltern :thumbs_up:

    :redface: :redface: :redface:

    Aber Paul hat schon Recht. Es geht auch ohne bunte Bilderchen, auch wenn die es leichter verständlich machen würden... :wink:

    Eigentlich braucht man dafür nehr als nur 2 Hände... :roll-eyes:

    Wenn du den Tankgeber in der Haand hast erklärt sich einiges von selbst.

    Der Geber hat einen mechanischen "Leer" und "Voll" Anschlag.

    Der Draht-Bügel steckt am "Poti" in einer "Muffe" und ist mit einer seitlichen Klemmschraube gesichert.

    Wenn du den Tankgeber neben den Tank in Einbau-Position hältst, wirst du feststellen, dass der Schwimmer bei "Leer" Anschlag noch nicht den Tankboden berührt, sondern ein wenig darüber "in der Luft" steht. So wird sichergestellt, dass bei gerade eben "Leer" Anzeige auf der "Uhr", noch immer eine "Pfütze" Sprit im Tank ist und nicht direkt schon "heiße Luft und tote Fliegen" gefördert werden... :tongue:

    Quasi Reserve, ohne dass sie angezeigt wird... :thumbs_up:

    Zur "Kalibrierung" des Gebers...:

    - Geber ausgebaut und elektrisch angeschlossen

    - Zündung einschalten

    - Tankgeber ganz langsam in Richtung "Leer" bewegen, bis auf der "Tank-Uhr" der Zeiger exakt auf dem "Strich" für Empty steht.

    - Jetzt bräuchtest du viele Hände oder eine geeignet Vorrichtung... :roll-eyes: :tongue:

    - In dieser Position die Strippen am Geber abziehen und mit einem Multimeter den Ohm-Wert des Potis messen und notieren

    - Die seitliche Klemmschraube lösen, so dass der Drahtbügel sich in der Welle (Muffe) frei bewegen/drehen lässt.

    - Den Drahtbügel des Schwimmers an den "Leer" Anschlag legen/arretieren

    - Die Welle (Muffe) so verdrehen, dass der zuvor gemessene und notierte Ohm-Wert erreicht wird.

    - Klemmschraube wieder anziehen und noch mal Ohm-Wert testen/messen und ggf. Einstellung korrigieren

    - Schwimmerarm gegen "Voll" Anschlag legen und wieder den Ohm-Wert messen. Er sollte zwischen 10 und 15 Ohm liegen. Liegt er unter 10 Ohm, den "Voll" Anschlag etwas nach unten biegen...

    - Wenn du jetzt den Geber wieder anschließt, sollte nach mehrmaligem Bewegen am "Leer" Anschlag wieder exakt Empty, oder minimal darunter angezeigt werden. Steht der Zeiger über der Empty Markierung, noch mal wie oben nachstellen... Ohm-Wert messen, Klemmschraube.......

    Passt alles soweit, einbauen und mit Sprit testen... (Reserve-Kanister mitnehmen... :redface: ) :wink: :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Update: Benzindruck gut 1 bar (also für SPI normal), Zündverteiler nachjustiert, neue Verteilerkappe und -finger (bei der eingebauten kam mir die Mittelkohle entgegen).

    Kaltlauf nach wie vor gut. In der Aufwärmphase "ruckelt" er bei voller Beschleunigung kurz um dann eigentlich normal weiter zu beschleunigen. Wenn er warm ist, merkt man davon fast nichts mehr. Auf der Landstraße erreichte er nach ca. 1 km auch bereits 150 km/h. Er kommt mir dann aber tatsächlich schon etwas müde vor, denn er kann mehr.

    Was mir aufgefallen ist: Das Rucken (Röhren) ist nicht bei 100% Vollgas, sondern kurz davor. Jetzt gebe ich der ECU mal Zeit, sich an die neue / alte Drosselklappe zu gewöhnen. Vielleicht gibt sich das alles noch.

    Edit: Benzinfilter ist ca. 10.000 km alt.

    Dann plane schon mal den Filterwechsel ein... Intervall lt. Rover 10.000 km :tongue:

    Muss aber keinen Unterschied machen... :wink:

    Gruß, Diddi

    Hi Turi, weshalb favorisierst Du den HIF44? Worin unterscheidet er sich zum HS4 bzw. wo liegen die Vorteile?

    Grüße, Wolfgang

    HS4 Durchmesser 1 4/8" = 1,5" = 38mm

    HIF44 Durchmesser 44mm (deutlich moderner, zuverlässiger und Verschleiß-ärmer als der HS Vergaser)

    Vergleichbar zum HS4 mit 38mm gab es als modernere Weiterentwicklung auch den HIF38, der beim 1300er mit 50PS verwendet wurde und noch parallel zum SPi gebaut wurde... Der Motor hat nur 9,4:1 Verdichtung

    Beim 1300er Metro wie auch beim 1300er Vergaser-Cooper mit 60+PS wurde schon ab Werk ein HIF44 eingesetzt

    Der Inno 120L hingegen hatte einen HS6... der aber vom Durchmesser dem HIF44 entspricht...

    Für´n "schmalbrüstigen" 1300er mit ~50 Ponys langt der HS4/HIF38

    Für einen etwas "performanteren" 1300er mit ~60+ Ponys braucht´s schon einen HS6/HIF44 und der HIF ist moderner/zuverlässiger...

    Gruß, Diddi

    Hier vielleicht nicht aber beim Vergaser wäre es ein Zeichen zu mager.

    Kann´s auch beim Einspritzer sein...

    Benzinpumpe schwächelt, Filter geht zu, was man in der Regel aber am Pumpengeräusch hört...

    Oder der Benzindruckregler ist "alters-schwach" und regelt zu niedrig...

    Bei "performanten" SPis wurden nicht umsonst oft die Benzindruckregler "manipuliert", um oben rum mehr Sprit zu bekommen, was allerdings auch unten rum oft Probleme (AU) machte... :wink: Oben rum kann´s die ECU kontrollieren, aber unter rum bekommt sie mit zuviel Druck Probleme.

    Bei einem "schwächelden" Benzindruckregler" wär´s dann der Umkehrschluss. Unten rum (Teillast) reichts, weil die ECU über Einspritzdauer nachregeln kann, aber oben rum (Volllast) reichts dann nicht mehr...

    Gruß, Diddi

    Woran erkenne ich denn den ab Vergaser Cooper, evtl. habe ich den ja im Keller. :biggrin:

    Lässt sich recht einfach messen. Unterschied ist ca. 1/2" / 13mm

    Von der hinteren Bohrung für die Motorlager (Bohrungsmitte) nach hinten zum unteren "Ausleger" des Towers, in dem die große Bohrung für den unteren Querlenkerbolzen ist, messen.

    Vergaser-Cooper und spätere (SPi/Mpi) = ca. 70mm

    1000er, bzw. alles vor dem 1300er A+ = ca. 57mm

    Beim oberen Knochen (1000er / 1300er A+) ist es auch 1/2" / 13mm

    Gruß, Diddi

    So sieht das ja von innen aus.

    https://www.mgfcar.de/mems1.9/relay.html

    Schonmal die Schließkontakte gesäubert? Entweder mit einer Schlüsselfeile oder Schmirgelleinen...

    Kann sein, daß die bisschen Abbrand drauf haben.

    Ein immer wieder mal auftauchendes Problem. Auch beim SPi, bei dem das Modul nur etwas anders verschaltet ist...

    Irgendwann kommt´s halt mal. Schließlich ist selbst der jüngste Einspritzer schon über 20 Jahre alt...

    Kontakte reinigen wäre auf jeden Fall einen Versuch wert :thumbs_up:

    Gruß, Diddi

    Das deutet eigentlich alles darauf hin, dass es ein Problem im Relais-Modul gibt.

    Die 0,2-0,3 Ohm sind zwar nicht ideal, sollten aber kein Problem sein.

    Das weiße Kabel kommt direkt vom Sicherungskasten (Zündung ein) und geht zum Relais-Modul ans Benzin-Pumpen-Relais, sowie auch direkt zur ECU.

    Das schwarz/lila Kabel geht direkt zur ECU, da sie die Masse schaltet. Zuerst für ein paar Sekunden, um Druck aufzubauen und sobald der Motor läuft, dann dauerhaft...

    Die 0,1-0,2 Sekunden sind definitiv viel zu wenig...

    Dass die ECU ein Problem mit der Bordspannung hat, sobald diese unter ca. 13V fällt, kann ich mir nicht vorstellen.

    Aber das Relais könnte durchaus ein Problem haben.

    Du könntest mal bei geöffnetem Relais-Modul den Kontakt des Pumpen-Relais mit etwas nicht leitendem manuell zu drücken... Dann sollte er anspringen.

    Oder alternativ den Stecker vom Relais-Modul abziehen und im Stecker eine Brücke zwischen weiß und braun/grau stecken.

    Dann sollte zumindest bei Zündung ein die Pumpe laufen. Starten geht so natürlich nicht...

    Gruß, Diddi

    Jetzt hab ich beim Einbauen des Tanks festgestellt, daß wenn ich mit der Pressluft in das Loch welches

    am Tankentlüftungsschnüdel angebracht ist (wo der Schraubenzieher drinsteckt) hineinblase, keine Luft aus der anderen Seite rauskommt. Das Rohr hat keinen Durchgang. Weiß wer warum?

    Das weiße Ding in der Leitung ist ein Rückschlag-Ventil und lässt Durchgang nur in eine Richtung zu...

    Da sollte ein Pfeil drauf sein, der die Richtung anzeigt :wink:

    Gruß, Diddi

    Die Ursache ist recht einfach, aber nicht immer einfach zu finden...

    Die Ursache "heißt" Übergangs-Widerstand :wink:

    Die Relais schalten, wie du schon festgestellt hast, selbst unter 10V noch recht zuverlässig. Da fließen auch nur ein paar Milliampere (mA).

    Bei einer Spritpumpe sieht´s schon anders aus. Die ist nicht umsonst mit 10A abgesichert. Wenn sie läuft, zieht sie irgendwo zwischen 5 und 7,5A...

    Gibt´s irgendwo einen Übergangs-Widerstand (oxydierte Kontakte), fließen bei Batterie-Spannung nicht genug A durch die Leitung. Mit 14V Starthilfe sind es etwas mehr A und die Pumpe läuft an. Läuft dann der Motor, liefert auch die Lima rund 14V +/- was der Pumpe (noch) reicht...

    Und ein Übergangs-Widerstand kann in der Plus-Leitung, sowie auch in der Masse-Leitung sein. Schließlich müssen die A ja auch wieder zurück zur Batterie :wink:

    Wenn die Pumpe dann zum Testen direkt (an der Batterie?) angeschlossen wird, sind die Strippen kurz und vermutlich auch kein nenneswerter Übergangs-Widerstand vorhanden. Dann läuft sie natürlich auch mit 12V (Batterie-Spannung)... :wink:

    Problematischer ist das Finden des Übergangs-Widerstandes, da der Weg recht lang ist. Batterie - Hauptsicherungskasten (Motorraum) - Relais-Modul - Sicherungskasten (Innenraum) - Crash-Schalter - Übergangsstecker zum hinteren Kabelbaum - Pumpe - Masseanschluss...

    Die Stecker im MPi-Kabelbaum sind in der Regel recht unproblematisch. Aber es gibt halt einige. Z.B. der Stecker vom Crash-Schalter, Relais-Modul, Übergang zum hinteren Kabelbaum etc.... :wink:

    Ich tippe aber mal auf einen der "schlechtesten" Masse-Anschlüsse im Mini, an dem auch die Spritpumpe hängt... Die untere Schraubverbindung der linken Rückleuchte... Lackiertes Blech und dann mit einer Zahnscheibe "nicht wirklich fest) verschraubt, die sich durch den Lack bis auf´s Blech drücken muss, in der Hoffnung, eine geeignete Masseverbindung zu schaffen... :roll-eyes: :tongue:

    Gruß, Diddi

    Das Spiel ist moderat und lässt sich auch nur mit montiertem Rad provozieren. Geräusche treten keine auf...

    Bei sowas bin ich ziemlich pingelig, da ich immer der Meinung war, Radlager müssen spielfrei sein.

    Wie ich in Beitrag #6 schon geschrieben habe, ist ein leichtes Lagerspiel von bis zu 0,05 mm laut Handbuch erlaubt :wink:

    Und 0,05 mm im Lager sind am Rad "deutlich" mehr...

    Hast du den selben Test mal mit angezogener Handremse gemacht? Ist das Spiel dann weg, ist es Spiel im Radlager. Ist das Spiel noch vorhanden, ist es Spiel in der Schwingenlagerung :wink:

    Solange das Radlager keine Geräusche macht, und das Spiel wirklich nur sehr gering ist, würde ich es auch erst mal weiter beobachten... :wink:

    Gruß, Diddi