Juhuuu, ich denk immer wieder mal an die Pozilei, freut mich, dass es sie noch gibt. ![]()
Beiträge von Mini-ster
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Ja die Spitze vom Füllstück ist sehr schmal. Hilfreich ist, wenn es wirklich überall Kontakt zum umliegenden Material hat. Dann kann es die Wärme abführen bzw. besser verteilen. An Stellen ohne Kontakt verglüht die Spitze ganz schnell. Daher ist es immer sinnvoll an solchen Stellen einen ganz dünnen Schweißdraht parat zu halten, um ggf. direkt Material nachzuführen. Sobald aber die Schmelze läuft, laufen auch Stellen sauber zu, an denen eigentlich ein kleiner Spalt besteht. Wird der aber zu größ, entsteht schnell ein Loch. Auch dafür sollte man ein Stück "Angstdraht" bereithalten.
Die ganz coolen Schweißer brauchen den natürlich nicht und haben daher immer eine Hand frei
An dieser Coolness arbeite ich aber noch 
so long
der Doc
Arbeitest du an solchen Stellen mit einer Kupferplatte als Untergrund oder trainierst du da Hitzeeintrag und Timing?
Wenn das klappt, dann kannst du ja mit der dann freien Hand paar Fotos/Videos vom Schweißprozess machen.

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Dieses Füllstück ist ja sehr schmal, hast du das auch ohne Zusatzmaterial verschweißt? In Bezug auf den Temperatureintrag würde ich vermuten, dass es mit Zusatzmaterial besser geht, mir fehlt da jedoch Ahnung und Erfahrung, finde das Autogenschweißen aber nach wie vor sehr reizvoll.
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Kann man beim Kupplungsdeckel außer der hinteren Schraube auch zusätzlich die unterste Schraube weglassen...?
oder wird das instabil?
War ne ziemliche Frickelei, die bei eingebautem aber hochgepumpten Motor rauszubekommen,
wird übles Gefluche geben, wenn die wieder rein muss...
Inno-Uwe
Rein geht deutlich leichter als raus.

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Hi, war vielleicht unpräzise gefragt, der Autoglaser fertigt ja wahrscheinlich gemäß Bestellung:
Du hast dem doch vermutlich eine Kontur vorgeben müssen, oder ein paar Radien?
Markus
Genau das war auch mein Gedanke. Da ist ja kein Flachglas. Fertigen die Wunschformen an oder schauen die, was am besten passt und schneiden dann daraus deine Scheibe?
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Was ist das für ne Heckscheibe? Ich kenn mich da nicht aus, gibt's da was Broadspeed-spezifisches? Oder hast du dir die auch mal eben selbst gegossen?

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Diddi das Adlerauge.

Was mich an der ganzen Arbeit so fasziniert, ist, dass die ganzen handgedengelten Sachen nicht wie handgedengelt, sondern industriell gefertigt aussehen. Der wird doch viel zu perfekt zum fahren.

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Verstehe, danke, wieder was gelernt.

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Wie hast du die Falten im 2. Bild so glatt bekommen wie im letzten Bild? Da sind auch keine Hammerschläge erkennbar. Durchs english wheel konntest du das Blech vermutlich nicht ziehen?
Ich bin immer wieder auf's neue fasziniert.

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Dabei hilft es, die Lenkung zu betätigen. Wenn erst nix ging, geht's in einer Stellung dann doch.
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Zu den Achsschenkelbolzen: Tu dir den Gefallen und schleif sie vorher gründlich mit Ventileinschleifpaste aufeinander ein. Die anschließende Einstellung gestaltet sich deutlich einfacher, genauer und dauerhafter als ohne. Darüber steht auch viel in der Suche.
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Einfach traumhaft, den Wagen sollte man tatsächlich nur mit Klarlack lackieren. 😄
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Einfach klasse! Klingt immer so einfach, da ne Holzform, hier bissl klopfen, da etwas anpassen, fix einschweißen - fertig. Das Aufwändigste scheinen die Fotos zu sein.

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Alles klar, das mit der Kupplung teste ich nochmal, bin aber der Meinung, dass ich das Phänomen des Anrollens noch nicht festgestellt habe, die Kupplung also gut trennt. Ggf. versuche ich es noch mit einem Tick mehr Hebelweg.
Ansonsten würde es sich auch einschleifen? Ich selbst kann im Getriebe nix machen und auf nochmal ausbauen und quer durch die Republik zum Faxe schicken hab ich eigentlich keine Lust. Dann vielleicht nen Ölwechsel mehr einplanen. Bin jetzt erst bei knapp 1300km.
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Da würde ich auch drauf tippen. Bei mir waren die neuen Synchonringe etwas zu breit, so dass das Getriebe nur mit Kraftanwendung verdreht werden könnte. Beim Fahren zeigte es sich dann genauso. 1. und 2 Gang ließ sich meist nur schwer einlegen, manchmal ging es recht gut.
Mach mal eine Ölwechsel. Bei mir war nach 500 km schon sehr viel feine Metallstaub am Magneten. Das kam von denn Betrieb runtergeschliffenen Synchronringen.
Den ersten Ölwechsel hab ich schon hinter mir. Da war durchaus Abrieb am Magneten, was ich bei einem neuen Motor, der sich einläuft erstmal normal finde. Es war aber auch kein Klumpen der den kompletten Magneten bedeckt hat.
Ich hab jetzt testweise nochmal die Kupplung entlüften und den Anschlag penibel auf 6,5mm eingestellt. Erstmal hat es sich ein wenig besser angefühlt, aber es gab auch wieder eine Situation wo der 1. und 2. gar nicht rein ging.
Jetzt die Frage: Wieso wird der Anschlag auf 6,5mm eingestellt? Theoretisch würde das Bodenblech den Hebelweg vom Kupplungspedal begrenzen. Sollte es an der Kupplung liegen, dass sie evtl. mehr Hub benötigt um sauber zu trennen, dann müsste ich nur den Anschlag auf z. B. 7mm einstellen. Oder spricht etwas dagegen?
Was hast du den gemacht gehabt? Das Getriebe wieder zerlegt?
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Hilf mir mal auf die Sprünge, GSF heißt was?

Hat sich erledigt. 😄
Was ist das für eine Vespa im Hintergrund?
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Ein neu aufgebautes Getriebe schaltet sich einwandfrei, wenn alles in Ordnung ist.
Was wäre denn eine mögliche Ursache von "nicht in Ordnung"? Da es nur die ersten beiden Gänge betrifft, habe ich an den Synchronring gedacht. Wie gesagt, mir fehlt da die Erfahrung.
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Du beschreibst das Schaltverhalten des 1. und 2. Ganges; wie ist es mit dem 3. und 4. sowie mit dem Rückwärtsgang? Auch so, als wäre da eine Sperre wie beim 1. und 2.?
Einwandfrei, gehen alle problemlos und vor allem ohne Widerstand im Schaltknauf rein. Es betrifft nur den 1. und 2. Gang, auch bei warmen Öl. Also manchmal flutscht es schon aber grundsätzlich macht Stop&Go in der Stadt aktuell keinen Spaß.
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Wie fühlt sich das Schalten eines überholten Getriebes mit neuen Synchronringen an?
Ich habe im Stand bei laufendem Motor Probleme beim Einlegen vom 1. und 2. Gang. Wenn ich die Kupplung trete und in den 1. Gang schalten möchte, hat der Schalthebel einen Widerstand der sich anfühlt als würde z. B. das Schaltgestänge irgendwo klemmen. Von unten ist bis zum Getriebeeingang alles freigängig.
Früher hat es immer geholfen, erst in den 2. und dann in den 1. zu schalten, jedoch will der zweite auch nur widerwillig rein. Und auch dann flutscht der 1. nicht sondern fühlt sich beim Einlegen etwas rauh an.
Rolle ich jedoch langsam und lege den 1. ein, flutscht das wie geschmiert.
Da ich noch nie ein "neues"
Getriebe gefahren bin, weiß ich nicht ob das normal ist. Hab jetzt 1.000km Einfahren hinter mir. Ist das ganz normal und muss sich der Synchronring noch einschleichen? Denn angenehm und gesund fühlt sich das nicht an und es hat sich bis jetzt nicht geändert. -
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Überleg noch mal...

Die "Feder" der Scheibe darf niemals bis auf den Boden der Nut in der Kurbelwelle reichen! Würde sie das tun, würde die Konus-Verbindung nie die erforderliche Vorspannung erreichen! Auch in der Schwungrad-Nabe darf sie nicht bis zum Boden der Nut reichen. Einzig auf der Fläche muss sie voll aufliegen!
Die "Nut und Feder" Konstruktion ist einzig dafür gedacht, zu verhindern dass die Schwungscheibe um 180° verdreht montiert werden kann! Auch wenn das einige ignorante "Mechaniker" schon geschafft haben.
Sie kann und darf keine Kraft übertragen.Die einzige Kraft-schlüssige Verbindung ist der Konus-Sitz!
Für bestmöglich festen Sitz setze ich nach dem ersten Anziehen mit Drehmoment ein Rohrstück auf den Rand der Nabe und klopfe mit einem leichten Hammer mehrfach rund herum. Anschließend noch einmal mit Drehmoment nachziehen und dann erst sichern


@ campino89: Alles bestens


Gruß, Diddi
Ich bin davon ausgegangen, dass die Scheibe gar nicht plan aufliegt, also flächig noch 2mm mehr in ihren Sitz muss.
Ansonsten hast du natürlich recht, wenn die Feder in der Nut auf Anschlag geht, war's das mit festzuziehen.