Schaltgestänge ist fest

  • Halli hallo,

    ich bin gerade dabei am Cabrio ( 1000er von 91 ) alles dafür vorzubereiten um am Wochenende den alten Motor aus und einen neuen einzubauen. Der aktuell verbaute Motor ist komplett Fest. Nun wollte ich heute schon mal alles aus und abbauen was raus muss. Letzter Schritt wäre jetzt das Schaltgestänge gewesen. Dafür legt man ja den Rückwärtsgang ein um a den Pin unten zu kommen. Nun zu meinem Problem. Vor ca. 2 Monaten hab ich das Auto in der Garage abgestellt und seitdem nicht mehr bewegt. Damals hab ich es im 3. Gang abgestellt damits nicht wegrollt. Naja jetzt geht der dritte Gang nicht mehr raus. Also ich kann den Schalthebel einfach nicht bewegen. Nehmer Zylinder ist schon raus und der Hebel lässt sich per Hand bewegen. Scheint nicht an der Kupplung zu liegen sondern eher als sei das Gestänge irgendwo fest… oder so? An sich könnt ich das Gestänge ja auch einfach durch flexen und später einfach nen anderes einbauen. Leider steht das Cabrio aktuell noch rückwärts in der Garage, zum Motorausbau muss es aber umgedreht werden damit ich unter den Kran komme, dafür muss der Gang raus, weil Motor fest…

    Gibts irgendwelche Ansätze wonach ich schauen könnte? Hab natürlich schon alles eingesprüht, sowohl an der Box unten selbst, von hinten rein, von vorne, auch von oben auf gemacht und auch vorne am simmering alles eingesprüht und mal vorsichtig warm gemacht, das hat aber leider nichts gebracht..

  • Einfach mal hin und her schieben manchmal geht der Gang dann raus.

    Oder einfach das schaltgestänge am hinteren pin ab machen.

    Auf Erfahrung vertrauen

  • Hinterer Pin ist der 3. Gang ja dennoch drin.


    Kannst den Kupplungshebel nicht irgendwie festbinden/arretieren?

    Gruß
    der Michael

    (alle Angaben in Fahrtrichtung)

  • Den Gang dann nur an der Hülse am Getriebe gezogen, sollte ja gehen dann. Ich würde aber anders vorgehen, da ich von mindestens einem von 2 Fehlern ausgehe. Beim Rückwärtsgang wird die 2geteilte Buchse drin sein, die rausgewandert ist. Heftiges Reißen am Schaltpin und dann heftiges im Leerlauf rechts/links und vor zurück schlagen des schaltpins kann ggfs die Buchse zurückzwingen. Weiterhin hat das Schaltgestänge diesen Schalter für die Schadstoffarm Regelung dran ( nicht der Rückwärtsgang Schalter. Dieser Schalter hat vorne eine dicke eisenkugel dran, die gerne festgammelt und die schwltstange blockiert. Den Schalter komplett raus und dort rostlöser ins Gestänge blasen. Und auch wieder Gestänge vor zurück, rechts/links. IdR reicht das und es lässt sich wieder schalten 😉

    Und wenn das alles nicht fruchtet - untere schaltstange durchflexen 🤷‍♂️

    ⚠️ Tipps von mir basieren auf Erfahrungen, die schon ein bißchen was her sind. Können und müssen nicht ganz aktuell sein ⚠️ Wird aber besser, da aktuell Inno in Wiederbelebung :cool:

  • Danke für die vielen Tipps! Ich werden nachher:

    1. mal schauen ob es reicht den kupplungshebel irgendwie zu verkeilen und sich die räder dann drehen lassen -> wenn ja super, wenn nein vielleicht nehmerzylinder wieder einbauen

    2. den Schadstoffarmschalter ins Visier nehmen


    Meister-Mini vor und zurück scheiben hab ich schon wie wild versucht, da tut sich nichts..

    Einmal editiert, zuletzt von David Mutschke (18. Februar 2026 um 07:31)

  • Ausgewanderte Rückwärtsgangrad-Buchsen können dieses Phänomen nicht verursachen. Beim Einlegen/Herausnehmen des/eines Ganges wird die, durch die Buchse verklemmte Hülse in der sich der Schaltstift bewegt, nicht verdreht. Erst wenn man die Schaltgasse wechselt wird dieser Fehler zum Tragen kommen.

    Lässt sich der Schaltstift linear(!) nicht bewegen liegt das eher an einem verklemmten Synchronkörper. Mit getrennter Kupplung sollte der Mini zunächst erstmal beweglich sein.

    Gruss Andy
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    Mini, you only get what you make of it!!!
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • Schonmal daran gedacht den Mini einfach auf ein rollbrett zu stellen um ihn zu drehen? Oder mit dem Wagenheber? Den muss man halt oft nachsetzen...

    Oder Bau einfach eine Antriebswelle aus dann ist er ja auch rollbar.

    Auf Erfahrung vertrauen

  • ? Kommt das Auto aus dem Ahrtal ?

    Motor fest und Schaltung auch ??

    Antriebseinheit voll Wasser ?

    Kupplung ausgerückt arretieren „kann“ funktionieren, muss aber nicht. Nach langer Standzeit sind die Kupplungs-Mitnehmerscheiben gerne „angerostet“, d.h. „kleben“ an der Schwungscheibe.

    Sie zu lösen braucht ein recht hohes Losbrechmoment.

    Ich befürchte „Öl raus“ und Antriebswelle ziehen ist der schnellste Weg.

  • Schonmal daran gedacht den Mini einfach auf ein rollbrett zu stellen um ihn zu drehen? Oder mit dem Wagenheber? Den muss man halt oft nachsetzen...

    Oder Bau einfach eine Antriebswelle aus dann ist er ja auch rollbar.

    ja das ist jetzt auch der Plan, Kupplung trennt scheinbar auch nicht..

    Also auf roller und dann so umdrehen. Muss halt einmal aus der Garage raus, über ne kleine schwelle und dann wieder rein.. Antriebswelle ausbauen hab ich auch schon gedacht, aber dafür muss ich ihn auch erstmal bewegen weil er direkt an der Wand steht und ich so a die eine Seite nicht ran komme. Denke Rollen und die Räder ist the way to go

  • Lässt sich der Schaltstift linear(!) nicht bewegen liegt das eher an einem verklemmten Synchronkörper. Mit getrennter Kupplung sollte der Mini zunächst erstmal beweglich sein.

    Wirkt für mich jetzt erstmal eben genau so.. nur das eben die Kupplung auch nicht trennt…

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