Projektbeschreibung – worum geht's und was soll daraus werden:
Wie so mancher vielleicht schon mitbekommen hat, habe ich einen klitzekleinen Fetisch, was österreichische Rennminis der 60er und 70er anbelangt.
Eins der bekanntesten Autos dieser Zeit war der mitternachtsblaue Austin Cooper S „932 GYE“ von Fritz Baumgartner. Der Wagen wechselte anschließend ein paar Mal die Hände – über Niki Lauda zu Otto Stuppacher, dann zu Helmut Koinigg und endete schließlich bei Hans Schnabl der ihn „obduzierte“ – sprich, nach Analyse was das Auto schnell machte und warum „der Baumgartner immer gewann“, wurde der Wagen entsorgt. Schade drum, deshalb will ich das Teil nachbauen...
Fast forward zu heute:
ich habe mir als Basis für einen optisch möglichst authentischen Nachbau einen Mk2 ex-Rennwagen gekauft. Der hat schon einige gute Details die für die Ausgangsbasis geradezu ideal, bzw. kostensenkend sind. Die rote Farbe, die rote Innenausstattung, Cooper S Tacho und DZM. Der verbaute 1300GT Motor ist bereits getunt – wie gut oder schlecht und mit welchen inneren Zutaten wird sich erst zeigen. Scheibenbremse vorhanden, Rechtstank als Eigenbau vorhanden und die Substanz des Chassis nicht allzu schlecht.
Bonus: hat bereits ein komplettes Set an Alutüren und -Hauben
Manko: das Heck wurde nur halbherzig auf Mk1 umgerüstet, da muss ich wohl mit einem neuen Heckblech dran. Braucht auch sonst ein bisschen neues Blech und Teile fürs Mk1-Amaturenbrett.
Zielspezifikation: Mitternachtsblau mit weißem Dach, Gp. 2 Verbreiterungen mit orig. Minilite und Dunlop CR70, Speedwell – oder ST Stabi hinten, Interieur rote Kunstlederausstattung des Mk1/2, Fahrersitz Restall Mk1, plus ein paar mir nach vielen Recherchen bekannte Details die ebenso für mehr Authentizität des Nachbaus sorgen sollen.
Abweichend vom Original: vielleicht John Aley Überroll-Bügel und Britax H-Gurte (die hatte das Fzg erst bei Koinigg), motorisch will ich meinen Traummotor umsetzen, wie dieser Mini wohl in seiner nächsten – als Gruppe 5-Evolutionsstufe – motorisiert gewesen wäre. Das heißt mit Weslake Querstromkopf und Tecalemit mech. Einspritzung wie sie hier anfang der 70er populär wurden. Perfekter zustand unerwünscht, Fritz' Rennwagen war nicht wegen seines perfekten Aussehens bekannt, sondern ein weil es eine zweckorientierte Fahrmaschine war ![]()
*rot markiert: brauche ich noch
gelb markiert: ich weiß wo es sowas gibt
grün markiert: yeah Baby, das hab ich schon.
PS: Bis zum nächsten Eintrag wird es wohl noch ein wenig dauern; Anfang Mai hohle ich das Auto ab und an meinem Inno Cooper bin ich zur Zeit auch eifrig beim Zusammenbau. ![]()
![]()
![]()
![]()
.